Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Deidaras final blow

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama / P16 / MaleSlash
Akasuna no Sasori Deidara
24.12.2008
05.05.2009
3
20.009
1
Alle Kapitel
27 Reviews
Dieses Kapitel
18 Reviews
 
 
24.12.2008 5.274
 
Hallo!!

KAP 1 UND 2 SIND DIE ÜBERARBEITET VERSION! KAP 3 DIE URSPRÜNGLICHE VERSION.
In der alten waren mir zu viele Fehler und so hab ich den Text von Weihnachten auf Deidaras Geburtstag - der ja heute ist - abgeändert. Wen der Original OS mit dem weihnachtlichen Ambiente interessiert, der findet ihn unter Kapitel 3.

Das hier ist/war mein erster OS. Gewidmet an all die Leute die mir jemals einen Kommi dagelassen haben, als Dankeschön sozusagen! Arigato! Denn nur wegen euch macht mir mein Hobby heute noch viel, viel mehr Spaß als früher.
Ich habe sehr, sehr viele treue Kommischreiber, die ich hier leider gar nicht alle aufzählen kann. Aber ich denke diejenigen die ich meine wissen schon dass ich von ihnen spreche. *zwinker* Danke an euch alle!!

Wen es interessiert, hier der Titel auf Deutsch:
Du hast mein Leben ZERSCHMETTERT, mit dem, was du GESAGT hast…

Auf den Titel hat mich der Refrain eines meiner Lieblingslieder gebracht:
„When darkness turns to light, it ends tonight, it ends tonight, just a little insight will make this right, it’s too late to fight, it ends tonight, it ends tonight…“ Die Lyrics sind unten im Text eingebaut.
Hier der Link: https://www.youtube.com/watch?v=rFcDhj-E3po
Danke und viel Spaß euch allen beim Lesen!!

Disclaimer: Die Figuren und Schauplätze, welche hier vorkommen, sind nicht mein geistiges Eigentum! Sie sind rechtmäßiges Besitztum von Masashi Kishimoto! Ich verdiene dadurch, selbstverständlich, auch kein Geld hiermit.
Lediglich die Storyline ist die meine, auf welche ich auch das Copyright erheben möchte. Bei eingebauten Gedichten oder Songtexten gebe ich an, wessen Eigentum es ist. Dieser Disclaimer gilt für alle Kaps, wirkt daher storyübergreifend und wird nicht in jedem Kap neu oben eingefügt. Danke.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Eine Hand, die zärtlich durch seine langen Haare strich. Ein Mund, der liebevoll auf seinem lag. Weiche, warme Finger, die über seinen Bauch glitten. Sanft, zärtlich, liebevoll.

Your subtleties
They STRANGLE me
I CAN’T explain myself at all
(Deine Feinheiten
sie ERDROSSELN mich
ich KANN es mir selbst NICHT erklären)

Der Rothaarige hob den Blick und ein Lächeln breitete sich auf seinen Lippen aus. Der andere genoss seine Berührungen offensichtlich.
„Du bist heute wieder wunderschön, Dei-chan“, flüsterte er und küsste den anderen abermals. Diesmal jedoch sehr viel inniger. Deidara lächelte glückselig in den Kuss hinein und schließlich löste Sasori ihn wieder. Die Wangen des Blonden waren gerötet.

Rot… wie die Lieblingsfarbe Deidaras…

„Ich liebe Euch,  no Danna, un“, erwidert Deidara ebenso leise. Er traute es sich nicht mehr, ihn mit “Sasori“ anzusprechen, denn er wusste es mittlerweile besser…
Der Blonde lächelte stumm, doch das Lächeln erreicht seine blauen Iriden nicht. Denn Sasori würde zu ihm niemals so etwas wie, “Ich liebe dich auch, Deidara“, sagen, denn Sasoris Herz gehörte einem anderen: Orochimaru.
Dem Mann, der vor Deidara sein Partner gewesen war. Er liebte ihn noch immer…viel mehr als er Deidara jemals lieben würde können. Und das war dem Blondschopf durchaus bewusst. Er hatte Orochimaru noch ganz kurz kennenlernen dürfen, ehe dieser die Akatsuki verließ.
Und als er ging, hatte Deidara seinen Danna zum ersten und letzen Mal dabei zugesehen, wie er die Tränen zurückhielt. Seine Seelenspiegel offenbarten ohne Hehl, wie ihm zumute war. Durch das Weiß seiner Augen zogen sich überdeutlich die roten Äderchen.

Rot… wie die Farbe der Wolken auf ihrem Markenzeichen, den Akatsukimänteln…

Der Blick, mit dem der Akasuna den anderen angesehen hatte…Sasori würde ihn wohl nie im Leben so ansehen. Mit einem Blick voll von unendlicher Liebe und Leidenschaft. Und er erinnerte sich nur noch zu gut an das Versprechen, das sich die beiden am Tag des großen Abschiedes gegeben hatten.

