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Böses Erwachen

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Demir Azlan Konny von Brendorp
22.11.2008
22.02.2009
26
13.678
 
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22.11.2008 777
 
Teil 1:

Am frühen Morgen im Zentrum von Berlin.
Konny von Brendorp tippte mit den Fingerkuppen auf dem Lenkrad seines Autos herum, während sein Lieblingssong im Radio lief. Zur gleichen Zeit wartete er bis die Ampel vor ihm endlich auf grün schaltete. „Was hörst du dir eigentlich da für einen Mist an?“, wollte der Quotentürke neben ihm wissen. „Hey, noch so ein Spruch von dir Herr Aslan und du kannst zur Arbeit laufen, wenn dein Auto mal wieder in der Werkstatt ist“, antwortete Konny leicht gereizt. „Willst du mir denn nicht verraten, was mit deinem Auto los ist? Es ist jetzt schon das Dritte mal, dass ich dich zur Arbeit fahren muss“, fragte der 9er seinen Kollegen.
„Das willst du gar nicht wissen, glaub mir!“, entgegnete der Türke und blieb zunächst ruhig.

„Ja ja wer weiß, vielleicht hast du ja wieder mal einen Bock geschossen?“, rätselte Konny nach. „Vergiss es, ich sag es dir nicht, und du hast selber einen Bock geschossen!“, warf der Türke zurück. „Mein Auto ist nicht drei mal im Monat in der Werkstatt!“, konterte der blonde Bundesbeamte.

Zur selben Zeit hielt Konny mit seinem Auto an einer Tankstelle. „Willst du dir jetzt Nervenstärkung kaufen, oder was?“, wollte sein Kollege von ihm wissen.
„Hab ich mir auch schon überlegt, bei so einer Nervensäge wie dir! Unser Tank ist leer. Gib mir 20 Euro!“, forderte Konny. „20 Euro, warum soll ich dir denn Geld geben? Vergiss es! Es ist schließlich dein Auto“, antwortete der Türken.
„Und du sitzt drin! Weist du was, vergiss es einfach, ich stell es dir in Rechnung!“, meinte der blonde 9er und schlug die Wagentüre zu.

5 Minuten später kam Konny von Brendorp aus der Tankstelle zurück zum Auto. Von weitem erblickte er schon seinen Kollegen, wie er einer blonden Frau gewunken hatte. „Sag mal, flirtest du etwa?“, wollte er von seinem Kollegen wissen. „Was bitte?“, warf er aus seinen Gedanken. „Konny! Das war eine Italienerin!“, sagte er begeistert. „Und ich dachte schon, es wäre eine Türkin gewesen!“, meinte Konny streng.

„Oh Frau Gräfin, jetzt sind´s wieder die Türken, tu mal nicht so“, entgegnete Demir. Konny schaute seinen Kollegen böse an. „Sag mal, ich frag mich – warum ich dir das eigentlich erzähle!?“, wurde es ihm bewusst. „Oh ja das frag ich mich auch“, antworte Konny. Ohne weiter Worte zu wechseln, stiegen sie in das Auto.

Zur selben Zeit im Lagezentrum.
„Sag mal, das ist doch kein Zufall, das Demir und Konny am selben Tag zu spät kommen?“, stellte Frank fest. „Da stimm ich dir zu!“, kam es verwirrend von Geb, denn ihm kam das auch sehr seltsam vor. „Ich ruf Konny mal auf dem Handy an!“, kam es vom Setführer. Frank und Caspar stimmten diese Idee nickend zu.  

Zeitgleich klingelte das Handy von Konny. „D e m i r!“, schrie dieser und wollte verhindern, dass sein Kollege sein Handy wegschnappen konnte. Doch es war zu spät, denn Demir hielt das Handy bereits in den Händen und nahm den Anruf schon entgegen.  

„Aslan“, nahm Demir den Anruf entgegen. „Demir?“, fragte Geb skeptisch nach, denn er hatte gedacht sich verhört zu haben. „Ah, du bist es Geb!“, entgegnete Demir. „Wo ist Konny und warum hast du sein Handy?“, wollte der etwas verwirrte Kollege wissen. Demirs Blick richtete sich auf Konny, dieser wiederum schaute seinen Kollegen böse an. „Geb stell keine große Fragen, Konny sitzt neben mir und wir sind jeden Moment im Lagezentrum!“, versuchte der Deutsch-Türke seinem Chef zu erklären. Derweil schauten Frank und Caspar ihren Setführer verwirrt an. Geb hielt sein Handy verwirrt in der Hand. Dass das Gespräch vermutlich beendet war, dachten sich die Kollegen. „Es war Demir, und die Zwei sind gleich da!“, meinte Geb.

„Na auf die Erklärung bin ich gespannt!“, kam es neugierig von Frank.
„Oh ja, ich auch!“, entgegnete Caspar. „Und ich erst recht!“, fügte der Setführer hinzu. „Sag mal Demir, du sitzt zwar hier drinnen, aber das ist mein Auto und mein Handy, hast du das verstanden?“, drohte er. „Geh nie wieder an mein Handy!“, kam es streng vom blonden 9er.

Kaum 10 Minuten später betraten Konny und Demir die Umkleidekabine.
„Mahlzeit!“, ertönte es von Demir. Geb schaute auf die Uhr und danach blickte er seine Kollegen schuldig an. „Frag nicht!“, kam es von Demir. „Warum seid ihr zu spät?“, fragte Geb trotz Demirs Aufforderung. „Demirs Auto steckt in der Werkstatt und bei der Tankstelle meinte er, eine Italienerin anmachen zu müssen“, kam es immer noch genervt von Konny. „Aua!“, schrie Konny auf. Demir verpasste ihm einen Schlag an den Hinterkopf. Nicht gerade freundlich schaute der blonde 9er den Türken an. Könnten Blicke töten, wäre Demir vermutlich schon tief im Erdboden versunken.
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