Die Leiden des jungen Per

von Italy22
GeschichteMystery, Fantasy / P18 Slash
1. FC Köln Bayer 04 Leverkusen Die deutsche Nationalmannschaft FC Bayern München Hertha BSC Berlin Werder Bremen
04.11.2008
14.10.2019
88
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Es war ein trainingsfreier Donnerstagabend und die Mannschaft von Werder Bremen beschloss, auf den Rummel zu gehen. Besonders Per freute sich wie ein kleiner Junge, denn er liebte den Rummel. Schon seit seiner Kindheit war er ein Fan von den bunt Dekorierten Buden und Fahrgeschäften. Einziger Wehrmutstropfen für ihn war, dass manche Attraktionen einfach nicht für seine Größe von fast zwei Metern ausgelegt waren und es immer wieder Probleme beim Schließen der Haltebügel gab. Und so war es auch jetzt. Er steuerte mit seinen Mannschaftskollegen auf den "Stormrider" zu, doch es kam, wie es kommen musste. Pers Schultern ließen ein Schließen der Haltevorrichtung der „Stormriders“ beim besten Willen nicht zu. Sehr widerwillig musste Per wieder aussteigen. Dabei hatte Per sich grade auf dieses Fahrgeschäft besonders gefreut. Seine Mannschaftskollegen rissen dumme Witze über seine Größe während er mit einem Schmollen von der Plattform stieg. Er hatte nicht wirklich Lust darauf den anderen bei der Fahrt zuzusehen, also schaute er sich um was er solange machen könnte. Zuerst fiel ihm das Spiegelkabinett ins Auge, doch dann überlegte er sich, das es doch viel lustiger wäre mit den anderen zusammen dort rein zugehen. Sein Blick schweifte also weiter und er erblickte ein kleines rotes Zelt das etwas versetzt zwischen zwei größeren Fahrgeschäften stand. fast so als würde es sich verstecken wollen. Doch gerade das erregte Pers Aufmerksamkeit. „Madame Fortuna“ stand in verschnörkelten dunkelblauen Buchstaben über dem Eingang. "Das es so etwas heute überhaupt noch gibt." Pers erstaunte Gedanken formten sich zu leisen Sätzen. Per machte sich normalerweise überhaupt nicht aus solchen Dingen und selbst Horoskope waren ihm eigentlich gleichgültig denn er glaubte einfach nicht an solche Dinge. Doch irgendwie ging von dem Eingang eine magische Anziehungskraft aus. Per konnte einfach nicht widerstehen und ging in das Zelt.

Von innen sah das Zelt viel geräumiger aus als es von draußen den Anschein hatte. Es herrschte eine ziemlich schummrige Beleuchtung und Per’s Augen mussten sich erst mal an das kaum vorhandene Licht gewöhnen bevor er etwas erkennen konnte. Daher entging ihn zunächst dass die alte Frau, die an einem kleinen Tischchen saß, völlig blind sein musste. „Willkommen Per! Ich habe dich erwartet!“ Ihre Stimme klang rau wie ein Stück Schmirgelpapier. Die Frau musste sehr alt sein, denn ihr Gesicht war von tiefen Falten gezeichnet. Per musste schlucken, denn Ihre Augäpfel waren vollkommen weiß. Er war sich sicher, dass sie absolut nichts sah, was um sie herum geschah, doch woher wusste sie dann, wer er war. Er brachte vor lautet Verwirrung kein Wort heraus. Dafür sprach jetzt die Frau: „Du brauchst nichts sagen, ich weis warum du hier herein gekommen bist!“ Per zog die Augenbrauen hoch. Er glaubte ja nicht, dass die Alte wirklich etwas über ihn wusste. Zumindest nicht mehr, als jeder andere in der Öffentlichkeit über ihn hätte nachlesen können. Aber irgend etwas in seinem tiefsten Inneren sagte ihm, das hier etwas vorging, das seinem bisherigen Weltbild entsprach. Seine Kehle war wie zugeschnürt. Er brachte kein Wort heraus. Die Stimme der Frau klang zwar wie die einer alten Krähe, aber strahlte auch ein gewisses Vertrauen aus. „Du bist hier weil dir ihm Leben etwas fehlt!“ Jetzt endlich schaffte es Per sein Schweigen zu brechen. "Was soll mir denn Fehlen? Ich hab doch alles! Viel Geld, einen Traumjob und eine Familie die immer hinter mir steht. Und auch sonst alles was man braucht.“ Die Alte machte eine wegwerfende Handbewegung und stieß einen verächtlichen Laut aus. „Junge du kannst dich vielleicht selber belügen, aber Madame Fortuna belügst du nicht. Ich mag zwar Blind sein, aber dafür sehe ich andere Dinge. Schön, oberflächlich gesehen magst Du recht habe, du hast genug Geld, mehr als Du für Dich selbst ausgeben kannst. Du hast einen Beruf, der Dir viel Freude macht und eine Familie, die zu Dir steht, aber glaubst Du wirklich, dass das alles ist, was Du für ein erfülltes Leben brauchst, du junger Narr?“ Per schüttelte nur verwirrt den Kopf. Die Alte zog das dunkelblaue samtene Tuch weg, welches eine Kristallkugel verdeckt hatte die auf dem Tisch stand.