Flashback
„Sasori, ich liebe dich. Und eines Tages, wenn ich mein Ziel erreicht habe, dann werde ich wiederkommen und dich abholen. Denn wir beide haben noch ein unendlich langes Leben vor uns. Mit meinem Jutsu der Wiedergeburt und deinem Körper, was sollte uns jemals trennen können?“
Sasori lächelte darauf hin lediglich.
„Nichts. Nichts, das von dieser Welt ist. Ich liebe dich, Orochimaru. Bis dann, ich werde auf dich warten, egal wie lange es dauern mag…“
Flashback Ende

Das war nun schon ganze fünf Jahre her und trotz allem empfand Sasori nichts für ihn, was man mit dem vergleichen könnte, dass Sasori für Orochimaru empfunden hatte. Und es tat Deidara in der Seele weh dies zu wissen. Zu wissen, dass Sasori ihn niemals wirklich lieben würde können. Niemals im Leben. Nicht in diesem und auch nicht im nächsten.
An manchen Tagen hasste er es, sich in Sasori verliebt zu haben. Aber man verliebte sich eben leicht in jemanden, der einem schon so oft das Leben gerettet hatte, wie Sasori es bei ihm getan hatte. Der so eine unglaubliche Ausstrahlung hatte. So selbstsicher und unerschütterlich.
In jemanden,…mit dem er den ersten Sex seines Lebens gehabt hatte.

And all that WANTS
And all that NEEDS
all I DON'T WANT to need at all
(Und all diese WÜNSCHE
und all diese BEDÜRFNISSE
das alles will ich überhaupt NICHT brauchen WOLLEN)

Der Ältere, mit den kurzen, weichen Haaren, durch die Deidara so gerne mit seinen Fingern strich, würde nie das für ihn fühlen, was er für ihn empfand. Er hatte sein Herz an jemanden verschenkt, oder besser gesagt, verloren, der seine Gefühle nie erwidern würde  Es gar nicht konnte. Niemals.
„Deidara, ich liebe dich von ganzem Herzen…“, kam die etwas verspätete Antwort von seinem Danna. Deidara riss ungläubig die Augen auf.
„Wa…was? Was habt Ihr da gesagt, hm?“
„Dass ich dich liebe, Deidara. Nur dich ganz allein.“
„Aber…aber ich dachte…Orochimaru…“
„Scheiß auf Orochimaru, alles was ich will, das bist du. Und ich will dich…jetzt sofort, Deidara“, hauchte ihm der Rothaarige anzüglich ins Ohr.
Der Jüngere wurde sanft ein paar Schritte nach hinten gedrängt, bis er mit dem Rücken gegen die Wand stieß. Sasori beugte sich vor und küsste ihn erneut. Seine Zunge strich über Deidaras Lippen und dieser öffnete bereitwillig seinen Mund.
Sasoris Zunge stupste Deidaras spielerisch an, erkundete zärtlich die Mundhöhle des anderen. Deidara stöhnte leise in den Kuss hinein. Sasori löste ihn erst wieder, als Deidara die Luft knapp wurde.
Der Blonde stand mit heißen, geröteten Wangen da und wusste kaum noch, wie man gerade dastand. Sasori drängte ihn zum Bett und legte sich mit ihm darauf. Er ließ seine Hand unter das Shirt des Jüngeren gleiten und strich zärtlich über die weiche, warme, verletzliche Haut.
Deidara stöhnte leise und überrascht auf, als Sasoris Finger unter seine Hose glitten und über den Stoff seiner Shorts strichen. Sein Gesicht wurde noch ein bisschen röter und Sasori legte seine Lippen erneut auf die des Größeren.
„Ich liebe dich, Deidara…“
Dann striff er dem Jüngeren den bereits geöffneten Mantel, sowie das Oberteil vom Körper. Als Nächstes folgten die Hose und die Sandalen. Er setzte sich zwischen Deidaras Beine, ehe er sich selbst zur Gänze entkleidete. Nur noch die Boxershorts des Blonden standen zwischen ihnen.
Deidara betrachte Sasoris makellosen Körper. Den Körper einer Puppe. Und trotz allem. Die künstliche Gewebeschicht über dem Holz kam der von menschlicher Haut äußerst nahe. Sie sah so aus und sie fühlte sich auch so an.
Sasori beugte sich zu ihm, küsste sich an seinem Hals entlang, biss sanft in die Haut und hinterließ einen leichten blauen Fleck am Hals des anderen. An “seinem“ Deidara. Der Marionettenspieler ließ seine Lippen tiefer wandern, strich sanft mit seinen Fingerkuppen über den heißen Körper seines Partners.
Dieser stöhnte ungehemmt auf, als der Ältere mit den Fingern über seine Unterschenkel strich und er nun endgültig hart wurde. Der Rothaarige streifte die lästigen Shorts vom Körper des Untenliegenden und beugte sich runter, nahm die Erektion das Jüngeren in den Mund.
Er strich mit seiner Zunge über das Glied des anderen und Deidara keuchte bereits nach der ersten Berührung lustvoll auf. Sasori saugte hingebungsvoll an der Männlichkeit des Blonden, ließ seine Finger währenddessen spielerisch über dessen Bauchdecke wandern.
Der Atem des Jüngeren kam bereits ziemlich unregelmäßig und stoßweise. „Ahh~…Sasori no Danna…“ Und damit kam er in dem Mund des Akasunas. Der schluckte, mit einem ziemlich vieldeutigen Lächeln auf den Lippen, runter. Der Rothaarige beugte sich noch einmal tiefer hinunter, leckte Deidaras Glied sauber Dann hob er die Beine des anderen an und hielt seine Rechte an Deidaras Mund. Der benetzte drei Finger Sasoris, indem er ausgiebig daran saugte und lasziv grinsend über die Haut leckte. Sasori zog seine Finger wieder zurück und führte den ersten in Deidara ein.
Der Blondschopf war das bereits gewöhnt. Er war immer der Uke und deshalb blieb er auch ganz entspannt liegen. Beim Zweiten japste er leise auf und beim Dazunehmen des dritten kam ein erregtes Keuchen über seine Lippen. Sasori presste sich enger an ihn und zog seine Finger aus dem anderen zurück.
Dann drang er vorsichtig in ihn ein. Deidara keuchte kurz auf und verzog das Gesicht, ehe Sasori sich in ihm zu bewegen begann und er wohlig aufstöhnte. Sasori keuchte ebenfalls auf, als er das Tempo beschleunigte. Gott, Deidara war noch immer so eng wie damals, als er ihn entjungfert hatte.

