Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Ich kann in deinen braunen Augen versinken..

GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
17.11.2008
01.05.2009
22
33.719
 
Alle Kapitel
80 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
17.11.2008 1.535
 
Danke, für die Review, ja das ist halt meine erste FF..Ich hab da jetzt geändert.. Wäre trotzdem toll, wenn ich ein paar mehr Reviews bekommen könnte. *Plätzchen hinstell* Danke =)

-----------------------------------------------------------------------

>>Geht´s noch? Ich konnte es nicht fassen, da schleppt mich meine Freundin mit in dieses, okay ich musste es zu geben, mehr als gut aussehende und bekannte Lokal, aber dann kam Fernando Torres, der Typ, der mir seid unserer Begegnung wahnsinnig auf die Nerven ging, gleich mit??<<
Sofort stand ich auf, die Fußballprofis waren am Tisch angekommen. Als ich den Kopf hob, trafen sich sein und mein Blick. Braune Augen trafen auf blaue.
„Du wolltest doch wohl nicht schon gehen?“ fragte ausgerechnet ER mich.. >>Wonach siehst es denn bitte aus?<<
„Doch, nachdem ich von der Gästeliste erfahren haben, schon.“
„Hallo Andrea“, unterbrach Cesc uns. „Hey Cesc, setz dich doch neben mich.“, Andi legte die Hand auf den Stuhl neben ihr.
>>Mist, das würde ja heißen, das ich..<< „Komm, setz dich doch wieder.“ Fernando zeigte auf meinen Stuhl.
„Jaja“, grummelte ich, schließlich hatte ich schon Hunger. >> Das kann ja ein toller Abend werden..<< Wir bestellten bald und als die Bedienung zu Fernando und mir schaute, sagten wir wie aus einem Munde: „Eine Pizza Tonno, mit viel Käse bitte.“ Das ließ ihn augenblicklich lächeln.
>> Super, hat der auch noch den gleichen Geschmack..aber deswegen gleich wieder dieses Lächeln?! <<
Eine ½ Stunde später, wir hatten fast aufgegessen, ich hatte mit meinem Sitznachbarn nicht ein weiteres Wort gewechselt und auf der anderen Seite? Tja, auf der anderen Seite begann das Essen gleich zu schimmeln, denn Andrea und Cesc waren auf einem ganz anderen Planeten, sie unterhielten sie pausenlos.
„Und was machst du so?“, kam es von meine linken. „Ich esse.“, okay, etwas pampig aber muss er denn auch so scheiß Fragen stellen, ich wollte essen und nicht quatschen und schon gar nicht mit ihm.
„Nein, also dass sehe ich.“ >> Dann frag doch nicht so dämlich..<< „Also hier in Liverpool, was machst du hier?“ >> Was wird das denn? Kommt ja einem Verhör gleich.<<
„Ich studiere Jura.“ >> Sehr kommunikativ. Was nun?<<
Das Essen war weg, mein Glas leer und meine Freundin und ihre Begleitung immer noch mit sich selbst beschäftigt.
Somit stand ich wortlos auf, holte meine Jacke und trat an die frische Luft. Nach wenigen Metern, hörte ich plötzlich Schritte. >>Bin ich jetzt schon paranoid? Man, könnte es mir wohl kaum verübeln bei:

#Flashback#

„Toll, dass wir uns so schnell wieder sehen.“, „Warte, du hast da was, darf ich?“ (Cesc wischte Andrea die Schokosoße aus dem Mundwinkel), „Ich finde dich total sympathisch.“ etc.

#Flashback Ende#


Das Rumgesülze war einfach unerträglich geworden, schlimmer als in den Pilcherfilmen, die meine Freundin und ich gerne zusammen schauten. *schleim, sabber, sülz*
„Bleib doch bitte mal stehen!“, augenblicklich drehte ich mich um. Da kam doch tatsächlich Fernando Torres auf mich zu gerannt und so verdattert wie ich war, blieb ich erst mal stehen.
>> Was mache ich denn hier eigentlich? Er ruft und ich springe oder was? Das kann es ja jetzt wohl nicht sein..<< „Du wusstest nicht, dass ich mitkomme oder?“, fragte er sofort, nachdem er mich eingeholt hatte. Irgendwie wirkte er verlegen, schaute erst auf den Boden und dann zu mir. Plötzlich spürte ich eine Hand auf meiner Schulter und zu allem Überfluss fing es in diesem Moment an, wie aus Eimern zu schütten.
„Nein“, ich schüttelte die Hand an meiner Schulter ab. „Das wusste ich allerdings nicht. Und wenn du es genau wissen willst, hätte ich es gewusst, wäre ich hier garantiert nicht aufgetaucht.“
Ich ging schnellen Schrittes in Richtung Busbahnhof, schließlich wollte ich den letzten Bus noch erwischen. „Jetzt lauf doch nicht immer weg, wenn ich in deiner Nähe bin.“
„Ich gehe jetzt zu Bushaltestelle, sonst komme ich nicht nach Hause.“
„Also ich finde nicht, dass du gehst, ich finde, du rennst. Aber ich könnte dich auch fahren.“
„Boah Torres, du nervst. Außerdem steige ich nicht zu fremden Männern ins Auto, basta.“

Wir waren noch ca. 500 m von der Bushaltestelle entfernt, als uns mein Bus entgegenkam.
„Super Torres, genial, danke. Das war der letzte. Ich kann mir auch wirklich nichts schöneres vorstellen, als total durchnässt, in der Dunkelheit mit dir hier am Bahnhof zu stehen.“
Es schien härter geklungen zu haben, als es sollte. Manchmal war den Leuten meine direkte Art ein Dorn im Auge.
>>Mmmh, da muss ich wohl über meinen Schatten springen. Doch hätte ich gewusst, was passiert, wäre ich die 15 km zu Fuß gegangen.<<
„Tschuldige“, kam es von einem leicht bedröppelten Fußballprofi. >> Augen zu und durch, irgendwie tat er mir jetzt schon Leid, mit den nassen, blonden Haaren im Gesicht, den hängenden Schultern und den Blick nach unten auf den Boden gerichtet. STOPP!<<

„Ähm, sorry, das war gerade etwas schroff von mir. War einfach ein anstrengender Tag, aber steht dein Angebot noch??“ Sofort sah er auf, seine Miene erhellte sich und er nickte.  