Die Kugel war dunkel, doch trotz der spärlichen Beleuchtung des Zeltes wirkte sie fast durchsichtig. Erst als Madame Fortuna ihre runzeligen Hände über die Kugel legte füllte sie sich mit Nebel und seltsamen Lichtern. Per hatte so etwas noch nie gesehen und fragte sich wo der Trick bei der Sache ist, zumal in Ihren Augen das gleiche Muster aus Nebel und Lichtern miteinander spielte wie in der Kugel. Madame Fortuna begann nun mit seltsam dumpfer Stimme zu sprechen. „Du bist hier, weil du auf der Suche bist. Auf der Suche nach deinem Seelenpartner, der Person die genauso denkt und fühlt wie du. Die Person die dich versteht ohne Worte und der du alles sagen kannst. Die Person die vermag, die Leere in dir zu füllen. Schon seit du vernünftig denken kannst hast du sie gesucht und dabei viele Enttäuschungen hinnehmen müssen. Du weißt, dass ich die Wahrheit spreche, oder nicht, Per?“ Per konnte nur ein stummes Nicken von sich geben. Woher wusste die Alte das bloß. Das waren seine intimsten Gedanken, über die er mit noch niemandem gesprochen hatte. Gedanken, über die er sich selbst nicht völlig im klaren war. Er war völlig verwirrt. Die Alte fuhr unbeirrt fort. „Deine Suche wird bald ein Ende haben, wenn du auf die Zeichen achtest. Diese Person wird auf den ersten Blick nicht so sein, wie du Dir sie vorgestellt, daher musst du die Augen stets offen halten. Aber wenn Du ihr begegnest und dich von deinen innersten Gefühlen leiten lässt, anstatt nur deinen Augen zu vertrauen, dann wird sich diese Person dir offenbaren.“ Per schluckte kurz. "Wer ist diese Person? Wo ist sie und auf was für Zeichen muss ich achten?“ Die Alte kicherte leise, aber verständnisvoll: "Nun das erste Zeichen hast du bereits gefunden, sonst wärst du jetzt nicht hier. Doch mehr kann ich Dir nicht sagen. Ich habe Dir den Weg zur Tür deines Glückes gewiesen, aber diese Tür musst Du selber öffnen und auch selber hindurch gehen.“ Madame Fortuna zog ihre Hände von der Kristallkugel und die Lichter verblassten und der Nebel verzog sich. "Mehr kann ich Dir nicht sagen und mehr muss ich Dir auch nicht sagen. Du weißt jetzt alles, was Du wissen musst, um deinen Seelenpartner zu finden. Du musst jetzt gehen."