The walls start breathing
My minds UNWEAVING
Maybe it’s best YOU LEAVE ME ALONE
(Die Wände fangen an zu atmen
mein Verstand ist UNGEBUNDEN
vielleicht ist es das Beste wenn DU MCIH ALLEIN LÄSST)

Schließlich umfasste er das Glied seines Ukes und rieb daran auf und ab. Deidara stöhnte laut auf und seine blauen Augen waren lustverschleiert. „Gott…Sasori…“
Der Rothaarige verstand und beschleunigte seinen Rhythmus. Und wie immer fand er nach kurzer Zeit die Stelle, die Deidara bei jedem Stoß glauben ließ, dass er auf der Stelle den Verstand verlieren müsste, wenn Sasori jetzt von ihm ablassen würde. Doch natürlich hatte der Ältere dies nicht vor. Der Blonde ergoss sich kurz darauf, mit einem Aufschrei, der den Namen des anderen beinhaltete, in dessen Hand.
Auch Sasori kam wenig später mit einem Aufschrei über die imaginären Barriere, die von der Ekstase fortgewischt wurde, als hätte es sie niemals gegeben. Erschöpft schloss der Blonde die Augen, wischte sich die Haarsträhnen aus dem verschwitzen Gesicht. Sasori legte sich neben ihn und sie küssten sich.
„Ich schlage vor wir gehen duschen bevor wir wieder rausgehen und uns noch irgendjemand so sieht.“ Deidara nickte nur und sie gingen zu zweit ins Bad. Die beiden Akatsuki stellten sich gemeinsam unter den Strahl und das warme Wasser lief über ihre Körper. Sasori zog Deidara an sich und küsste ihn sinnlich.
Sie hatten noch ein wahrlich “heißes“ Duscherlebnis miteinander und es grenzte schon an ein halbes Wunder das noch keiner der anderen in der Tür stand und sich über den Lärm beschwerte. Denn sie waren alles andere als leise. Um nicht zu sagen das sich insbesondere ein gewisser Blondschopf die Seele aus dem Leib schrie… Sehr viel später lagen die beiden wieder erschöpft aber nun geduscht und zumindest in ihren Hosen bekleidet auf dem zerwühlten Bett.
„Ich dachte niemals, dass ich diese Wörter eines Tages aus Eurem Mund hören würde…dass Ihr mich so liebt, wie ich Euch… Ich dachte nicht, dass ich das irgendwann noch erleben dürfte“, gestand Deidara leise. Der Rothaarige stütze sich mit dem Ellenbogen auf, hob leicht seinen Oberkörper an und blickte Deidara ins Gesicht.
„Das wirst du auch nicht. Dazu gibt es keine Gelegenheit mehr. Nie mehr“, meinte der Puppenspieler darauf hin nur, mit ernster, bedauernder Miene.
„Aber wieso, un? I…ich verstehe nicht… Ihr sagtet doch…“ Doch Sasori unterbrach ihn mit einem bitteren Lachen.
„Deidara, ich sage nur das, was du hören willst. Das, was sich dein Herz ersehnt, was dein Geist sich wünscht. Träume sind das Tor zum Unterbewusstsein eines Menschen, Deidara.“
„T…träume, hm?“, hauchte der Jüngere.
„Ja, Träume. Deidara, dir muss doch klar sein, dass das hier nicht real sein kann, es niemals sein wird!“
„Aber wa…warum denn nicht? Sasori no Danna, ich liebe Euch! Ihr…Ihr bedeutet mir alles…wirklich alles, hm. Warum könnt Ihr mich denn nicht auch lieben? So wie Orochimaru, yeah? Warum könnt Ihr diesen einen Satz nicht auch zu mir sagen? Warum, un?“

A weight is lifted
On THIS EVENING
I give the final BLOW
(Eine Belastung ist aufgehoben
an DIESEM ABEND
ich gebe den letzten STOß)

