Elfen Lied - Die 4. Generation

von lucy-chan
GeschichteDrama / P18
Kohta Mayu Nana (Nr.7)
09.11.2008
11.11.2008
2
1889
 
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Kapiel 1: Miyuki

,,Lasst mich frei! Ihr habt kein Recht mich hier festzuhalten! Das ist unmenschlich. Das ist unfair!” Miyuki schrie aus Leibenskräften. Sie war jetzt vierzehn Jahre jung. Ihr rotes Haar reichte ihr über die Schulter bis zur Brusthöhe. Das Mädchen war nackt gefesselt in einem weisen Raum. Eine Blutpfütze war unter ihr. Ihr Blut. Die Menschen hinter der Scheibe beobachten sie, während sie von riesigen Bällen bombardiert wird. ,,Bitte hört auf.”, wimmerte Miyuki, als der nächste Ball sie seitlich traf.

Die Menschen beobachteten sie nur und notierten. Miyuki kamen die Tränen. Sie war schon elf Jahre hier gefangen. Soweit sie wusste lebte sie die ersten drei Lebensjahren bei ihrer Mutter. Dann starb sie an einer Krankheit und Miyuki wurde hier her gebracht. Sie verstand heute noch nicht wieso. Weil sie hellrote Haaren hat und seitlich am Kopf Hörner? ,,Ihr seid rassistisch! Hört damit auf!”, schrie sie wütend. Die Menschen hinter der Glasscheibe redeten miteinander. Aber Miyuki konnte nichts verstehen. ,,Lasst mich frei. Was habe ich euch getan?”, sagte sie traurig. Ein neuer Ball flog  ihr entgegen. Miyuki schrie wieder. Diesmal traf der Ball sie in ihr Bauch. Das Mädchen sah alles nur noch verschwommen.

,,Sie ist Ohnmächtig geworden.” Miyuki hörte Männerstimmen um sie herum. Sie war erschöpft und alles tat ihr weh. Der Boden auf dem sie lag war kalt und hart. ,,Stell ihr das Essen hin und dann schnell wieder hier raus!”, befahl dieselbe Männerstimme. Langsam kam Miyuki weiter zu sich. Sie sah immer noch alles verschwommen. Licht ging aus und eine Tür schloss sich. Miyuki kam dieser Raum bekannt vor. Hier wurde sie festgehalten, wenn sie nicht irgendwo in ein Versuchsraum geführt wurde. Sie fühlte sich hier halbwegs sicher. Aber oft wurde sie beobachtet. Das mochte sie gar. Miyuki wünschte sie hätte Kleider. Sie fühlte sich nackt Schutzlos und es war kalt. Die Ketten, der Raum, die kühlen Farben... einfach alles ist so kalt.

Langsam richtete sich Miyuki auf. Sie sah eine Schale Reis, die zweieinhalb Meter von ihr weg standen. Aber nichts zu trinken war dabei. Ihr kamen die Tränen. ,,Ich will hier raus.”, flüsterte sie.  Wie viele Tränen hatte sie schon hier verloren. Tausende oder schon Millionen? Sie hatte aufgehört zu zählen. Früher hatte sie die Tränen gezählt, weil ihr langweilig war. Sie wusste keine andere Beschäftigung. Die Menschen gaben ihr keine, wenn sie alleine war. Sie war nur gefesselt an Händen und Füßen in diesem Raum. Manchmal wurde sie beobachten. Früher ständig.

Miyuki fuhr zwei ihrer Vektoren aus. Wie hätte sie sonst an das Essen kommen können? Sie faßte vorsichtig die Schale. Früher ging die immer kaputt, aber langsam lernte sie mit ihren Vektoren vorsichtig umzugehen. Für Menschen würde das jetzt aussehen., als würde die Schale schwebend zu Miyuki kommen. Mal war kein gefährliches Besteck dabei. Nur ein Plastiklöffel. Miyuki begann zu Essen, mit ihren Vektoren. Sie hatte mordshunger. Während des Essens fragte sie sich wie lang sie dieses mal Ohnmächtig war. Dies passierte oft bei den Tests mit dem Ball. Sie wehrte sich aber nicht. Sie Menschen sollten denken sie sei unschuldig. Sie sehen nur, dass sie ihre Vektoren zum Essen benutzt. ,,Das ist ziemlich erniedrigend...", dachte sie.

,,Was ist jetzt schon wieder los", fragte sie sich weiter. Ihre Vektoren wurden sehr schwach, der Löffel fiel runter, als die Vektoren verschwanden. Miyuki bekam Kopfschmerzen. Sie sah zu der Glasscheibe am anderen Ende des Raumes. Sie sah ein paar Umrisse aus dem dunkeln heraus. Seit wann standen die da? Auf einmal ging die Tür auf. Ein Professor und zwei Beamten kamen rein. ,,So, Nummer 41. Jetzt bist du erst Mal ganz brav." Miyuki wollte etwas sagen, aber sie konnte nicht. Was haben sie ihr in das Essen reingetan?

