Zurück in England

GeschichteAbenteuer / P16
Harry Potter Nymphadora Tonks Remus "Moony" Lupin
15.12.2008
13.10.2009
19
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So das ist meine zweite FF.
Die Idee zu dieser Story kam mir in der Badewanne. Also erwartet nicht zuviel.

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Prolog

Traurig lümmelte ein sechzehnjähriger Teenager auf seinem Bett. Immer noch kämpfte er gegen den Drang einfach hemmungslos los zuweinen, denn vor wenigen Wochen wurde sein Pate, Sirius Black, von dessen Cousine Bellatrix Lestrange ermordet. Und das alles nur, weil er, Harry daran schuld war. Zumindest redete er sich dieses ein, denn immerhin war er ja auch auf Voldemorts Trick herein gefallen und Hals über Kopf in die Mysteriumsabteilung gestürzt. Und wenn der Orden des Phönix’ nicht eingegriffen hätte, wären auch noch Harrys beste Freunde gestorben.
Eine einzelne Träne ran an seiner Wange herab und Harry wischte sie sofort wieder weg. Der einzige Lichtblick war, dass Remus Lupin heute vorbei schauen würde. Harry wusste, dass er unter Sirius’ Verlust genauso litt wie er selbst. Und schon ging die Zimmertür auf und der Werwolf trat lächelnd ein, doch erreichte dieses Lächeln nicht seine Augen.
„Hallo Harry wie geht es dir?“, fragte der Lupin.
„Wie soll es schon gehen?“, antwortete Harry trübsinnig.
„Tut mir leid, dass ich gefragt habe.“, sagte Lupin. „Nun, warum wolltest du mit mir sprechen?“
„Ich möchte England für unbestimmte Zeit verlassen!“, antwortete Harry und Lupin verlor alle Gesichtszüge.
„Wieso das? Und warum sagst du mir das?“
„Wegen der Prophezeiung. Ich kenne sie. Dumbledore hat sie mir direkt nach Sirius’ Tod verraten. Ich bin es der Lord Voldemort töten oder bei dem Versuch sterben muss. Ich möchte nicht vor meiner Aufgebe wegrennen. Versteh mich bitte nicht falsch, Remus, aber wenn ich aus England verschwinde, sind meine Freunde nicht in so großer Gefahr, wie jetzt. Und warum ich dir das sage. Das ist eigentlich ganz einfach. Ich möchte dich fragen, ob du mich begleiten würdest.“, sagte Harry selbstbewusst.
„Ich müsste lügen, wenn ich behaupte dass ich nicht überrascht bin. Aber was willst du in der zwischen Zeit tun. Und vor allem warum willst du das ich mitkomme?“, fragte der Werwolf immer noch fassungslos.
„Ich werde andere Länder bereisen und dort alles Mögliche lernen was ausreicht um Lord Voldemort zu vernichten. Wenn ich alles weiß, was ich zum Überleben brauche, werde ich wieder kommen und mich meinem Schicksal stellen. Und ich habe dich gefragt, weil du der beste Freund meiner Eltern und Sirius warst.“
„Wenn du mir erzählst wie du dir das vorgestellt hast, werde ich entscheiden ob ich dich begleite oder nicht.“, sagte Remus.
„Ich werde einen Brief an Gringotts schreiben in dem steht, dass mein Geld unter allen Umständen dort bleibt und von niemandem verwendet werden darf. Außerdem werde ich für uns einhunderttausend Galeonen abheben. Und dann werden wir hier verschwinden ohne dass wir jemanden von unserem Vorhaben erzählt haben. Wir werden dann für vermisst und in einem Jahr für tot erklärt. Und schon sind meine Freunde aus Voldemorts direkter Schusslinie.“
„Und wie gehst du mit meinen Verwandlungen um?“
„Wie gut, dass du davon sprichst. Ich habe für dich schon den Wolfbanntrank bestellt. Also keinen Grund zur Sorge.“, grinste Harry.
„Ich kann nicht behaupten, dass ich die Idee gut finde, aber ich kann deine Motive verstehen. Außerdem glaube ich, dass James und Sirius mehr als nur enttäuscht gewesen wären, wenn ich dich nicht begleiten würde.“
„Danke Remus. Du weißt gar nicht was mir deine Zusage bedeutet.“, sagte Harry ehrlich lächelnd, während sein ehemaliger Lehrer eher gequält lächelte. „Wann soll es denn überhaupt losgehen und vor allem wohin?“
„Zuerst geht es nach Japan.“, sagte Harry und Remus seufzte. Nach einer Weile erhob sich der Werwolf und verabschiedete sich von Harry, da er noch seine Sachen packen musste. Außerdem versprach er noch einmal niemanden von diesem Plan zu erzählen.  

5. Tage später

Wie schon seit Harrys verschwinden ging es auch heute, im Hauptquartier des Ordens, drunter und drüber. Albus Dumbledore, der mächtigste Zauberer dieser Zeit und Leiter des Widerstandes war in den letzten Tagen sehr gealtert. Denn mit dem Verschwinden von Harry und einem seine besten Leute im Orden hatte er nicht gerechnet. Wie konnte es nur dazu kommen? Das war die Frage die sich der Schulleiter schon seit einigen Tagen stelle. Er spürte wie die Blicke der restlichen Kämpfer und die Blicke von Harrys Freunden auf ihm ruhten. Schließlich erhob er sich.
„Meine lieben Freunde. Wie schon gestern und vorgestern muss ich euch leider sagen, dass wir immer noch nicht den Hauch einer Ahnung haben wo sich Harry eventuell aufhalten könnte. Das einzige was wir wissen ist, dass er nicht bei Lord Voldemort ist.“
„Woher wissen sie das?“, fragte Mrs. Weasley unter Tränen.
„Von Severus. Außerdem glaube ich, das Voldemort mit der Nachricht von Harrys Tod sofort herausgerückt wäre. Er würde glauben, dass unser Widerstand damit gebrochen wäre.“
„Vielleicht ist er in Godric’s Hollow.“, mutmaßte Hermine, doch erneut schüttelte Dumbledore den Kopf.
„Dort haben Kingsley, Moody und Tonks schon alles abgesucht. Keine spur von Harry noch von Remus.“
„Aber er kann sich doch nicht so einfach aus dem Staub machen, oder? Ich dachte er muss gegen Du-weißt-schon-wer kämpfen.“, sagte Moody. „Er kann doch nicht einfach abhauen und es sich gut gehen lassen, während wir hier uns hier mit einem Verrückten rumschlagen müssen.“
„Ich glaube nicht, dass er sich einfach aus dem Staub gemacht hat.“, sagte Ron, der versuchte sich selbst Mut zumachen. „Ich glaube, dass er irgendetwas Verrücktes und Geniales gleichzeitig plant.“
„Red doch keinen Stuss Weasley!“, polterte Moody. „Potter ist entweder Tod oder hat sich mit Lupin aus dem Staub gemacht. Wobei das letztere wahrscheinlicher ist. Die beiden lassen es sich bestimmt gerade irgendwo gut gehen und verschwenden keine Gedanken mehr an uns, diese miesen Feiglinge.“
„Harry ist kein Feigling!“, schniefte Tonks. „Und Remus ebenso wenig. Harry hat sich noch nie vor irgendetwas gedrückt und er wird wieder zurückkommen!“ Damit war für Tonks alles gesagt. Sie stand auf und stapfte aus der Küche.

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Also der Titel ist noch nicht das Wahre. Wer Ideen hat bitte sagen.
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