-10 Schweigen später-
„So, jetzt rechts abbiegen, bitte.“ Er bog nach links in einen Feldweg ab. „Hey, ich habe gesagt, wir müssen rechts ab und nicht links. Was wollen wir denn auf diesem matschigen Feldweg?“ „Vertrau mir, das ist eine Abkürzung.“ >> Oh ein echter Redeschwall beider Seiten, jedoch..ihm vertrauen? Das fiel mir jetzt reichlich schwer und es konnte nur in einer Katastrophe enden.<<
*FLAATSCHH/ RRRHHHHRR*
„Was war das denn?“, rief der Spanier erschreckt. Leise lachend antworte ich: „Was das war? Tolle Abkürzung, wir stecken fest.“
Nach unzähligen Versuchen das Auto vom Fleck zu bewegen, oder Empfang auf dem Handy aufzubauen, kam es trocken von ihm: „Hol mal bitte die Decke aus dem Kofferraum, wir werden die Nacht im Auto verbringen!“ „DU und ICH?“, ich musste wie ein Ufo gucken, als ich ihm die Decke reichte, denn er grinste von einem Ohr zum anderen. Er klappte in der Zeit beide Sitze soweit wie möglich, nach hinten und ich setzte mich, wenn auch nur widerwillig, in das Auto. >> Wenigstens ein Dach über dem Kopf..<<
„So langsam wird’s arschkalt hier.“, gab ich nach ca. einer halben Stunde von mir. Wir lagen ziemlich nah aneinander, zu nahe für meinen Geschmack, denn sein Arm berührte immer wieder den meinen.
„Also“, er grinste schelmisch, „da hast du jetzt 3 Möglichkeiten. 1., wir wärmen uns gegenseitig, oder..“ „Wenn das lustig sein sollte, muss ich dich enttäuschen. Egal was kommt, ich nehme 2. und 3. Und schlag dir Punkt 1 gleich aus dem Kopf, das wird NIIEE passieren. Klar?“
„Wow“, neben mir richtete sich ein immer noch durchnässter Spanier mit großen, braunen Augen auf. >> Er hat Augen wie Schokolade, da könnte man.. STOPP, was denke ich denn da???<< „Was wow?“ „Weißt du eigentlich wie viele Frauen jetzt gerne mit dir tauschen würden und auf meinen 1. Vorschlag eingegangen wären?“ Jetzt kam dieses Oh-man-ich-weiß-dass-ich-gut-aussehe-Lächeln. >>Tja, das war wahrscheinlich sein Problem, er sah gut, und er wusste es.<<
Genau in diesem Moment, zog er sein nasses Shirt aus und legte sich mit dem nackten Oberkörper neben mich. >> Kopfnotiz: Atmen nicht vergessen!!<< Ich schluckte.
„Ich bin aber nicht „andere Frauen“, die sich so benehmen wie ein Senfglas: Jeder steckt sein Würstchen rein.“
„Du kannst deinen Pullover ruhig ausziehen, sonst wirst du noch krank und das wollen wir doch nicht riskieren oder?“
„Lieber hol ich mir den Tod, als jetzt hier vor dir auch nur irgendwas auszuziehen. Lass das mal meine Sorge sein, was ICH riskiere. Buenas noches Senor Torres.“ Mit diesen Worten drehte ich mich um.

2 Tage waren seit der Nacht im Auto zusammen mit Fernando vergangen.

#Flashback#
Am Morgen schlug ich die Augen auf, denn irgendetwas kitzelte mich an meiner Seite.
>>Waaaas??<<
Neben mir lag ein im schlafmurmelnder, leise schnarchender Spanier, seinen Arm um meine Taille gelegt. >> Wenn man ihn so schlafen sieht, sieht er schon ziemlich..Nein, Nicole, er ist ein ich - bezogener, nervtötender Macho, der ständig irgendwelche Sprüche klopft.<<

„Guten Morgen.“, ich zuckte leicht zusammen. „Morgen! Würde es dir was ausmachen, deinen Arm da runter zu nehmen?“ „Und was ist, wenn ich das nicht beabsichtige?“
„Weißt du, ich möchte dir nicht unbedingt wehtun müssen.“, zischte ich.
Ruckartig zog er seinen Arm zurück >> Geht doch..<< und auf seinen Lippen bildete sich wie am Abend wieder dieses Grinsen, was mich so sehr aufregte. Doch dieses Mal, leuchteten seine Augen. „Schön neben dir aufzuwachen.“ Kaum hatten diese Worte seinen Mund verlassen stieg ihm die Röte ins Gesicht. „Ähm, also lass uns mal schauen, wie wir hier wegkommen“, erklärte er hastig, als ihm bewusst wurde, was er zuvor gesagt hatte und er ergriff sein Shirt.
>> Bitte was ist schön?? Habe ich richtig gehört? ….Nein, ich habe einen Hörfehler. Kopfnotiz: Sobald wie möglich, Termin beim Ohrenarzt vereinbaren! Was bildete er sich denn bitte ein? <<


-----------------------------------------------------------------------

Über Reviews, würde ich wie immer sehr freuen..
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast