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Arbeiten auf einer E-Lok (Starlight Express)

von Durah
GeschichteAbenteuer, Drama / P16 / Gen
Electra Greaseball
02.12.2008
03.02.2014
45
84.708
3
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02.12.2008 1.788
 
Kapitel 31
Das Nächste Rennen stand an. Greaseball schien sich seiner Sache ziemlich sicher zu sein und Vortex wie es schien auch. Mum und ich Standen an den Schienen neben dem Diesel und  Volta, die nun doch etwas unsicher wirkte. Mum war am Nörgeln. „Selbst wenn Electra eben zweiter geworden wäre hätte Phoenix verlieren sollen aus Anstand meine Ich.“ „Naja Susan, es gibt hier aber leider keine Anti-Auseinandernehm-Regel.“ Meinte Greaseball und Zog seinen Helm an. Volta hatte keinen Kopfschutz. „Viel Glück ihr zwei.“ Meinte ich und zog mich mit meiner Mutter in die Zuschauerränge zurück. Vortex rollte ganz lässig auf Greaseball zu, doch anstelle von Caboose hatte sie dieses Mal den Geldtransporter von Phoenix, diesen Spy dabei. Keine Dumme Entscheidung, der Kleine war unter Garantie leichter als Caboose. Der Lautsprecher ertönte. „Das Zweite rennen! 3,2,1,LOS!“ sofort gaben die Weibliche E-lok und der Diesel Vollgas und rauschten los. Bis zur Ersten kurve blieben sie gleichschnell, doch als man zu den Großen Bildschirmen gucken musste um was zu sehen, sah man Greaseball in Führung gehen. „Ich hab ein ungutes Gefühl bei der Sache.“ Murmelte Mum neben mir, doch es blieb eine weile Gut. Vortex fast schon lächerliche angriffe gingen alle Daneben. „Worauf wartet Die nur?“ fragte Purse, der neben mir stand. „Was meinst du?“ „Naja ich hab die mal beim Training beobachtet. Diese Vortex haut immer alle von den Gleisen, ich frag mich nun vorauf die Wartet.“ Ich sah hoch zum Bildschirm und ahnte worauf Vortex wartete. „Wenn sie Greaseball jetzt entgleisen lässt wird das eine sanfte Landung, sie wartet bis er an Harten, schweren und möglicherweise Gefährlichen Sachen vorbeikommt.“ „Hoffentlich nicht.“ Hörte ich Wrench’s Stimme hinter mir. Doch ich hatte recht. Als sich Links und rechts von den Schienen Schrottteile, Fässer und anderer Müll aus Metall sammelte wurden ihre Angriffe Heftiger. Greaseball kam ins Taumeln, konnte sich aber halten. Er brüllte Vortex irgendwas entgegen und gab noch mal alles auf den Letzten Metern. Ich ballte die Hände zu Fäusten und hoffte Greaseball würde es zuerst ins Ziel schaffen, doch Vortex machte einem einen Strich durch die Rechnung. Eine Gewaltige Energie, geladen zwischen ihren Händen und gegen den Diesel geschleudert, ließ diesen auf den letzten 50 Metern noch vom Gleis stürzen. Unsanft landete Greaseball mit Volta in einem Haufen Metallteile und Vortex gewann dieses Rennen.
Breit Grinsend sah sie zu Greaseball der sich aus dem Kram freikämpfte. „Ich habs dir ja eben schon gesagt, Alterchen. Ich bin die Schnellste und die Stärkste. Gegen mich hat keiner eine Chance.“ Greaseball knurrte leise vor sich hin, doch Volta schien die Sicherung durchgeknallt zu sein denn sie stürzte sich wie ein Wildes Tier auf Vortex. „Wag es nie wieder einen Dummen Kommentar zu Äußern du Schlampe!“ fauchte Volta, als wir anderen auch schon da waren um sie von Vortex runter zu ziehen. Krupp packte die knurrende und sich Wehrende Volta und drückte ihr Die Arme auf den Rücken. Vortex erhob sich und sah Volta ungläubig an, die ihr die Zähne Zeigte. „Die hat mich gebissen! Das Luder hat mich gebissen!“ „Pass auf was du sagst Flittchen!“ fauchte Volta und wollte sich wieder auf sie Stürzen doch Krupp war zu stark. „Krupp lass mich los!“ bellte Volta ihn an, doch er schüttelte den Kopf. „Lass mich los! Ich will der Schlampe noch eins auf ihr viel zu Großes Maul hauen!“ „Volta krieg dich ein.“ Meinte Greaseball, der gerade zu uns Rüberkam. „Wir haben verloren, nun reg dich doch nicht so darüber auf.“ „Willst du es einfach so hinnehmen?“ fragte Volta. „Was bleibt mir anderes Übrig.“ „Du bist aber echt eine Verdammt schlechte Verliererin, meine Liebe!“ höhnte Vortex die echt nicht schnallte wann sie besser ihre Schnauze hielt. Volta riss sich von Krupp los und donnerte der aufgetakelten E-Lok die Faust ins Gesicht. Alle Anwesenden starrten Volta an, die sich grinsend den Handrücken rieb und meinte: „Jetzt geht’s mir schon viel besser.“ Damit ließ sie Vortex ausser acht und stellte sich in den Schatten, mit dem Rücken gegen die Wand.
