A new day has come

von Eveliina
GeschichteAllgemein / P12
Emppu Vuorinen
19.12.2008
17.04.2009
2
1702
1
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
Hallöchen =) Da mir im Moment nicht so wirklich nach der heilen Welt von "For the heart I once had" ist und ich bei "Tuomas- The last Poet" meine Deprimierung überwinden muss, dass ein halbes Kapitel von meinem PC verschwunden ist (Stromausfall =( ) ist hier mal was neues, was rein theoretisch ein weniug anders ist als Vorhergehendes =) Die Texte sind, wenn nicht anders angegeben alle von mir.
Viel Spaß =)

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------

A new day has come

Kapitel 1
Gedanken vor Konzertbeginn oder Sinneswandel

Vivis POV:

Ein Lichtstrahl tauchte die Bühne in grelles Licht. Wir hörten, wie hunderte von Fans jubelten, grölten und manchmal etwas in die Menge brüllten, was wir jedoch Backstage nicht verstehen konnten. Es war unser erstes großes Konzert und ich war gerade dabei, mit unserer Sängerin Janni einen meiner wohlbekannten Nervositätsanfälle zu überwinden. Sie strich mir über den Rücken, redete mir gut zu. Das tat sie immer. Sie war in solchen Fällen die einzige, die mich beruhigen konnte, da wir seit Jahren wie Schwestern waren. Gerade schallte es aus dem Technikraum, das wir sofort raus auf die Bühne müssten. So wischte ich mir noch ein paar Tränen aus dem Gesicht, packte meinen Bass und ging mit Janni zum Rest der Band um uns noch einmal zu umarmen, Tipps zu geben und Mut zu machen, was gar nicht so leicht ist, wenn man selbst am meisten Angst hat.

Unter großem Jubel betraten wir die Bühne. Beim Anblick der leuchtenden Augen der Leute war meine Angst und Nervosität wie weggeblasen. Mein Blick schweifte durch die Reihen, während sich mein Glücksgefühl bei jedem bekannten oder auch unbekannten Gesicht steigerte und es keinen festen Höhepunkt mehr zu geben schien. Unsere Drummerin zählte das erste Lied an. Es war ein Stück, das ich zusammen mit Janni singen würde. Sein Name war „Catch a falling star“. Ein Lied, das ich in einer gewissen Zeit geschrieben hatte, in der sich noch keine Teenagerprobleme in mein Leben geschmuggelt hatten. Ich war sehr froh, dass das Bassspiel in diesem Lied nicht sonderlich kompliziert war. So konnte ich mir hin und wieder faxen mit unserem Gitarristen erlauben oder einfach in die glücklichen Gesichter von ungefähr 500 Leuten schauen. Janni begann zu singen:

I see the heaven sparkle
I see the stars shine
And see them fall
With wishes in my mind

Ich mochte das Lied. Es hatte etwas Nettes an sich. Etwas Unbeschwertes. Gleich würde der Refrain an der Reihe sein, den ich singen würde. Dieser war vom Wortspiel her sehr einfach und der Anspruch beim Singen hielt sich auch in Grenzen. Es war halt ein altes Lied aus der Zeit, in der ich noch nicht über das Wissen über Komplizierteres verfügte. Es fühlte sich an, als würde ich zum Mikro schweben, bevor ich begann, mit voller Stimme den Refrain zu singen:

Don't you wish to reach the heaven
To catch the stars when they're falling
Don't you wish to fall with them
To be catched by your love

Das Gefühl war einzigartig. Unbeschreiblich. Es schien alles egal zu sein, es gab nur das Jetzt und Hier. Mit einem Lächeln entfernte ich mich vom Mikrofon und zog wieder meine übliche Show ab. Florian unser Gitarrist hatte sichtlich gute Laune, was aber auch teilweise daran lag, dass er einiges Intus hatte, da er schon ein wenig älter war als der Rest unserer Gruppe. Zwar war ich Gründerin, doch war ich die Jüngste, was man mir auch ansah. Die Anderen waren alle zwei oder mehr Jahre älter als ich. Doch wir gingen nicht nach dem Alter. Jeder respektierte jeden, wie er war. Manchmal neckten die anderen mich aufgrund meiner Größe, doch ich war nach zwei Jahren mit ihnen daran gewöhnt und nahm es als Spaß. Gerade rannte ich zu Aylin unserer Keyboarderin herüber, die gerade damit beschäftigt war, das allerbeste Solo aller Zeiten zu spielen. Es war das Zwischenspiel, was sich jedoch schon langsam dem Ende zuneigte. Als ich bei ihr ankam, hatte sie gerade den letzten Ton gespielt und Janni hatte wieder mit ihrer schönen, dunklen, kräftigen Stimme eingesetzt:

I see the moon dancing
I follow his guiding light
I feel the night
And see the stars fall with the rain

Ihre Stimme verklang und das kurze Zwischenspiel, das die Strophen vom Refrain trennte setzte ein. Wieder trat ich ans Mikro und wieder war da dieses unbeschreiblich Glücksgefühl. Der letzte Refrain würde zweistimmig sein. Florian feuerte das Publikum an und Janni machte sich wieder zum Singen bereit:

Don't you wish to reach the heaven
To catch the stars when they're falling
Don't you wish to fall with them
To be catched by your love

Unser Lied klang ab. Wir hatten es geschafft. Das erste Lied lag hinter uns. Ich blieb am Mikro stehen, um unsere Fans und auch Leute, die vielleicht gegen ihren Willen mitgeschleppt wurden, zu begrüßen. Ich bedankte mich im Namen der Band und kündigte das nächste Lied an. Es bedeutete mir sehr viel, da es das erste war, das ich je geschrieben hatte. Sein Name war: Dive of Dreams.

Ich freue mich über jedes Review *kekse für euch dalass*