Per wollte zu weiteren Fragen ansetzen, doch der Blick der Alten war eindeutig. Also drehte er sich um und trat ins Freie. Das helle Sonnenlicht blendete ihn und er setzte schnell seine Sonnenbrille auf. Dann ging er zurück zum Stormrider, den seine Mannschaftskameraden gerade verließen. Ihren Gesichtern nach zu urteilen hatten sie viel Spaß gehabt. Nur Diego sah ein wenig Blass aus, womit die anderen ihn ein wenig aufzogen, insbesondere Torsten Frings. Doch dann fiel sein Blick auf den ziemlich verdattert drein blickenden Per. „Hey Latte, du hast echt was verpasst. Das Ding ist einfach der Hammer. Echt Schade das du nicht mitfahren konntest, aber deshalb brauchst noch lange kein Gesicht zu ziehen, als sei deine Großmutter grade gestorben.“ Per schaute Torsten leicht irritiert an. Er musste immer noch die Worte verarbeiten, die er von Madame Fortuna gehört hatte. "Nein das ist es nicht. Mir ist nur grade was total seltsames passiert.“ In Pers Stimme lag ein kleines aufgeregtes Zittern. „Ach ja und was, wenn man Fragen darf? Die Fahrt hat doch höchstens 5 Minuten gedauert. Was soll denn da schon groß passiert sein?“ Entgegnete Torsten skeptisch! Per erzählte alles, sparte sich aber den genauen Inhalt des Gesprächs mit der Alten aus. Es ging schließlich um sehr intime Gedanken und auch wenn Torsten sein engster Vertrauter im Kreise der Werderaner Mannschaft war, so musste weder er und erst recht nicht der Rest der Mannschaft davon erfahren. Also beschränkte er sich lediglich auf die Begegnung an sich. Tim Wiese und Daniel Jensen kicherten hämisch. Auch Diego konnte schon wieder grinsen. Torsten legte seine Hand auf Pers Schulter. Seine Stimme nahm einen schon fast väterlichen Ton an. „Oh Mann Per, wann wirst du endlich erwachsen. Entweder hast du dich total verarschen lassen, oder du hast mal wieder mit offenen Augen geträumt. Die Alte hat Dir lediglich dein Geld aus der Tasche ziehen wollen und Du bist in blindem Vertrauen voll in die Falle getappt. Es weiß doch heutzutage jeder, dass diese Wahrsager nur Dinge sagen, die auf jeden in irgend einer Form zutreffen. Komm zeig uns mal dieses Zelt!“ Erst jetzt fiel Per auf, dass Madame Fortuna nicht einen Cent von ihm verlangt hatte. Per wies in die Lücke zwischen den beiden Fahrgeschäften wo eben noch das Zelt gestanden hatte, doch es war verschwunden.

Per blickte ziemlich ratlos. Tim schüttelte nur seinen Kopf. „Also entweder willst du uns verarschen, Latte, oder du hast total einen an der Klatsche. Das kommt davon wenn sich in deinem Alter noch Zeichentrickfilme reinzieht. Deine Madame Fortuna ist doch diesem Film diesem weißen Pferd entsprungen den du dir immer wieder reinziehst.“ Torsten nahm ihn in Schutz. „Hör auf Tim! Er kann doch die Filme gucken, die er will. Per ist bestimmt nur ein wenig gestresst das ist alles.“ Tim winkte ab. „Ich gehe jetzt einen Trinken. Mit dem Kerl blamieren wir uns doch nur.“ Jetzt wurde Per doch etwas wütend: Wenn du keine Ahnung hast Tim, dann einfach mal die Fresse halten. Denn der Film den du meinst ist das letzte Einhorn. Ein Einhorn ist keine Pferd. Und die Hexe dort heisst nicht Madame sondern „Mommy“ Fortuna.“ Tim zeigte ihm einen Vogel. "Wie auch immer, Per, Du haste sie nicht alle." Dann drehte er sich um und ging. Die anderen Spieler folgten ihm. Nur Torsten blieb bei ihm stehen. „Komm Per, ich bringe dich nach Hause.“ Ich will aber nicht nach Haus!“ entgegnete Per trotzig. „Oh Per. Jetzt stellst du dich wirklich an wie ein Kind. Etwas Entspannung wird dir gut tun. Schließlich ist morgen dein Fotoshooting. Da kannst du nicht bis in die Puppen ausgehen. Bei diesen Worten kraulte Torsten ihm den Nacken. „Ja ich glaube du hast recht. Komm lass uns fahren. Das Shooting hatte ich ganz vergessen.“ Lenkte Per ein. Sie gingen schweigend zum Parkplatz, wo Torstens schwarzer Porsche stand. Mit dem flotten Flitzer waren sie schnell bei Pers Apartment angekommen. „Kommst du noch mit rauf?“ „Nein heute nicht, sorry!“ entgegnete Thorsten kurz angebunden. Dann war er auch schon losgefahren.

