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Arbeiten auf einer E-Lok (Starlight Express)

von Durah
GeschichteAbenteuer, Drama / P16 / Gen
Electra Greaseball
02.12.2008
03.02.2014
45
84.708
3
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02.12.2008 1.516
 
Kapitel 21
Am Nachmittag begann es zu regnen. Dicke Tropfen prasselten wie kleine Bomben auf das Dach des Schuppens, indem ich zusammen mit Joule, Wrench und Krupp saß. „Oh man, ist mir langweilig.“ Quengelte Joule und sank in ihrem Sitzkissen zusammen. „Mecker nicht.“ Murmelte Krupp. „Genau, such dir ne Beschäftigung. Guck dir Jenny an. Die kann sich auch beschäftigen.“ Wrench deutete auf mich. Ich schob den Kopfhörer nach hinten. „Was ist?“ Fragte ich. „Ich hab meinen Namen Gehört.“ „Ach nicht so wichtig.“ Meinte Krupp ruhig und verschwand wieder hinter seiner Zeitung. „In Meridian ist ein Kraftwerk explodiert.“ Las er laut vor. „Ach echt?“ Meinte Joule Gelangweilt und spielte mit ihrem Zopf herum. „Ja heute morgen erst, sieben Arbeiter sind tot, 25 schwer verwundet.“ „Naja geht eigentlich.“ Meinte Wrench. „Wenn man bedenkt wie riesig diese Fabriken und Kraftwerke in Meridian sind.“ „Stimmt.“ Stimmte ich ihr zu und strich mir die Haare aus dem Gesicht. „Sag mal.“ Joule machte ein etwas misstrauisches Gesicht. „Warum trägst du rechts einen Handschuh und links nicht?“ „Einfach so.“ meinte ich, doch sie glaubte mir nicht und nun hatten auch die anderen beiden Interesse an dieser Sache gefunden. „Na los, zeig uns was du versteckst.“ Forderte Wrench mich auf. „Da ist nichts.“ Krupp stand auf, packte meinen Arm und zog den Handschuh ab. Verschreckt ließ er mich los und wich zurück. „Was zum Teufel...“ Stammelte er und Joule und Wrench betrachteten mit großen Augen meinen Arm.
. „was...ist das?“ fragte Joule nach einigen Minuten der Stille. „Das ist mein Arm.“ Meinte ich. „Ja schon nur wieso ist der aus Metall?“ Wollte Wrench wissen. „Das ist Chrom. Ich bestehe auf diese Bezeichnung und nicht auf dämliches Metall.“ Sagte ich wichtigtuerisch. „Ja schon ok. Aber wieso ist der so?“ Wrench musterte ihn genauer. „Stell dich hinten an. Erst würde ich das gerne selber mal wissen.“ „Weiß Electra schon davon?“ Wollte Krupp wissen. „Ich weiß nicht.“ Gestand ich. „Direkt gesagt habe ich es ihm noch nicht.“ „Aber du wolltest es ihm doch sagen oder noch besser zeigen wenn er heim kommt oder?“ Fragte Joule und hob eine Augenbraue. „Klar!“ Meinte ich sofort. „Gut.“ Joule klatschte in die Hände, was sich wie das zusammenkrachen zweier Metallplatten anhörte und sah in die Runde. „Was machen wir jetzt?“ „Keine Ahnung.“ Sagten wir restlichen im Chor.

Der Nachmittag zog sich hin wie Ein endloses Gummiband, als Ich am Abend endlich das Tor aufgehen hörte. Ich erhob mich und eilte nach Vorne, wo ich einen Kleinen Schreck bekam, Als Ich Greaseball sah der den völlig Erschöpften Electra stützte, der ohne die Hilfe des Diesels sicher umgefallen wäre. Purse kam hinterher. „Was ist den mit dir passiert?“ Fragte ich die E-Lok und kam auf die Drei zu. „Der hat sich etwas überanstrengt.“ Meine Purse ruhig. „Hat einfach nicht gecheckt wann es besser war Pause zu machen.“ Erklärte Greaseball und Ließ Electra los, der seitlich auf das Bett fiel. „Typischer Fall von Selbstüberschätzung.“ „Davon kannst du aber auch ein Liedchen singen oder?“ Fragte ich mit Verschränkten Armen und hochgezogener Augenbraue. „Ähm naja ähähäh...“ Verlegen kratzte sich der Diesel am Hinterkopf. „Ich denke ich troll mich mal.“ „Ja Greaseball, vielleicht solltest du dich Trollen.“ Meinte ich Nickend und der Diesel verließ den Schuppen. „gute Nacht Maddy, ich bin hinten.“ Verabschiedete sich Purse und ging zu den anderen. Ich setzte mich neben Electra, der die Augen etwas öffnete. „Na du. Schön Trainiert?“ fragte ich ruhig und er grinste. „Noch ein wenig schneller und ich durchbrech die Schallmauer.“ Sagte er. „Red keinen Stuss. So schnell kannst du auch nicht werden. Aber ich bin böse auf dich.“ Er setzte sich auf. „Was?! Wieso denn das?“ „Ich hab dir doch schon mal gesagt das ich es nicht mag wenn du bis zum Umfallen trainierst. Damit tust du keinem einen Gefallen.“ Ich blickte ihn an. Er sah kurz zu Boden und dann zu mir. plötzlich zog er mich an sich heran und hob mein Gesicht an. Bevor ich reagieren konnte, spürte ich seine warmen Lippen auf den meinen und seine Zunge die um Einlass bat. Leicht nur öffnete ich meine Lippen, mehr aus Überraschung als aus Lust, seine Zunge spaltete sie mir jedoch gänzlich. Mein Blut schoss mir in den Kopf, benebelte meine Sinne und ließ mich versinken in ein Gefühl der Leidenschaft. Er umspielte meine Zunge und animierte sie zum mitmachen, zum leidenschaftlichen Ringen. Ein Verlangen keimte in mir auf, welches ich noch nie spürte. Ich wollte mehr von ihm, mehr von dieser Leidenschaft, mehr von diesem Gefühl. Er löste den Kuss und leckte mir am Hals entlang, ohne jede Gegenwehr von mir, erreichte seine Zunge mein Ohr. Sanft strich sie am Außenrand entlang, wich zurück und er knabberte sanft an ihm. Ein leises Seufzen überkam meine Lippen, meine Arme schlangen sich um seinen Körper und drückten meinen an seinen dichter heran. „Bist du mir immernoch böse?“ Hauchte er in mein Ohr. „...Nein...“ Wieder umfingen seine Lippen meine. Ganz langsam drückte er mich nach hinten. Ich ließ mich zurücksinken, immernoch seinen Innigen Kuss genießend und realisierte gar nicht was um uns Geschah. Erst als ich seine Hand unter meinem Shirt spürte, wurde mein Geist wieder etwas klarer, doch Electras Berührungen drohten ihn wieder zu vernebeln. Er löste den Kuss und ließ seine Zunge meinen Hals entlang fahren. Meine Arme schlangen sich um seinen Kopf und meine Finger spielten mit seinen Haaren. Das fühlte sich einfach nur gut an. Er ließ kurz ab von mir und leckte sich über die Lippen. „Deine Haut schmeckt gut.“ Ein kleines Stück nur schob er mein Shirt nun hoch bis mein Bauch frei lag. Nun begann er feuchte Bahnen mit seiner Zunge darüber zu ziehen. Ein leises Stöhnen konnte ich nicht mehr unterdrücken. Electra kicherte und kam wieder hoch zu meinem Gesicht. Er strich durch meine haare und legte sich dann neben mich. Er Zog die Decke über uns und drückte mich eng ansich. „Was...?“ War alles was mir einfiel. „Ich spüre es doch.“ Sagte er. „Du bist noch nicht soweit.“ „Sowas merkst du?“ „Klar. Ich will doch das es dir gut geht, Maddy.“ Er hob mein Gesicht etwas an. „Du bist mir das wichtigste, meine Kleine.“ Ich grinste und kuschelte mich eng an seine Metallene Brust. /Schon seltsam./ Dachte ich als ich ihn ansah, während er einschlief. /Ich kann mich nicht mehr mit dem Gedanken abfinden, dass er eigentlich eine Maschine ist./

Am nächsten Morgen weckte mich ein Klingeln. Ich erhob mich gähnend und ging zum Tor, denn das Geklingel kam von dort. Ich öffnete und ein Älterer Herr stand draußen. „Oh Guten Tag.“ Sagte ich. „Was kann ich für sie tun?“ Erst jetzt fielen mir zwei Dieselzüge auf die Hinter dem Mann standen. „Ist Electra da?“ „Ja er ist Hinten, aber er schläft noch.“ „Das macht nichts.“ Der Mann und die Diesels schoben sich an mir vorbei. Electra war inzwischen auch wach und war über unseren Besuch überrascht. „Electra?“ Fragte der Mann und dieser nickte. „Ich muss mit dir über deine Teilnahme beim Rennen sprechen. „Ach wieso? Was stimmt denn damit nicht?“ Wollte die E-Lok wissen. „Es ist so, wir haben deine Anmeldung mehrmals gelesen und wir fürchten du hast darauf etwas falsch gemacht. Du hast dort einen gewissen Purse als deinen Partner eingetragen und soweit wir wissen ist der doch ein Geldtransporter.“ „Ja und?“ „Wir sind der Meinung, dass dieser Waggon nicht mitmachen darf.“ „Wieso denn nicht?“ Schaltete ich mich ins Gespräch ein. „Ganz einfach Junges Fräulein, weil Purse zu schwer ist. Er ist gewissermaßen ein Frachtwaggon und beim Rennen ist es von Vorteil einen Personenwaggon, also eines der Waggonmädchen zu nehmen. Wir kamen her, weil wir dachten du möchtest es nochmal ändern und eines Der Waggonmädchen zum Partner nehmen.“ „Nein.“ Sagte Electra ohne nachzudenken. „Ich nehme Purse.“ „Aber wieso?“ „Ganz einfach, Niemand auf diesem Kontinent ist so begeistert, so fasziniert von diesen Rennen wie Purse. Ich habe so lange mit ihm trainiert, da lass ich mir doch nicht jetzt meinen ganzen Plan kaputtmachen! Also entweder wird Purse mein Partner oder ich nehme nicht daran teil!“ Der Mann überlegte kurz. „Nun gut.“ Sagte er schließlich. „Nimm den Jungen Mit. Dann musst du dich aber auch nicht wundern, wenn die Vorrunde deine Letzte Runde wird.“ „Ich pack das schon!“ Electra verschränkte die Arme und grinste Siegessicher. „Also gut.“ Der Mann und die Diesel gingen wieder. „Verzeihung, dass wir ihre Zeit vergeudet haben.“ Meinte einer der Diesel noch und die Drei waren verschwunden. „Electra?“ Erklang eine schüchterne Stimme an der Hintertüre. Ich wandte mich um und sah Purse, der den Kopf hereingesteckt hatte. „Ich habe gehört was hier gerade lief.“ Erklärte der Kleine. „Ja und?“ Fragte Electra. „Bist du ganz sicher dass du nicht doch einen anderen Partner Willst? Jemanden der leichter ist als ich?“ „Purse.“ Electra stand auf und ging zu ihm rüber. “Ich weiß was ich tue und ich weiß, dass wir das zusammen schaffen können. Wir gewinnen nicht nur die Vorrunde, wir gewinnen diese Meisterschaft und zeigen es allen!“ „Und wenn wir verlieren?“ „dann geht die welt davon auch nicht unter.“ Mischte ich mich ein und ging zu den beiden rüber. „Ihr gebt einfach euer bestes.
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