Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Arbeiten auf einer E-Lok (Starlight Express)

von Durah
GeschichteAbenteuer, Drama / P16 / Gen
Electra Greaseball
02.12.2008
03.02.2014
45
84.708
3
Alle Kapitel
83 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
02.12.2008 2.979
 
Kapitel 27
Am nächsten Morgen tropfte es noch von den Bäumen auf das Dach und als ich wach wurde und rüber ging, offenbarte sich mir ein wirklich niedlicher anblick.
Papa lag in sich zusammengerollt auf seiner Matratze, Rusty knuddelte mit seinem Kissen und murmelte dabei Pearls Namen, doch Electra und Greaseball waren der Oberhammer. Die beiden hatten sich in den Arm genommen, die Stirne gegeneinander gedrückt und lagen ganz eng aneinander gekuschelt auf der Matte. Schnell und leise zückte ich mein Handy und machte ein Foto davon. Ohne Foto würde mir das doch nie einer Glauben. Doch es kam noch besser. Greaseball drückte sich etwas dichter an Electras Brust während seine Rechte hand über den Rücken der E-lok strich und dieser wie eine Katze Schnurrte. Ich kicherte leise, doch weckte das die beiden auf. Erst sahen sie sich nur verpennt an doch dann realisierten sie ihre Seltsame Pose und sie stießen sich von einander Weg. „Bah ist ja ekelig!“ Heulte Greaseball. „Du hast mir den Rücken Gekrault!“ Fuhr Electra ihn an. „Du warst mit deinem Gesicht in meinen Haaren!“ Keifte der Diesel zurück. „Bah ist ja widerlich! Wo ist der Wasserhahn.“ Electra sprang auf und eilte zum Wasserhahn an der Wand. Inzwischen waren auch Papa und Rusty wach.

„Wie oft denn noch Electra? Es ist gut!“ Ich seufzte. Electra spülte sich nun schon zum zehnten mal den Mund aus. „Du hast seine Haare doch gar nicht geküsst, so wie du das die ganze Zeit behauptest.“ „Ist mir egal!“ Meinte er und spuckte den kleinen Rest wasser aus. „Es war zum Kotzen!“ „Selber schuld.“ Meinte Greaseball, der sich aber auch mindestens sieben mal die Hände gewaschen hatte. „Ach ja?“ Electra spuckte ihm Wasser auf die Füße. „Hättest du dich letzte Nacht einfach aus der Box verzogen, wäre unsere kleine Kuschelei allen erspart geblieben!“ Greaseball sah ihn genervt an. „aber ist ja jetzt auch egal, ich bin wieder rein und habe keine Rückstände von Diesel mehr an mir.“ „Sicher?“ Fragte Rusty und Electra lief wieder zum Wasserhahn. „Jungs ist Jetzt mal gut!?“ Fauchte ich und erhob mich. War doch nicht zum aushalten. War ich mit Kleinkindern in einem Schuppen oder mit erwachsenen Zügen? Scheinbar mir Kleinkindern. Rusty seufzte, ging in eine Zimmerecke und schob sich ein Stück Kohle in den Mund. „Auch was?“ Fragte er an Papa gewandt, der die Hand hob zum Zeichen das Rusty ihm eins Rüber werfen sollte. Rusty selber Nahm sich noch drei und warf zwei zu Papa rüber. Electra sah sich interessiert an wie Rusty Die Dinger mampfte und schnappte sich aus der Kohlekiste ein Stück und sah sich das von allen seiten an. „Ich würde das nicht tun.“ Meinte Rusty als Electra an dem Ding lecken wollte. Die E-lok sah ihn verständnislos an und leckte über die Kohle. Angewidert ließ er sie fallen. „Bah, Pfui!“ „Jetzt haste wirklich einen Grund dir die Fresse auszuspülen.“ Lachte Greaseball. „Aber welche einigermaßen normal verkabelte E-lok will denn Kohle Fressen?“ „Meine Lok will sowas.“ Lachte ich. „Du siehst echt süß aus wenn du lachst.“ Bemerkte Papa. „Dann siehst du Susan noch ähnlicher.“ „Ja und zum Glück hat sie bis auf die Haarfarbe nichts von ihrem Alten.“ Fügte Rusty hinzu. „Wie meinste das?“ Fragte ich. „Ja Rusty erklär mal.“ Meinte Greaseball und ich merkte einen leicht schneidenden unterton in seiner Stimme. „Ganz einfach, wenn Sie das Gesicht ihres Vaters Hätte, wäre sie doch längst vor einen Zug  gesprungen.“ „Ach echt?“ Fragte Ich. „Jep.“ Bestätigte Rusty und grinste. „Glaub ich nicht. Ich hab mir in all den Jahren ein eigenes Bild von ihm gemacht und ihn meiner Vorstellung sieht er gut aus.