Traurig stieg Per die Treppe hinauf. Seit er alleine wohnte, hatte er sich oft einsam gefühlt. Seine Familie und seine echten Freunde wohnten weit weg, daher sah er sie nur noch selten. Er griff zum Telefonhörer und wählte die Nummer seiner Eltern. Als auch nach dem zehnten klingeln keiner abhob, legte er enttäuscht auf. Dieser Abend würde genauso einsam werden wie so viele Abende zuvor. Er schaltete den Fernseher ein, obwohl er wusste das sowieso nur Mist laufen würde. Doch die Stimmen aus der Flimmerkiste würden das Gefühl der Einsamkeit wenigstens ein bisschen abmildern. Der Anrufbeantworter blinkte. Eine neue Nachricht. Per drückte voller Vorfreude auf den Anrufbeantworter, doch es war nur dieser Werbeheini, der ihn noch mal an das Shooting morgen erinnerte. Frustriert drückte Per die löschen-Taste. Dann ging er an den Computer um seine E-Mails zu checken. Wieder nur Spam. Er vermisste seine Jugendfreunde. Klar, das sie sich kaum noch meldeten, was zum Teil seine eigene Schuld war. Schließlich war er es gewesen, der kaum noch Zeit für sie gehabt hatte, aber weh tat es trotzdem. Mal wieder fragte er sich, ob der Wechsel nach Bremen wirklich die richtige Entscheidung gewesen war. Sportlich und finanziell sicher, Bremen hatte da einiges zu bieten, aber es gab halt Dinge die wichtiger waren als Geld. Jedenfalls für ihn. Das Klingeln des Telefons riss ihn aus seinen Gedanken.

Seine Mutter war dran und fragte warum er angerufen hätte. "Hallo Mama, es ist nichts besonderes, ich wollte nur mal wieder mit jemandem reden." „Ist alles in Ordnung mit dir Junge? Du hörst dich so traurig an!" Seine Mutter war mal wieder besorgt doch Per entgegnete ihr das alles in Ordnung sei. Er wusste was jetzt kam. Die alte Leier, dass er ganz dringend eine Frau bräuchte und so. Im Grunde hatte seine Mutter ja recht. Das Problem an der Sache war nur, das er sich gar nicht mal so sicher war, ob er überhaupt auf Frauen stand. Wenn er ganz ehrlich war fühlte er sich eher zu Männern hingezogen. Doch das wollte er einfach nicht wahrhaben, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Schließlich muss ein Profifußballer männlich sein. Er hörte seiner Mutter nur noch mit halbem Ohr zu. Sie sagte eh immer dasselbe. Das in Bremen doch so viele tolle Mädchen geben müsse, usw. Schließlich sagte seine Mutter noch, dass die ihn lieb habe und dass ihn demnächst mal wieder besuchen wolle. Dann war das Gespräch beendet. Per schob sich ein Tiefkühlgericht in die Mikrowelle, denn er hatte keine Lust was richtiges zu kochen, dabei konnte er das eigentlich recht gut. Doch er war der Ansicht, das die Mühe für eine Person alleine einfach nicht lohnte. Doch Makkaroni aus der Mikrowelle sind nun wirklich nichts, was einem einen kulinarischen Tageshöhepunkt bring und diese spezielle Sorte war einfach nur grauenhaft. Per beschloss, dass der Mülleimer wohl eher mit diesem Gericht klarkommen würde, als sein Magen.