Sasori blickte ihn eine Weile stumm an. Wissen spiegelte sich in seinen braunen Augen wieder. Ein Wissen, welches Deidara nicht herauslesen konnte. Weil er es ganz einfach nicht besaß.
„Dei-chan,…das kann ich nicht mehr, das muss dir doch bewusst sein…oder hast du etwa vergessen…? Vergessen, dass ich vor nunmehr über drei Monaten gestorben bin?“
Und damit veränderte sich Sasoris Gestalt. Blut lief aus seinem Herzen, das zwei tiefe Schnittwunden aufwies. Die helle Bettdecke färbte sich langsam rot…

Rot…wie Blut…

Und Deidara erinnerte sich an das, was er so gerne verdrängte. Was er so sehr vergessen wollte. An den Tag, an dem er auf dem Weg zur Höhle war, in der sein Danna kämpfte... [Bei mir hat er seinen Arm noch.]

Flashback
Deidara spürte einen scharfen Stich in seinem Herzen und keuchte leise auf. „Wa…was, un?“, murmelte er verunsichert.  Sasori war doch nicht etwa etwas passiert? Nein, sicherlich nicht. Nicht seinem mächtigen Danna. Trotzdem beschleunigte er seinen Schritt. Er hatte lange gebraucht, um die lästigen Ninjas aus Konoha loszuwerden. Etwa zu lange? Er bekam Gänsehaut.
//Ihr dürft noch nicht sterben, Danna. Ihr habt mir noch nicht gesagt, dass Ihr mich liebt, un. Ihr dürft mich nicht einfach verlassen ohne mir das zumindest einmal gesagt zu haben, hm. Bitte, ich habe es mir so fest vorgenommen, dass ich euch dazu bringe den einen Satz zu sagen, den ich so gerne hören würde. Dass ihr mich liebt, yeah.//
Und dann kam die Grotte endlich in Sichtweite. Erleichtert stieß er die Luft aus. Doch sein Atem blieb ihm im Hals stecken und er verschluckte sich beinahe. Er spürte nichts…keine Chakrapräsenz von Sasori.
//Aber wie…das würde doch bedeuten, dass er nicht mehr da wäre, hm.// Und Deidara erschrak über die Zweideutigkeit seiner eigenen Gedanken.
Nicht mehr da…

When DARKNESS turns to light
IT ENDS tonight
IT ENDS tonight
(Wenn DUNKELHEIT zu Licht wird
ENDET ES heute Nacht
ES ENDET heute Nacht)

//Nein!! Nein!! Niemals. Schlag dir das aus dem Kopf, un. Es geht ihm bestimmt gut. Ganz sicher, hm.// Deidara verlangsamte seinen Schritt, als er die Höhle betreten hatte und somit unweigerlich die unzähligen zerstörten Marionetten entdeckt hatte.
//Oh mein Gott, un.// Inmitten der zerschmetterten Puppen lagen drei Gestalten. Die Mittlere hatte einen schlanken Körper, feuerrote Haare - sie gab Deidara das Gefühl an Ort und Stelle ersticken zu müssen.

Rot…wie das Leben selbst...

Der Blondschopf rannte zu seinem Danna. Er fiel auf die Knie und versuchte ihn umzudrehen. Die zwei Klingen, die durch seinen Brustkorb geglitten waren und noch immer dort steckten, machte es Deidara beinahe unmöglich Sasoris Körper zu bewegen, weswegen er sie vorsichtig entfernte.
Unendlich behutsam umschlossen seine schlanken Fingerglieder den Schaft des ersten Schwertes, zogen das Metall langsam, ganz langsam aus dem Körper heraus. Dasselbe beim zweiten.
Dann versuchte er erneut den Rothaarigen so vorsichtig wie möglich umzudrehen. Es dauerte nicht lange, bis er den Kopf des etwas Kleineren auf seinem Schoß liegen hatte.
Er strich besorgt und fahrig durch das weiche Haar, starrte auf ihn runter [hinunter]. „No Danna, un?“ Seine Stimme war nur ein Hauch. Tränen liefen über Deidaras Wangen, ohne dass er es verhindern konnte, oder wollte. Er strich Sasori nur weiterhin sanft durchs Haar.
„Bitte…Sie können noch nicht gehen…Sie haben mir doch noch nicht gesagt…das Sie mich lieben, hm. Bitte no Danna, un. Ich weiß, dass Sie auch etwas für mich empfinden! Egal was Sie sagen. Sie müssen einfach! Ich liebe Sie. Bi…bitte Sasori!!“
Deidara blickte auf das Gesicht seines Dannas. Keine Regung fand sich in seinen Zügen. Der Jüngere tastete nach dem Puls. Er hatte Angst, als er seine Finger auf das Behältnis legte, in welchem sich Sasoris Herz befand.
Deidara wartete.
Auf einen Herzschlag.
Auf ein aufflattern der Augenlieder.
Auf eine Pupillenbewegung unter der Haut.
Auf einen rasselnden Atemzug.
Auf ein zuckende der Fingerglieder.
Eine seiner Tränen tropfte lautlos auf seine zitternden Finger, lief über die Haut, tropfte von seiner Hand, benetzte das Gefäß. Sasoris Körper verharrte stumm und reglos in seinen Armen. Denn es war ihm nicht mehr möglich sich noch zu bewegen. Es war kein Leben mehr in seinem Körper.
Deidara zog Sasori sanft in eine Umarmung, drückte ihn an sich. Ganz so, als würde ihn das am Gehen hindern. „Ich …liebe…Sie…auch über den Tod hinaus...immer…“, flüstere Deidara wimmernd.
Er zuckte erschrocken zusammen, als etwas federleicht gegen seine Fingerkuppe drückte. Der Blonde hielt seinen Atem an und blickte reglos auf das Behältnis mit dem roten Schriftzeichen darauf, in dem eindeutig etwas ganz leicht pulsierte…