“ „Wie denn?“ Fragte Electra. „Nenn mich ruhig verrückt aber die Vorstellung von mir passt zu Greasy.“ „Zu mir?!“ „Ja zu dir.“ „Wieso?“ Wollte Papa wissen. „Naja ich stell ihn mir groß vor, kräftig, Dunkle Haare, Schokobraune Augen und etwas vorlaut.“ „Passt schon etwas zu Unserem Greaseball.“ Bemerkte Rusty. „Hat er wirklich Schokobraune Augen?“ fragte Electra stand auf und sah dem Diesel in die augen. „Jep. Schöne Augen haste Greasy, Milchschokoladenfarben.“ „Ja danke Lectri. Dafür haben deine Die Farbe von Reifen Limetten.“ „Ist das was gutes?“
„Kann man sehen wie man will. Du hast Weiberaugen, mit deinen Langen Wimpern.“ Rusty neben mir Kicherte. „Kann ich doch auch nichts für!“ Verteidigte sich die E-lok. „Bin halt so gebaut worden!“ „Hab ich gesagt das es schlecht ist? Du hast sowieso ein sehr Feminines Gesicht also passen deine Augen dazu.“ „Was!“ „Komm reg dich nicht so auf, war doch nur ein Joke.“ “Ein sehr schlechter Joke.“ Grummelte Electra und verschränkte die Arme. Greaseball kam grinsend zu mir rüber. „Das war gar kein Joke.“ Flüsterte er mir ins Ohr. Doch Electra hatte ihn gehört und wandte sich mit säuerlicher Miene zum Diesel um. „Komm reg dich ab.“ Meinte Greaseball ruhig. „Du siehst auch ansonsten sehr wie ne Frau aus also lass gut sein.“ „WAS?! Ich seh aus wie ne Frau!? Wie meinste das? Erkläre?!“ „Ganz einfach, erstens, dein Outfit, nur Frauen tragen Hauteng und noch dazu glitzerndes Blau. Zweitens, Deine Langen Haare, deine Auffällige schminke und wie schon erwähnt deine Augen. Drittens dein Name, Electra ist ein Frauenname, kannste in jedem Namenslexikon nachsehen Und zu guter letzt.“ Greaseball grinste breit und hielt Sicherheitsabstand. „Du hast für nen Kerl nen verdammt geilem Arsch.“ Electra wurde knallrot und ich scheinbar auch. Rusty brüllte vor Lachen und Papa schlug sich mit der Flachen hand gegen die Stirn, Doch Electra fing sich wieder und grinste. „Sag mal Greasy wieso Glotzt du mir auf den Arsch?“ „In dem Engen Outfit kann man wenn du einem den Rücken zudrehst einfach nirgendwo anders hingucken und zudem hielt ich dich bei unserem ersten Treffen wirklich für ne Frau.“ „Ach und was wenn ich...“ Electra kam Auf Greaseball zu und spielte dabei verführerisch mit einer Haarsträhne rum. „...Wirklich eine Frau bin?“ Er drückte Greaseball mit einer Hand gegen die Schuppenwand und der Diesel lief Nun Knallrot an. „Hm was wäre dann?“ „Dann wäre ich von euch E-Loks noch überraschter. Ich Wusste schon immer das ihr Schief verkabelt seit, Phoenix ist der Beste Beweiß dafür, aber das du an Geschlechtsverwirrung leidest ist mir neu.“ Ich musste wieder lachen. Da hatte Greaseball mal wirklich gut Konter gegeben und das obwohl er eigentlich nicht der allerhellste war und lieber draufhaute als zu reden. Electra grummelte. Er hatte wieder verloren. „Kommt Jungs, jetzt ist gut.“ Meinte Ich als ich mich beruhigt hatte. „Ja genau.“ Meinte Greaseball. „Das war der letzte Electra feindliche Witz für heute. Was natürlich Quatsch ist. Nichts ist lustiger als Witze auf seine Kosten zu machen!“ „Jungs heute ist der letzte Tag an dem ich euch zwei Trainiere, also etwas mehr ernst bitte.“ Meinte Papa. „Oh natürlich.“ Sagte Electra sofort. „Gut. Also als erstes fahren wir rüber nach Palea und holen den Kleinen Geldtransporter und die Hochspannungslady ab.“

Also machten wir uns auf nach Palea. Electra war am meckern. „Warum fährst du bei Rusty mit und nicht bei mir?“ „Weil ich noch nie mit Rusty gefahren bin.“ Gab ich zurück. „Ich wollte schon immer mal eine Dampflok fahren. Jetzt hab ich jede Zugart einmal gefahren. Jetzt muss ich auf Solarbetriebene Züge warten.“ „Na das wird noch dauern.“ lachte Papa. „Die E-Loks sind doch gerade erst neu, da werden Solarzüge warten müssen.“ „Auch egal.“ Kicherte ich.