Inzwischen war es Dunkel geworden und im Fernsehen lief immer noch nur Müll. Also beschloss Per mit seinem allabendlichen Einschlafwichs zu beginnen. Das brauchte er einfach um besser einschlafen zu können. Er öffnete die Schublade seines DVD-Players und als ihm prompt der Einhorn-Film entgegen kam musste er doch schmunzeln. Es war nun mal einer seiner Lieblingsfilme. Der Film der jetzt in den Player kam, war das genaue Gegenteil. Ein harter Porno mit kompromissloser Sex-Action. Seine Mannschaftskollegen hatten alle so von diesem Film geschwärmt und Jensen hatte ihm dann die DVD ausgeliehen. Den Komentar: „Das ist aber kein Zeichentrickfilm und am Ende wird auch nicht geheiratet.“ Hatte er sich dabei nicht verkneifen können. Per fand den Film aber überhaupt nicht antörnend, denn er fand die Weiber mit ihren künstlichen Titten und übertriebenen Rumgestöhne einfach nur abstoßend. Die alten Säcke die auf ihnen zu gange waren, machten die Sache auch nicht besser. Trotz aller Bemühungen machte Per seinem Spitznamen keine Ehre, das Ding blieb schlaff. Enttäuscht schaltete er den Player aus. „So ein Rotzfilm! Den kann der Daniel morgen direkt wieder haben!“ dachte er sich.


******


Unterdessen im Weinkeller, einer kleinen Kneipe im Hafenviertel, war der Rest der Mannschaft kräftig am Zechen. Torsten kam gerade die Treppe herunter. „Na hast du unser Riesenbaby zuhause abgeliefert?“ begrüßt ihn Tim. Thorsten mochte es nicht, wenn Tim mal wieder so gegen Per schoss. Schon gar nicht hinter seinem Rücken. Allerdings wollte er auch jetzt vor den anderen keinen Streit mit dem Torhüter beginnen. „Ihr wisst doch genau das er morgen dieses Shooting hat. Sein Flieger geht morgen um acht. Nur deshalb habe ich ihn nach Hause gebracht.“ Entgegnete ihm Torsten halb um Tim Paroli zu bieten, aber auch um sein eigenes schlechtes Gewissen zu beruhigen. Doch Tim gab sich damit nicht zufrieden und setzt noch mal nach. „Auch wenn er morgen nicht früh raus müsste, hätte ich ihn nicht mitgenommen. Der Kerl blamiert uns jedes mal. Wie die Leute auf der Kirmes uns angeguckt haben. Da habe ich echt keinen Bock mehr drauf!“ Die anderen Spieler in der Kneipe hatten das Gespräch nur stumm verfolgt, doch jetzt schaltete sich Clemens Fritz ein. „Jetzt reichts aber wirklich Tim. Die Leute haben uns angestarrt, weil die meisten von uns verdammt noch mal berühmt sind. Du verhältst dich wir ein Arschloch. Per ist immerhin unser Mannschaftskamerad und dazu auch noch einer, auf den man sich verlassen kann und der keinem etwas Böses will. Gut, er ist zwar manchmal etwas wunderlich, aber im Grunde doch ein total lieber Kerl. Außerdem brauchen wir ihn in der Abwehr. Du würdest auch nicht so gut als Torwart dastehen, wenn Per dir nicht bei dem ein oder anderen Angriff unserer Gegner den Arsch gerettet hätte.“ Tim hatte schon mächtig gebechert und ging daher voll auf Konfrontationkurs. „Ach und deshalb darf der alles oder was? Das mit Shooting ist wieder mal des beste Beispiel. Während wir uns morgen beim Training auf dem Platz abrackern dürfen, macht der morgen einen auf Germanys next Topmodel. Und das einen Tag vor einen so wichtigen Spiel. Ich kann echt nicht verstehen, wie der Trainer das erlauben konnte. Außerdem war ja klar, das du deinen „Liebling“ mal wieder in Schutz nehmen musstest.“ Tim spielte damit auf die diversen Gerüchte an, dass es zwischen Clemens und Per mehr gäbe als nur Freundschaft. Einige der Mannschaft brachen bei Tims Worten in lautes Gelächter aus, was dazu führte, dass Clemens nun genug hatte. „Wisst ihr was, ihr seid echt primitiv. Ich hab die Schnauze voll für heute. Ciao“ Mit diesen Worten stand Clemens von seinem Platz auf und ging die Treppe hoch. „Oh, fährst du jetzt zu deinem „Schatzimausi“!“ rief Tim ihm hinterher, was wieder ein lautes Lachen zur Folge hatte. “Clemens warte, ich komme mit!“ Torsten hatte mittlerweile auch genug von dem lächerlich und kindischen Verhalten seiner Mannschaftskollegen. "Oha, Flotter Dreier oder was?“ rief Tim wiederum, was das dritte hämische Lachen des Abends hervorrief.

