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Ich kann in deinen braunen Augen versinken..

GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
17.11.2008
01.05.2009
22
33.719
 
Alle Kapitel
80 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
17.11.2008 1.843
 
DANKE FÜR DIE REVIEWS!! =)

@Franzie: Dir habe ich eine E-Mail geschrieben..
@ Sonnenblume 23: Danke für deine Review und die aufmunternden Worte. Ich freue mich total, dass dir die Geschichte gefällt..und hoffe auf ein paar neue Reviews von dir!
@Laura: Oh, das passt ja xD Danke für die Review, ja, da kommt was, lies einfach mal weiter..ich hoffe es gefällt die weiterhin..

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"Los, ran da!", zischte Nick grinsend und schob mich im selbigen Moment in Richtung Eingangstür, vor der ich wahrscheinlich total verdattert guckend stehen musste. >>Okay, Andrea, beruhige dich. Immer freundlich bleiben, auf los, geht´s los..<< redete ich mir schon selbst gedanklich zu.
„Guten Tag meine Herren und herzlich Willkommen im Coffee&Chocolate House. Mein Name ist Andrea, meine Kollegin Nicole und ich sind heute für Sie zuständig. Ihr Trainer hat ja das ganze Cafe gemietet, aber nur den hinteren Teil für die Sitzung vorgesehen. Wenn Sie mir bitte Ihre Jacken reichen würden, dann können Sie meiner Kollegin schon einmal in den Raum folgen.“
>>Puuh, gerade noch mal die Kurve gekratzt, geht doch, wa?!<<
„Gute Tag, mein Name ist Nicole“, sie lächelte freundlich und offen, „wenn Sie mir bitte folgen würden“, sagte sie, nachdem sie hinter mich getreten war und mir kurz auf die Schulter geklopft hatte und schaute in die Runde.


[Fernando´s Sicht]

Wir öffneten gerade die Tür zum Cafe: „Oh man, das kann ja was werden heute oder? Nach dem 0:0 gegen Everton, den Tabellen 15., wird Rafa stocksauer sein.“ Ich unterhielt mich immer noch mit Cesc, als ich unterbrochen wurde: „Guten Tag, mein Name ist Nicole, wenn Sie mir dann bitte folgen würden.“
Sofort schaute ich in die Richtung, aus der die Stimme kam und sah eine ca. 1.80m große, etwa Anfang 20-jährige Frau, mit kürzeren, blonden Haaren und einer niedlichen Wuschelfrisur.
Meine Teamkollegen und ich hatten uns bereits in Bewegung gesetzt, als ich bemerkte, dass Cesc fehlte. Als ich mich umschaute, sah ich, dass er der Bedienung, die sich als Andrea vorgestellt hatte, die Jacke bereits übergab. Allerdings kam er nicht sofort zu mir, sondern blieb vor ihr stehen und lächelte ein Lächeln, das ich noch nie zuvor bei ihm gesehen hatte. Und ich kenne ihn ja schon eine ganze Weile..
>>Oh man(n), der starrt sie ja förmlich an<< Die Situation war schon komisch und so musste ich einfach stehen bleiben.


[Cesc´s Sicht]


Rafa wollte nach dem misslungenen Spiel gegen Everton die Mannschaftssitzung nicht an der Anfield Road abhalten, sondern an einem Ort, mit besonderem Flair, wie er zu sagen pflegte.

Die anderen waren schon in Richtung „Sitzungsraum“ gegangen, ich hingegen, versuchte noch mein Handy aus der Hosentasche zu fummeln, denn ich wollte nicht riskieren, dass Rafa mich deswegen auch noch anschnauzte. Meine Leistung beim Spiel, dass musste ich mir selbst eingestehen, war ja auch nicht gerade die beste gewesen.
„Entschuldigen Sie Herr Fabregas, ihre Jacke bitte, oder wollen Sie sie mit in die Besprechung nehmen?!“
Genau in diesem Augenblick schaute ich zu ihr hoch und sah in die schönsten braunen Augen, die ich bei einer Frau je gesehen habe. Sie strahlten eine gewisse Unsicherheit und Zerbrechlichkeit aus, leuchteten aber gleichzeitig, was sie für mich noch faszinierender machte. „Ihre Jacke,..ähm, wollen Sie sie..“ „Ähm, achso, nein, nein. Danke!“


[Nicole´s Sicht]

