Neue Arbenteuer

GeschichteAbenteuer / P16 Slash
Alphonse Elric Edward Elric Winry Rockbell
23.12.2008
23.01.2009
2
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23.12.2008 1.152
 
Disclaim: Fullmetal Alchemist gehört nicht mir und ich verdiene auch kein Geld damit, nur die Story beruht auf meinen Ideen.

Pflichtbesuch bei Winry

Als Alphonse Elric an diesem Morgen erwachte war das erste was ihm auffiel, dass es regnete. Die dicken Tropfen peitschten, vom Wind angetrieben, gegen das Haus. Er seufzte. Al wusste genau, dass sein Bruder immer besonders schlechte Laune hatte wenn es regnete. Er seufzte erneut und warf ein Blick auf die andere Seite des Raumes. Dort, unter dem Fenster, stand ein zweites Bett. Dieses Bett gehörte Als Bruder, Edward Elric. Ed schlief noch friedlich. Er lag auf der Seite, den Rücken zum Fenster. Al betrachtete ihn kurz und traurig. Eds rechter Arm war im grauen Licht des Tages gut zu sehen. Die Auto-Mail reflektierte das Licht. Al sah an sich herunter. Sein Körper bestand aus Fleisch und Blut. Ihm fehlten keine Gliedmaßen, jedenfalls nicht mehr. Noch bis vor ein paar Monaten war seine Seele in einer stählernen Rüstung gefangen gewesen. Doch das war jetzt vergangen. Er hatte Ed versprochen kein Wort mehr darüber zu verlieren.
Er beobachtete seinen Bruder noch eine Weile. Dieser schlief tief und fest. Wenn man ihn so sah konnte man nicht glauben was er alles für schreckliche Dinge durchleben musste. Al wollte gar nicht mehr daran denken und aus diesem Grund erhob er sich und wollte sich gerade auf den Weg in die Küche machen, um das Frühstück vorzubereiten, als ihm etwas auffiel. Ed zitterte leicht. Die Decke war ihm bis zur Hüfte runter gerutscht und es war über Nacht recht kalt geworden. Mit einem sanften Lächeln auf den Lippen trat Al an das Bett seines Bruders und deckte ihn wieder richtig zu. Ein erleichtertes seufzten war zu hören als Ed sich wieder in die Decke kuschelte. Al warf seinem großen Bruder noch einen warmen Blick zu bevor er das Zimmer verließ und die Tür leise hinter sich zuzog.    

„Guten Morgen, Bruder“, sagte Al freundlich als Ed etwa eine Stunde später fertig angezogen durch die Küchentür geschlurft kam. „Ja ja, von wegen `Guten Morgen´ “, zischte dieser und ließ sich auf einen Stuhl fallen der am Tisch stand, „ bei so einem Sauwetter wäre ich lieber im Bett geblieben.“ Al lächelte. Es war klar gewesen das Ed heute schlechte Laune haben würde also wunderte ihn das unfreundliche Verhalten seines Bruders überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil, wenn Ed sich heute nicht so benommen hätte wäre es Grund zur Annahme gewesen, dass er vielleicht krank sein könnte. Aber Ed war nicht krank, da war sich Al sicher. Er musterte seinen Bruder. Ed sah aus wie immer. Das gold-blonde Haar das, bis auf ein paar Strähnen die ihm ins Gesicht und in die goldenen Augen fielen, zum üblichen Zopf zusammengebunden war, die weißen Handschuhe um die Auto-Mail zu verstecken, die schwarze Hose, das schwarze Shirt und die schwarzen Stiefel. Ed sah aus wie immer.
„Und bist du bereit?“, fragte Al, wohl ziemlich unvermittelt da Ed leicht zusammenzuckte. „Bereit, wofür bereit?“, fragte er verdattert. „Trottel, für die Inspektion deiner Auto-Mails natürlich“, gab Al als Antwort. Ed wurde kreidebleich. „Was… das ist heute?“, stotterte er. Al nickte. „Ja, hast du das etwa schon wieder vergessen? Winry hat doch gesagt, dass es mal wieder Zeit wird, dass sich vergewissern ob du neue brauchst. Du wächst schließlich auch.“ Ed ließ den Kopf auf die Tischplatte fallen. „Och, nö“, jammerte er, „wenn ich wieder gewachsen bin, brauche ich neue und wenn ich neue brauche muss Winry sie wieder mit meinen Nerven verbinden. Ich hasse es wenn sie das macht.“ So ging es noch eine ganze Weile weiter. Erst als die beiden bei Winry vor der Haustür standen wurde Ed bewusst dass es kein Entrinnen mehr gab. Also klopfte er. Sofort wurde die Tür aufgerissen und ein hübsches Mädchen mit langen blonden Haaren die sie mit einer Spange hoch gesteckt hatte zog die beiden Jungen in den Flur. „Sag mal Winry, hast du etwa hinter der Tür auf uns gewartet?“, fragte Ed belustigt. Mit einem Mal blieb Winry stehen. „Wie kommst du darauf? “, fragte sie, gefährlich leise, zurück. Ed und Al sahen sich beunruhigt an. „Ach vergiss es“, sagte Ed schnell. „Okay“, flötete Winry und zog die beiden weiter hinter sich her. Sie warf Al auf einen Sessel, rief ihm noch ein, „pflanz dich und mach’s dir bequem“, zu und verschwand mit Ed im Nebenraum.