A FALLING star
Least I FALL ALONE
I can’t explain what you can’t explain.
(Ein FALLENDER Stern
wenigstens FALLE ich ALLEINE
ich kann nicht erklären was du nicht erklären kannst)

Deidara hob Sasori hastig auf seine Arme und rannte zu seinem Tonvogel. „Haltet durch Danna…“ Deidara war mit einem Satz auf dem Vogel und dieser flog zum Hauptquartier. Er presste seinen Danna eng an seinen Körper, hielt die Wunde verzweifelt mit seiner Handfläche zu. Doch die Blutung war einfach zu stark. Schon bald weichte das Blut Deidaras Kleidung durch.
Der Blonde wischte sich mit der freien Hand nervös über das schweißbedeckte und tränennasse Gesicht, fuhr hektisch durch seine Haare. Seine blutbefleckten Finger hinterließen rote, nasse Spuren in seinem Gesicht und auch sein Haar blieb davon nicht verschont.  
Der Wind brannte in seinen Augen, ließ Tränen aus ihnen laufen. Die Kälte der Zugluft kroch durch seinen Mantel. Doch es war ihm egal. Sein einziger Gedanke galt Sasori.
Er war in Rekordzeit beim Unterschlupf. Deidara öffnete mit einem Jutsu den geheimen Zugang und rannte mit Sasori im Arm in den finsteren Gang der Höhle hinein. Hinter ihm schloss sich der Durchgang und tauchte ihn für einen Augenblick in Dunkelheit, ehe das Licht auf seine Chakrasignatur ansprach und leicht flackernd von selbst anging.
„LEADER-SAMAAAAAAA!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! LEADER-SAMAAAAAA!!!!! ICH BRAUCH HILFE!!!! HILFEEEE!!!!!!“, brüllte Deidara wie ein Irrer in den leeren Gang hinein. Sein Schrei überschlug sich, als er von den Wänden zurückgeworfen wurde, verhallte schließlich, als auch das letzte Echo verklang. Er stolperte den Gang mehr entlang, als dass er rannte. Deidara blickte sich panisch nach den anderen um.

Die Akatsuki erschraken nicht gerade schlecht, als sie der gellende Ausruf aus der Besprechung riss. Peins Mund verzog sich zu einem schmalen Strich, seine Augen verengten sich zu Schlitzen und ein Ausdruck, der sich nur als Sorge bezeichnen ließ, huschte über seine Gesichtszüge. //Was um Himmel Willen???//
„Wartet hier, bis ich euch rufe“, befahl der junge Gott. Er erhob sich eilig, jedoch würdevoll von seinem Platz und verließ den Raum.
„War das…Deidara?“, fragte Hidan zweifelnd.
„Allerdings. Spürst du nicht seine Chakrasignatur?“, meinte Madara alias Tobi.
„Doch, aber die fühlt sich doch komisch an, nicht? Irgendwie total aufgewühlt, brüchig, instabil…“, fuhr Hidan fort.
„So hört sich auch seine Stimme an, falls dir das entgangen sein sollte. Oder welchen Teil von dem aufgelösten Hilfeschrei hast du nicht verstanden?“, kommentierte der zweite Uchiha im Raum nun trocken. Konans Blick huschte nervös zur Tür.
„Kakuzu,…ich glaube du solltest dich besser bereit halten…“, meinte sie und ihre Augen gaben Angst preis. Der Angesprochene nickte.
„Natürlich, das ist mir schon klar.“

Der Gepiercte blieb vor Deidara stehen. Dieser blickte ihn aus verheulten Augen an. In seinen Armen lag ein blutüberströmter, leichenblasser Sasori.
„Bi…bi…bitte…“
„Komm mit!“, unterbrach Pein sein hilfloses Gestammel und nahm ihm Sasori ab, ehe Deidara unter dessen Gewicht noch einknickte. So wie er zitterte, fragte Pein sich ernsthaft, wie er es überhaupt noch schaffte zu laufen.
„KAKAZU!!! ZU MIR INS KRANKENZIMMER!!! AUF DER STELLE!!!“, rief er laut durch die Gänge und bestätigte damit Konans Vorahnung. Kakuzu sprang regelrecht von seinem Platz auf.
Als Pein beim besagten Krankenzimmer ankam, rannte Kakuzu, der aus der entgegen gesetzten Richtung kam, fast in ihn rein.
„Scheiße!“, entfuhr es ihm, als er  ruckartig abbremste und den Puppenspieler erblickte.

