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Alexanders Plunderkiste

GeschichteAbenteuer / P18 / MaleSlash
Jack Jeanette Voerman Maximillian Strauss Nines Rodriguez Sebastian LaCroix Therese Voerman
02.11.2008
02.11.2008
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Alexanders Plunderkiste



Es war ein kalter Herbstabend im Jahre 1980 in dem Bezirk Tempelhof von West-Berlin.
Die Journalistin Christina König wollte einen Bericht über die Ältesten Geschäfte in Berlin machen und hatte einen Tipp über ein Antiquitäten Geschäft bekommen welches schon vor der Bombardierung im Jahre 1943 existiert hatte und  nun  immer noch stand.
Christina hatte schon immer eine gewisse Leidenschaft für die Vergangenheit gehabt ihre Kollegen bezeichneten es schon einige Male als eine Art Fanatismus.
Über diese Bezeichnung konnte Christina nur lachen.
Mit einem Seufzen kramte die junge Journalistin in ihrer Tasche und förderte einen zerknitterten Zettel zutage.
„Hier irgendwo müsste es sein.“ murmelte sie und raufte sich die braunen Haare.
„Kann ich ihnen helfen, junge Dame?“ kam eine  Stimme aus dem abendlichen Licht hinter ihr.
Mit einem erschreckten Aufschrei wirbelte Christina herum.
„Ouh junge Dame immer mit der Ruhe.“ Eine ältere Frau mit Grauem Haar stand ihr gegenüber, keiner von diesen halbgaren Straßenschlägern.
„Tut…. tut mir leid sie haben mir aber einen ziemlichen schrecken eingejagt.“
„Das wäre das letzte was in meiner Absicht wäre, tut mir leid.“
„Nicht schlimm, aber können sie mir vielleicht helfen ich suche diese Adresse.“
Sie hielt der älteren Dame den Zettel hin und sie ergriff ihn und starrte einige Sekunden konzentriert darauf.
„Sie wollen zu Alexander?“ fragte die Dame skeptisch und reichte Christina den Zettel zurück.
„Ja ich bin Christina König und mache eine Reportage über die ältesten Geschäfte von Berlin und ein Bekannter riet mir diesen Laden aufzusuchen.“ Sprach Christina etwas verstört von dem beinahe feindseligen Ausdruck auf dem Gesicht der älteren Dame.
„Nun ich kann sie hinführen, aber machen sei sich keine großen Hoffnungen, Alexander kommt heute erst spät wieder er liebt solche Abende und er wird wahrscheinlich die ganze Nacht draußen bleiben.“
„Sie kennen den Geschäftsinhaber?“ fragte Christina etwas verwirrt.
„Ja ich lebe schon beinahe mein Ganzes Leben mit Alexander zusammen.“
Jetzt war Christina verwirrt in keiner der Unterlagen über den Laden stand das der Geschäftinhaber verheiratet war.
„Er ist ihr Ehemann?“ fragte Christina verblüfft.
„Oh  nein , nein. Verstehen sie mich nicht falsch, lassen sie uns doch bis zur Plunderkiste gehen, dort werde ich ihnen alles erklären.“
Christina folgte der Dame die schwach beleuchtete Straße hinunter bis diese an einem 2 stöckigen Gebäude stehen blieb
Über der Tür hing ein geschnitztes Holzschild auf dem die Wörter „Alexanders Plunderkiste“ standen.
Die Ältere Dame schloss auf und bedeutete Christina einzutreten, „Willkommen in unserer kleinen Welt.“
Mit einem kurzen zögern trat Christina ein, nicht ohne durch ihre Bewegung eins der vielen Windspiele zum singen zu bringen die über der Tür hingen, die ältere Dame folgte ihr und zog die Tür hinter sich zu.
Der Raum in dem Christina nun stand wurde nur durch das durch die Schaufenster hereinströmende Licht beleuchtet so dass sie keine Einzelheiten erkenne konnte nur dass anscheinend das gesamte Erdgeschoss als Ausstellungsraum genutzt wurde.
„Warten sie einen Moment.“ Kam die stimme der Dame von der anderen Seite de Raumes.
Ein Klicken war zu hören und schon wurde der Raum in ein schummeriges Licht gehüllt.