Die zwei Beamten entfesselten sie. ,,Keine Sorge. Die Betäubung läßt in fünf Minuten wieder nach.", sagte der Professor, der alles genau beobachtete. Miyuki konnte noch stehen und laufen.  ,,Jetzt geht's zu schön brav mit. Wenn du irgend etwas anstellst, bist du tot"!, drohte nun der Professor und schritt voraus. Miyuki gehorchte ihn und tappte ihn hinterher. Direkt hinter ihr liefen die Beamten. Sie hatten ihre Waffen auf sie gerichtet. Miyuki gefiel diese Sache nicht.

Nach einer kurzen Weile und ein paar Türen blieben sie vor einer großen Tür stehen. Miyuki spürte einen anderen Diclonius in der Nähe. Den hatte sie schon einmal erspürt. Aber nur kurz.  Sie spürte auch, dass er nicht sehr stark war. Der Professor öffnete die Tür.. Miyuki spürte nun auch langsam, wie die Kopfschmerzen verschwanden. Er tritt ein. Das Mädchen blieb stehen. Sie wusste nicht, was sie tuen sollte. ,,Komm!", befahl der Professor. Sie gehorchte ihm weiter. Miyuki versuchte zu reden. Aber die Stimme blieb weiterhin weg. Ihre Vektoren kamen momentan auch nicht zum Vorschein. Nach drei Meter standen sie vor einer weiteren, größeren Tür. Darauf stand etwas. Miyuki konnte nicht erkennen was. Sie hatte ja nie lesen, geschweige den Schreiben gelernt. Sie schien aus dicken Stahl zu bestehen. Links von ihnen saßen ein paar weitere Menschen vor einem riesigen Computer. Assistenten oder Professoren, Miyuki konnte sie nicht auseinander halten.

,,Öffnet die Tür eine Spalt breit, so dass Nummer 41 reinkann!", befahl er nun den Menschen. De Tür machte Krach, als sie die öffneten. ,,Jetzt geh da rein!", sagte der Professor nun zu Miyuki. Sie starrte ihn nur an. Wieso sollte sie da rein? Sie wollte nicht weiter gefoltert werden und die Seele aus den Leib schreien. Sie hasste dies genauso wie sie die Menschen in diesem Gefängnis hasste. ,,Ich habe doch dir gesagt, was passiert, wenn du nicht gehorchst!", sagte er und deutete auf die Beamten, die hinter ihr standen. Miyuki blickte nicht zurück, sondern ging rein. Der Spalt in der Tür war eng. Sie musste sich reinquetschen.  ,,Seit wann öffnen die die Türe nicht mehr richtig?", fragte sie sich.

Kaum war Miyuki drin, schlossen sich die Türen. Der Raum war so weis wie die anderen Räumen in diesem Gebäuden. Aber Miyuki konnte sich nicht erinnern hier einmal drin gewesen zu sein. In einem Eck saß ein Silpelit. Er hatte schulterlange, rote Haare und Hörner. ,, Ich habe noch nie einen anderen gesehen.", dachte Miyuki aufgeregt. Der Silpelit bewegte sich aber nicht. Miyuki starrte ihn auch nur an. ,,Hallo?", fragte sie krächzend. Ihre Stimme kam langsam zurück. Der Silpelit hob es Kopf und stand langsam auf. Es war ein Mädchen. Ein paar Jahre jünger als Miyuki. Ihre Augen wirkte auf sie bedrohlich, als könnte das Kind sich schon vorstellen wie sie Miyuki tötete.
Tap. Tap. Tap. Das kleine Mädchen kam auf sie zu. Miyuki spürte, dass sie ihre Vektoren wieder benutzen konnte. Dennoch wich sie zurück. ,,Kannst du nicht reden?", fragte sie vorsichtig. Das kleine Mädchen starrte sie weithin an und kam weiter näher. ,,Du willst mich umbringen, obwohl ich zu deiner Spezie gehöre?", fragte Miyuki nun, als sie sah, dass das Mädchen ihre Vektoren ausfuhr. Es waren vier. Miyuki schätzte ihre Länge auf zwei Meter.

Tap. Tap. Tap. Die Vektoren waren nun an Miyuki's Kopf. Jeden Moment könnte sie sie enthaupten. ,,Wieso tust du nichts? Möchtest du nicht spielen?", grinste das kleine Mädchen sadistisch.



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Nun, was gibt es noch am Ende zu sagen? ^^
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