Am Bahnhof wartete Purse schon auf uns. „Hat jemandem dem Kleinen schon gesagt dass er kommen soll?“ Fragte Papa. „Nein, Purse steht immer hier wenn Electra und ich nicht da sind.“ Erklärte ich. „Wie ein Treuer kleiner Hund, der wartet das sein Herrchen Heim kommt.“ „Oh man so treue Waggons gibst selten.“ Meinte Greaseball und hielt an. Electra, Papa und Rusty ebenso und ich stieg aus. Sofort kam Purse rüber. „Hey wo wart ihr?“ Fragte der kleine sofort. „Krupp hat uns Gestern Horrormärchen erzählt was euch zugestoßen sein könnte und da waren Entgleisung und Brücken Stürze echt das harmloseste.“ „Irgendwann dreh ich diesem Kerl den hals um.“ Knurrte Electra. „Es ist uns nichts passiert, wir waren über Nacht bei Rusty, wegen des Gewitters.“ „Ach so.“ Purse atmete erleichtert auf. „So und nun tu mir doch bitte einen Gefallen. Lauf los nach hause, geb Krupp ne Kopfnuss und komm mit Volta hierher zurück. Packst du das?“ „Kopfnuss für Krupp und Volta holen. Sollte ich hinbekommen.“ Meinte Purse und machte sich auf zum schuppen. „Der folgt wirklich wie ein Hund.“ Bemerkte Rusty. „Sag ich doch.“ Meinte ich.
Fünf minuten Später kam Purse mit Volta im Schlepptau wieder. „Na meine blaue Schönheit.“ Begrüßte Greaseball sie, hob sie am Arsch hoch und sie gab ihm einen Kuss. „Mein Strammer Diesel.“ Hauchte sie und Electra machte eine Geste als müsse er sich übergeben. „Hast du ein Problem Lectri?!“ Fragte Greaseball betont ruhig. „Och Nö, mir wird schlecht wenn ich mir euer Getue ansehe.“ „Ach Electra du bist so unromantisch.“ Keifte Volta und wandte sich mit verführerischem Blick wieder an den Diesel. „Wie könnte man diesen Augen widerstehen?!“ „Sag mir lieber wie man das kann.“ Volta verdrehte die Augen. „So dann wollen wir mal trainieren fahren.“ Meinte Papa und sah in die Runde. „Bleibst du hier Jenny oder kommste mit?“ „ICh denke ich bleibe hier und kümmere mich ein wenig um die anderen.“ Entschied ich. „Klar mach das. Also Jungs auf geht’s! Zurück nach Amena, ich hab mir da was besonderes über Nacht für euch ausgedacht.“ Oh, oh. Ich hab das Gefühl, dass es heute Hart wird.“ Seufzte Greaseball. Papa kam zu ihm rüber. „Du hast aber echt ein Gutes Gefühl für Sowas.“ „Kann ich nicht auch hier bleiben?“ „Vergiss es Rusty, du kommst mit. Ich brauch dich.“ Mit diesen Worten machten sich die Vier Loks und die Zwei Waggons davon.