Der ganze Raum war voll gestellt mit Unmengen an Mobiliar von einem Klavier über diverse Tische und Stühle zu einigen doch relativ eigenartigen Stücken die aussahen wie irgendwelche fremdartigen Götzen.
Das Licht ging von einer großen Schirmlampe aus die in der hinteren Ecke des Raumes stand, Neben der Lampe führten 2 Treppen in den Keller und in das Obergeschoss.
Die Wände des Erdgeschosses waren mit Bildern und Dekorationsgegenständen voll gehängt, hier und da fand Christina auch einige altertümliche Waffen wie Schwerter, Hellebarden uns Äxte.
„Beeindruckend oder.“ Riss die ältere Dame Christina aus dem Erstaunen.
„J-Ja ich hatte einige erwartet aber nicht so viel… Woher kommen all diese Dinge?“
„Nun bei den meisten bin ich mir selbst nicht sicher aber Alexander kommt alle paar Wochen mit einem neuen Schub an.“ der Satz ging in einem Kichern unter.
„Was ist so amüsant.“ Fragte Christina, immer noch von dem Anblick der sich ihr bot gefesselt.
„Ich bin nur grade am überlegen wie Alexander reagieren wird wenn er entdeckt das ich ihm Besuch mitgebracht habe.“
„Wie ist eigentlich ihr Name?“
„Ich bin Rebecca, Rebecca Steinmann.“ Gab die Dame zurück.
„Steinmann …. Ein Jüdischer Name ,oder?“
„Ja das ist er, stört sie das etwa?“ erwiderte Frau Steinmann mit einem misstrauischen Unterton in der Stimme.
„Nein, nein. Denken sie nicht ich hätte etwas mit diesem Nationalsozialistischem Gesockte Einheim.“
„Nun gut… wollen sie einen Tee?“ Fragte Frau Steinmann nun etwas versöhnlicher.
„Normalerweise mache ich mir um diese Zeit immer einen Tee um mir die Zeit zu vertreiben bis Alexander wiederkommt.“
„Gerne“ Antwortete Christina.
„Dann setzen sie sich.“ Rebecca deutete auf einen kleinen Tisch im Arabischen Stil und dazugehörige Sitzutensilien. „Ich bin gleich wieder da.“
Mit diesen Worten verschwand Frau Steinmann über die Treppe in das Obergeschoss und Christina war alleine in dem Großen Ausstellungsraum.
Sie sah sich noch mal ausgiebig um und trat dann an die Rückwand des Raumes heran.
An dieser hing eine große Standarte die an die indische Nationalflagge erinnerte allerdings war in der Mitte der Standarte kein blaues Rad sondern ein fauchender Pantherkopf zu sehen.
Sie wand sich zur Kellertreppe um am Geländer war eine gusseiserne Kette festgemacht die verhindern sollte das man in das Kellergeschoss vordrang.
An der Kette hingen einige Papierstreifen die an etwas erinnerten was Christina schon mal in der Zeitung gesehen hatte.
„Was ist das?“ murmelte sie als sie einen der Papierstreifen anhob um ihn besser zu betrachten.
Die Raue weiße Oberfläche war mit schwarzen Asiatischen Schriftzeichen bedeckt deren Sinn sie nicht einmal erahnen konnte.
Auf einmal stieg ihr ein scharfer Geruch in die Nase der sie beinahe zum niesen brachte.
„Was zum… riecht ja wie nasser Hund.“
Nachdem sie wieder von der Kellertreppe zum Teetisch gegangen war hörte sei wie jemand die Treppe hinunterging.
„Einen Moment ich bin gleich da.“ Mit diesen Worten kam Frau Steinmann die Treppe hinunter und balancierte dabei ein Tablett mit einer weißen Keramikkanne und zwei ebensolche Tassen.
Mittlerweile hatte es angefangen zu regnen und von zeit zu zeit konnte man ein Donnergrollen hören.
„Wie genau haben sie Silvermane kennen gelernt?“ frage Christina nach einer Weile des Schweigens einfach grade heraus.
„Nun das ist eine etwas Komplizierte Frage.“ Man konnte ein zögern in der Stimme von Frau Steinmann hören.
„Er hat mir verboten über einige Sachen die ihn betreffen zu reden.“ Sprach sie und eine Spur von Angst schwang in ihrer Stimme mit.
„Er hat es ihnen verboten?“ Fragte Christina überrascht.
Bisher hatte sie den Eindruck, dass dieser Silvermane ein sehr einfühlsamer Mensch zu sein schien.
„Ja, weil er ist etwas….besonderes und er hat Angst dass falls einige Sachen über ihn herauskommen … dass die Leute ihn hassen und verjagen.“
„Was ist denn so beson…. Ist er einer der früheren SS Kommandanten?“
„Er hat mitnichten etwas mit diesen Scheusalen gemein, im Gegenteil er hat mir damals oft geholfen.“
„Ihnen geholfen?“
„Ja er half mir damals in dem Konzentrationslager Sachsenhausen zu überleben.“
Grade wollte Christina weitere Fragen über Silvermane stellen als ein neuer Donnergroll über Berlin hineinbrach und sie verstummen ließ.
„Sie sollten diese Fragen direkt an Alexander stellen, wenn sie die antworten auch wirklich haben wollen.“
Mit diesen Worten wurde es still im Raum.
Schweigend trank Christina den Tee und war überrascht von dem exotisch würzigen Geschmack.
Etwas verwirrt nahm sie mit dem Finger etwas von dem Teesatz auf und roch daran.
„Was sind das für Kräuter?“ fragte Christina neugierig „Riechen fast Orientalisch.“
„Das sind sie auch Alexander meint er hätte sie von einem Freund bekommen.“

Nach etwa eine halben Stunde des Schweigens wurde die Ladentür mit einem leisen klingeln der Windspiele geöffnet.
Rebecca setzte ein warmes Lächeln auf und stand auf.
Christina die mit dem Rücken zur Tür saß drehte in einem Anflug von  Neugier den Kopf um zu sehen ob die Person ihres Interesses nun endlich eingetroffen war.
Sie wurde nicht enttäuscht, allerdings entsprach Silvermane nicht ganz ihren Erwartungen.
Vor der Türschwelle stand ein etwa 2 Meter großer Mann mit sehr breiten Schultern.
Er trug schwere Kampfstiefel und eine stark verschlissene Anzughose, über dem burgunderroten Hemd trug er eine Wildlederweste und den krönenden Abschluss bildete ein ebenfalls aus Wildleder bestehender brauner Mantel.
Christina schluckte, als sie sich die Gestalt genauer ansah konnte sie erkennen das in den Mantel den er trug bestimmt 3 ausgewachsene Männer hineinpassten., allerdings wirkte der Mantel schon beinahe zu klein für den monströsen Körper von Silvermane.
Der massige Körper wurde von einem energischen Gesicht gekrönt welches eine gewisse Authorität ausstrahlte.
Lange silberweiße Haare fielen den Rücken hinab und endeten auf Hüfthöhe.
Das kantige Gesicht wurde durch einen ebenfalls silberweißen Kinnbart verstärkt.
Silvermane trug eine abgedunkelte Brille so dass seine Augen unkenntlich gemacht wurden.
Sein Gesicht machte eine genaue Altersbestimmung schwer, Christina schätzte ihn auf vielleicht Mitte 30 maximal Anfang 40.
Eine dünne Narbe lief von seinem  rechten Augenwinkel bis zu seinem Ohr und bildete mit ihrem hellen Wundfleisch einen harten Kontrast zu seiner ansonsten recht dunklen wettergegerbten nordeuropäischen Haut und den groben Gesichtszügen.
Eine weitere allerdings bedeutend breitere Narbe lief seitlich von seinem linken Ohr an seinem Hals hinunter wo sie im Kragen seines Hemdes verschwand.
Als Rebecca ihn erreichte stellte sie sich auf die Zehenspitzen und gab ihm einen Kuss auf die Wange.
Sie flüsterte Silvermane etwas ins Ohr und deutete dabei auf Christina.
Er wandte seinen Blick von Rebecca ab und sah Christina mit einem Blick an der sich durch ihren Körper zu fressen schien.
„So, sie wollen mich also zu meinem Leben befragen?“ sprach er mit einer Stimme die die Wände des Gebäudes zu erbeben  lassen schien .
Christina konnte nichts anderes als nicken weil ihr die Worte im Hals stecken blieben.
„Eigentlich gebe keine Informationen über meine Person an Fremde weiter aber auf Rebeccas Wunsch werde ich ihnen einen kleinen Einblick in meine Welt geben.“
Mit einigen schnellen Schritten und einem rauschenden Mantel ging Slivermane durch den Ausstellungsraum und bedeutete Christina ihm zu folgen.
Als Alexander an der Kellertreppe angelangt war griff er in eine seiner Manteltasche und holte einen rauen Lederhandschuh hervor den er mit einer schnellen Bewegung überstriff.
Mit der behandschuhten Hand griff er nach der Kette die die Kellertreppe blockierte und hob diese aus dem Weg.
Er bedeutete Ihr die Treppe hinunter zu gehen :“ Aber vorsichtig die Treppe ist etwas steil.“
Mit einem kurzen Zögern schritt Christina die Treppe hinunter.
Der Kellerraum wurde nur durch gedämpftes Mondlicht erhellt welches durch zwei verhangene Kellerfenster fiel.
Der Rest des Raumes war in ein anhaltendes Zwielicht gehüllt.
Silvermane schritt hinter ihr mit schweren Schritten die Treppenstufen hinunter.
„Ach, Rebecca, kannst du uns eine Kanne Tee machen , du weißt ja welche Mischung ich für solche Gelegenheiten zurechtgelegt habe.“ Rief er die Treppe hinauf.
Silvermane schritt an Christina vorbei und griff einen Gegenstand der von der Decke hing.
Das kratzen eines Feuerzeuges erfüllte die stille und einen Augenblick später erhellt das flackerndes Licht einer Öllampe den Kellerraum.
Ähnlich wie der Ausstellungsraum war auch der Keller vollgestellt mit allerlei Gegenständen deren Zweck Christina nicht einmal zu erahnen versuchte.
Neben der Treppe war ein kleiner Teil des Raumes Mit Kissen und Decken ausgelegt welche offensichtlich eine Art Schlafgelegenheit darstellen sollten an der Decke hing ein Vorhang der die Ecke vom Rest des Raumes abgrenzte.
„Wenn sie mich entschuldigen ich ziehe mich erstmal um.“ Mit diesen Worten trat Silvermane  zurück zur Treppe und zog den Vorhang hinter sich zu.
Rebecca nutzte die Gelegenheit sich genauer umzusehen.
Die Fenster Waren mit Scharlachroten Vorhängen verhangen die einen stilisierten Wolf darstellten der einen Schwarzen Mond anheulte.
An den Wänden waren mehrere Halterungen eingelassen in denen diverse altertümliche Waffen hingen und auch einige Rüstungsteile.
Auf einer Holzaufhängung hing eine dunkelblaue Samurairüstung allerdings schienen einige Teile der Rüstung unproportional groß geschmiedet und die Armschienen und Handschuhe waren durch einige Ringe und Ketten ersetzt worden die letzten teile der Kette waren durch eiserne Krallen ersetzt worden was sie noch bedrohlicher wirken ließ.
Die Ketten zogen Christinas Aufmerksamkeit auf sich, in den größeren Fassungen hingen Blutrote Rubine und funkelten im flackernden Licht der Öllampe.
Das rascheln des Vorhanges ließ Christina aufschrecken und sie wandte sich wieder der Treppe zu ,Silvermane trat hinter dem Vorhang hervor er trug nun einzig eine weit geschnittene dunkelblaue Hose im Asiatischen Stil einer Kimonohose welche mit schwarzen Schriftzeichen verziert war.
Sein Oberkörper war bis auf einen eisernen Wolfskopfanhänger unbekleidet und  ließ den Blick auf viele Narben zu die auf seinem ganzen Oberkörper und den Armen lagen.
„Nun wollen sie sich nicht erstmal setzen Fräulein Journalistin.“ Er deutete auf zwei Sitzkissen die vor einem kleinen Hölzernen Altar lagen.
Mit einem nicken trat Christina an den Altar und ließ sich auf den Kissen nieder unfähig den Blick von den Narben zu lösen.
Als sie sich in die Kissen sinken ließ fragte sie:“ Woher kommen all diese Narben?“
Alexander sah sie mit einem Blick an der irgendwie Mitleid ausdrückte.
„Durch mein Leben,“ seufzte er „ Ich habe in meinem Leben viele Dinge getan die mir solche Andenken beschert haben.“
Christina nahm diese Kommentar mit einem Nicken zur Kenntnis.