Mittlerweile hatte ich den Spielern meines einen Lieblingsclubs die Plätze im hinteren Teil unseres Cafe´s zugewiesen, so, wie Herr Benitez es verlangt hatte.
>>Aber da fehlen doch zwei..Also, Xabi…ja, mmh auch da, Pepe, ja..Aso, ok Fernando und Cesc fehlen.<<
Ich nahm die Getränkebestellungen auf und verwies auf die Flaschen mit Wasser in drei Sorten auf dem Tisch, da während der Sitzung niemand anderes den Raum betreten sollte. Dann leitete ich alles an John weiter, der in der kleinen Rösterei zu finden war und uns den Vortritt bei der Kundenbetreuung gelassen hatte, denn Fußball war gar nichts für ihn.
´Da laufen 20 erwachsene Männer hinter einem Ball her, sollen sie doch jedem einen geben, mensch..´ war sein Kommentar.
Kurz nachdem ich aus der Küche kam, schaute ich, wo Andi steckte. >>Die kann mich doch jetzt nicht ohne ein Wort, mit allem hier alleine lassen.<<
Und da entdeckte ich sie plötzlich in einer Situation die mich schmunzeln ließ. Sie, noch immer an der Eingangstür stehend, wie vor ca. 8 Minuten, vor Cesc Fabregas. Beide grinsten sich an, irgendwie verlegen.

[Fernando´s Sicht]

Wie lange sollte das denn noch so gehen? Nun stand ich nur noch etwa 5 Schritte von den beiden entfernt, als sie auftauchte, Nicole. Ich konnte mir nicht vorstellen warum, aber als ich Cesc und diese Andrea da so stehen sah, sind meine Gedanken immer wieder zu ihr abgeschweift.
Hantierend mit einem Tablett mit 4 Cappuccinos und einer Cola, quetschte sie sich schon zum 3. Mal zwischen den beiden hindurch.
„So, jetzt reichts!“ Beide zuckten zusammen. „Vielleicht wäre es besser, ein Foto zu machen, das ist transportierbar. Andrea kommst du bitte und holst die Bestellungen bei John ab.
Achja, Herr Torres, Herr Fabregas, folgen Sie mir bitte, die Sitzung wird gleich beginnen. Aber wenn sie daran nicht teilnehmen wollen..Ich meine, wenn es mit Fußball nicht klappt Herr Fabregas, können Sie auch auf Verkehrsinsel umschulen, ich muss nämlich schon die ganze Zeit um sie herumlaufen.“
>>Schlagfertig die Kleine, dass muss man ihr lassen.. Sie hatte eine eigenartige Art von Humor<< , dass brachte mich zum Grinsen.
„Ähm, wir kommen schon“, murmelte ich und saß wenig später im besagten Raum (alle hatten mittlerweile ihre Getränke erhalten)..
“So ich will gar nicht um den heißen Brei herumreden, eure Leistung gegen Everton war völlig inakzeptabel. Das einzige Gute ist, dass hinten die 0 steht, was aber verdammt noch mal beschissen gelaufen ist, dass sie vorne auch steht!“, Rafa war außer sich.
„Mit so einer Leistung müssen wir nicht mehr an die Meisterschaft denken, wenn das so weiter geht, sondern eher ob wir den Klassenerhalt schaffen!“, brüllte er.
>>Mein Gott, die müssten draußen ja jedes Wort mitbekommen..<<
„So schlimm ist es ja auch wieder nicht Trainer..“, rutschte es mir heraus und ich hätte mir dafür selbst eine runter hauen könne. >>Scheiße<<
„TOORRESS!“ >>Ich bekomme gleich einen Tinitus<< „Deine Leistung war auf dem Niveau von San Marino, also halte dich gefälligst zurück. Ihr meint wohl ihr könnt euch alles erlauben, was? KEINER, aber auch wirklich KEINER von euch hat eine Stammplatzgarantie mehr. Auch du nicht TORRES! Es zählen nur noch Leistung, Disziplin etc. Jetzt ziehen wir andere Seiten auf. Ich vertraue nicht mehr darauf, wie eure Leistungen sonst sind und stelle euch auch nach einem miserablen Spiel in die Start 11, weil ich denke ihr KÖNNTET es schaffen..Von nun an spielen nur noch die BESTEN!! IST DAS JETZT ANGEKOMMEN??“

„Ja, Trainer!“ kam das Gemurmel aus allen Ecken. >>Mhm, Nicole sieht total nett und aufgeschlossen aus, ob sie Fußball mag? <<
„Nando, auch bei dir?“, kam es mit gereizter Stimme von meinem Trainer.. „Äh, ähm jaja..!“
Nach ca. 2 ½ Stunden war alles vorbei und wir soo klein mit Hut. >>So aufgebracht hatte ich Rafa noch nie gesehen und erlebt. Man, warum musste mir das auch rausrutschen? <<

