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Frohe Weihnachten

von Blinki
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
22.12.2008
22.12.2008
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1.705
 
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Die FF kommt heute im Adventskalender und deshalb habe ich mir gedacht, dass ich sie hier auch poste.

Anmerkung: Die Idee ist nicht von mir. Ich habe das nur für GSG9 umgeschrieben. Ich hoffe, dass es euch trotzdem gefällt. LG Blinki

Frohe Weihnachten

Konny öffnete verschlafen seine Augen. Er gähnte erst einmal ausgiebig, bevor er seinen Kopf etwas anhob, um hinauf zu Demir zu sehen. Dieser schlief noch ruhig und friedlich und schnarchte dabei ein wenig vor sich hin. Konny musste grinsen und er kuschelte sich wieder an seinen Schatz heran. Er ließ seine Hand über Demirs Brust streichen und spielte sanft mit seinen Brusthaaren.  Er beugte sich ein klein wenig vor, um ihn dann auf die Brust zu küssen. Demir fing an sich ein wenig zu bewegen. Doch dann blieb er wieder so liegen und rührte sich nicht weiter. Der blonde 9er musste wieder schmunzeln. Er beugte sich vor, um Demir erneut auf die Brust zu küssen. Auf Demirs Gesicht breitete sich ein Lächeln aus und er nuschelte leise: „Morgen Schatz!“ Konny kam zu seinem Kopf gekrabbelt und küsste ihn leicht auf die Lippen. Der Deutsch-Türke erwiderte den Kuss, doch dann löste Konny sich auch schon wieder.  „Frohe Weihnachten!“, sagte er und schaute auf ihn herab.

Da öffnete Demir dann zum ersten Mal an diesem Tag seine Augen und er sah in Konnys strahlende Augen. „Dir auch frohe Weihnachten!“, sagte der Deutsch-Türke und legte seine Hand in Konnys Nacken. Er zog ihn zu sich herunter und gab ihm anschließend einen leidenschaftlichen Kuss. Es dauerte ein paar Minuten bis sie sich wieder lösten. Konny legte seinen Kopf auf Demirs Brust und er suchte nach seiner Hand. Als er sie gefunden hatte, streichelte er sie und küsste sie ein paar Mal. „Wie ich die Morgende liebe! In all den zwei Jahren, die wir bis jetzt zusammen sind, ist es das allerschönste für mich, irgendwann früh morgens aufzuwachen und zu wissen, dass wir den ganzen Tag frei haben!“, sagte Demir und sah Konny an, woraufhin diese seinen Kopf hob.

„Was meinst du, wie sehr ich das liebe? Und was meinst du, wie sehr ich dich liebe?“ „Ich hoffe doch sehr!“, war Demirs Antwort darauf und er küsste Konnys Hand, die in seiner ruhte. „Bleiben wir heute den ganzen Tag im Bett liegen?“, wollte der Deutsch-Türke wissen. „Das würde ich ja zu gerne machen, aber wir müssen noch Vorbereitungen für heute Abend treffen. Geschenke muss ich auch noch einpacken!“, sagte Konny und Demir meinte: „Na gut, aber dann wenigstens bis Mittags!“  Als Konny einverstanden war, gaben sich die Beiden einen zärtlichen Kuss. Dabei dachte Demir: ‚Geschenke einpacken, brauch ich nicht mehr. Die bekommt er ja eh gleich!‘

Nebenbei kramte er mit seiner einen Hand in der Nachttischschublade und ließ es dann schnell unter der Bettdecke verschwinden. Er beendete den Kuss und sagte: „Du Schatz. Ich glaube der Weihnachtsmann war schon da!“ Konny sah ihn nur verwirrt an. „Hä?“, kam es über seine Lippen. „Ja wirklich. Ich glaube da ist was zwischen meinen Beinen.“ Erst war Konny noch sehr verwirrt, doch dann breitete sich ein Grinsen aus. „Da muss ich doch glatt mal nachschauen gehen!“ Langsam ließ er seine Hand Demirs Körper herunter fahren, bis er an dessen Boxershorts ankam. Er hob sie etwas an und fuhr mit seiner Hand hinein. Plötzlich spürte er etwas anderes an seiner Hand und er griff danach. Er holte seine Hand unter der Decke wieder hervor und sah einen kleinen Zettel. Konny sah kurz zu Demir und faltete gleich danach den Zettel auseinander.