Eine gute Stunde später wurde die Tür wieder geöffnet. Winry trat gefolgt von Ed in den Flur. „Also, wenn du heute so um ca. 19 Uhr wieder bei mir bist, dürften sie fertig sein. Jedenfalls die für den Arm. Das Bein kann ich dir ja schlecht abnehmen“, erklärte Winry. Ed nickte und ließ den Kopf hängen. „Och man“, stöhnte er, „ich hab echt gehofft, dass das nicht schon wieder sein muss.“ „Tja, ich hätte es auch nicht für möglich gehalten. Du bist halt immer klein gewesen, deshalb…“ Weiter kam sie nicht denn Ed hatte gerade wieder Feuer gefangen. „WER IST HIR SO KLEIN, DASS MAN IHN NICHT MAL UNTER EINER LUPE FINDET!?“, schrie er. Er wollte sich gerade auf Winry stürzen als Al ihn von hinten packte. Er wollte ihm die Arme unter die Achseln klemmen doch griff rechts ins Leere. „Das hat doch niemand gesagt, Ed!“, rief er nach einer kurzen Schrecksekunde. Klar fehlte ein Arm, Winry musste ihn schließlich noch anpassen. Langsam beruhigte Ed sich wieder. „Kannst du mir nicht wenigstens eine Ersatzprothese geben?“, fragte er an Winry gewandt. „Nein“, war ihre beiläufige Antwort. „Was? Und wieso nicht?“, fragte Ed misstrauisch. „Erinnerst du dich  noch daran was mit der letzten passiert ist?“, gab Winry zurück. „Ähh……..  nein“, log Ed und erntete dafür einen heftigen Schlag auf den Hinterkopf, von Winry. „Versuchen wir es noch mal“, sagte die junge Mechanikerin und drohte Edward mit der Faust. „Erinnerst du dich noch daran was mit der letzten passiert ist?“, wiederholte sie. Ed seufzte. „Ich hab sie demoliert“, gab er klein bei. Winry funkelte ihn wütend an. „Ganz genau“, knurrte sie, „und genau deshalb gibt’s keine mehr, verstanden?“ „Jawohl!“ Nur aus Reflex salutierte Ed. Er war diesen Gesichtsausdruck von Roy Mustang gewohnt. Er war schließlich Staatsalchemist und somit ein `Lakai der Armee´.
Ed erwartete schon fast das Winry ihm wieder eine Kopfnuss geben würde aber die blieb aus. Stattdessen lächelte das Mädchen. „Naja ist zwar mit links aber das nehme ich dir nicht übel. Schließlich habe ich ja deinen rechten Arm.“ (btw. salutiert wird immer mir rechts.) Ed grinste schief. „Gut dann bis 19 Uhr“, sagte er und wand sich zum gehen. „Vergiss es aber nicht“, rief Winry ihm nach, „ das ist schließlich ein Pflichtbesuch.“          

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So erstes Kap. Hoffe es hat euch gefallen. *Chipstüte wegwerf*
Ich hoffe ich kriege nette Kommies.
Also bitte R&R

Btw. ich bitte auch um ein paar Kommies bei meiner ff Verloren auch zu FMA.
Das wär super.

Naja bb
Eure Mel
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