Cesc und ich beschlossen uns auf den Schrecken erst noch eine Cola (xD) zu trinken und so blieben wir und setzten uns in den vorderen Teil des Cafe´s. Ich wollte die letzten Stunden vergessen, oder zu mindestens verdrängen uns so scherzte ich: „Du willst doch bloß da bleiben, um deine Andrea anzuschmachten..“ „Sie ist nicht MEINE Andrea, ich kenne sie doch gar nicht. Allerdings hat ihre Kollegin, als sie mir den Cappuccino brachte, auf die Serviette unter der Tasse gedeutet und gemeint: ´Von Andrea´.. „Und, was war da drauf? Die Nummer der Frau, die du geschlagene 10 Minuten wie ein hypnotisiertes Karnickel angestarrt hast?“ „Waas? Nando, du machst mir Angst, woher weißt du das mit der Nummer? Oh, nein, du hast die Situation mitbekommen?“ „Och“, ich konnte ein Glucksen nicht mehr unterdrücken.
„Rache ist ja bekanntlich süß und weil du mich hier die ganze Zeit aufziehst, wie war das noch mit unserer Wette? Du hast ja kein Tor gemacht, also musste deine Wettschulden einlösen.. Sind ja schließlich Ehrenschulden!..“, mein Freund grinste schelmisch. „Ich werde dir eine Frau aussuchen und nichts wie los Nando, nicht so schüchtern!“ „Man und ich dachte, du hast es vergessen, das war das 1. und letzte Mal, dass ich mit dir gewettet habe Fabregas. Also wer?“, knurrte ich.

„Nicole!“, kam es wie aus der Pistole geschossen. In diesem Moment kam sie mit zwei Zetteln an unseren Tisch: „Hier, für jeden einen. Das soll ich Ihnen noch von Herrn Benitez übergeben, der angezogene Trainingsplan der nächsten Tage!  Bitte.“
>>Okay, eine bessere Situation würde wohl nicht kommen.. Ich mache es, jetzt.<< „Danke, mi puesta del sol!“ Könnten wir wohl noch zwei Wasser bekommen, mi corazon?“
Im ersten Moment dachte ich, ihre Augen hätten sich vor Verwunderung geweitet. Ja jetzt wo sie so vor mir stand..ihre schönen tiefblauen Augen, wie ein Bergsee. >>Mensch Nando, was soll denn das? Was ist denn jetzt mit dir los? Reiß dich zusammen.<< Ich seufzte.
„Ja klar, einen Moment.“ Als sie dass Tablett auf den Tisch stellte um erst Cesc, der auf der Toilette verschwunden war, einzuschenken, fing sie an zu grinsen.

Plötzlich spürte ich ihren warmen Atem an meinem Ohr, mir wurde heiß und kalt zugleich. Irgendetwas fing an in meinem Bauch zu kribbeln, ich konnte ihren Duft aufsaugen..
>> Frisch, elegant, aber nicht aufdringlich, Geschmack hatte sie, dass musste ich ihr lassen..<<
Für einen kurzen Moment schloss ich die Augen, doch dann flüsterte sie:

„Herr Torres, so berühmt und talentiert sie auch sind, aber ich bin weder ihr Sonnenuntergang, noch  ihr Schatz!! Haben wir uns da verstanden?“

BUUUUM! Das saß. Ich erschrak dermaßen, dass ich meine Kaffeetasse umkipppte.
>>Na toll, auch dass noch, der Inhalt breitete sich auf ihrem weißen Shirt aus..<<
Langsam entfernte sie sich von meinem Ohr. Ich wollte gerade die Serviette nehmen und ihr helfen als sie sagte: „Finger weg. Das kann ich noch gerade alleine, ich habe ja Gott sei Dank, noch kein Rheuma!“, dann ging mitsamt dem leeren Tablett zurück zur Theke. Ich musste total rot im Gesicht sein, plötzlich glühte mein Kopf. „Sag mal Nando, alles klar, oder willst du etwa den Tomaten Konkurrenz machen?“
Mein Freund und Teamkollege lachte lauthals los.

>>Oh nein, ist das peinlich, sie hatte mich doch tatsächlich verstanden und ich hatte ihr den Rest meines Cappuccinos über das weiße Shirt gekippt und das dann noch versucht abzutupfen, was wohl eher so gewirkt hatte, als ob ich sie begrapschen wollte..Mist. Warum machte sie mich so nervös, dass hatte bis jetzt noch keine Frau geschafft.<<

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