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Arbeiten auf einer E-Lok (Starlight Express)

von Durah
GeschichteAbenteuer, Drama / P16 / Gen
Electra Greaseball
02.12.2008
03.02.2014
45
84.708
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02.12.2008 2.736
 
Kapitel 17
Am Nächsten Morgen schlugen Dicke Regentropfen auf unser Dach und weckten mich bereits um 6 Uhr. Ich setzte mich auf, streckte mich und grinste zu Electra runter, der sich wieder wie eine Katze eingerollt hatte. „Aufstehen Süßer.“ Hauchte ich und strich ihm die Haare aus dem Gesicht. Er öffnete ein Auge. „Hä was ist denn?“ „Aufstehen.“ „ja ok. Ich bin wach.“ Ich erhob mich schonmal und ging rüber, nur um festzustellen, dass die Waggons schon längst wach waren und mit Kissen um sich warfen. „Nimm das Joule!“ Rief Purse und warf sein Kissen dem Waggonmädchen Entgegen, doch diese Duckte sich und das Kissen landete in meinem Gesicht. „Guter Wurf.“ Kicherte ich und warf Joule das Kissen an den Kopf. „Hey was gibt es Jenny?“ „Also eigentlich wollte ich euch wecken aber ihr scheint ja schon wach zu sein.“ Von drüben kam lautes Gepolter und ein Schmerzensschrei. Ich lief eilig rüber um festzustellen, dass Electra über die Decke gestolpert und hingesegelt war. „alles ok?“ Fragte ich und half ihm hoch. „Ja alles bestens.“ Sagte er und warf einen Genauen Blick auf meinen Arm. „Was ist denn das? Das seh ich zum ersten mal bei dir.“ Er deutete auf einen silbern schimmernden Streifen auf meinem Rechten Oberarm. „Ach so das.“ Ich strich darüber. „Das habe ich schon immer gehabt. Mum will mir aber nicht sagen was das ist.“ „Sieht wie ein Tattoo aus.“ „Ja schon aber wenn du mal darüber streichst bemerkst du, dass es sich wie Metall anfühlt.“ Electra strich sacht darüber. „Stimmt.“ Bemerkte er. „Fühlt sich an wie Chrom. Hat man dir Chrom in den Arm gebrannt?“ „Nein, das ist schon meine Haut nur weiß ich nicht was das zu bedeuten hat. Hab es vor Jahren aufgegeben Mum danach zu fragen. Sie sagt immer es habe was mit meinem Vater zu tun aber mehr sagt sie dazu nie.“ „Und du kennst deinen vater ja nicht.“ „Stimmt. Ich hätte gerne gewusst was er für ein Kerl war. Mum sagt nur, das ich seine Haarfarbe geerbt habe. Ach ja und mein Sturer Kopf ist auch von ihm.“ „Ach wirklich? Du bist deiner Mutter aber auch sehr ähnlich.“ „Das kommt davon wenn man 18, fast 19 Jahre mit diesem Menschen unter einem Dach lebt.“ Lachte ich nur. „Stimmt.“ Ich blickte auf die Uhr. „Oh wir müssen los. Wir müssen eine Postlieferung von Amena nach Rutia bringen.“
„Ok auf geht’s!“
Schnell machten wir uns fertig und fuhren rüber nach Amena. Meine Mutter stand wie jeden Tag an der Tanke für die Dieselzügen und versorgte gerade den Diesel Iron mit dem Nötigen Kraftstoff. Iron war immer leicht an seinen Rostroten Haaren zu erkennen, die er zu einem Zopf gebunden hatte der links auf seiner Schulter lag.