Your finding things that you DIDN’T know
I look at you with such DISDAIN
(Du findest Sachen, von denen du NICHT wusstest
ich schaue auf dich mit solch einer VERACHTUNG)

Dann fasste er sich wieder und hob sich den Kleineren kurzerhand auf seine eigenen Arme. Der Mantelärmel des Leaders war blutbesudelt, auch auf dem Boden hinter und unter ihm fanden sich rote Spuren vom Blut, das unaufhörlich aus Sasoris Wunde am Herzen lief. Und Deidara…Deidara war von Kopf bis Fuß voll von Sasoris Blut. Im Gesicht, im Haar, auf den Händen, von der Kleidung ganz  zu schweigen.
Kakuzu legte Sasori auf einem der Betten ab und drückte seine Finger auf den Herzmuskel. Sein Puls ging schwach, kaum spürbar. Kakuzu griff nach den Elektroden, die auf dem Nachttisch lagen und legte den Brustkorb des Kleineren frei. Er befestigte sie an dem Gefäß und schaltete den Computer ein. Am Bildschirm des Gerätes tat sich etwas. Eine hellblaue Linie zuckte im unregelmäßigen Abstand mit einem hellen Piepton in die Höhe und sackte daraufhin wieder ab, bis sie gerade war. Dann zuckte sie gleich darauf wieder hoch.
Kakuzu ließ Chakra in seine Hände fließen. Er hatte seine Ausbildung als Medic-nin niemals beendet und so konnte er Sasori kaum helfen. Er selbst ersetzte sein Herz einfach, wenn er es verbraucht hatte, er wusste absolut nicht, was er tun sollte.
Der Vernarbte drückte seine Handflächen auf den Brustkorb des anderen, stieß sein Chakra rhythmisch in den Herzmuskel. So lange bis sich der Puls normalisierte. Er verband die Wunde und die Blutung stoppte langsam. Die Anzeige schlug nun etwa alle drei Sekunden aus.
Deidara hockte sich auf die Matratze neben Sasori, deckte ihn bis zum Bauch zu und strich ihm liebevoll über die Wange
„Danke“, flüsterte er und blickte den Schwarzhaarigen dünn lächelnd an.
„Ich kann dir nicht versichern, dass er es schafft, er…“, begann Kakuzu. Pein hob gebietend eine Hand und so verstummte er.

Die zwei Älteren verließen den Raum und schlossen die Tür hinter sich. Im Gang hob Pein seinen Blick vom Boden.
„Kakuzu?“ Er wusste er musste die Frage nicht stellen, die auch so im Raum stand.
„Seine Überlebenschance ist nicht gerade hoch…“
„Wie viel in Prozent?“, wollte der Leader wissen. Der andere zögerte einen Moment.
„15…eher weniger.“ Ein Nicken war die einzige Antwort, die er erhielt. Und täuschte er sich oder sah er so etwas wie Bitterkeit in den Iriden seines Anführers?

Deidara blickte auf das Gesicht Sasoris, welches so bleich war wie der weiße Kissenbezug. Seine Hände lagen schlaff auf der Decke. Am Daumen der linken Hand befand sich der Akatsukiring. Am Ringfinger der anderen saß ein silberner Ring. Ein Geburtstagsgeschenk von ihm an Sasori.
Deidara sah besorgt zu der Linie am Bildschirm.
Eins – zwei – drei – piep,
eins – zwei – drei – piep.
Immer und immer wieder.
Während er in Gedanken mitzählte, zog sich sein Magen vor Angst zusammen. Drei Sekunden konnten so unendlich lange sein. Sein eigenes Herz beschleunigte seinen Schlag, krampfte sich schmerzhaft zusammen, jedes Mal, wenn er bei “drei“ angekommen war. Solange, bis der monotone und dennoch unglaublich befreiende, erlösende Ton erklang.
Eins – sein Mund wurde trocken, seien Hände schweißnass,
Zwei – sein Magen drehte sich um, ihm wurde schlecht, er bekam Bauchschmerzen und sein Kloß bildete sich in seinem Hals,
Drei –sein Herz zog sich zusammen und er hielt in purem Grauen den Atem an,
Piep – ein leichtes Zittern ließ seine Glieder wieder entkrampfen - nur um das Spiel wieder von vorne losgehen zu lassen.
Deidara wusste nicht mehr, wie lange er nur dasaß und diesem einen Geräusch lauschte, wahre Höllenqualen durchlitt. Ihm kam es vor wie Tage, doch es konnten nur wenige Stunden gewesen sein.
Eins – zwei – drei – piep,
eins – zwei – drei – piep,
eins – zwei – drei – piep,
eins – zwei – drei – piep,
eins – zwei – drei – pi-…piiiiiiiiiiiiiiiiiie...
Der Kopf des Jüngeren schnellte hoch, als der hohe Dauerton blieb. Er blickte wie erstarrt auf die schnurgerade Linie am Monitor. „S…sasori, un??“, hauchte er tonlos und schaute auf seine Partner, legte die Hand panisch auf dessen Schulter.
„SASORI!!??“  Die einzige Antwort, die er erhielt, war eisiges Schweigen seitens des Rothaarigen. Der Ton schien sich mit jeder Sekunden noch höher und nervtötender zu schrauben und Deidara wurde abermals schlecht.