„Sie werden noch erfahren woher die meisten kommen ,aber zuerst kennen sie die Bedeutung des Wortes „Garouh“?“
So wie Silvermane es aussprach klang es beinahe wie ein Tierlaut.
Christina schüttelte den Kopf „Nein ich kenne diese Wort nicht, aber bevor wir beginnen würde es ihnen etwas ausmachen wenn ich das Gespräch aufzeichne?“ sie förderte einen kleinen Kassettenrecorder aus ihrer Tasche und hielt ihn hoch.
Silvermane schüttelte langsam den  Kopf.
Mit einem Klicken erwachte das kleine Gerät zum Leben.
„Nun wo wollen sie anfangen?“ fragte Christina den  Mann der sich vor ihr aufbaute.
„Bevor ich anfange will ich sie um ihrer Willen warnen, dass was ich ihnen erzählen werde wird ihnen wenn sie es veröffentlichen wahrscheinlich den Tod bringen.“
Etwas verwirrt fragte Christina nur „Wie meinen sie das?“
„Was ich ihnen erzählen werde wird sie auf die Abschussliste von mehreren Mächtigen Unternehmen setzten wie zum Beispiel „Pendex Industrial“ oder der „LaCroix Kooperation“.“
„Ich bin nicht sicher ob ich verstehe, sind sie so etwas wie ein Gegner der Schwerindustrie oder wie darf ich das verstehen?“
„Nicht direkt aber ich und meinesgleichen werden von jenen gejagt, somit sind auch alle die mit uns in Verbindung stehen in Gefahr.“
Christina brachte nur einen fragenden Blick zustande.
„Nun um anzufangen versuche ich sie einmal in das gesamte Bild einzuführen.
Hinter der Welt wie sie sie kennen existiert eine weitere dunklere Welt die sie wenn sie sie kennen würden wahrscheinlich fürchten würden.“
„Wie meinen sie dass?“
„Nun lassen sie es mich so sagen alle Geschichten die sie als Kind über Magier, Vampire und Werwölfe gehört haben entsprechen in gewissem Maße der Wahrheit.“
Nun musste Christina lachen. „Sie wollen mir weiß machen das es Werwölfe wirklich gibt, das sind doch nur Geschichten um kleine Kinder zu erschrecken.“
Mit einem Grinsen beugte sich Silvermane zu ihr hinunter so das ihre Gesichter sich trafen.
„Schauen sie mir in die Augen und sagen sie mir was sie sehen.“
Christina sagte wie ihr geheißen und sah ihm in die Augen.
Gelbe Raubtierartige Augen blickten zurück.
Mit einem Aufschrei fiel Christina nach hinten und versuchte von Silvermane weg zu krabbeln.
„In der alten Sprache bezeichnet man mich und meinesgleichen als „Garouh“ was in ihrer Sprache übersetzt soviel wie „Kinder der Gaia“ bedeutet, sie würden mich wahrscheinlich als Werwolf bezeichnen.“
Immer noch vor Schreck wie gelähmt starrte Christina nur in die Augen von Silvermane.
Mit einem Knurren krümmte sich SIlvermane nach vorne und verschränkte die Arme vor der Brust.
Weißes Fell spross aus seiner Haut und begann Teile seiner Ober- und Unterarme zu bedecken.
Gleichzeitig begannen seine Muskulatur anzuschwellen und seine Ohren spitzten sich zu einer dreieckigen Form zu verändern.
Sein Gesicht drang weiter nach vorn und aus dem in einem stummen Schrei geöffneten Mund begannen Fangzähne zu wachsen.
Seine Fingernägel formten Klauen und wurden dunkler bis sie beinahe Schwarz erschienen.
Die veränderte Gestallt von Silvermane richtete sich auf und sah Christina an.
„Wollen sie meine Geschichte immer noch hören?“ seine Stimme glich eher einem Knurren als einer Menschlichen Stimme.
Immer noch verängstigt konnte Christina nur nicken.
„Nun dann lassen sie mich ganz am Anfang beginnen.
Ich wurde im Jahre 1506 in Preußen als Sohn einer Bauern Familie geboren.“
Christina hoffte das sie den Rekorder eingeschaltet hatte denn sie wagte sich nicht zu bewegen.
„Das erste wirklich wichtige Ereignisse in meinem Leben spielte sich an einem klaren Wintertag im Jahre 1519 ab.“

Und er begann zu erzählen…..
 
 
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