„Gutschein für einen Kuss!“, las er und sah grinsend zu Demir. „Kann ich ihn schon jetzt gleich einlösen den Gutschein?“, wollte er von seinem Freund wissen. „Wann immer du willst!“, antwortete Demir. Er fasste Konny an die Wange und zog ihn zu sich herunter, um ihn mit all seiner Leidenschaft und Liebe zu küssen. Nach Luft schnappend ließen sie wieder voneinander ab und sahen sich gegenseitig verträumt an. „Ich liebe dich!“, sagte Demir, der als Erster seine Stimme nach diesem unglaublichen Kuss wieder fand. „Ich dich auch!“, erwiderte Konny und streichelte dem dunkelhaarigen 9er über die Wange.

„Ich glaube der Weihnachtsmann war noch mal da!“, sagte Demir und Konny fing anzulachen. „Na dann schau ich noch mal nach!“ Er griff wieder sanft in die Boxershorts und sofort spürte er erneut einen kleinen Zettel. Konny zog ihn hervor und öffnete ihn gleich. „Gutschein für ein leckeres Frühstück im Bett!“, las er und musste wieder schmunzeln. „Danke Schatz!“, sagte er und drückte Demir einen kleinen Kuss auf die Nase. „Bitte mein Engel! Aber wenn ich es nicht besser wüsste, kam der Weihnachtsmann gerade noch mal!“ Konny ließ seinen Kopf auf Demirs Brust fallen und er musste laut loslachen.

„Schau doch mal nach!“, forderte der Deutsch-Türke ihn auf. Konny ließ seine Hand erneut in Demirs Boxer gleiten und zog zugleich den dritten Zettel hervor. „Da bin ich ja mal gespannt was diesmal drin steht!“ Er faltete den Zettel auseinander und las: „Gutschein für eine Rückenmassage!“  „Wie habe ich das nur verdient? Du bist so lieb zu mir! Danke!“ Stürmisch gab er Demir einen Kuss und drückte ihn ganz fest an sich heran. „Konny?“, fragte Demir und von Konny kam ein  „Ja?“ „Schau noch mal nach!“ „Ach Gott! Findet das heute noch mal ein Ende? Zumal ja eigentlich noch gar keine Bescherung ist!“ „Bei mir schon und jetzt schau noch mal nach!“, forderte Demir seinen Freund auf.

Konny tat wie ihm geheißen und im nächsten Moment verschwand seine Hand wieder. Er öffnete den Zettel. „Ich liebe dich!“ stand drin. Er schaute zu seinem Freund, der ihn mit seinen dunkelbraunen Augen anstrahlte. Dabei lief ihm ein angenehmer Schauer über den Rücken. Wie sehr er diesen Mann vergötterte! „Ich liebe dich auch! Für immer!“, flüsterte er, als er Demir schon näher kam und ihn küsste. Plötzlich kicherte der dunkelhaarige 9er auf und unterbrach den Kuss. „Ich spür da irgendwas zwischen meinen Beinen!“ Konny gab ihn einen kleinen Klaps auf den Kopf und er musste wieder lachen.

„Du bist total verrückt! Weißt du das?“ Demir nickte. „Ja, verrückt nach dir!“ Konnys Hand glitt wieder in die Boxershorts und er holte den nächsten Zettel hervor. „Gutschein für eine sehr leidenschaftliche Nacht!“, las er. „Das hört sich super an. Den löse ich gleich heute Nacht ein!“, meinte er und kuschelte sich an Demir heran. „Alles was du willst! Ich mach heute alles für dich und für den Rest meines Lebens! Ich liebe dich so sehr! Ich liebe dich mehr als alles andere auf der ganzen Welt. Und das für immer!“, kam es von dem Deutsch-Türken und Konny sah in gerührt an.