The walls start breathing
My minds UNWEAVING
Maybe it’s BEST YOU LEAVE ME ALONE
(Die Wände fangen an zu atmen
mein Verstand ist UNGEBUNDEN
vielleicht ist es DAS BESTE wenn DU MICH ALLEINE LÄSST)

„NEIN!!! DANNA!! DANNA!! SASORI!!“, brüllte der Jüngere panisch und rannte zur Tür. Er riss sie so heftig auf, dass sie mit einem ohrenbetäubenden Krachen gegen die Wand knallte und sich ein paar feine Risse in der Mauer bildeten.
Deidara brüllte zum zweiten Mal an diesem Tag durchs ganze Hauptquartier und ließ damit abermals in jedem, der seine panikerfüllte Stimme hörte, das nackte Grauen hoch kriechen. „KAKUZU!!! KAKUZUUUUU!!!“

Die Akatsuki wurden erneut in ihrer Versammlung, die sie wieder fortgesetzt hatten, unterbrochen. Der Nuke-nin seufzte leise auf.
„Ich sagte doch, ich kann nichts versprechen…“, meinte er nur und blickte Pein an, „…Leader-sama, Sie wissen,…ich kann ihm nicht mehr helfen,…es ist zu spät für ihn.“ Kakuzu leckte sich über die trockenen Lippen. Oh wie er es hasste dieses Wort aussprechen zu müssen.
„Sasori no Akasuna…ist tot.“, fuhr Kakuzu fort.
Es war keine Vermutung, es war eine Feststellung. Das Schweigen im Raum wirkte mit einem mal grausam bedrückend. Dann stand der Taki-nin vom Sessel auf und hetzte trotz seines Wissens zu dem anderen Nuke-nin. Der Blondschopf stand im Türrahmen und sein Aussehen machte einer Leiche wirklich Konkurrenz.
Die Augen waren weit aufgerissen und lagen tief in den Höhlen. Der Mund stand ihm halb offen. Seine Hand krallte sich in das Holz des Türrahmens. Seine Haut war weiß wie Schnee. Sein Körper zitterte.
Der Ältere drängte sich an ihm vorbei, trat eilig zum Bett und beugte sich über Sasori. Er konzentrierte noch einmal sein Chakra und versuchte das Herz des Kleineren wieder in Gang zu bringen. Deidara stand mittlerweile neben ihm.
Stumm.
Erstarrt.
Leblos.
Leer.
Sein Blick galt nur seinem Danna, der wie tot im Bett lag. Kakuzu mühte sich verzweifelt ab. Der Blick des Künstlers hing an dem Monitor.
„Bitte. Bitte Sasori, hm. Ich liebe dich, bitte. Nicht heute, das ist zu früh, un. Zu früh für mich, hm. BITTE!!!“
Der Ältere löste seine Hände nach sehr langer Zeit schließlich vom Oberkörper des Rothaarigen. Seine Finger waren blutig, die zwei Wunden hatten sich abermals geöffnet. Er hatte es von Anfang an gewusst: Für Sasori kam jede Hilfe zu spät.
Kakuzu drückte auf einen Knopf des Gerätes und der Ton ertönte ein letztes Mal, ehe er erstarb. Anschließend nahm er die Decke zur Hand und zog sie nun ganz hoch, bedeckte Sasoris schmalen Körper vollständig unter dem blutbefleckten Stoff. So machte man das nun einmal bei Toten.
Deidara blickte ihn an und begann am ganzen Körper noch stärker zu schlottern. Wenn Kakuzu gedacht hatte, dass der Blonde bereits am Ende gewesen war, als er in den Raum gekommen war, dann hatte er sich getäuscht. Der Kleinere blickte mit grauenverzerrtem Gesicht zu ihm hoch.
Flehend.
Abwartend.
Hoffend.
Bittend.
„Es tut mir unglaublich leid für dich, Deidara,…glaub mir, aber….es ist zu spät.“ Der Blonde schlug sich die Hand vor den Mund und schüttelte ungläubig den Kopf. Tränen liefen aus seinen Augen, flossen über sein Gesicht.
„Nein…“, hauchte er verzweifelt. Er vergrub das Gesicht mutlos in den Handflächen. Seine Schultern bebten verräterisch und sein ersticktes Schluchzen durchdrang die Stille.
Sein gesunder Verstand hatte es längst begriffen, doch seine Gedanken, seine ganze Gefühlswelt, sein Glaube, sein Herz, all das konnte einfach nicht einsehen, dass Sasori nun für immer von ihm gegangen war. Dass er ihn wahrhaftig für immer verlassen hatte.
Und deshalb löschte sich sein Denken auch einfach aus. Gab ihm die Zeit die er brauchte, um nicht an dem, was er gerade miterlebt hatte, zu Grunde zu gehen.

