When the beds are burning

GeschichteAbenteuer / P12
Beast / Henry "Hank" Philip McCoy Nightcrawler / Kurt Wagner Phoenix / (Doktor) Jean Elaine Grey Professor X / (Professor) Charles Francis Xavier Wolverine
30.11.2008
20.01.2019
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Wie jeden Montagmorgen stand ein Briefing an, fast alle hatten sich schon im Büro des Schulleiters versammelt, gerade als sich die Tür ein weiteres Mal öffnete, hört Charles Xavier eine Stimme, ganz schwach:„ Weshalb hilft mir denn niemand? HILFE!" er hob eine Augenbraue und sagte zu den Anwesenden: „Ich muss zu Cerebro, ich habe gerade einen Hilferuf erhalten! Jean und Hank, macht euch auf der Krankenstation bereit. Kurt ich glaube du solltest mitkommen, ich denke, in diesem Fall haben wir nicht viel Zeit!"
Zusammen betraten sie Cerebro, es erforderte einiges an Mühe, das Mädchen, das vorhin um Hilfe gerufen hatte, zu finden, erst dachte Charles, er hätte sich geirrt. Zwischen den vielen lauten Gedanken, fand er dann ihre leisen, schwachen Gedanken, sie überlegte gerade, ob es normal ist, dass alle Farben verblassen. Ihm war klar wie knapp die Zeit war und so schickte er dem blauen Mutanten ein Bild der Frau und ihrer Umgebung in den Kopf. Kaum zur Tür raus, teleportierte Kurt sofort, ungläubig sahen Storm, Cyclops und Logan zu, wie Kurt in einer stinkenden Wolke aus blauem Rauch verschwand.
Empört hielt sich Logan die Nase zu und fragte: „Ist ist hier eigentlich los?"
„Nun Logan, ich bekam einem Hilferuf und wollte erst einmal handeln, da mir die Zeit knapp schien. Wir wollen doch Niemandem auf dem Gewissen haben, weil uns die Besprechung wichtiger erschien."
Kurt erschien wieder und sagte: „Ich habe sie!" Er hatte sich eine junge Frau unter den Arm geklemmt und wedelte hektisch mit der anderen Hand, als wolle er sie abkühlen. „OK, Kurt, du weiß wohin!" und schon war der blaue Kerl wieder verschwunden.

Obwohl sie es erwartet hatten, erschraken Jean und Hank, als Kurt in einer Wolke aus blauem Rauch erschien. „Seid vorsichtig, ich habe mir vorhin an ihr die Finger verbrannt!" sagte Kurt ernst, als Hank ihm die junge Frau abnahm, dieser nickte, aber ihm schien nichts passiert zu sein. Jean nahm Kurt kurz zur Seite und versorgte ihn mit Brandsalbe und Pflastern, erleichtert verließ Kurt die Krankenstation, diesmal durch die Tür, Charles erwartete sicherlich schon seinen Bericht.

Jean trat neben Hank, der die junge Frau auf einem der Untersuchungstische abgelegt hatte und sah ihm zu wie er das, was von den Ärmeln des Shirts übrig geblieben war, aufschnitt. Gegen ihren Willen mussten beide erschrocken die Luft zwischen den Zähnen einziehen, als sie sahen, was darunter zum Vorschein kam. Fast bedächtig trat Jean an die junge Frau heran und legte ihre Hand auf die von Brandblasen übersäte Stirn, dann sah sie überrascht Hank an, als sie feststellte: „Sie ist ja ganz kühl"
Jean's Augen wanderten hinunter über die ebenfalls mit Brandblasen übersäten Wangen und Nase, zu dem Armen, die auch vom Feuer gezeichnet waren. Kurt war anscheinend gerade zur rechten Zeit gekommen, länger hatte sie nicht draußen bleiben dürfen, wer weiß, an wen sie in ihren Zustand hätte geraten können. Die junge Frau gab einen unwilligen Laut von sich, flatternd öffneten sich ihre geschwollenen Lider. Obwohl sie fast schon unterkühlt erschien, glänzten ihre Augen fiebrig, mit einem Satz sprang sie vom Tisch, schwankte und schaffte es gerade so, auf den Beinen zu bleiben. Erstaunt sah sie Jean an, während sie sich Schritt für Schritt nach hinten entfernte. Ihre Stimme klang heiser, als hätte sie lange und laut geschrien als sie fragte: „Wer sind Sie? Wo bin ich hier und wie bin ich hierhergekommen!" In jeder Silbe schwang die wachsende Panik mit.
„Beruhige dich, mein Name ist Jean Grey! Wir haben deinen Hilferuf gehört und jemanden geschickt, der dich hierher gebracht hat. Du bist hier sicher." Jean streckte ihre Hand nach der Frau aus, doch diese wich ihr aus und sagte: „Fassen Sie mich nicht an! Ich will hier weg, ich will hier raus." Ihre Augen huschten wild umher, in ihrem Blick lag etwas animalisches, wie ein Tier in einer Falle. „Ist ja gut, wenn wir dich versorgt haben, kannst gehen, wohin du möchtest. Du hast ziemlich schwere Verbrennungen, wir können dich so nicht gehen lassen! Du brauchst ein paar Tage Ruhe."
Aquilia schüttelte benommen den Kopf, sie war kurz davor zusammenzuklappen. „Ich brauche keine Versorgung, ich muss hier weg!" Sie drehte sich vollends um und wollte flüchten, die Frau machte keine Anstalten ihr zu folgen, sie torkelte zur Tür. Sie war sich nicht sicher, wie sie es schaffte aufrecht zur Tür zu gehen, ihr Körper fühlte sich wund und schwach an, ihre Knie waren wie Gummi. Plötzlich packte sie jemand von hinten an dem Armen, etwas knapp unterhalb der Schultern und hob sie hoch. Sie begann zu zetern und zu strampeln, doch es gelang ihr nicht sich aus dem Griff der starken Hände zu winden. „Hey, runterlassen, ich will hier raus! Sie dürfen mich hier nicht festhalten." Doch sie konnte nichts dagegen tun, dass sie zurück zu dem Tisch getragen wurde, auf dem sie aufgewacht war, darauf abgelegt und von einem Mann mit blauem Pelz niedergehalten wurde. Ihre Stimme hob sich zu einem Schreien an, ihre Hände schmerzten, als sie sie zur Faust ballte, ihre Fingernägel gruben sich in ihre Handflächen und ein wenig Blut tropfte auf den Stahl unter ihr. "Jean, gib ihr etwas, sie verletzt sich noch selber!" Aquilia wusste nicht, woher sie noch die Kraft nahm, doch ihr wurde warm und sie versuchte die Hitze zu bündeln. Die rothaarige Frau tauchte in Aquilias Gesichtsfeld auf, sie hielt eine Spritze mit einer klaren Flüssigkeit in der Hand und trat auf Aquilia zu. Jean legte leicht eine Hand auf den Arm, um ihn still zu halten, ehe Aquilia reagieren konnte, hatte sie die Nadel in der Armbeuge. Das leichte Brennen nahm Aquilia kaum noch war, Schweiss trat auf ihre Stirn, bei der Bemühung sich zu befreien und nun gegen das Medikament anzukämpfen, kaum hatte die rothaarige Frau die Spritze beiseite gelegt, erlahmte ihre Gegenwehr vollends. Ihre Bewegungen wurden schwächer, ihr Blick wurde unfokusiert, die Hitze verebbte, alles um sie verschwand in einem Nebel.
Als sie losgelassen wurde, verlor sie das Bewusstsein, ihr Kopf fiel zur Seite und ihre Fäuste öffneten sich.
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