Pour toi, je suis...

GeschichteAllgemein / P18 Slash
21.10.2008
01.02.2009
24
29210
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Dieses Kapitel
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Titel: Pour toi, je suis…
Autor: Becci-chan
Warnung: Lime
Pairing: Thomas x Fady
Kommentar: Einige Wochen nach dem Finale ist Fady wieder in Hamburg, der Rummel um seine Person ist so gut wie verschwunden und es gibt nur noch Thomas und seine Musikkarriere, während Fady sich wieder an sein „normales“ Leben gewöhnen muss…

Thomas und Fady haben natürlich ihr eigenes Leben und ich nehme auch gewiss keinen Einfluss darauf! Außerdem verdiene ich hiermit (leider) kein Geld.

Die Idee für diese FF kam mir, als ich letztens für die Französisch-Klassenarbeit gelernt habe und dann plötzlich dachte: Das wär doch mal cool! XD
Jetzt wünsch ich euch einfach viel Spaß beim Lesen und Reviews sind immer willkommen!^^
Eure Becci-chan!^______^

Nur noch das Übliche:
„...“ - Reden
>…< - Denken
>>..<< - Telefonat
~~~…~~~ - Songtext

Pour toi, je suis…

Kapitel 1 – Informationen

>>…Ja, ist gut.
Nein, überhaupt kein Problem.
Okay, bis Montag dann…<<

Seufzend legte Fady den Hörer zurück auf das Telefon. Er hatte gerade bei seinem ehemaligen Chef angerufen und gefragt, ob er seinen Job zurückbekommen konnte. Dieser war natürlich Feuer und Flamme dafür gewesen, schließlich war Fady immer ein guter Mitarbeiter in seinem Café gewesen, also warum sollte er nicht wieder bei ihm anfangen?

>Oh Mann… Wer hätte gedacht, dass alles so schnell wieder „normal“ werden würde? Das Finale ist doch erst ein paar Wochen her und ich bin schon total abgeschrieben… Ach Thomas, wenn du nur wüsstest, wie sehr ich dich darum beneide…<

Fady hatte nach dem Finale Urlaub auf Mallorca gemacht und dort hatte er ja auch das „Große DSDS-Wiedersehen“ miterlebt. Es war schön gewesen sich von dem vergangenen Stress erholen zu können, aber jetzt war er wieder in Hamburg, in seiner kleinen 2-Zimmer-Wohnung und musste sich damit abfinden, dass DSDS für ihn Geschichte war und sein Leben weitergehen musste. Das Fady davon nicht begeistert war, musste wohl nicht extra erwähnt werden…

In der 1. Woche als er wieder zu hause war, wurde er noch ständig auf der Straße angesprochen und nach Autogrammen und Fotos gefragt, aber dies verebbte ziemlich schnell und er konnte durch die Straßen laufen, ohne, dass ihm irgendwer auch nur eines Blickes würdigte.

Das Schlimmste für Fady war nicht einmal die Tatsache, dass er nur 2. geworden war, sondern alles was danach kam. Besonders, dass RTL so dreist war und die Prozentzahlen des Telefonvotings veröffentlichte! Wen interessierte denn das? Wollte man ihm noch alles unter die Nase reiben? Und dieses ganze: ‚Wir haben es immer gewusst!’- Getue ging ihm einfach total gegen den Strich! Er war ein fairer Verlierer gewesen, also warum waren dann alle so scheiße zu ihm?

Fady verstand es einfach nicht… Er saß auf der Couch, hatte die Augen geschlossen und erinnerte sich an einen Song von den Prinzen und dem Refrain daraus:

~~~
Du musst ein Schwein sein in dieser Welt!
(Schwein sein)
Du musst gemein sein in dieser Welt!
(gemein sein)
Denn willst du ehrlich durch’s Leben geh’n…
(ehrlich)
…kriegst’n Arschtritt als Dankeschön!
(gefährlich)
~~~

>Wie recht dieser Song doch hat…Bist du immer zu allen nett, dann bringt es dir überhaupt nichts…<

Fady öffnete die Augen und warf einen Blick aus dem Fenster heraus. Die Sonne schien, der Tag könnte gar nicht besser sein, denn es waren mindestens 25° Celsius draußen und keine einzige Wolke am Himmel zu sehen. Und da ja Samstagnachmittag war, beschloss er, eine Runde durch den Park zu joggen.

Also lief Fady ins Schlafzimmer, schnappte sich seinen MP3-Player, den er immer auf seinem Tisch liegen hatte und zog sich anschließend seine Turnschuhe an. Hinter sich schloss er die Wohnungstür und lief dann die Treppen hinunter. Da er im 2. Stock wohnte, benutzte er eigentlich so gut wie nie den Fahrstuhl.

An der Haustür warf er auch einen kurzen Blick auf das „schwarze Brett“, welches neben der Tür angebracht war und überflog es. >Müllabfuhr nächste Woche… Fahrrad verschwunden… Französischlehrer gesucht… Katze weggelaufen… Moment mal! Französischlehrer gesucht?!< Fady sah noch mal genauer hin und er hatte sich wirklich nicht verlesen, denn in fein säuberlicher Handschrift, die auf jeden Fall auf eine Frau hinwies, hing dort ein Zettel mit dem folgenden Text:

Liebe Mitbewohner,

Wenn Sie jemanden kennen sollten, der perfekt Französisch spricht und Zeit und Lust hat, um einen Fremdsprachenkurs zu unterrichten, dann melden sie sich bitte bei mir unter folgender Nummer: 01721394891

Ich bitte um Ihre Mithilfe.
Mit freundlichen Grüßen Sarah Koch

Fady überlegte einen Moment und fasste dann in Gedanken einen Entschluss, bevor er endgültig aus der Tür trat und den MP3-Player anschaltete.

Fortsetzung folgt…
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