„Das hast du wunderschön gesagt. Danke! Ich liebe dich auch so sehr. Für immer – versprochen!“ Sie verfielen wieder in einen saften Kuss, wie schon so oft an diesem Morgen. Langsam suchte Demir nach Konnys Hand. Als er sie gefunden hatte, streichelte er sie erst kurz und zog sie dann aber nach unten. Er ließ sie wieder in seine Boxershorts fahren, wo sich schon wieder ein Zettel befand. Konny musste während des Kusses grinsen, aber er ließ nicht von Demirs Lippen ab. Viel zu gut schmeckte sein Schatz.

Doch Demir unterbrach ihn nach kurzer Zeit und er sah Konny in die Augen. Dieser zog den mittlerweile sechsten Zettel hervor und öffnete ihn. Als er las was dort stand wurden seine Augen immer größer. Er konnte nicht glauben was da drauf stand. Er schaute auf zu Demir, der ihn hoffnungsvoll anstarrte. Danach musste er aber noch einmal auf den Zettel schauen, um zu gucken, ob da wirklich das stand, was er kurz zuvor gelesen hatte: „Willst du mich heiraten?“

Er schluckte, um seine Stimme wieder zu finden. „Demir … du … du willst … also ich meine…?“, stotterte er vor sich hin. „Konny, willst du mich heiraten?“ Konny blieb die Luft weg, als er die Worte direkt aus Demirs Mund hörte. Er versuchte sich zu fassen, was gar nicht so leicht war. Langsam füllten sich seine Augen mit Tränen und er nickte leicht. „Ja! Ja, ich will!“ Jetzt brach er völlig in Tränen aus und er schmiss sich Demir und den Hals. „Ja! Ja! Ja! Ich will dich mehr als alles andere auf der Welt heiraten!““, rief Konny überglücklich. Demir drückte seinen Freund so fest es ging an sich heran, während auch ihm die Tränen der Freude die Wange herunter liefen. Doch dann drückte er Konny wieder ein Stückchen zurück und küsste ihn so leidenschaftlich wie noch nie zuvor.

Als sie sich nach Ewigkeiten wieder trennten schauten sie sich endlos lang in die Augen. „Du machst mich zum allerglücklichsten Mann der ganzen Welt!“, sagte Demir und strich mit seinem Daumen über Konnys Wange. Danach griff er unter sein Kopfkissen und zog ein kleines Kästchen hervor. Er öffnete es und zum Vorschein kamen zwei funkelnde Ringe. „Die sind wunderschön!“, sagte Konny fasziniert und bestaunte glücklich die Ringe. Demir nahm sich einen von den beiden und steckte ihn Konny an den Finger. Dieser schaute auf seine Hand und er konnte sein Glück kaum glauben. Doch dann nahm er den zweiten Ring und steckte ihn mit zittrigen Händen an Demirs Finger.

„Gott, ich kann es nicht glauben! Wir werden heiraten!“, rief Konny voller Freude. „Und am besten in weiß!“, ergänzte Demir ebenfalls glücklich. „Ich liebe dich so sehr!“, strahlte Konny Demir mit funkelnden Augen an. „Bald werde ich Demir von Brendorp heißen. Mein größter Traum wird in Erfüllung gehen! Danke Konny! Danke, dass wir uns je kennen gelernt haben. Danke, dass du den ersten Schritt gemacht hast. Wer weiß, ob wir dann jetzt überhaupt zusammen wären. Danke, dass du  mich immer unterstützt und immer für mich da bist. Danke für jeden Augenblick, den ich mit zusammen verbringen kann. Danke für alles, Konny! Danke, dass du mich liebst!“

Sie sahen sich immer noch an und konnten ihr Glück nicht fassen. Vor allem Konny. Was Demir ihm gerade gesagt hatte, war das romantischste was je jemand zu ihm gesagt hatte. Er liebte ihn und das für immer. Das wusste er ganz genau. Er starrte in diese wunderschönen braunen Augen, in denen er schon so oft dahin geschmolzen war und sagte: „Ich liebe dich Demir! Frohe Weihnachten!“

Ende

***

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