Fighting the Storm

GeschichteDrama / P18 Slash
20.10.2008
20.09.2009
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1
Dieses Kapitel
19 Reviews
 
 
 
Huhu,

endlich kommt DIE FF on, auf die ihr alle so lang gewartet habt! Leider kann ich sie euch nicht so happy präsentieren, wie ich gern würde…
Aber wir freuen uns über Kommentare und hoffen, die Vorschau hat nicht zuviel von sich versprochen und die FF ist mindestens so gut, wie ihr sie euch vorgestellt habt =)

LG
BrokenButterflys






~> Fighting the Storm <~





Autor: BlueButterfly; BrokenWings
Titel: Fighting the Storm
POV: Bill (BlueButterfly), Tom (BrokenWings)
Pairing: Bill x sämtliche Jungs; Bill x Tom
Rating: P 18 – Slash
Warnings: Slash; Lemons; übermäßiger Alkoholverbrauch; Drogenmissbrauch; Magersucht
Claimer: Die Idee zu dieser Story, auch wenn sie anderen Geschichten eventuell ähnelt, gehört uns, genauso sämtliche frei erfundene Personen. Falls die Story kopiert wird, stoppen wir sie.
Disclaimer: Bill und Tom gehören nicht uns. Ihre Handlungen sind frei erfunden. Wir wollen nicht andeuten dass die beiden schwul sind oder dass Bill Drogen nimmt bzw. magersüchtig ist. Wir verdienen kein Geld mit dieser Story.
Story: Der 18-jährige Bill hat mehr als nur ein Problem. Er hat Stress mit seiner Familie, in der Schule, ist magersüchtig und Drogenabhängig. Allerdings scheint dies keinem aus seinem Umfeld aufzufallen. Doch dann zieht Tom in seine Gegend und geht auch noch in seine Klasse. Bill mag ihn nicht, da er ihm für seinen Geschmack viel zu nahe tritt. Aber ist Tom vielleicht der einzige der Bills Probleme erkennt und ihm helfen will?
Anmerkung: Bill und Tom sind keine Brüder. Dies ist eine Partner-FF!
Cover: http://img178.imageshack.us/img178/502/fightingthestormys9.jpg

Zusammenfassung:

Er kämpft…

„Bill, das ist jetzt deine zweite Sechs in Mathe, so geht das nicht weiter.“
„Aber echt mal!“
„Halt die Fresse Celine!“
„Bill, so sprichst du nicht mit deiner Schwester. Außerdem hat sie recht, es ist schon schlimm genug, dass du unser komplettes Image zerstörst.“
„Moah, fick dich Mum!“

…auf seine Weise…

„Hast du was neues?“
„Was willst du denn haben?“
„Keine Ahnung, gib mir irgendwas.“
„Dann würde ich dir was zu essen empfehlen.“
„Lass das.“
„Was? Du bist magersüchtig Bill.“
„Bin ich nicht und jetzt gib mir verdammt noch mal irgendwas!“
„Brüll hier nicht so rum man, muss ja nicht gleich jeder wissen, dass ich Drogen verkaufe ey.“

…doch dann tritt jemand in sein Leben, den er anfangs nicht gebrauchen kann…

„Jetzt dreh schon Bill.“
„Ist ja gut Jungs, ich bin ja dabei. Nur die Ruhe.“
„Ooooooooooooooooooooooooh.“
„Bill muss Tom küssen. Na dann zeig unserm neuen doch mal was du drauf hast.“
„Ist ja gut, bin ja schon dabei.“

…anfangs…

„Ich brauch dich.“
„Und das heißt…?“
„Ich liebe dich.“
„Bill, aber deine Eltern - “
„Die sind mir scheiß egal, Tom.“

…aber alles wird nur noch schlimmer…

„Du hast gar kein Recht mich zu schlagen!“
„Pah, das waren deine Großeltern junger Mann, weil dich irgendwer da wegen Magersucht angeschwärzt hat, woran wir ja Schuld sind.“
„Ich bin aber nicht magersüchtig!“
„Ach ja? Das sieht deine Großeltern aber garantiert anders.“
„Nein, Mum. Ich - “
„Rede nicht so mit mir.“
„Ich hab dir aber gerade eben schon gesagt, dass du kein Recht hast, mich zu schlagen!“
„Ich bin deine Mutter!“

…wird es irgendwann wieder besser?

„Bill, wir kriegen das alles in den Griff.“
„N-nichts kriegen wir in den Griff T-Tom. Ich bin m-magersüchtig, scheiße m-man. Und das mit den D-Drogen geht auch nicht e-einfach so anders.“
„Aber zusammen schaffen wir das Bill. Glaub mir.“
„E-echt?“




Fighting – Part One


Bill

[BlueButterfly]



Gierig drücke ich meinen Körper an den von meinem Gegenüber, umspiele seine Zunge wild mit meiner. Ich weiß nicht, wie viele Drinks schon wieder den Weg in meinen Mund gefunden haben oder wie viele und vor allem welche Aufputschmittelchen mein Gemüt schon so erleichtern. Das einzige was ich weiß ist, dass ich mal wieder unwahrscheinlich gut drauf bin. Und das ist garantiert nicht meine ursprüngliche Laune.

Grinsend löse ich mich von dem Typen, dessen Schoß ich besetze. Hach jaa…wie gut wenn man bei seiner Zielgruppe so gut ankommt, nicht wahr? Ohne ein Wort zu verlieren greife ich zu meinem Drink um einen großen Schluck zu nehmen. Meine Freunde haben sich schon irgendwo in der Menge verloren, was mir aber auch relativ egal ist. Ich hab schließlich meine Ablenkung. Lächelnd wende ich mich wieder dem blonden Jungen zu und presse meine Lippen wieder auf seine.

Seine Hände legen sich auf meinen Hintern, während meine Zunge schon wieder seine Mundhöhle plündert. Ich mein, ich muss ihm ja nicht komplett die Kontrolle überlassen, oder? Fester wird mein Griff in seinem Nacken, während unsere Zungen noch leidenschaftlicher werden. Tut das gut…
Die ganze Zeit bekomme ich zu Hause nur Hass und Ablehnung zu spüren. Und auch bei den Nachbarn. Aber dieser süße Junge der mich hier gerade abknutscht, zeigt mir mal wieder, dass ich doch etwas wert bin. Oder etwas kann. Schließlich hat er Interesse an mir, wenn vielleicht auch nur an meinem Aussehen. Soll er doch ruhig, meine Person, besser gesagt, meine Persönlichkeit habe ich schon lange in meinem Herz eingeschlossen. Eine Eisenkette darumgelegt und den Schlüssel verschwinden lassen. Niemand kennt meine wahre Person. Nur ich. Und so soll es auch bleiben. Es ist besser so…

Das sagt mir mein Gefühl.

Doch jäh werde ich aus meinen Gedanken und gleichzeitig auch aus dem Kuss gerissen.
Jemand hat mich grob am Arm gepackt und ich werde brutal hochgerissen. Vor mir steht meine Schwester. Wütend funkelt sie mich an, während sie mir fast meinen Arm zerquetscht.
„Au, du tust mir weh“, zische ich sie feindselig an, worauf sie jedoch nur eine Augenbraue hochzieht.
„Hör auf mit Typen rumzuknutschen Bill. Hier sind Leute die wir kennen, Mum rastet aus, wenn sie wieder jemand darauf anspricht.“
„Ach, und das du mir hier gerade den Arm brichst, kommt bei den Leuten besser an, ja?“, fauche ich angriffslustig. Ich streite mich gern mit Celine. Und oft. Aber mit meinem kleinen Bruder streite ich mich fast noch mehr.

„Wir gehen nach Hause“, fällt meine Schwester ohne weiter auf meine Bemerkung einzugehen das Urteil. Was die sich schon wieder einbildet! Ich bin 18, ich kann so lange bleiben wie ich will. Nur weil sie ein Jahr älter ist, heißt das noch lange nicht, dass ich tue und lasse, was sie mir sagt. Pha, wäre ja noch schöner.

„Von wegen, ich bleib hier“, empöre ich mich auch sofort.
„Ahhh“, zische ich gequält auf, als sie einmal ruckartig an meinem Arm zieht. Ihr Gesicht schwebt auf einmal gefährlich nah vor meinem. Und schon allein ihr Blick sagt mir, dass ich jetzt besser nicht noch weiter darauf eingehe. Schluckend drehe ich mich um, werfe dem Typen einen entschuldigenden Blick zu, doch er zuckt nur verstehend die Schultern. Geht doch. Aber bevor ich mich jetzt mit den beiden anlege, muss ich erst noch was erledigen. Umso besser, dass Celine jetzt weiter auf Brudersuche geht.

Ich schnappe mir mein Glas, wühle ein wenig in meiner Hosentasche herum und ziehe schließlich eine von vielen kleinen Tüten heraus, ehe ich mir eine der kleinen Pillen einwerfe und mit dem Drink runterschlucke. Kurz durchatmend drehe ich mich um, hole meine Jacke und warte auf meine Geschwister.

Als die beiden auftauchen, tippe ich schon ungeduldig mit dem Fuß auf den Boden, als würde ich schon seit Stunden hier warten. Von meiner Schwester bekomme ich nur einen „Muss das sein?“-Blick zugeworfen, mein Bruder blickt stur auf den Boden. Seufzend schlendere ich nach draußen. Das ich noch grade gehen kann ist reine Übung. Hinter mir höre ich meine Geschwister leise tuscheln. Draußen gehe ich an der Wand vorbei durch die Dunkelheit, wechsle dann aber doch noch auf die Seite des Bürgersteigs, wo sich die Lichtkegel der Laternen befinden.

Plötzlich geht mein kleiner Bruder neben mir und funkelt mich wütend an. Doch ich übersehe dies einfach.

„Du bist so ein Arschloch“, meint Phillip plötzlich gefährlich leise. Ich erwidere nichts.

„Wegen dir musste ich jetzt schon wieder von der Party runter. Was geht eigentlich ab bei dir, dass du trotzdem immer wieder mit Jungs rumknutschst? Das ist doch voll widerlich ey, ich glaub ja gar nicht das mein Bruder - “

„Hör mir mal ganz genau zu Phillip. Du kannst mich mal, Celine kann mich auch mal, diese ganze beschissene Familie und ihre Sicht der Dinge ist mir scheiß egal. Und weißt du, was mich am allerwenigsten interessiert? Dass du dir den geilsten Sex überhaupt entgehen lässt und jetzt sprich mich ja nicht wieder an“, brülle ich meinen kleinen Bruder an, nachdem ich ihn am Kragen hochgerissen habe. Ich habe vielleicht nicht die Kraft, mich gegen Celine zu wehren, da die auch ganz schöne Muskeln hat, aber gegen Phillip komm ich allemal an. Der kleine Bubi, ey. Ist doch eh erst 16, außerdem nervt er.

„Lass Phillip los Bill“, fährt Celine mich an. Ich strecke ihr nur einmal meine Zunge raus, wobei sich ihr Gesicht angeekelt verzieht. Tja, ich weiß wohl, dass sie alle meine Piercings und Tattoos hasst. Soll sie doch.

Ohne ein weiteres Wort lasse ich Phillip los und stampfe wütend den Weg nach Hause entlang.


Tom

[BrokenWings]



Naja. So richtig eingelebt habe ich mich hier noch nicht. Bin ja auch erst vor Kurzem hier her gezogen. Mit meinen Eltern und meiner Schwester. Aber schon jetzt werde ich auf eine Party mit geschleppt, um auch ja gleich alle kennen zu lernen. Freut mich irgendwie. Auch, dass ich einen so netten Jungen wie Max kennen gelernt habe, der mich sogleich hier her mitgenommen hat. Ich sehe mich etwas um, bin auch schon einige Zeit hier und lächle in die Runde. Natürlich bekomme ich ein paar Leute vorgestellt, von denen ich mir die Namen aber eh nicht merken kann. Zumindest jetzt noch nicht.

Nach einer ganzen Weile – Langeweile ist ja auch eine Weile… irgendwie – sehe ich doch etwas, oder jemanden viel eher, der meine ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ein engelsgleicher Körperbau, schwarze, lange Haare, ein Lächeln, das bezaubernder nicht sein könnte, tiefe, dunkelbraune Augen und eine Hüfte, von der man als Bisexueller nur träumen kann. Und dieser Hintern. Sein ganzes Aussehen. Oh Gott. Fast vor mir steht ein Engel. Und ich Depp bemerke ihn erst jetzt…

Schwer schlucke ich, als dieser Junge an mir vorbei geht. Mit meinen Blicken und etwas auch mit meinem Körper folge ich seinen grazilen Bewegungen, die mich einfach gefangen nehmen. Er ist total hübsch und fasziniert mich schon jetzt total. Gott. Wie kann man nur so unglaublich süß aussehen? Mein Herz pocht so schnell, dass ich es kaum mehr schlagen spüre. Oder ist es fast am Aufgeben, weil so ein schöner Junge mir den Atem raubt? Könnte beides gut möglich sein.

Total perplex sehe ich zu Max, den ich frage, wer denn dieser göttlich aussehende Junge ist, woraufhin er nur wütend aufschnaubt und meint, dass ich mich von Bill – so heißt er also – besser fern halten sollte. Zwar verstehe ich nicht warum ich das tun soll, nicke aber einfach mal. Noch einmal bekomme ich sogar gesagt, dass ich einen großen Bogen um ihn machen soll. Scheinbar ist Bill hier nicht so beliebt, wie er es schon nach wenigen Sekunden bei mir war. Schade eigentlich. Oder vielleicht ist das eher ja mein Glück, dass er nicht so beliebt ist. Vielleicht hätte ich ja Chancen bei ihm. Wäre doch gut möglich, oder?

Nach einer erneuten schier endlosen (Lange-)Weile, lässt mich Max sitzen und begibt sich zu seinen anderen Freunden. Alle hier scheinen schon etwas zu viel intus zu haben, weswegen ich mich gekonnt durch die Menge schmuggle, um zu Bill zu gelangen. Erst sehe ich ihn von der Weite her an und lächle sanft, wobei ich auch ein immer größer werdendes Kribbeln in meinem Magen spüre. Es ist einfach ein Traum, ihm zuzusehen, wie er da sitzt, manchmal aufsteht und etwas Neues zu trinken holt.

Hierbei merke ich jedoch auch, dass er sehr oft aufsteht und Nachschub holt. Ob er immer so viel trinkt? Oder nur auf Parties? Nun ja. Ich rede mir mal ein, dass er es nicht ständig so macht und auch darauf achtet, dass er nicht zu viel erwischt. Recht angetrunken erscheint er mir aber dennoch, als er auf die Toilette schwankt. Helfersyndromisch vorbelastet wie ich nun mal bin, folge ich ihm sogleich und will ihn nicht beim Geschäft verrichten stören, jedoch nach ihm sehen, falls etwas ist.

Tatsächlich wirft der Junge eine Kabinentüre zu, woraufhin ich kurz darauf ein paar Würgegeräusche höre. Da Bill die Türe nicht abgeschlossen hat – aus Schwäche oder Übelkeit sei mal dahin gestellt – trete ich in die Kabine, schließe dennoch ab und beuge mich zu ihm hinunter. Er zuckt zusammen, als er spürt, dass noch jemand in der engen Kabine ist, wird jedoch von mir mit einem kleinen Lächeln beruhigt.

Zärtlich streichle ich über Bills Rücken und liebkose ihn so sehr sanft, damit er sich zwar nicht unbedingt wohler beim Übergeben fühlt, aber etwas Beruhigendes spürt. Zumindest hat meine Mum das früher immer gemacht, wenn ich mich als kleines Kind übergeben habe. Nun macht sie das zwar nicht mehr, aber ich hoffe, dass ich Bill somit auch ein wenig gut tun kann.

„Shh. Gleich ist es vorbei,“ flüstere ich sanft in sein Ohr, wodurch er nur erschaudert. Das Übergeben strengt ihn so sehr an, dass sogar leichte Tränen aus seinen Augen treten und auf den Toilettenrand fallen. Es macht mich traurig, Bill so zu sehen. Ein so schöner Junge wie er, der mir gleich nach den ersten paar Sekunden ein so enormes Kribbeln im Bauch bereitet, sollte nicht weinen. Und auch, wenn ich einen Bogen um ihn machen sollte – versteh aber immer noch nicht, warum – so werde ich das nicht tun. Weiß ja auch gar nicht, wieso ich das tun sollte.

Zärtlich streiche ich weiterhin seinen Rücken, halte seine Stirn mit meiner Hand, an die er sich auch schwer lehnt, wenn er sich weiter übergeben muss, bis er nach schier einer endlosen Zeit damit fertig ist und sich an die Kabinenwand sinken lässt. Schwer atmend und die Augen geschlossen, wischt sich Bill mit einem Toilettenpapier, das ich ihm gegeben habe, über den Mund.

„Scheiß,“ flucht er und meint noch, dass ihm heute so sicher keiner mehr die Zunge in den Hals stecken will. Zwar verwundert mich das, aber ich lasse es mal so im Raum stehen. Als ich Bill aufhelfen will, schlägt er meine Hand jedoch weg, erhebt sich von selbst und faucht mich an, dass er auch ‚alleine hätte kotzen können’. Kurz zucke ich, mich entschuldigend, zusammen, und starre Bill entgeistert nach, der nun auch aus der Kabine tritt, nachdem er die Türe wieder aufgeschlossen hat.

Warum ist er nur so unfreundlich? Jeder andere wäre doch happy gewesen – sofern man das kann, wenn man sich erst übergeben musste – wenn man ihm in dieser Situation geholfen hätte. Leicht seufze ich und schiebe dann doch alles etwas auf Bills Alkoholpegel im Blut. Dieser muss ihn ja auch etwas aggressiv machen, wie ich feststelle. Dennoch gibt es mir zu denken, dass er unbedingt jemanden haben will, heute noch, der ihm ‚die Zunge in den Hals steckt’. Ist er so notgeil, dass er das schon braucht?

Aber ich darf mir doch darüber kein Urteil bilden. Ich kenne Bill überhaupt nicht und weiß auch so nichts über ihn. Vielleicht ist das ja so sogar normal und er hat jedes Wochenende Sex oder jemanden, mit dem er Körperflüssigkeiten jeglicher Art austauscht. Das tut zwar weh, daran zu denken, aber wenn es so wäre, könnte ich auch nichts daran ändern, wenn ich ehrlich bin. Nun ja. Ich begebe mich auch aus der Kabine, woraufhin ich merke, dass Bill schon über alle Berge ist, nachdem er sich mit dem Wasser am Waschbecken den Mund ausgespült hat. Auch ich wasche mir nun die Hände und trete wieder ins große Getümmel nach draußen.

Die ganze Zeit halte ich Ausschau nach Bill, finde ihn jedoch nicht mehr. Sicher ist er schon gegangen. So unwohl wie er sich gefühlt hat, wäre es auch besser so für ihn gewesen. Aber morgen sehe ich ihn bestimmt in der Schule. Hoffe ich doch mal. Heute ist ja auch schon Sonntag, wie ich feststelle, da wir schon nach Mitternacht haben. Also muss ich morgen in die Schule. Schon scheiße. Die Ferien waren so geil. Noch dazu, weil ich eine Woche länger hatte, um meinen Eltern noch beim Umzug helfen zu können.

Leicht lächle ich, als ich an diese und meine kleine Schwester denke, ehe ich noch einen Drink bestelle und Max nach diesem Bescheid gebe, dass ich mich auf den Heimweg mache, da ich schon müde bin und außerdem die Party etwas langweilig ist, weil ich ja noch keinen kenne und mich auch nicht wirklich jemand anspricht. Und mal ehrlich. Ich bin kein Typ, der auf Leute zugehen kann. Absolut nicht. Deswegen wäre ich schwer dafür, jetzt nach Hause zu gehen, wozu Max auch zustimmt.

Ich verabschiede mich noch von allen und wünsche ihnen eine Gute Nacht, ehe ich mich auf den Weg nach Hause mache. Müde bin ich aber wirklich auch. Und mit meinen Gedanken nur bei Bill. Irgendwie.