A weight is lifted
On THIS EVENING
I give the final BLOW
(Eine Belastung ist aufgehoben
an DIESEM ABEND
ich gebe den letzten STOß)

Seine Augen schlossen sich ohne sein Zutun, seine zitternden Beine gaben ihren Dienst auf und knickten unter seinem Körpergewicht ein. Kakuzu war mit zwei schnellen Schritten bei dem Blonden und fing ihn behutsam auf, ehe dieser auf dem Boden aufkam. Der Taki-nin hob ihn mühelos hoch und trug ihn aus dem Raum. Im Gang kamen ihm die anderen entgegen.
Ein einziger Blick auf den bewusstlosen Deidara, dessen Gesicht noch immer nass von Tränen, verschmiert von Blut war, und jeder von ihnen wusste, dass Sasori no Akasuna wirklich gestorben war.
„Mit ihm geht eine Ära zu Ende“, meinte Hidan ausnahmsweise mal sehr ernst und bedrückt, umschloss den Anhänger seiner Halskette mit der geballten Faust, ganz so, als verstünde er in dem Moment nicht, wie sein mächtiger Jashin so etwas geschehen lassen konnte.
Sasori hatte seinen Glauben nicht geteilt, das mochte schon sein, aber deshalb hatte er keinen derartigen Tod verdient. Er…und, oder vor allem, Deidara nicht. Kakuzu nickte nur stumm und bedauernd.
„Und mit dieser Ära geht wohl auch Deidara zu Grunde…“
Flashback Ende

„Ich bin gestorben, Deidara, schon lange…“ Die Stimme seines Partners holte den Nuke-nin wieder aus der grausamen Erinnerung. Er blickte flehend zu dem Älteren, rang stumm die Hände, wollte zum Sprechen ansetzten, doch Sasori schnitt ihm das Wort ab „Deidara, sieh es ein und hör auf dich zu quälen! Lass endlich los! Lass MICH los! Ich bitte dich!“
Und damit zerfloss der Körper des Marionettenmeisters zu einer einzigen Blutlache. Das Laken saugte sich langsam voll.
„Nein…nein…nein!! Komm zurück!! Komm zurück, Sasori!! KOMM ZURÜCK!!!!“ Deidaras schneeweißen Finger krallten sich panisch in des blutbesudelten Stoff, welcher seine Haut rot gefärbt hatte.

Rot...wie der Tod mit all seinen grausamen Gesichtern…

Deidara fuhr schweißgebadet aus seinem Alptraum hoch. Doch sein wahrer Alptraum begann damit erst wieder, denn dieser hatte bis heute nicht geendet und das würde er auch nie mehr: Der Alptraum in dem sein Danna gestorben war. Vor ihm. Ohne jemals die paar wenigen Wörter gesagt zu haben, welche Deidara soviel bedeutete.
Deidara saß senkrecht im Bett. Sein Puls raste, seine Atmung ging keuchend. Seine Augen waren war rot geweint und er war noch immer im Halbschlaf.
„NEIN!! NEIN!! KOMMT ZURÜCK, NO DANNA, UN!! BITTE!! ICH LIEBE EUCH, HM!! BITTE!!! KOMMT ZURÜCK ZU MIR, UN!!! B~I~T~T~E!!!!! IHR…IHR….IHR HABT ES MIR VERSPROCHEN!!!! IHR HABT VERSPROCHEN ZU MIR ZURÜCKZUKOMMEN!!“, schrie der blonde Künstler verzweifelt weiter und seine Stimme verlor sich in einem Schluchzen.
Er blickte sich um und erkannte erst jetzt wirklich, dass er wieder nur geträumt hatte. Wie Sasori schon gesagt hatte: Träume waren das Tor zum Unterbewusstsein.
Es wäre ja auch zu schön gewesen, um wahr zu sein...dass Sasori ihn lieben könnte. Doch Sasori no Danna hatte ihn niemals wirklich geliebt. Er hatte ihn nur als Lückenbüßer für Orochimaru gesehen. Nur als das und nichts weiter. In Sasoris Augen war er nur ein Ersatz gewesen.

When DARKNESS turns to light,
IT ENDS tonight
IT ENDS tonight
(Wenn DUNKELHEIT zu Licht wird
ENDET ES heute Nacht
ES ENDET heute Nacht)

Und mit diesem Gedanken weinte sich Deidara bitterlich wieder in den Schlaf. Wenn er wüsste, welches Geheimnis Sasori mit ins Grab genommen hatte, dann hätte er sich vielleicht in den vergangenen Monaten, ein paar Mal weniger mit jenem Horrortraum herumgeschlagen.
Denn diesen hatte er öfter.
Es war das Einzige, das er noch von seinem geliebten Danna besaß - eine Erinnerung.
Und sei sie noch so schlimm, es war eine Erinnerung an die Liebe seines Lebens…

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Danke an meine Beta: Sasori-chan und ArtIsABang-UN (habe ich dir jemals gesagt, wie endgeil ich den Nick finde??!!) schaut mal bei den Accunts der zwei vorbei, ist lohnenswert!
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast