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Arbeiten auf einer E-Lok (Starlight Express)

von Durah
GeschichteAbenteuer, Drama / P16 / Gen
Electra Greaseball
02.12.2008
03.02.2014
45
84.708
2
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02.12.2008 1.345
 
Kapitel 38
Als ich am Nächsten Morgen erwachte, musste ich erst mal wieder meine Gedanken sammeln. Diese waren nämlich letzte Nacht in ein Tiefes Loch gestürzt und nun musste ich sie wieder herausfischen.
Als das allerdings geschafft war, war Grinsen das einzige was ich tat. Ich wusste nicht direkt wieso, aber ich war irgendwie erleichtert, als wäre mir eine Riesige Last von den Schultern genommen worden. Neben mir streckte Electra sich, gähnte herzlichst und strich sich die Haare aus den Augen. „Oh mann, was für eine Nacht.“ Murmelte er und sah zu mir. Ein grinsen trat auf sein Gesicht. „Und? Bereust du es?“ „Wieso sollte ich es bereuen mein Erstes Mal mit dir gehabt zu haben?“ fragte ich. „Das war dein Erstes Mal?!“ Er schien verblüfft. „Ich hab echt gedacht du hättest schon mal gehabt.“ „Wieso? War ich so gut?“ „Ja und wie.“ Er zog mich an sich ran. „Soso, dein erstes Mal also und das mit einem Zug. Wenn man sich das mal so durchs Großhirn gehen lässt klingt das irgendwie krank.“ „Ach findest du?“ Ich grinste. „Ich finde die Vorstellung zum beispiel von einem Bandwurm vergewaltigt zu werden viel Kranker.“ „Wie kommste denn jetzt darauf?!“ Wollte er wissen, doch ich zuckte mit den Schultern.  „Naja ok, ich denke aber mal wir sollten langsam mal los!“ „Hast recht, Los auf geht’s!“

20 Minuten Später waren wir auch schon unterwegs. „Wohin geht’s heute eigentlich?“ fragte Electra und ich kramte meinen Plan heraus. „Wir müssen nach...Kilanda!“ „WAS?!“ Electra machte einen Luftsprung. “Nein, nein, nein, nein, nein!!! Überall nur nicht dort hin!“ „Wieso?“ Kilanda war eine Insel. Nur über eine Lange Brücke über dem Meer war es zu erreichen. Kilanda war berühmt für seinen schönen Strand, für Fischfang und ihren Metallgewinn aus dem Inneren des Vulkans nachdem die Insel benannt wurde. „Was hast du gegen Kilanda?!“ „Is egal, ich will da einfach nicht hin!“ „Tja tut mir ja leid aber wir müssen da hin.“ Electra grummelte was vor sich hin, fuhr aber brav die Route ab, sagte aber die Ganze Fahrt nichts mehr.
Erst als wir die lange Brücke erreichten meldete er sich wieder. „Ähm Müssen wir wirklich da rüber?“ Er klang besorgt. „Ja. Wieso?“ „Naja diese Brücke hat eine Einsturzgefahr von 80%.“ „Das müssen wir in Kauf nehmen. Also los!“ Extrem Langsam und scheinbar mit dem Wunsch zurückzufahren, rollte Electra über die Riesige Brücke. Ich merkte er wollte zurück. „Was biste denn plötzlich so nervös?“ fragte ich ihn. „Ich bin nicht nervös.“ Die Brücke unter uns knackte zwar, doch sie hielt.
Dann nach 10 Minuten hatten wir die Brücke passiert und waren auf der Insel. Ich merkte, dass die Leute uns ansahen und tuschelten, doch ich dachte mir nichts dabei. Als wir den Hauptbahnhof erreichten war mir etwas mulmig. Hier war absolut niemand, es war wie ausgestorben hier. „Mann, wie in ner Geisterstadt.“ Meinte ich und stieg aus. „Ach das ist meistens so.“ sagte Electra und nahm Menschengestalt an. „Ach woher weißt du...“ „AHHHH ELECTRA!!!!!!“ Schrie eine Mädchenstimme in meiner Frage rein und zwei minuten Später lag Electra am Boden. Niedergestreckt von einem weiblichen Zug, der ihm ziemlich ähnlich sah. Sie knuddelte sich ganz eng an ihn und smilte übers ganze Gesicht. „Oh Electra, ich dachte echt du kommst nie wieder!“ quietschte sie. „Trinity! Nex! Hyper! Kommt mal her!!“ Rief sie und drei weitere Weibliche Loks erschienen. Die, die voran ging, hatte buschige Haare wie Electra nur waren ihre rot-schwarz-weiß, sie trug auch das selbe wie er, nur war ihres rot-schwarz und sie sah etwas gefährlicher aus. „Electra?!“ fragte sie baff, kam rüber und zog ihn hoch. “Trix komm lass ihn los.“ Befahl sie. „Sorry Trinity aber wie lange haben wir ihn jetzt nicht gesehen?“ „Is doch nicht wichtig.“ Trinity sah zu mir. „Hey, wer bist’n du?“ „Ich bin Maddy, Electras Lokführerin.“ Meinte ich und wüsste gern was hier abging. „Lokführerin?“ fragte eine Lok ganz in hellblau und Rosa. „Ich dachte du wolltest keinen Lokführer?“ „Zeiten ändern sich wohl doch.“ Meinte die Letzte in Blau-Grün. „Ähm wer seid ihr eigentlich?“ wollte ich wissen. „Ich heiß Trinity.“ Meinte die Schwarz-rote, die zudem auch die Größte war. „Ich bin Trix.“ Sagte die, die Electra umgesprungen hatte. „Ich heiß Hyper.“ Meinte die in Blau-grün. „Und ich bin Nex.“ Erklärte die Kleinste von den vieren, in Rosa. „Und woher kennt ihr Electra?“ fragte ich weiter. Trinity lachte. „Hast du ihr nie von uns erzählt, kleiner Bruder?!“ „KLEINER BRUDER?!“ platzte es aus mir heraus. „Ja.“ Murmelte Electra wenig begeistert. „Ähm, wo sind eigentlich Tau, Raguna und Tabea?“ „Och die Drei Süßen sind nach Komoran.“ „Noch mehr Schwestern von dir?“ fragte ich und stieß Electra spielerisch in die Seite. „Ja, ich bin die Achte und einzige männliche Lok in dieser Produktion.“ Grummelte er. „ach wie Süß!“ kicherte ich. „Also Electra nun erzähl doch mal, wo du jetzt lebst?“ fragte Trinity. „Ja das würde mich auch mal interessieren.“ Erklang eine Ernste Männerstimme und eine schon etwas Älter aussehende E-Lok kam auf uns zu. „Vater?!“ Electra schien mehr als nur Überrascht. „Mein Junge, schön dich mal wieder zu sehen.“ Er nahm Electra in die Arme. „Du siehst gut aus, naja ausser diese Panne die du bei der Meisterschaft erlitten hast.“ Der Alte sah zu mir. „Und du bist sicher seine Lokführerin?“ „Stimmt, ich bin Maddy. Freut mich sie kennen zu lernen.“ „Nenn mich Voldo.“ „Ok.“ „also Electra wo lebst du denn nun?“ „Ich wohn in Palea.“ Erklärte dieser. „Oh Cool!“ quietschte Trix vergnügt. „Und nun biste wieder nach hause gekommen?“ „Ich hab nur hier was im Auftrag von Palea abzuholen, mehr nicht.“  „Oh wie schade.“ Trix zog eine Schnute. „Was müsst ihr denn holen?“ fragte Nex und drehte sich eine Strähne um den Zeigefinger. „Ähm was brauchen wir hier Maddy?“ „Wir sollen drei Personenwaggons nach Palea bringen.“ Meinte ich, nachdem ich im Aufgabenzettel nachgesehen hatte.  

„Ach ihr holt die drei endlich ab!?“ meinte Trinity erleichtert.  
„Die gingen uns schon gehörig auf den Zeiger. Die stehen im Westbahnhof. Electra du weißt  ja wo der wo der ist.“
„Jaja weiß ich. Komm Maddy.“ Electra wandte sich von seiner Familie ab und rollte los.
Ich folgte ihm.

„Wieso hast du mir nie erzählt, dass du Schwestern hast?“ fragte ich und sah hoch in sein zerknirschtes Gesicht.
„Weil ich froh war endlich hier weg zu sein, da ich es nie lange hier ausgehalten habe und ich diese Insel vergessen wollte.“ Knurrte er.

Auf dieser Insel schienen die Züge und Waggons das sagen zu haben, wie mir schien.
Die Menschen handelten nach deren Willen was mir mehr als nur komisch vorkam.

Electra schien hier allerdings einen gewissen ruf zu haben, denn alle wandten sich ihm zu und tuschelten wild miteinander, bis ein goldfarbenes Waggonmädchen auf uns zukam.
„Oh Hallo Anna.” Meinte Electra und bekam sofort eine von ihr geknallt bevor sie weiterging.
„Oh, die habe ich nicht verdient.“ Murmelte meine Lok.
Ein zweites Waggonmädchen kam näher.
„Danielle.“
„Wer war das?“ fragte sie und sah der Goldenen hinterher.
„Wer?“ für diese Dumme Aussage bekam Electra noch eine Schelle.
„Okay, die hab ich vielleicht verdient.“
„Ich schätze du hast hier einen ruf als...lass mal überlegen...Casanova?!“ Kicherte ich mit hochgezogener Augenbraue.
„Ich HATTE diesen Ruf, würde ich eher sagen.“
Wir hatten den Westbahnhof erreicht und sahen sofort welche Waggons für Palea waren.
Drei grüne etwas maskulin wirkende Waggonmädchen standen da unter einer Überdachung und sahen uns ernst an.
„Wurde auch Zeit, dass man uns mal abholt.“ Fauchte die Erste von ihnen Electra und mich an.
„Wir wollen endlich los!“ meinte die Zweite.
„Ja, schließlich wollen wir endlich zum Einsatz kommen.“ Stimmte die Dritte ihren Kolleginnen zu.
„Ja wir nehmen euch ja jetzt auch mit.“ Sagte ich zu ihnen und musterte sie.
Sie sahen aus wie vom Militär und ich fragte mich wirklich wozu diese drei wohl genutzt werden sollten.
„Ähm, für was seit ihr Drei denn bestimmt?“
„Sieht man das nicht Schätzchen?“ fragte die Erste und kam auf uns zu.
„Wir sind Militärwaggons. Geschaffen für den Kampf und ausgerüstet mit der Neusten Waffentechnik für den Krieg!“
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