Meine Mum blickte auf und lächelte als sie uns sah. „Na mein Schatz.“ Sagte sie und strich mir über den Kopf. „Greaseball hat mir alles erzählt. War gar keine schlechte Idee.“ Meinte sie an Electra gewandt. Dieser Grinste. „So wir wollen eigentlich nur den Postwaggon abholen.“ Sagte ich. „Ach der ist noch hinten bei Caboose.“ „Bei Caboose? Was macht er denn da?“ „Keine ahnung. Dinah ist auch dort.“
„AHH Hilfe!“ Erklang plötzlich eine Stimme. Dinah kam eine Anhöhe runtergerollt, genau auf uns zu. „HILFE ICH KANN NICHT BREMSEN!“ Schrie sie. Caboose eilte hinter ihr her um sie anzuhalten, doch er bekam sie nicht zu fassen und sie raste weiter auf mich und Electra zu. Electra Packte meine Mutter und sprang zur Seite. Ich wollte folgen, fiel aber hin und Dinah war in ihrem Maschinen Modus nur noch zwei Meter entfernt, als ich meinen Rechten Arm instinktiv ausstreckte als könnte ich sie zum stehen bringen und Tatsächlich! Dinah raste gegen meine Hand, doch gab nicht ich dem Gewicht nach, sondern sie. Eine tiefe Delle war nun in ihrer Metallhülle aber ansonsten war sie unversehrt. „Wie...wie...“ Stammelte sie und schaffte es nun sich zurück zu verwandeln. „Wie hast du das gemacht?!“ „Keine ahnung.“ Sagte ich und sah auf meine Hand, die keinen einzigen Kratzer hatte. Electra eilte herüber, sein Gesicht war kreidebleich, genau wie das meiner Mutter. „Ma...ähm Jenny ist alles ok bei dir?“ Fragte die E-Lok und half mir auf die Beine. „Ja alles ok.“ Sagte ich ruhig und starrte weiter auf meine Hand. „Könnte es etwa sein dass...? Nein unmöglich...“ Hörte ich meine Mutter Murmeln, doch ich fragte nicht weiter. „Was ist denn hier passiert?“ Fragte Caboose der Gerade dazukam. Electra warf ihm einen seltsamen Blick zu. Anscheinend hatte er noch nie einen Bremswaggon gesehen. Oder zumindest keinen Roten. In Palea war der einzige Bremswaggon, den ich aber auch nur mal flüchtig gesehen hatte blau. „Jenny hat mich mit bloßer Hand gestoppt.“ Verkündete Dinah ihm und den anderen Bahnarbeitern, die auf uns zukamen un zu sehen was geschehen war. „Mit bloßer Hand?“ Wiederholte ein Muskelbepackter Mann mit kurzem Blondhaar. „Dieses kleine Mädchen? Unmöglich!“ „Ach und wie erklärst du dir das?“ Dinah zeigte die Delle die ich in ihre Seite gemacht habe. „Keine ahnung. Aber wie soll das gehen? Die Kleine müsste die Kraft eines Diesels Haben um einen Rollenden Waggon halten zu können.“ „Ich finde sie sollte erst mal kurz zum Arzt.“ Sagte Electra und hob mich hoch. „Wer weiß ob sie sich nicht doch etwas getan hat.“ Damit rollte Electra los.
Der Arzt untersuchte meinen Arm eingehend. „Sehr seltsam.“ Murmelte er. „Was denn?“ Wollte ich wissen. „Ich habe eine Röntgenaufnahme ihres Rechten Armes gemacht und festgestellt, dass sie in dem Arm überhaupt keine Knochen haben.“ „Wie bitte?!“ fragte Electra hinter mir. Er war gegen den Willen des Arztes mit ins Behandlungszimmer gekommen. „Könnten sie das freundlicherweise nochmal wiederholen?“ „Sehen Sie doch selber.“ Der Arzt gab mir die Bilder. Ich betrachtete sie mit weit aufgerissenen Augen. Anstelle von Knochen war ein Arm aus Massivem Metall zu sehen. „Ihr Gerät ist im Arsch.“ Sagte Electra nur. „Nein denke ich nicht.“ Sagte der Arzt ruhig und hielt andere Bilder hoch. „Diese Bilder habe ich gleich danach vom Linken Arm gemacht. Es scheint das ihr ganzer Rechter Arm nicht aus Metall sondern vielmehr aus Chrom besteht.“ „Aus Chrom?!“ Ich betrachtete den Silbernen Streifen auf meinem Oberarm. „Woher haben Sie den?“ Fragte der Arzt. „Den hatte ich schon immer.“ „Wie alt sind Sie?“ „In zwei Monaten werde ich 19.“ „hm...“ Der Arzt verfiel ins Grübeln. „Ob sie...nein eher nicht...“ Murmelte er vor sich hin. „Was?“ Fragte Electra, doch der Arzt winkte ab. “ach nichts. Ihr Arm ist nicht verletzt oder besser gesagt nicht beschädigt. Sie können wieder gehen.“
Draußen waren Electra und ich immernoch nicht über Geschehenes Hinweg. Mein Arm war aus Chrom. Wie war das nur möglich? Auch unterwegs bekam ich diese Frage nicht aus dem Kopf. Aber dann kam eine andere Frage dazu. Wenn ich mit dem rechten Arm einen Rollenden Waggon stoppen konnte, was konnte ich denn noch damit alles machen?
Wieder Zuhause Eilte ich in den Schuppen zu Purse und den anderen. „Hey Joule!“ meinte ich. Das Waggonmädchen wandte sich um. „Was denn?“ „Reich mir mal was wirklich schweres rüber.“ „Hä?“ Electra trat hinter mir durch die Türe. „Sie hat nen Sockenschuss.“ Meinte er. „Komm schon Joule, irgendwas, das mindestens 50 Kilo wiegt.“ „Na ok.“ Joule erhob sich von ihrem Sitzkissen, ging in eine Zimmerecke und holte eine dicke und lange Metallstange hervor. „Hier, aber die wirste nicht hochbekommen.“ „Reich sie mal rüber.“ Sie reichte mir die Stange und ich packte sie nur mit der Rechten Hand. „So Joule, kannst loslassen.“ Meinte ich. „Pass aber auf deine Füße auf.“ Mahnte Wrench hinter ihr. Joule Ließ die Stange los und ich hielt sie tatsächlich ohne Mühe fest. „Das ist ja der absolute Oberhammer!“ Meinte ich fröhlich. Purse machte große Augen. „Wie machst du das?“ fragte er. „Das teil wiegt ne Tonne!“ Auch Electra war überrascht was mich nach der Aktion mit Dinah wunderte, denn er hatte auch gesehen wie ich sie Gestoppt hatte. „Kannst du das auch mit Links?“ Wollte Wrench wissen doch ich schüttelte den Kopf. „Nee nur mit Rechts.“ Meinte ich und legte die Stange auf den Boden. „Wie machst du das?“ fragte Purse noch einmal und ich zeigte ihnen den Chromstreifen am Arm und erzählte ihnen was der Arzt gesagt hatte. „Is ja cool!” Meinte Joule nur dazu. Draußen am Schuppentor klopfte es. „Das wird Greasy sein!“ quietschte Volta und rannte zur Türe und öffnete. Wenige Minuten später kam sie mit Greaseball wieder rein. „Hi Greasy!“ begrüßte ich ihn. „Wie oft denn noch? Du sollst mich nicht Greasy nennen!“ Maulte der Diesel. „Ach aber Volta darf das?“ „Das ist was anderes.“ Ich schmollte. „Gar nicht wahr.“ „Hört auf ihr beiden.“ Meinte Wrench und setzte sich. „Na ok.“ Sagte ich und setzte mich neben sie. „Na Wattbirne, wie läuft’s?“ „Ganz gut und bei dir?“ Electra sah Greaseball mit einem überlegenen Blick an und strich sich die Haare nach hinten. Greaseball schüttelte nur den Kopf. „Echt mal, jedes Mal wenn ich dich sehe könnte ich mir ne Schere nehmen und dir die Haare stutzen.“ „Tjaja, gut das wir keine Schere hier haben.“ Lachte Electra. „Hey Greaseball warum biste eigentlich hier?“ Wollte Joule wissen. „Haste nix zu tun oder was?“ „Ich wollte Euch die Liste der Rennteilnehmer vorbeibringen, sowie den Termin des ersten Rennens.“ Greaseball zog einen Zettel hervor und Electra drängte sich neben ihn um mit draufgucken zu können, doch Greaseball gab den Zettel sofort an mich weiter und ich las vor. „Also mal sehen, erstes Rennen am 30. September. Das ist noch etwas hin, also haben wir noch zeit. Im Rennen fahren immer vier Loks gegen einander.“ „Wer ist denn beim ersten Rennen dabei?“ Fragte Purse. „Also im ersten Rennen fahren: Phoenix, Basilisk(E-Lok), Bobo (TGW) und Wellschaf (ICE) gegeneinander.“ „Oh diese Armen Loks tun mir jetzt schon leid.“ Meinte Krupp. „Die haben gegen Phoenix doch nicht den Hauch einer Chance.“ „Im Zweiten rennen, das gleich danach stattfinden wird fahren: Hashamoto (Honda), Electra.“ Bei den Worten grinste dieser breit. „Espresso (Mailandexpress) und Greaseball.” “Wir fahren gegeneinander?!“ fragten Beide Loks im Chor. „Sieht so aus.“ Meinte Wrench. „Hier steht noch das die beiden Loks die, diese Runde schaffen eine Runde weiter sind und somit aufsteigen. Es gibt noch weitere Runden mit anderen Loks, diese Rennen finden aber erst am Nächsten Tag statt. Insgesamt gibt es ein Auswahlverfahren von 10 Runden mit immer anderen Loks und die vier besten treten im Finale gegeneinander an.“ Las ich weiter vor. „Also müssen wir beide als erster Bzw. Zweiter ins Ziel kommen um aufzusteigen?“ Fragte Electra und ich nickte. „Das dürftet ihr zwei doch locker schaffen oder?“ wollte Joule wissen. „Na logo. Wir sind schließlich die Besten!“ Protzte Greaseball rum. „Aber sei nicht sauer wenn ich erster und du nur zweiter wirst.“ „Hey Wer sagt das du Erster wirst?“ Wollte Electra wissen. „Ganz einfach: Ich bin der beste Diesel der je gebaut wurde, ich habe mehr Erfahrungen als du und ich habe ein heißes und schlankes Girl an meiner Seite. Wo wir gerade dabei sind, mit wem fährst du denn?“ „Mit Purse.“ „Wieso denn das?“ Greaseball warf dem Jungen einen Blick zu. „Ok er ist klein, somit wahrscheinlich auch nicht schwer aber meinst du wirklich Purse ist die Richtige Wahl?“ „Wir schaffen das schon.“ Versicherte Electra. „Purse und ich werden dieses Rennen fahren und gewinnen, oder?“ „Na Logo!“ Meinte Purse und man konnte seine Überzeugung geradezu spüren. “Na wenn du meinst. Wollen wir trainieren gehen?!“ Fragte Greaseball. „Na logo. Kommt ihr mit?“ Electra wandte sich an uns und wir sprangen alle sofort auf. „Ach ja ich habe mir erlaubt Trainingshilfen zu Besorgen.“ Kicherte Greaseball. „Wie meinst du das?“ Wollte Electra wissen, doch draußen war klar wie er das meinte. Dustin der Eisenwaggon und Flat Top der Steinwaggon standen da und warteten. Dustin sah etwas verlegen drein als er Electra sah. Ich verstand was er hatte. Er war etwas Kleiner, nicht gerade Attraktiv, Pummelig und Schmutzig. Electra hingegen groß, schlank, unheimlich cool und er glänzte in der Sonne. Aber auch wenn Dustin nicht der Hübscheste War, war er Ein Herzensguter Kerl, den man einfach lieb haben musste. Flat Top, der nicht viel von E-Loks hielt sah Electra eher Spöttisch an. „Greaseball was machen die Beiden denn hier?“ Fragte Volta leise. „Ich meine haben die nichts zu tun?“ „Die helfen uns etwas beim Training.“ Sagte Greaseball. „Hey ihr zwei.“ Begrüßte ich die Beiden Frachtwaggons. „Hi Jenny.“ Sagte Flat Top und Dustin winkte kurz. Er war teilweise etwas schüchtern. „Also Gut.“ Greaseball rieb sich die Hände. „Volta du hälst dich jetzt mal hinten fest und Du Flat Top hälst dich an ihr fest.“ Die beiden taten was Greaseball sagte. „So und Dustin, du und Purse macht das selbe bei dem Amperemeter.“ Dustin verstand nicht. „Was für ein Amperemeter?“ Fragte er. Greaseball verdrehte die Augen. „Häng dich hinten bei Purse dran, wenn er an Electra hängt.“ „Ach so.“ Der Frachtwaggon verstand und hielt sich hinten am Geldtransporter fest. „Ganz schön schwer.“ Meinte Electra, obwohl sie sich noch keinen Millimeter bewegt hatten. „So und was nun?“ „Jetzt.“ Greaseball grinste fies. „Fahren wir da hoch!“ Er zeigte auf den Berg hinter dem Bahnhof, der in einem 60 Grad Winkel nach oben ging. „Spinnst du?!“ War alles was Electra dazu einfiel. Ich betrachtete mir das mal genauer. Also Electra hatte einen Geldtransporter und Einen Eisenwaggon hinten dran und ich sah Dustin an, dass er schwer war. „Ach komm schon, das packen wir schon.“ Versuchte Greaseball die E-Lok zu ermutigen. „Ich bin ein Schnellzug, kein Güterzug. So viel Kraft hab ich nicht!“ Ich schaltete mich ein. „Electra hör auf zu Meckern und mach einfach!“ Er sah mich verdutzt an. „Was?!“ „Ich weiß das du das kannst.“ Ich lächelte zu ihm hoch. „Na ok.“ Seufzte er. „Gut. Ich warte mit Joule, Wrench und Krupp auf der anderen Seite des Berges. Wir sehen uns dann da?!“ Damit liefen wir los. Ich hörte noch wie Electra: „Falls wir es da hoch schaffen.“ Murmelte.
Auf der anderen Seite des Berges war ein Schöner kleiner Teich. Davor stand eine Kleine Bank und eine Statue einer Jungen Frau in altertümlichen Kleidern. Ich setzte mich auf die Bank und wartete auf die Beiden. Joule und Wrench ließen sich ins Gras nieder. Krupp blieb stehen. „Was meinst du, wie lange werden die Brauchen?“ Fragte Joule mich. „Keine Ahnung.“ Gestand ich. „Na hoffentlich nicht zu lange.“ Meinte Krupp. „Ich habe nämlich keinen Bock den ganzen Tag hier rumzustehen.“
Es dauerte gar nicht mal lange. Als man die Beiden auf der anderen Seite hören konnte waren gerade mal fünf Minuten vergangen. „Mal sehen wer schneller, oder eher Stärker ist.“ Meinte Wrench. Wenige Minuten später erschien Electras Wuschelmähne oben auf dem Berg. Er war eher Oben Als Greaseball, doch als die Beiden abwärts Rollten war Greaseball wieder schneller, nur kam es jetzt darauf an ob die auch bremsen konnten, denn wenn nicht landeten sie im Teich. Greaseball war vorne und merkte, dass das Gleis gleich zuende sein Würde und zog die Bremse an. Ganz knapp vor dem Teich machte er Halt und atmete erleichtert auf. Electra hingegen bekam das mit dem Bremsen nicht so geschickt hin. Purse ließ ihn resignierend los und kam zum stehen. Electra, der mit einem so plötzlichen Gewichtsverlust nicht gerechnet hatte segelte in hohem Bogen in den Teich. Ich sprang auf und lief zum Ufer rüber. „Electra? Alles ok?” Greaseball stand daneben und verkniff sich das lachen. Electra Tauchte wieder auf. „Puh, Ja alles ok. Bäh, ich hasse Wasser!“ er stand auf, rutschte aus und landete wieder im Wasser. Als er sich dieses mal erhob fing Greaseball laut an zu lachen und auch ich konnte mich kaum zurück halten. „Was denn?!“ Wollte Electra wissen. Den kleinen Grünen Frosch auf seinem Kopf hatte er noch gar nicht bemerkt. Als er ihn dann aber bemerkt, packte er das Tier und warf es ins Wasser. „Sehr Komisch Leute.“ Meinte er sarkastisch. „Kann mir einer mal raushelfen?“ „Hier nimm meine Hand.“ Sagte ich und hielt ihm die Hand hin. Er nahm sie und ich zog ihn raus. „Wow bist du stark.“ Bemerkte Dustin. „Bodybuilding, Dustin.“ Meinte Flat Top, der sich alles Teilnahmslos ansah. „Heutzutage können selbst Frauen Stark werden.“ „Was soll das denn bitte heißen?!“ fragte ich ernst und der Steinwaggon machte ein Verlegenes Gesicht als wir Mädchen ihn alle ernst ansahen. „Ähm naja also...“ stammelte er und suchte nach einer Erklärung. „Ach vergesst einfach was ich gesagt habe. Wollen wir nicht endlich zurück gehen? Ich glaube Electra braucht ne Dusche bevor er anfängt zu rosten.“
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