Poison

von Movie
GeschichteDrama / P18
Clark Kent Cloe Sullivan
30.11.2008
30.03.2009
4
4052
 
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EDIT: Hab grade bemerkt, daß ich hier einen Fehler gemacht habe. Um nochmal klarzustellen:

DIES IST DAS 2. KAPITEL!!



So, ganz werde ich auch hier dem P18 noch nicht gerecht, aber ich versprech im nächsten Kapitel kommt ihr ganz sicher auf eure Kosten.

THX nochmal an Red Hell für den lieben Kommi, hoffe es gesellen sich vielleicht noch ein paar Leser dazu!?!

Kommis sind auf jeden Fall super gerne gesehen*gg*

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Sie versuchte die Augen zu öffnen, doch es fiel ihr schwer. Zuerst erkannte sie unscharf die Uhr. Es war 22:48 Uhr. Hatte sie einen ganzen Tag geschlafen? Sie fühlte sich wohl und erholt, doch dann traf sie die Erkenntnis wie ein Schlag ins Gesicht. Sie hatte es doch getan. Warum nur war sie so willensschwach. Sie wollte es nicht, doch letztendlich hatten sie die unerträglichen Schmerzen doch dazu getrieben sich die Injektion zu setzten. Verzweifelt presste sie die Augen zusammen. Sie war von sich selbst unendlich enttäuscht, wütend und kam sich vor, wie ein Junkie, der alles für einen Schuss tun würde.
Da bemerkte sie eine Bewegung hinter sich und erschrak.

„Hallo Schönheit!“ hörte sie Clarks ruhige, aber eindringliche Stimme. Er lag hinter ihr und drückte sich nun an sie. Panik erfasste sie. Wieso war er hier? „Clark?“ fragte sie in die Dunkelheit. Böse Vorahnungen erfassten sie. Sekundenlange, unerträgliche Stille. „Clark ist grad’ nicht da.“ kam die gehauchte laszive Antwort, die Chloe bis ins Mark erzittern lies.

Sie kannte die Auswirkungen genau, die rotes Kryptonit auf ihn hatte.
Jenes rote Kryptonit, welches sich in reiner Form in dem  Medikament befand, das sie sich seit Wochen spritzte. Jenes rote Kristall, was bereits Bestandteil ihres Körpers geworden war, seit Dr. Summers herausgefunden hatte, das es das Einzige war, was sie am Leben erhalten würde, nachdem Lex mit seinem Projekt 33.1 ihres verpfuscht hatte.
Jeder Herzschlag pumpte das verfluchte Zeug durch ihre Adern.

Sofort fühlte sie Tränen in den Augen. Tränen, des Zorns über sich selbst. Das sollte nie passieren. Nie hätte er ihr so nahe kommen dürfen. Sie wollte aufstehen, doch er hielt sie bestimmt fest, indem er einen Arm von hinten über ihre Seite legte und seine Handfläche nun auf ihrem Bauch ruhte. Dicht presste er sie an sich und sie erstarrte ängstlich. Chloe Bauchmuskeln begannen zu flattern. Um sich zu beherrschen schloss sie die Augen und versuchte durchzuatmen.

„Endlich hab ich dich gefunden.“ hörte sie seine Stimme viel zu dicht an ihrem Ohr und es jagte eine Gänsehaut ihren Rücken hinab. Sie versuchte cool zu klingen, doch überlegte fieberhaft, wie sie sich ihm entziehen konnte. „Du hast mich gesucht?“

„Clark hat es. Er hat sich Sorgen gemacht.“ sagte er etwas verständnislos und wie beiläufig, während er mit ihren Haaren spielte. „Mir geht es gut.“ erwiderte sie und hoffte eine Sekunde lang sie könnte ihn zum Gehen bewegen. Noch immer lag sie bewegungslos in seiner Umarmung, während sie seine Blicke förmlich spüren konnte. „Oh, ja, Babe, das kann ich sehen...“ er streichelte  an ihrem Arm hinauf, bis zur Schulter „....und fühlen.“ Sie hörte, wie er tief die Luft durch die Nase einsog. „Du riechst so gut.“




Sie zitterte. „Hör auf!“ brachte sie stockend heraus.
„Aber wir wissen doch beide, wie sehr du es willst, Babe.“ raunte er und fügte nach einer vielsagenden Pause hinzu „Immer wolltest.“ Sie konnte seinen warmen Atem bei jedem Wort in ihrem Nacken spüren und dann zart seine Lippen. Es war ein gehauchtes Versprechen auf ihre kühle Haut.  Seine Stimme war beschwörend und sexy. Das schlimmste daran war, er hatte recht und wusste es ganz genau.
Verdammt!

Noch nach all den Jahren begehrte sie Clark so sehr. Alleine seine Nähe hatte sie erregt und sie kämpfte seit dem dagegen an. „Tu mir das nicht an.“ flehte sie mit dünner Stimme.
„Und ob!“ es klang triumphierend, er hatte sie längst durchschaut. Grob drehte er sie zu sich um. Ihr stockte der Atem, denn sie musste sich eingestehen, dass seine raue Art sie unerwartet erregte.

Selbst in dieser Dunkelheit konnte sie sein Gesicht erkennen. Die hohen Wangenknochen, den herrlichen Schwung seiner Lippen und die langen Wimpern, die seine Augen einrahmten. Doch diese Augen waren dunkel,  bedrohlich und strahlten pures Begehren aus. Ganz anders als Clarks. Würde er doch nur nicht genauso aussehen.

Ohne ein weiteres Wort beugte er sich zu ihr und küsste sie wild und fordernd.
Zuerst versuchte sie sich aus seinem Griff zu lösen, doch seine Leidenschaft durchfloss sie wie glühende Lava und schließlich ergab sie sich verzweifelt in den Kuss, schmolz in seinen Armen dahin und erwiderte ihn. Vollkommen hilflos gegen die Reaktion ihres verräterischen Körpers öffnete sie die Lippen und erforschte seinen Mund mit ihrer Zunge. Die Falten auf ihrer Stirn glätteten sich und sie gab einen erstickten Laut von sich.

Als er sich von ihr löste, sah er sie lächelnd an. „Fühlt sich gar nicht an, als ob ich dir was antun müsste.“ stellte er amüsiert fest. Dann wurde sein Blick ernst, als er ihre Lippen fixierte „Clark ist ein Idiot.“ und Chloe entspannte sich augenblicklich als sie beschämt erkannte, dass sie in diesem Punkt einer Meinungwaren.

Das weite T-Shirt hatte ihre Schulter entblößt und dass zog seine Aufmerksamkeit auf ihr Schlüsselbein. „Wie konnte er nur.“ fragte er abfällig und spielte auf die kaum noch sichtbare Verbrennung an, die Clark ihr zugefügt hatte, um sie von dem GPS Sender zu befreien. Sie seufzte, als er seine Lippen auf die Stelle senkte. Sie erschauderte und Erregung zitterte durch sie hindurch, die sie beinahe zerriss.  Sie vergrub die Hand in seinem dunklen Haar und drehte ihr Gesicht. Er roch nicht annähernd nach Clark. Clark hatte immer nach Stroh, Sonne und eben nach Clark geduftet. Nein, er roch nach Gefahr, Leidenschaft und nach Sex.

Er leckte über die Stelle, bevor er sie erneut mit diesen düsteren Augen ansah als wolle er sie verschlingen, was unbändige Hitze in ihrem Innern aufflammen lies. Wieder suchten sich Tränen ihren Weg aber er fing sie mit seinem Daumen auf, als er ihr Gesicht umfasste. „Ich kann all das tun, was Clark nie getan hat.“ sagte er mit sanfter, dunkler Stimme, die so verführerisch vibrierte. Sie versuchte ihm zu wiederstehen, aber wie konnte sie, bei diesem Anblick, dieser Berührung, diesem Verlangen in ihr?

Die Verlockung war so süß, so einfach, sie brauchte nicht einmal etwas zu sagen.
Vielleicht war es das, was sie wollte? Was sie brauchte?
Auf jeden Fall, war es das, wonach sie sich seit Jahren sehnte!

Ohne zu überlegen reckte sie sich zu ihm, schickte ihren Verstand und ihr Gewissen zum Teufel und befahl ihm „Dann tu es.“
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