Ich sah ihnen noch nach, bis sie um die Ecke verschwunden waren und machte mich auf zum Schuppen. Die übrigen Drei Waggons gammelten auf dem Sofa rum. Wrench checkte nochmal Electras und Purse’ Helm, Krupp las Zeitung und Joule glotzte Sabbernd in ein Dickes Buch auf ihren Knien. „Hey Leute.“ „Oh Hi!“ begrüßte Wrench mich freundlich und winkte mit einem Schraubenschlüssel, Krupp sah kurz auf und schenkte mir ein Lächeln, doch Joule zeigte keine Reaktion. Sie war weiterhin in ihr Buch vertieft. „Hey Joule, was ließt du denn da?“ fragte ich und ging zu ihr rüber. Keine Reaktion. „HEY Joule!“ Brüllte ich ihr genau ins Ohr. Sie erschrak, knallte das Buch zu und presste es sich feste an den Körper. „Oh hi Maddy, was ist?“ „Das würde ich gerne von dir wissen. Seit wann ließt du denn? Was ist das überhaupt für ein Buch, du sabberst hier die Halbe Bude voll.“ Ich wollte ihr das Buch wegschnappen, doch sie presste es nur noch fester an sich. „Das ist nichts besonderes, ein eher Langweiliger Drittklassiger Roman.“ Versuchte Joule mich abzuwimmeln. „Dann kann ich doch mal nen Blick draufwerfen.“ „NEIN!“ Ich duckte mich seitlich weg und schnappte Joule das Buch weg. Sie lief knallrot an, als ich mir das Deckblatt ansah. „Sowas ließt du?“ Fragte ich sie kichernd. „Die Lustknaben aus Griechenland? Das soll ein Langweiliger, drittklassiger Roman sein? Joule, das ist eine Fülle von Süßen Boys und das wolltest du mir verheimlichen?“ „Joule war schon immer ein Fan von sowas.“ Murmelte Wrench. „Immerhin ist sie nicht wie Electra, der hat bis letztes Jahr noch Pornos gelesen.“ Meinte Krupp und blätterte seine Zeitung durch. Ich schlug das Buch auf. „Oh mein...Das ist ja fast wie das Kamasutra.“ Ich setzte mich auf das Sofa und Joule setzte sich neben mich. „Oh man, sind die Kerle hier drin aber süß.“ Kicherte ich, obwohl es sich nur um Malereien handelte. „Ich weiß.“ Joule schnappte sich das Buch und blätterte bis zu einer bestimmten Seite weiter. „Sei ehrlich, sieht der nicht ein bisschen wie unser Purse aus?“ Sie deutete auf einen kleinen, in Ketten gelegten, Jungen der genau wie Purse fast schulterlange schwarze Locken und ein süßes Kindergesicht hatte. „Joa ein bisschen.“ Gestand ich. „Hihihihi, jetzt pass mal auf.“ Joule blätterte noch eine Spur weiter und fragte dann: „Der hier sieht doch irgendwie wie Electra aus, oder?“ Der Junge Mann auf den sie zeigte, hatte zwar blonde Haare, doch waren sie genauso lang wie bei Electra. Seine Augen malerisch grün, seine Kleidung war nicht weiter als eine knappe Enge Hose und doch sah ich wirklich meine Stramme E-lok in ihm. „Ein bisschen.“ Meinte ich und spürte die Röte im Gesicht. „Oho du wirst rot.“ Kicherte Joule. „Werd ich gar nicht.“ Widersprach ich. „Gut dann sorg ich dafür. Stell dir doch mal folgendes vor: Electra hockt dort auf dem Bett, nur in Stiefeln und einem heißen Herrentanga, wartet voller Begierde auf dich, setzt dabei diesen ultra Verführungsblick auf und...“ „Halts Maul!“ Brüllte ich sofort. „Ich krieg nen Sabberanfall wenn du weiterredest.“ „Hihihihi, das ist ja cool, du kannst dir das wirklich vorstellen?“ „Es ist als säße er gerade so auf dem Bett.“ „Cool, ich schau heute abend mal ob er sich sowas auch so gut vorstellen kann.“ „Joule lass sie.“ Meinte Wrench ernst, doch auch auf ihren Wangen war eine Spur der Röte zu sehen. Von Krupps Gesicht war nichts zu sehen. Das hatte er komplett hinter der zeitung versteckt. Aber ich konnte mir Vorstellen, dass auch er rosa war. „Ach wieso bist denn so nun rot?“ Wollte Joule wissen, doch Wrench ließ sich nicht aus ihrer Fassung bringen. „Hör auf sie so zu ärgern, du weißt doch das Maddy in Electra vernarrt ist. Triez sie doch damit nicht.“ „Ach komm schon, ich habe doch nur spaß gemacht.“ Joule sah zu mir. „Du weißt doch, dass das nur ein Scherz war oder?“ „Klar weiß ich das. Aber sag sowas nie wieder ok?“ „Ok. Ich frag Electra heute Abend mal ob er sich dich als Domina vorstellen kann.“ „Joule!“ fuhren Krupp, Wrench und ich sie gleichzeitig an. „War doch nur ein Joke. Das ihr immer gleich so aus der Haut fahren müsst, also echt mal.