Ich kann in deinen braunen Augen versinken..

GeschichteRomanze / P16
17.11.2008
01.05.2009
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Diese Geschichte entspricht nicht der Realität, ich habe sie mir lediglich ausgedacht. Weiterhin erhalte ich für das Schreiben einer solchen Geschichte kein Geld, sondern nur Reviews, die als Belohnung, zugleich aber auch als Kritik dienen können.
(>>/<< diese Zeichen stellen Gedanken dar..)
VIEL SPAß BEIM LESEN !      =)
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München, den 18.06.2004
Endlich, ich hatte es geschafft..Stolz auf mich selber und voller Freude, dass die Zeit, die mich eine Menge Nerven und Kraft gekostet, mich aber auch um einige Erfahrungen reicher gemacht hat, endlich vorbei war, hielt ich mein Abiturzeugnis in den Händen... 2.1, ich konnte es immer noch nicht fassen.
Mein Blick auf das Zeugnis, auf das ich die ganze Zeit gewartet habe, gerichtet, sah ich den ausgestreckten Fuß nicht, der plötzlich vor mir auftauchte. *buuuum* Da lag ich jetzt, mit meinem teuren Kleid auf dem Fußboden, in der Eingangshalle unseres Gymnasiums und hielt mir die Hand. Ich hatte nämlich versucht, den Sturz im letzten Moment etwas abzufedern.., war wohl keine so gute Idee, denn meine Hand tat ziemlich weh.
>>Scheiße, wer war das? Naja, langsam hab ich mich doch an diese Schikanen gewöhnt>>, dachte ich; - >>aber musste das jetzt sein, am Tag der Vergabe der Abiturzeugnisse?? <<
"Hey Andi, alles in Ordnung, bist du verletzt? Komm, ich helfe dir, los, komm hoch", meine beste Freundin (und in der Schule auch eine meiner wenigen) Nicole, genannt Nick, riss mich aus meinen Gedanken.
"Äh, jaja..alles in Ordnung!" Ihr Blick fiel auf meine Hand, die in der kurzen Zeit  schon angeschwollen war und sich dunkelrot färbte. Mir kam gar nicht erst in den Sinn, zu schauen, wer mir das Bein gestellt hatte, hatte doch eh keinen Sinn.
"Alter, hör auf mich zu verarschen, Andi, ich sehe doch, wie sich deine Hand rot färbt. Warum lässt du das immer mit dir machen? Ich versteh das nicht. Okay, warte, ich hole mir jetzt gleich mein Zeugnis ab, nur noch Theresa ist vor mir und dann ist die Feier ja auch schon vorbei und wir sind FREI! Ich werde dich sofort ins Krankenhaus fahren! Anna, kannst du sie bitte davon überzeugen? Danke.“
Anna Katharina kam auf mich zu, zog mich näher an sich und raunte: Andrea, Mensch sei vernünftig, setz dich eben und dann fahren wir gleich, Meike und ich kommen mit.“
"Nein, aber das ist doch nicht..." Weiter kam ich erst gar nicht, denn Nicole hatte sich bereits auf den Weg zu der Tribüne gemacht, auf dem unser lächelnder Direktor stand. „Herzlichen Glückwunsch! Ihrem Jura-Studium steht mit diesem Durchschnitt wohl nichts mehr im Wege. Ich wünsche ihnen alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg! Bitteschön.“
Kopfschüttelnd kam sie keine 3 Minuten später wieder zurück und sagte zu Meike, die mittlerweile neben mich getreten war: "Oh. Mein. Gott. Ich hab es geschafft..Ich liege über dem Nummerus Clausus! " Das war das einzige, was sie zu diesem Zeitpunkt hervorbringen konnte..Jedoch blieb ihr nie, wenn überhaupt, die Sprache weg, also erinnerte sie sich an ihr Vorhaben und schob mich mitsamt unserer Jacken und den Zeugnissen Richtung Tür.
"Warte ich muss das Kühlpack, das mir die Sekretärin sofort gegeben hat, eben zurückbringen!"
>>Mensch, diese Schule war heute eindeutig zu voll<<, so dauerte es geschlagene 10 Minuten, bis ich den Weg zum Sekretariat und wieder zurück geschafft hatte. Nicole, Anna Katharina und Meike hatten in dieser Zeit mit manchen aus unserer alten Klasse Nummern ausgetauscht (mit denen, die aus der damaligen 5a noch übergeblieben sind also genau gesagt 8, verstand ich mich ganz gut) und sich geschworen, sich nicht aus den Augen zu verlieren.
Als die 3 mich erblickten, kamen sie auf mich zu, Anna und Meike hakten sich unter und Nicole ging schon einmal zu Annas Wagen vor.
"Oh man, endlich hat das Theater ein Ende. So froh ich auch bin, das wir in der alten Klassenformation gut ausgekommen sind, finde ich es schrecklich, was sie immer mit dir gemacht haben, in den letzten Jahren, Andrea!", mit einem resignierenden Blick sah Meike mich an.
"Ich möchte nicht darüber reden,..lass uns ins Krankenhaus fahren“, nuschelte ich.
>>Diese Zeit werde ich nicht so leicht und schnell vergessen können, aber ich will versuchen in die Zukunft zu blicken und nicht nach vorn.
Eigentlich hatten sie Recht; - alle.. Was musste ich schon alles aushalten? Eier in meiner Sporttasche, Alkohol in einer meiner Trinkflaschen, weswegen ich beinahe einen Verweis bekommen hätte, zerstochene Reifen meines Autos, einen rasanten Kurzhaarschnitt meiner sonst schulterlangen Jahre auf der Stufenfahrt in der 12..Dagegen waren geklaute Hausaufgaben, Filzstift- und Acrylfarben auf meiner Kleidung ja noch Lappalien-.  Das Video, dachte ich, wäre das gemeinste und hinterhältigste gewesen, was sie mir angetan haben, aber der Sturz heute, ..warum immer ich??<<

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Lasst mir doch bitte ne Review da, ist egal ob lang oder kurz.. Danke ;-)
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