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Black Lagoon 3-Shadow of the Soul

GeschichteAbenteuer / P18 / MaleSlash
13.01.2009
02.03.2010
13
19.202
 
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13.01.2009 1.374
 
Fire the Judge.
Es ist viel Zeit vergangen.
Ich erinnere mich noch sehr gut an früher.
An deine Kämpfe in der Arena
Von deinen Anfängen, bis hin zu dem Punkt an dem du Menschen nieder gemetzelt hast.
Wie du damals im Ring standest, übersät mit fremden Blut und Eingeweiden.
Wie dir die Menge aus Kranken Schweinen und Perversen zu jubelte.
Und vor allem wie viel sie dafür gezahlt haben, dich zu sehen!
Nach dem ich die IRA verlassen hatte, wollte ich nur zu gerne Reichtum und Macht erlangen.
Ein Glück hatte ich doch die Formel für the One Evil Ghost gestohlen.
Und Kinder die niemand will gibt es schließlich auf der ganzen Welt.
Schon Komisch, als ich dann hörte das du dich gerade hier herum treibst.
Es war schon eine überraschung, das muss ich zu geben.
Doch eine viel größere war es, als ich erfuhr das du mir meinen wertvollen Besitz gestohlen hattest.
Die dreckigen Bälger aus dem Käfig kannst du behalten. Sie sind nichts wert und ich habe noch einige von diesen auf Lager.
Aber das du mir Jupiter weggenommen hast, das war einfach zu viel.
Es hat mich sehr viel zeit, Blut und Schmerz gekostet sie zu erschaffen.
Obwohl ich sagen muss das du mir dabei geholfen hast, wenn du verstehst...
Wie dem auch sei, sie befindet sich nun wider in meinem Besitz.
Und wenn du Sie zurück haben willst, nur zu, komm und hohl Sie dir!
Kämpfe darum, hier in meiner Arena!
Zeige der Welt noch ein letztes mal den Flammenden Richter.
Lasse dir menge wieder Jubeln.
Ort und Datum findest du beiliegend.

Miranda

Revy las diesen Brief immer und immer wieder.
Sie hatte ihn auf Fires Tisch gefunden. Und nun war er verschwunden. Alleine, ohne etwas zu sagen. Er hatte sich seine alten Waffen geschnappt, war auf sein Bike gesprungen und verschwand.
Schon wieder.
Und wieder konnte Revy nicht sagen ob er zurückkommen würde.
Revy saß an seinem Schreibtisch, Wendy auf dem Schoss liegend und lass immer und immer wieder aufs neue den Brief.
Sie suchte in ihrem Kopf nach Antworten. Nach Erklärungen. Doch Sie fand nur eines...
Revy brachte Wendy zu Amanda. Drückte ihr das Baby ohne große Worte in die Arme und machte sich auf in ihre Wohnung.
Sie zog sich aus, ging Duschen, band sich ihre Haare zusammen und zog sich Frische Kleider an.
Aus einer verschlossen Kiste holte sie Ersatz Magazine für ihre Cutlass und eine Schrottflinte.
In einen Rucksack lud Sie Munition und alles andere was Sie brauchte um nach Bangkok zu kommen. In dem Brief stand das er dort hin sollte. Und Revy wollte ihm Folgen.
Sie hatte die Schnauze voll.
Wer war Sie denn?
Etwa eine kleine Brave Hausfrau? Den ganzen Tag am heimischen Herd, sich um die Kinder kümmern und Putzen?
Verdammt nein!
Sie war Two Hands, eine gefürchtete Gunwoman und eine der besten die diese verschiessene dreckige Welt je gesehen hatte.
Sie war eine Frau an der der Geruch von Blut und Eingeweiden haftete. Sie war ein Killer ein Raubtier ein Assassin.
Brutal, unbarmherzig und ohne Gnade.
Jemand wollte ihren Mann?
Okay gerne, aber dann musste man ihr den aus ihren Toten Kalten Fingern reißen.
Schon zu lange hatte Sie einfach nur da gestanden und alles belächelt.
Scheiß drauf, jetzt wollte Sie Töten!
Revy verließ ihre Wohnung, dachte darüber nach ob Sie sich ein Auto borgen oder Klauen sollte.
Doch da stand schon eins.
Ein alter Lieferwagen von der IRA.
Davor standen Reaper und Da Bomb. Die neue Ärztin und ein Mann den Sie nur vom sehen kannte.
Es Kenny Tilman gewesen. Noch immer wollte er Rache für seine Tochter haben.
„Wir haben den Brief gelesen!“, sagte Akiko ruhig.
„Wir kommen mit, suchen erst Pepper und dann holen dann Fire aus der Scheiße. Einverstanden?“, fragte Sie an Revy Gewand.
Diese zündete sich erstmal eine Kippe an, sah in die Illustre Runde und stieg ohne ein Wort zu sagen in den Wagen.
Revy nahm Platz und musste feststellen das sich im Hinteren teil des Wagen Drei Transport Kisten für Tiere sowie reichlich Waffen und Munition befanden.
Die anderen folgten ihr und Da Bomb startete den Wagen.
Sie fuhren Richtung Bangkok, eine fahrt von mehreren Stunden, wenn Sie Glück hatten.
„Warum zum Teufel müssen wir erst Pepper holen?“, fragte Revy schlecht gelaunt und mit einem deutlichen Unterton voll Aggression in der Stimme.
„Ganz einfach!“, sagte Akiko ohne die Miene zu verziehen oder Emotionen in die Stimme zu lassen, Sie war einzig und allein ein Block Eis.
„Wenn wir gegen eine kleine Armee antreten müssen, ist es besser den Teufel auf seiner Seite zu wissen!“

Man hatte Fire die Waffen abgenommen und durch einen scheinbar kleinen Keller geführt.
Doch nach dem Er zusammen mit einigen Soldaten, die erst kurz zuvor sein Hauptquartier gestürmt hatten, mehrere Türen passierte erkannte er das sich im Schutze unter der Stadt ein Netz verwob, das in eine Gigantische Arena Mündete. Fast schon aufgebaut wie das Kolosseum im alten Rom.
Mit Logenplätzen und Kameras damit man wirklich nichts verpasste.
Die Männer führten ihn zu einer Frau, mit Blonden Haaren und Blauen Augen, Sie auf dem Gesicht eine Brille. Im Gürtel steckten eine Bullen Peitsche und ein Kurzschwert. Hohe Leder Stiefel und eine schwarze Baumwoll Hose verdeckten ihre schlanken Beine. Eine Weiße Bluse ihren Oberkörper.
Sie Lächelte Fire an.
Er konnte es nicht glauben.
Miranda, ein Mädchen mit dem er damals aus dem Waisenhaus geflohen war.
Sie stand vor ihm, Sie war die Frau von der das kleine Mädchen sprach.
Sie war es die das Mädchen nur Herrin nannte.
Einst Fires große Liebe, bis Sie verschwand.
„Fire The Judge...lange nicht gesehen!“, sagte Sie bitter Lächelnd, so als würde ein dreckiger Straßen Köter vor ihr stehen.
„Wo ist Sie?“, fragte er direkt heraus.
„Sie ist hier! Keine sorge, Sie lebt noch. Mit Betonung auf noch, den Heute haben wir ein Großes Ereignis. Heute wird meine Arena eingeweiht. Mit ihr als Hauptaktration. So dachte ich eigentlich, aber jetzt wo du auch noch da bist...verdammt die Leute die dich noch von damals kennen werden sich freuen!“
Sie lachte herablassend und Kalt.  
Fire musste sich zusammenreißen um ihr nicht an den Hals zu springen.
„Wieso tust du das?“, verlangte er zu wissen.
„Wieso? Was für eine Dumme Frage. Weißt du eigentlich wie viel Geld die damals verdient haben um uns zu sehen, um ihre Befriedigung an uns aus zu leben, ihre Neigungen? Jupiter ist mein bestes Pferd im Stall. In der Arena wie im Bett. Die Leute zahlen eine Menge und Geld regiert nun mal die Welt. Von allen ist Sie die Favoritin! Aber kein Wunder, immerhin waren ihre Eltern es ebenfalls!“
Miranda lächelte leicht und warf Fire einen Blick zu. Einem Blick der sagte, das Sie ihn meinte.
Er hatte diese Vermutung schon gehegt gehabt. Jetzt verstand er was gemeint hatte als er im Brief las, er hätte geholfen.
„Es ist meine Tochter. Und auch deine! Verdammt wie kannst ihr so etwas nur antun?“, zischte er, kurz davor zu explodieren und Amok zu laufen.
Miranda antwortete darauf nicht. Sie lachte bloß.
„In der Arena findest du ein paar Waffen, die Vorstellung beginnt bald. Du und Jupiter werden gemeinsam Seite an Seite Kämpfen. Gegen Menschen und Tiere. Einhundert Runden Lang. Zur Belustigung des Publikums. Überlebe es und ich werde einen von euch vielleicht Freilassen!“
Sie drehte sich um und wand sich zum gehen. Die Soldaten hoben ihre Waffen um Fire in die Arena zu drängen. Doch statt vorwärts zu gehen blieb er stehen, drehte sich ihr zu und sagte: „Miranda! Du wirst hier nicht mehr Lebend heraus kommen! Das schwöre ich dir!“
Ohne seine Worte zu beachten, ging Sie weiter und Fire wurde in die Arena geführt.
Jupiter wartete dort schon.
Gekleidet in eine Rüstung aus Leder und kleinen Eisenplatten, mit Schwert und Schild in der Hand.
Sie kam auf ihn zu, ließ die Waffen fallen und umarmte ihn. Fire legte ebenfalls seine Arme um das Mädchen und drückte Sie so fest er nur konnte an sich.
„Ich habe alles gehört!“, sagte Sie leise.
„Ich hole dich hier raus, versprochen!“, sagte Fire zu seiner Tochter.
Von irgendwo her hörte Fire die Geräusche von Tieren. Sehr großen Tieren.
Dieser Kampf, sollte der härteste seines Lebens werden.
Als Gladiator,  für eine Menge von Perversen.
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