“ Joule Schmollte. „Das ihr immer gleich jedes Wort auf die Goldwaage legen müsst. Dabei Sähe Maddy in Dominaklamotten und mit ner Peitsche sicher Cool aus.“ „Joule, häng dich an den Zapfhahn und halt die Klappe!“ Fauchte Wrench und legte Electras Helm zur Seite. „Und? Ist der Sicher?“ Fragte ich um das Thema zu wechseln. „Jep. Da könnte dir ein Haus drauffallen, deine Birne würde heil bleiben. Wie allerdings bei einer Solchen Aktion der Rest deines Körpers aussieht will ich dann allerdings nicht wissen.“ „Dann wäre man ein Haufen Schrott oder in Maddys Fall ein Haufen Matsch.“ Meinte Krupp, der sein Gesicht wieder Zeigen konnte. „Uh na sehr appetitlich.“ Jammerte Joule. „Ach komm schon, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit das Häuser Fliegen lernen?“ Fragte ich sie. „Keine ahnung, wie groß denn?“ „So groß, dass du sie mit bloßem Auge niemals sehen wirst.“ Meinte Wrench nur dazu. „Oh na Dann ist ja gut.“ Joule schien erleichtert. „Sag mal Maddy.“ Begann Wrench an mich gewandt und ihre Wangen wurden wieder rosa. „was denn?“ „Naja ich wollte dich fragen, also, du und Electra, was läuft da eigentlich so zwischen euch?“ „Wie meinste das?“ „Naja wie soll ich sagen...“ Sie kratzte sich verlegen am Hinterkopf. „Habt ihr...Ich meine kam mal die Idee oder eher die Lust auf, mal zusammen zu...ach du weißt schon.“ „Ach tu ich das?“ Kicherte ich. Ich wusste worauf sie hinauswollte, doch ich wollte es aus ihrem Mund hören. „Ähm...also naja.“ „Nun komm schon Wrench!“ Meckerte Joule. „Ist es denn so schwer Maddy zu fragen ob sie und Electra schon gevögelt haben oder nicht?“ „So vulgär wollte ich es nicht ausdrücken! Aber eigentlich hast du recht, das war meine Frage.“ „Nein haben wir noch nicht.“ „echt nicht?“ Joule war überrascht. „Oh man, das ist ja lahm.“ „Wieso?“ „Du bist doch völlig verrückt nach ihm und er nach dir, daher verstehe ich nicht wieso er dich nicht mit einem Griff dazu zwingt auf dem Fußboden dieser Halle unbeschreibliche Akte der Leidenschaft zu vollziehen.“ „Also Joule, ich hätte sowas nicht von dir erwartet.“ Meinte Wrench ernst. „Ja genau.“ Kommentierte ich. „Ich hätte nie erwartet, dass du dich so kultiviert ausdrücken kannst.“ „Haha sehr Komisch Maddy.“ Maulte Joule. „Ich bin zwar Süß aber nicht blöd.“ „Das weiß ich doch.“ Sagte ich und lehnte mich grinsend an ihren Arm. „Bist doch meine Beste Freundin.“ Nun grinste Joule wieder. „So und was machen wir bis anderen Zurückkommen?“ „Die übliche Frage, also die übliche Antwort: Keine Ahnung!“ Meinte Wrench dazu nur.
Also war bis zum Abend nichts tun angesagt. Joule und ich sahen uns weiter ihr tolles Buch an.
So gegen 10 Uhr gingen die Waggons nach drüben. Ich blieb wach und wartete auf Electra, Purse und Volta.
Gegen Mitternacht ging langsam das Tor auf und Rusty kam sein, den völlig fertigen Electra auf den Schultern Tragend. Purse und Volta stützten sich gegenseitig und draußen sah ich Greaseball, der von Papa getragen wurde. „Oh mein Gott, was ist denn passiert?“ Fragte ich und half Rusty meine Arme E-Lok aufs Bett zu legen. „Das war heute wohl etwas zu hart.“ War alles was Rusty dazu sagte. „Aber er wird’s überleben.“ Warf er mir noch zu bevor er rausging. „Wir sind dann mal drüben.“ Meinte Purse. „Oh Gott meine armen Füße.“ War Volta nur am Klagen.
Ich setzte mich neben Electra, der aussah als hätte er sich mit Greaseball gehauen. Sein Haar war mehr als nur zerzaust, er atmete ruckartig und ihm schien alles weh zu tun. Doch trotzdem war er schön anzusehen. „Electra, Süßer.“ Hauchte ich und strich ihm über die Wange. Er öffnete die Augen und sah mit müdem Blick zu mir. „Hey mein Herz, wie geht’s dir?“ „Mir geht es gut aber was ist mit dir?“ „Ach es geht. Bin völlig fertig. Ich kann nicht mehr.“ „Dann komm zur Ruh.“ „Gute Idee.“ Er schloss die Augen wieder und schlief nach kurzer Zeit auch ein. Ich legte mich neben ihn und fand nach fünf minuten ungefähr auch den schlaf.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast