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Ein Herz für Kinder

von Blinki
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
30.11.2008
21.12.2008
4
4.721
 
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21 Reviews
Dieses Kapitel
6 Reviews
 
 
30.11.2008 1.206
 
So hier kommt meine weihnachtliche FF, wo ich jeden Adventssonntag einen neuen Teil posten werde.

Hier schon mal der 1. Teil. Ich wünsche euch einen schönen 1. Advent und würde mich über FB freuen.

***************

Titel: Ein Herz für Kinder
Autor: Blinki
Anmerkung: Die FF ist schon fertig und ich werde jeden Adventssonntag einen neuen Teil on stellen.
Disclaimer: Alle Charaktere und sämtliche Rechte an der Serie gehören nicht mir. Ich habe sie nur für meine Fanfic ausgeliehen.

GSG9 - Ein Herz für Kinder
Teil 1:

Gebhard und Maja Schurlau saßen eng einander gekuschelt auf dem Sofa und sahen sich gerade die Tagesschau an, als eine Meldung kam, die beide Eheleute erschreckte:



Berlin:

Das Weihnachtsfest bei den Kindern aus dem Kinderheim Lummerland wird dieses Jahr anders ausfallen als gewünscht. Aus bisher noch unerklärten Gründen brach am späten Nachmittag ein Feuer in dem Kinderheim aus. Das Heim ist bis auf die Grundmauern abgebrannt, verletzt wurde zum Glück niemand. Die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus. Den Kindern ist so kurz vor Weihnachten nicht nur ihr Zuhause genommen worden, sondern auch alles was sie besaßen. Man wird zwar versuchen, das Kinderheim wieder aufzubauen, ob das jedoch gelingen wird, ist fraglich, denn Geld fehlt an allen Ecken und Enden. Jetzt muss erst mal geklärt werden, wo die Kinder im Moment untergebracht werden können.

Aus diesem Grund haben wir eine Spendenhotline eingerichtet. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Menschen spenden würden, damit die Kinder schnell wieder Kleider, Spielzeug und alles andere was sie benötigen bekommen können. Im Namen des Senders danken wir Ihnen schon mal für Ihre Großzügigkeit. Wir werden sie selbstverständlich auf dem Laufenden halten.
Bleibt nun zum Schluss noch die Frage, wer diesen unschuldigen Kindern, sowas kurz vor Weihnachten antut? Wir hoffen, dass die Polizei darauf bald eine Antwort findet.
Und nun zum Sport.



Danach hörten Maja und Geb nicht mehr richtig hin, denn sie waren über diese Nachricht immer noch total geschockt. „Oh mein Gott, die armen Kinder. Zum Glück ist ihnen nichts passiert. Aber wo sollen sie jetzt hin? Hoffentlich finden sie schnell eine Bleibe.  Geb, wir müssen auf jeden Fall was spenden!“, sagte Maja zu ihrem Mann, doch der hörte ihr gar nicht zu, da er gerade in Gedanken versunken war.  „Geb, hörst du mir überhaupt zu?“, wollte seine Frau von ihm wissen, doch es kam immer noch keine Reaktion von dem Setführer. Erst als Maja ihn antippte und seinen Namen noch etwas lauter sagte, kam er wieder zu sich.

„Sorry Schatz, ich war gerade in Gedanken versunken!“, entschuldigte sich Geb bei seiner Frau und wollte von ihr wissen, was sie gesagt hatte.  Diese teilte es ihm auch gleich mit und fügte noch hinzu: „Vielleicht könnten wir Lissy und Sophia auch dazu bewegen, dass sie einige Sachen dazu steuern. Lissy spielt eh nicht mehr mit so vielen Kuscheltieren und bei Sophia lässt sich auch noch was finden. Im Heim leben ja auch etwas ältere Kinder.“ Geb fand Majas Idee sehr gut und wollte auch gleich seine Idee dazu besteuern. „Du Maus, ich habe da vielleicht eine Idee, wo die Kinder eventuell bleiben könnten!“, fing er an und Maja wurde ganz neugierig.

Deshalb erklärte der 9er weiter: „Es gibt neben dem Lagezentrum eine alte Sporthalle, die zur Zeit nicht von uns benutzt wird. Ich könnte Anhoff gleich mal anrufen und fragen, ob er damit einverstanden, dass die Kinder dort übernachten. Wenn ja, könnten sie so lange bleiben, bis man was Besseres gefunden hat. Die Halle wird über den Winter beheizt und warmes Wasser gibt es dort auch. Nur mit dem Kochen wird es problematisch. Aber das könnte man auch anders regeln. Hauptsache sie haben erst mal eine warme Unterkunft wo sie übernachten können!“

Da Maja von der Idee total begeistert war, rief Geb gleich bei Kommandeur Thomas Anhoff an und erklärte es ihm ebenfalls. Dieser war mit dem Vorschlag des Setführers der Einheit 50 sofort einverstanden und sagte: „Wenn sie noch keine andere Unterkunft für die Kinder gefunden haben, können wir das gerne so machen. Am Besten wäre es, wenn ich mich gleich mal mit der Leitung des Kinderheims in Verbindung setze, damit sie mir den genauen Stand der Dinge erklären. Danach melde ich mich noch mal bei dir, Geb!“ Geb fand den Vorschlag sehr gut und die beiden Männer verabschiedeten sich voneinander.

„Was hat Anhoff dazu sagt?“, wollte seine Frau gleich wissen und Geb erzählt es ihr.  Danach gingen sie zu ihren Töchtern und erzählten ihnen die Sache mit dem abgebrannten Kinderheim und fragten Lissy und Sophia, ob sie nicht einige Sachen dazu beisteuern wollten. Lissy war sofort Feuer und Flamme und suchte einige Spielsachen heraus, mit denen sie so gut wie gar nicht oder überhaupt nicht mehr spielte. „Die Kinder aus dem Kinderheim brauchen das jetzt viel mehr, als ich. Außerdem ist bald Weihnachten und dann bekomme ich bestimmt wieder neues Spielzeug!“, meinte sie dabei. Bei Sophia war es schwieriger, doch nach einer etwas längeren Diskussion gab sie sich geschlagen und suchte ebenfalls ein paar Sachen heraus.

Während ihre Töchter die Sachen heraussuchten, überlegten Maja und Geb, ob sie außer einer Geldspende noch etwas dazu beisteuern konnten. Der einzige Mann im Hause Schurlau wollte gerade etwas dazu sagen, als das Telefon klingelte und er mit einem „Ja Schurlau“ abnahm. Es war Thomas Anhoff, der Geb sofort mitteilte, dass die Kinder bis jetzt noch keine Schlafmöglichkeiten gefunden hatten.

„Ich habe der Leiterin zugesagt, dass sie schon die heutige Nacht in der Sporthalle schlafen können. Sie hat sich sehr darüber gefreut und mir gleich mitgeteilt, dass sich ein Bettengeschäft bei ihr gemeldet hat und diese Matratzen und Bettzeug spenden wollen. Diese müssen nur noch abgeholt werden. Damit dass heute auch noch alles über die Bühne geht und die Kinder nicht in den Schlafsäcken auf dem kalten Boden übernachten müssen, habe ich beschlossen, die Männer aller Sets an zu piepen, damit sie dabei helfen.

Dein Pieper müsste eigentlich auch gleich losgehen!“, erklärte Anhoff und wie auf Kommando fing Gebs Pieper an sich zu melden. Er bestätigte es seinem Chef und dieser redete gleich weiter: „Okay, dann kannst du ja auch gleich herkommen. Wenn alle da sind, werde ich kurz erzählen, was passiert ist -vielleicht haben es auch Einige schon in den Nachrichten gesehen- und danach bereden wir, wie wir am besten vorgehen!“ Die beiden Männer verabschiedeten sich voneinander und nachdem Geb Maja einen Abschiedskuss gegeben hatte, verließ er das Haus.

„Man was soll das hier jetzt werden. Ich saß gerade so schön mit Michi auf dem Sofa und haben gemeinsam Fernsehen geguckt!“, maulte Demir herum, als Gebhard Schurlau nach einiger Zeit im Lagezentrum angekommen war, wo seine Freunde und Kollegen bereits warteten. „So wie ich dich kenne, habt ihr irgendeinen Liebesfilm auf DVD geguckt, denn ansonsten hättest du schon gewusst warum wir hier sind! Das wurde ja so oft gezeigt! Du schwebst wohl auf Wolke 7 mit deiner Michi. Wird Zeit das du mal wieder in die Realität zurück kommst, sonst fliegt die Welt in die Luft und du merkst es noch nicht mal. Also Demir, hier spielt die Musik, kapiert?“, kam es genervt von Konny und die restlichen 9er aus seinem Team sahen ihn geschockt hat. Was war denn in Konny gefahren? Der blonde junge Mann war doch sonst nie so drauf.

***
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