Ich schüttelte nur den Kopf und ging mal in die Werkstatt um einmal Electra zu sehen und um Cat zu sagen, dass er nun dran war.
Vor der Werkstatt kam mir Cat schon entgegen. Mit einem Kurzen: „Wünsch mir Glück!“ eilte er zu den Schienen.
Ich sah ihm kurz hinterher und betrat dann die Werkstatt. Auf diesem Komischen Tisch in der Mitte des Raumes lag Electra. Er hatte die Augen geschlossen und schon kam von der Seite ein Mechaniker. Ich war überrascht, denn ich hatte mit Dan gerechnet der Damals auch Greaseball wieder geflickt hatte, doch dieser Mann hier war eine Spur Älter. „Wer sind Sie?“ blaffte er mich an. „Was Haben Sie hier verloren?“ „Ähm Electra ist meine Lok und ich wollte mal nachsehen wie es ihm geht.“ Ich sah mich um. „Wo ist Whip? Er wollte doch hier bleiben.“ „Ich hab ihn rausgeworfen. Er nervte nur.“ „Und wie sieht es aus mit Electra?“ „Naja, das am Rücken und auch die Delle an seiner Stirn hab ich wieder hinbekommen, aber...“ „Aber was?!“ „Sein Linkes Auge...das konnte ich nicht retten.“ „Was?!“ „Ja leider, er wird nun nur noch rechts was sehen können. Der Glassplitter seines Helms hat sich so tief ins Auge gebohrt dass alles hinüber ist.“ „Kann man das nicht irgendwie wieder hinbiegen?“ „wenn Sie jemanden Kennen, der eins seiner Augen aufopfern will schon. Sowas haben wir nicht gerade Vorrätig Müssen Sie wissen.“ Ich schwieg. Das war echt hart. Ich ging zu meiner Lok und strich ihm sacht durch die Haare. Er schnurrte. „Hey ich dachte du wärst Bewusstlos.“ Meinte ich, trotzdem froh das es ihm soweit gut ging. Er hob den Kopf, stütze ihn auf seine arme und grinste mich frech an. Ich grinste zurück auch wenn ich nicht aufhören konnte in sein Linkes Auge zu sehen, dass anstelle vom üblichen Limettengrün nun blassgrün und Trübe war. „Und? Wie geht’s dir?“ fragte ich. „Och eigentlich relativ ok, wenn das hier nicht wäre!“ Meinte er und deute auf den langen Riss auf seiner Linken Gesichtshälfte. „Und wenn ich alles wieder normal sehen könnte aber ich muss mich wohl nun damit abfinden nur noch rechts was zu sehen.“ Ich fragte mich wie er so lässig darüber reden konnte, wie er dabei Grinsen konnte. „Und hat Greaseball gewonnen?“ fragte er. „Nein leider nicht. Auf den Letzten Metern vom Gleis geflogen.“ „Au Mann, das ist Hart.“ „Er nimmt es gelassen.“ „aber Volta nicht, stimmts?“ „Ja woher weißte das?“ „Och Volta war schon immer eine Schlechte Verliererin.“ Electra kicherte und stand auf. Noch etwas wackelig auf den Rollen gingen wir zwei nach draußen, wo das dritte Rennen gerade vorbei war und Cat als Sieger ins Ziel Rauschte.