Torsten ließ dies hinter sich und trat in die kühle Nachtluft hinaus, wo Clemens grade auf der Suche nach einem Taxi war, doch weit und breit war keines zu sehen. "Komm, Clemens, ich fahr Dich heim." Diese Einladung nahm Clemens gerne an. Im Auto ließen sie den Abend noch einmal Revue passieren. Clemens war immer noch ziemlich Sauer wegen Tims Verhalten „Oh Mann, Tim ist echt ein Vollproll. Ständig hetzt der die anderen gegen den armen Per auf." Torsten stimmte ihm zu. „Ja und so geht’s echt nicht weiter. Per leidet total darunter und er hat kaum die Möglichkeit sich gegen diese Attacken zur Wehr zu setzen.“ - „Das Problem ist, das Per einfach nicht in der Lage ist dem Tim mal richtig Kontra zu geben. Er kriegt einfach seine Zähne nicht auseinander wenn es drauf ankommt.“ - „Ich werde mir morgen, wenn Per nicht da ist jeden einzelnen unserer Kameraden mal alleine zur Seite nehmen und Ihnen ins Gewissen reden. Das, was da im Moment läuft ist einfach nur Kontraproduktiv.“ Clemens nickte abermals. Dann bog der Porsche auch schon in die Strasse ein, wo sich Clemens’ schickes Reihenhaus befand. Die beiden verabschieden sich und Clemens stieg aus. Thorsten dachte noch ein paar Sekunden nach und sah die Eingangstür sich hinter Clemens schließen, dann trat er wieder auf Gaspedal und fuhr zu sich nach Hause.


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Per griff unter dessen zu seiner sichersten Wichsvorlage. Einem Ordner mit den gesammelten Bravoboys der letzten Jahre. Er hatte sie allesamt ausgeschnitten und fein säuberlich in Klarsichthüllen gesteckt. Als er den Ordner aufschlug tat sich endlich was in seiner Hose. Seine drei Lieblingsboys hatte er ganz nach vorne sortiert. Er nahm sie aus dem Ordner und stellte sie vor sich hin. Da wären zum einen der rothaarige Stefan aus Freinsheim, mit einen wunderschönen beschnittenen Schwanz und einer superschlanken Figur. In Gedanken hatte Per diesen Schwanz schon so oft bis zum Ende gelutscht. Der zweite Boy war der blonde Roman aus Passau. Er hatte zwar keinen so großen Schwanz aber dafür einen schönen muskulösen Körper. Der dritte Boy war Pers absoluter Liebling. Der Peter mit dem braunen Haar aus Karlsruhe. Bei ihm stimmte einfach alles. Er hatte einen ziemlich großen Schwanz der einfach nur geil aussieht. Sein Körper war gut trainiert und er hatte eine klar definierten Waschbrettbauch. Und dann dieses strahlende Lächeln und diese Augen. Einfach nur Traumhaft dachte sich Per. Sein Latte war inzwischen auf ihre beachtlichen 22 Zentimeter in der Länge und 6 im Durchmesser ausgefahren. Per befreite seinen Zauberstab aus seinem viel zu engen Slipgefängnis und begann langsam und zärtlich zu wichsen. Dabei stellte er sich vor, wie mit den drei Boys auf einer einsamen Südseeinsel war.

