Happy New Year und das Chaos danach/Ewigkeit

von Lynthis
GeschichteAllgemein / P18
11.12.2008
08.12.2012
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Dieses Kapitel
204 Reviews
 
 
 
Hi, das ist meine zweite Fanfiction und sie ist aus der Frage "Können sich Vampire betrinken?" heraus entstanden. Alles was ihr hier lest hat nichts mit den Büchern zu tun, es geht nur um den Spaß. Also viel Spaß beim Lesen :-) und bitte achtet nicht auf die Rechtschreibfehler *grins*

Prolog

Angst……
Panik…….
Ich brauchte ein Versteck und zwar schnell.
Schneller, mahnte ich mich selbst, wohlwissend dass es eh nichts brachte.
Sie würden mich finden.
Sie konnten mich hören, jeden Atemzug, jeden Herzschlag.
Sie waren schnell, schneller als jeder Mensch.
Hastig, fast der Panik nah, drehte ich mich um, und dann sah ich sie.
Sie hatten mich gefunden.
Ich sah ihre Augen…..Golden…
Sie waren nicht durstig…Nein..es war viel Schlimmer…..

Prolog Ende

„Willst du das wirklich wissen?“, fragte mich Edward bestimmt schon zum hundertsten Mal.
Ich drehte mich um und sah in seine goldenen Augen. Ich konnte sofort in diesen Augen versinken, riss mich aber zusammen.
„Ja, nun sag`s schon!“
Ich wollte es unbedingt wissen. Wie feierten Vampire Neujahr?
Charlie war über Neujahr in La Push und ich würde das erste Mal in meinem Leben Neujahr bei den Cullens verbringen.
Edward seufzte und nahm mich etwas enger in seine Umarmung. Wir saßen in seinem Zimmer auf dem großen Bett und ich versuchte seit einer geschlagenen halben Stunde etwas aus ihm herauszukriegen.
„Es ist eigentlich nichts Besonderes!“, versuche Edward abzulenken.
„Dann sag es mir!!!“,bohrte ich weiter.
Edward seufzte wieder.
„Na gut……wir…“
Aber weiter kam er nicht, denn da flog die Tür auf und Alice prang quietschend ins Zimmer.
„Oh, das wird sooooo toll. Aber du hättest es mir ruhig eher sagen können!“, quasselte sie gleich drauf los.
Dann klatschte sie in die Hände und war genauso schnell wieder verschwunden.
Mir schwante fürchterliches. Sie hatte wahrscheinlich gesehen dass ich Neujahr hierblieb und würde nun eine riesige Party planen.
Edward sah mich an und grinste dann.
„Sie wird das Haus wahrscheinlich in eine lebende Discokugel verwandeln.“
O man, na da stand mir ja noch etwas bevor.  Ich kuschelte mich enger in Edwards Arme und sog seinen unwiderstehlichen Duft ein.
Dann fiel mir meine ursprüngliche Frage ein, aber bevor ich sie stellen konnte, drückte Edward seine eiskalten Lippen auf meine.  Stürmisch erwiderte ich den Kuss, fuhr mit meinen Händen durch sein seidiges Haar und drückte mich noch enger an ihn. Mein Gehirn schalltete ganz ab und ich gab mich voll dem Kuss hin. Als mir allmählich der Sauerstoff ausging, zog Edward sich zurück und hatte mein heißgeliebtes Lächeln im Gesicht.
Ich lehnte mich an seine Brust und merke wie ich müder wurde. Dann begann er mein Schlaflied zu summen.
„Ich krieg es schon noch raus.“, murmelte ich schlaftrunken.
Ich hörte noch Edwards leisen lachen, dann war ich auch schon eingeschlafen.
Am nächsten Morgen wachte ich auf und merkte ziemlich schnell dass Edward nicht neben mir lag.
ch setzte mich aufrecht hin und da fiel mein Blick auf einen kleinen weißen Zettel.

Geliebte Bella,
es tut mir leid, dass ich nicht da bin, wenn du aufwachst.
Ich und die anderen sind noch einmal jagen gegangen, sicher ist sicher.
Wir sind vor Sonnenuntergang wieder da.
In der Küche ist etwas zu Essen.
Vermisse dich.

Tausend Küsse
In Liebe Edward

Stimmt, Edwards letzter Jagtausflug war schon eine Weile her. Und die anderen wollten wohl auch kein Risiko eingehen. So hatte ich nun fast den ganzen Tag für mich alleine.
Ich stieg aus dem Bett und ging ins Bad um mich fertig zu machen.  Nachdem ich frisch geduscht war, ging ich hinunter in die Küche. Ich aß eine Kleinigkeit und wollte mich einfach nur auf die Couch im Wohnzimmer legen und auf Edwards Rückkehr warten.
Doch als ich das Wohnzimmer betrat, blieb ich wie vom Donner berührt stehen.
Alice hatte wirklich ganze Arbeit geleistet.
Überall hingen Ballons, Luftschlangen, Girlanden und ähnliches Dekozeug. An einer Wand war ein grießiger tisch aufgebaut, auf dem eine merkwürdige riesige Karaffe stand. Sie war Silber und hatte einen Deckel.  Die Karaffe stand in einem Behälter, in dem jede Menge eis war. Ich ging zu dem Tisch und sah  dann dass an der Karaffe ein Zettel hing.

Ich weiß dass Edward dir nichts erzählt hat, also erfährst du es so.
In der Karaffe ist ein Punsch der nur für Vampire gedacht ist.
Ich denke du kannst dir denken woraus er besteht hi hi hi.
Also lass die Karaffe besser zu, wenn du nicht in Ohnmacht fallen willst.

Alice

Aha, deshalb wollte er mit nichts erzählen.  Er dachte wohl ich krieg einen Anfall oder so was wenn ich erfahre das sie zu Silvester Blutpunsch trinken wie andere Menschen Sektbowle.
Warum nicht, immerhin waren sie Vampire und ernährten sich nun mal von Blut. Ich stiefelte wieder zur Couch und hatte es mir gerade darauf gemütlich gemacht als es an der Tür klingelte.
Wer konnte das sein. Die Cullens würden garantiert nicht klingeln.
Also erhob ich mich und ging zur Tür. Als ich sie öffnete blickte ich in das Gesicht von Mike und Jessica. Was wollten die denn hier. Sie hatten mich noch nie bei den Cullens besucht, geschweigedenn bei mir zuhause.
Gerade als ich fragen wollte stieg mir ihre Alkoholfahne in die Nase.
„Hi Bella.“, lallte Mike auch schon los und Jessica fing an zu kichern.
„Was wollt ihr.“ fragte ich genervt.
Jesica kicherte immer weiter und Mike hielt eine Tüte hoch.
„Nur ein bisschen Feier.“, lallte er weiter.
Dann wollte er sich an mir vorbei ins Haus schieben aber ich versperrte ihn den Weg.
„Macht das ihr verschwindet.“, sagte ich streng. „Schlaft erst mal euren Rausch aus.“
Daraufhin stellte er die Tüte ab und drückte Jessica näher an sich.
„Komm süße, Bella will lieber mit ihren Spießerfreunden feiern.“
Ich verdrehte genervt die Augen. Jessica kicherte immer noch, anscheinend hatte sie sich ihre letzten paar Hirnzellen weggesoffen. Dann drehten sie sich auf dem Absatz rum und wankten zu einem Taxi das vor dem Haus stand. Wenigsten fuhren sie nicht selber. Als sie wegwahren wollte ich wieder ins Haus, aber dann fiel mein Blick auf die Tüte, die Mike vergessen hatte. Ich nahm sie mit rein und stellte sie auf den Couchtisch. Dann räumte ich alles raus was drin war. Es waren drei Flaschen Wodka, eine Flasche Sangria und zwei kleinere Flaschen Ouzo. Was sollte ich damit machen? Wegschütten? Behalten? Und dann hatte ich eine Idee.