Sofort kam Purse mit Joule an der Hand auf uns zu. „Electra wie geht’s dir?“ Fragten Beide Gleichzeitig. „Ganz ok.“ Meinte die Lok ganz cool. „Ganz schön viel Glück gehabt Electra!“ erklang Phoenix Höhnende Stimme. „Ich hatte echt gehofft dich mit der letzten Attacke durchbohrt zu haben aber ich seh schon du musstest ordentlich für diesen Sieg bezahlen.“ Fies Grinsend baute sich die Lok mit Vortex am Arm vor uns auf, doch Electra blieb ganz ruhig. Er hatte anscheinend keinen Bock sich über Phoenix aufzuregen. „Naja ob du Morgen im Finale auch so viel Glück haben wirst ist fraglich.“ Kicherte Vortex. „Oh ich werde siegen, sei dir da mal Sicher Kleine!“ meinte Electra cool. „Ach und wieso?“ wollte Phoenix wissen. „Dieser Sieg gegen dich hat mich mein Linkes Auge gekostet! Ich muss Morgen gewinnen sonst war es nämlich umsonst!“ Phoenix blieb unbeeindruckt, ganz im Gegensatz zu Joule und Purse die Entsetzter nich hätten Gucken können. „Tja du bist auch der einzige der Ohne Helm im Rennen weiterfährt, da musste das ja passieren.“ „Es war aber dein Angriff der den Helm zerstört hat und mich verletzt hat.“ „Aber du weißt auch das du ohne Helm nicht am Finale Teilnehmen darfst oder? Die Strecke ist zum einen Größer, länger und etwas gefährlicher. Ohne Helm geht da gar nichts.“ Meinte Phoenix. „Und wo willst du bis morgen einen neuen auftreiben?“ kicherte Vortex. „Er wird meinen Nehmen!“ Erklang Greaseballs Stimme Hinter Phoenix. Der Diesel schob sich an den Beiden vorbei. „Er kann meinen Helm haben.“ Greaseball haute Electra seinen Helm in den Magen. „Wehe du verlierst Morgen, Electra. Dann hast du echt Probleme!“ Electra Grinste. „Ok Phoenix, das Helm-Problem ist damit erledigt. Sonst noch was zu meckern?“ Phoenix knurrte und zog mit Vortex von Dannen.
„Du, Jenny.“ „Was denn Electra?“ „Können wir zurück Nach Hause? Ich bin Müde.“ „Ja gleich, ich will noch wissen wer das Letzte Rennen gewonnen hat.“
Um sich das letzte Rennen anzusehen war es zu spät, es war schon gelaufen. Basilisk hatte seinen Gegner Falkon hinter sich gelassen, demnach hieß das Finale für Morgen: Electra, Vortex, Cat und Basilisk. Vortex machte mir da am meisten Sorgen. Cat und Basilisk waren Ja noch Fair, doch Vortex würde alles für den Sieg tun und sicherlich würde sich Phoenix wieder einmischen. Das würde ich aber morgen zu verhindern wissen.

Es war schon Dunkel als wir endlich zuhause waren. Volta, immernoch sauer über die Niederlage raste sofort nach hinten durch und ließ sich nicht mehr blicken. Die anderen gingen eher zögernd nach hinten aus angst Volta könnte wie eine Stange Dynamit hochgehen.
Völlig erschöpft ließ sich Electra aufs Bett fallen. „Oh Starlight, wenn das morgen gelaufen ist, mach ich nie wieder bei diesem Rennen mit.“ „Solltest du aber Siegen wärst du Meister und müsstest im Nächsten Jahr deinen Titel verteidigen.“ Meinte ich. „Vergiss es! Das mach ich dann ganz bestimmt nicht. Ich hab eigentlich schon erreicht was ich wollte, ich hab Phoenix geschlagen. Auch wenn der Preis hoch war.“ Seine Hand strich über die Narbe im Gesicht. „Hör auf.“ Meinte ich und zog seine Hand weg. „Was denn?“ „Hör auf darüber nachzudenken, was passiert ist.“ „findest du es denn nicht schlimm?“ „Schlimm im Sinne von das ist schrecklich oder im Sinne von, du siehst nun furchtbar aus?“ „Beides.“ „Ja es ist schlimm, dass das passieren musste und nein, ich finde nicht dass du furchtbar aussiehst.“ „Wirklich?“ „Ich liebe dich Electra, du bist für mich der schönste Mann der Welt, egal wie du aussiehst.“ „auch wenn dir klar ist das ich ein Zug bin und kein Mann oder?“ „Electra versau doch nicht die Romantisch werdende Stimmung und im Übrigen, du bist Männlich also stimmt das was ich...“ er versiegelte meine Lippen mit den Seinen und brachte mich zum Schweigen. „Ich weiß.“ Hauchte er. „Ich wollte dich ein bisschen aufziehen, mehr nicht.“ „Du bist doof.“ „Hä?“ Er machte ein Ratloses Gesicht. „Ach egal.“ Meinte ich und gab ihm einen Kuss. „Du packst das morgen schon. Da bin ich mir 100%ig sicher!“
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