An einem schneeweißen Sandstrand warten sie auf ihn. Er begrüßt alle drei mit einem leidenschaftlichen Zungenkuss und beginnt dann Ihre Körper zu erforschen und jede Stelle ihrer samtweichen Haut mit Zärtlichkeiten zu liebkosen. Dann nimmt Roman die Pers Latte in den Mund und startet ein Flötenkonzert, das seines Gleichen sucht. Der Kerl hat’s einfach drauf. Total zärtlich aber gleichzeitig intensiv, ohne das auch nur im geringsten die Zähne zum Einsatz kommen fährt er die gesamte Länge von Pers Freudenspender auf und ab. Unterdessen ist Peter dabei mit der Zunge liebevoll Pers Rosette zu lecken. Das geile Kribbeln lässt Per lustvoll aufstöhnen. Gierig steckt er sich Stefans pulsierenden Knüppel in den Mund und bearbeitet ihn wie einen Dauerlutscher. Peter lässt seine Zungenspitze immer tiefer in Pers Rosette ein um es auf seine prallen 24x7 Zentimeter vorzubereiten. Dann ist es endlich soweit und Peter schiebt seine Lanze ganz langsam in Pers Lustgrotte.

Jetzt schob Per in voller Erregung zwei seiner Finger in sein Poloch und verwöhnte sich damit. Doch das war nur ein Ersatz für das, was er sich in seinem Traum wirklich wünschte.

Dort hält Roman ihm unterdessen seinen muskulösen Knackarsch hin. Per zögert nicht lange, seine Keule darin tief zu versinken. Gleichzeitig zu Ficken und gefickt zu werden, dabei noch Stefans geilen Riemen im Mund der ständig wohlschmeckende Lusttropfen abgibt, diese Vorstellung törnt in richtig an, so das sein Stöhnen in der Realität immer lauter und lustvoller wird. Auf die vielleicht schon schlafenden Nachbarn nahm Per dabei keine Rücksicht. Immer schneller und wilder ging es in seiner Fantasie zur Sache. Roman ist schließlich der erste der kommt. Begleitet von fast schon animalischen Schreien und heftigen Zuckungen im ganzen Muskelkörper verspritzt er seine Sahne im hohen Bogen. Dann ist auch Stefan soweit. Er muss sich auf Per stützen um nicht vor Geilheit zusammenzubrechen als er eine riesige menge Männersaft in Pers Mundhöhle pumpt. Per schluckt alles gierig runter. Aber bei der Menge kann er nicht verhindern, dass ein Teil seine Mundwinkel hinunterläuft. Nun ist Peter dran. Er beugt sich nach vorne und gibt Per einen innigen Kuss bevor er so laut stöhnend, das Per die Ohren klingeln, eine gewaltige Menge Sperma in ihn hineinspritzt.

Per fühlte sich total von Lust erfüllt und war nun ebenfalls bereit zu kommen. Sein Stöhnen war mittlerweile in so hohe Tonlagen gerutscht, das man es nicht mehr als wirklich männlich bezeichnen konnte, aber das war ihm egal. In Gedanken füllte er nun Romans Grotte mit seiner heißen Sahne und in der Realität schmodderte er seinen ganzen Oberkörper und das Bettlaken drum herum mit seinem Saft voll. Auch sein Gesicht und sein Haar hatten ein paar Spritzer abbekommen. Schwer atmend und zitternd blieb er noch eine zeitlang liegen. Dann begann er sich mit Küchenrollen zu säubern und trotz der vielgepriesenen Supersaugkraft brauchte er ganze sieben Blätter, bis er sich soweit gereinigt hatte um zur Dusche gehen zu können und nicht mehr Gefahr lief, den Teppich einzusauen. Das Laken zog er kurzerhand ab und schmiss es in den Wäschekorb.

Unter der Dusche holte in dann die Realität wieder ein und er fühlte sich schmutzig und schlecht wegen dem was er grade in Gedanken getan hatte. Im Religionsunterricht und auch von seinem Vater war ihm immer wieder eingebläut worden, dass der Sex mit Männern eine schwere Sünde war und das man dafür in die Hölle kommt. Per war innerlich total zerrissen. Er wusste zwar nicht, ob es so was wie die Hölle überhaupt gab, aber ein wenig Angst hatte er doch. Außerdem führte ihm diese Sache noch einmal vor Augen, wie einsam er war. Nicht nur das er diese Jungs noch nie im Leben getroffen hatte und nichts über sie wusste außer dem was sie als Antworten auf die wenigen Fragen gegeben hatten, sondern auch, dass die Ausschnitte alle schon älter waren. Teilweise sogar noch aus den 90ern. Stefan und Roman auf jeden Fall. Peter war noch nicht ganz so alt. Manchmal träumte er mit offenen Augen davon wie er mit einem der Jungs einen tollen Tag in einem Freizeitpark erlebte oder eine romantischen Ausflug nach Paris oder Venedig machen würde. Er stellte sich vor, wie sie ihm in gut zuredeten wenn er mies drauf war und erteilten ihm dabei Ratschläge. Zwar war Per Realist um zu wissen, dass diese Träumerein völlig unrealistisch waren aber innerlich lösten sie doch ein gutes Gefühl aus. Ein Gefühl, in dem Per etwas Trost vor seiner Einsamkeit in den Wänden seines Apartments fand.

Stefan und Roman interessierten sich sicher nicht einen Deut für Männer und waren wahrscheinlich schon lange glücklich verheiratet und hatten Kinder. Außerdem hatten sie sich in all den Jahren auch äußerlich sicher sehr verändert so dass er sie vielleicht gar nicht mehr so toll fände, falls er sie jemals wirklich träfe. Nur Peter könnte noch so ähnlich aussehen wie auf dem Bild. Er hatte sogar mit dem Gedanken gespielt die Bravo nach seiner Adresse zu fragen oder einfach spontan nach Karlsruhe zu fahren um ihn zu treffen. Doch was sollte er sagen wenn er ihn wirklich traf. „Hallo, Du bist der, auf den ich mir immer einen runterhole.“ Wäre als Begrüßung wohl kaum angebracht gewesen. Überhaupt war Per im Allgemeinen ziemlich schüchtern bei Leuten die nicht kannte und bei netten Kerlen im Speziellen. Auch bei seinen Mannschaftskameraden war Per anfänglich sehr zurückhaltend gewesen und auch heute erzählte er selten private Dinge über sich. Nur mit Torsten und Clemens verstand er sich etwas besser. Er würde sie als Kumpels bezeichnen, aber nicht als wahre Freunde denen man wirklich alles erzählen konnte. So in Gedanken hatte Per gar nicht gemerkt wie lange er schon unter der Dusche stand. Seine Finger waren schon ganz schrumpelig. Er trat aus der Duschkabine und rubbelte sich gründlich trocken. Dann betrachtete er seinen Körper im Spiegel. In den letzten Jahren hatte er etwas an Muskelmasse zugelegt, so dass er nicht mehr ganz so schlaksig wirkte wie früher. Man konnte seinen Körper durchaus als drahtig bezeichnen. Sein Schwanz war auch im schlaffen Zustand noch 12 Zentimeter lang und vollkommen glatt. Per entfernte sich ziemlich regelmäßig bis auf einen schmalen Streifen die Schamhaare. Dann zog er seine Schlafboxershorts an und ging ins Bett. Doch Schlaf sollte er in dieser Nacht fast keinen Schlaf finden. Zu sehr quälten ihn seine Gedanken
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