Devil Take Him!

GeschichteAllgemein / P16
14.10.2008
08.11.2008
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Einen wunderschönen Guten Tag meine sehr verehrten Damen und Herren!
Ich begrüße sie zur meinem großen Fanficprojekt namens "Devil Take Him"
Hauptperson dieses Werkes ist Alicia Spinnet, denn aus ihren Augen wird das ganze berrichtet. Demzufolge steht das Paar George Weasley x Alicia Spinnet auch etwas mehr im Vordergrund als die anderen, wobei ich aber versuche es in einer guten Waage zu halten.

Die Fanfic wird am Ende so zwischen 40-50 Kapiteln haben.Da ich noch in der Planung bin, kann ich noch keine genaue Zahl sagen. Auch wird diese Fanfic auch eine Zeitspanne von mehreren Jahren haben. Vielleicht sogar über 2 Jahrzehnte;)XD
Aber ich hoffe mal nicht, dass ich solange an der FF sitzen werde.

Alle Charaktere, die in der FF vorkommen, gehören J.K.Rowling, ich benutze sie lediglich, um meine Kreativität auszuleben.

Viel Spaß beim lesen.

Prolog – Seit dem ersten Augenblick

„Mami?“, die suchende Stimme des jungen Mädchens hallte durch den überfüllten King’s Cross Bahnhof. Hoffnungslos. Ihre Mutter antwortete. Wie sollte sie jetzt nur wissen, wo sie hin musste? Sie hatte noch nie vorher von Gleis 9 ¾ gehört. Bis vor kurzem hatte sie noch nicht einmal gewusst, dass es Magie und Zauberei wirklich gab.
Früher hatten ihre Eltern und sie selbst die seltsamen Vorfälle dem Schicksal zugeschrieben. Unter anderem war sie einmal vor 3 Jahren von dem Garagendach gefallen, als sie versucht hatte den Fußball, den sie kurz vorher auf dieses geschossen hatte, herunterzuholen. Komischerweise war ihr nichts passiert, sondern ein großer Berg von Blättern hatte sie samtig weich aufgefangen. Keiner hatte sich erklären können, woher dieser mitten im Frühling auf einmal gekommen war.
Doch dann kam am Anfang diesen Sommers ein Brief von Hogwarts – der Schule für Hexerei und Zauberei. Alicias Eltern hatten es am Anfang für einen Scherz gehalten, aber dann war ein Lehrer von der besagten Schule extra zu ihnen gekommen und hatte ihnen alles erklärt. Alicia konnte ihr Glück bis zu dem heutigen Tag nicht fassen.
„Mamaaa!“, schluchzte sie nochmals etwas lauter. Sie war verzweifelt. Ihre Eltern ließen sie nie einfach so allein. Sie war doch ihr kleines Mädchen, ihre einzige Tochter.
Ziellos schob sie ihren schweren Wagen über den Bahnhof, bis sie schließlich ohne es zu merken, auf dem Bahnsteig zwischen Gleis 10 und Gleis 9 ankam. Plötzlich, ganz unerwartet rannte etwas gegen sie.
Einen Moment taumelte sie benommen ein paar Schritte zurück. Beinahe wäre sie hingefallen! Dann drehte sie sich um und sah einen rothaarigen Jungen mit Sommersprossen. Er musste wohl ungefähr in ihrem Alter sein.
„Kannst du nicht aufpassen?!“, blaffte sie ihn empört an. Sie mochte es gar nicht, wenn man sie anrempelte. Die Wangen des Jungens färbten sich rot und er sah schuldbewusst zu Boden. In der Hand hielt er eine Tüte.
„Tut mir leid.“, sagte er und hielt ihr die Hand entgegen. „Ich habe nur gerade meine Eltern und meine Brüder gesucht und dabei wohl vergessen, auf den Weg zu achten.“  Alicia blinzelte ihn an und lächelte dann.
„Was für ein Zufall!! Ich suche meine Eltern auch gerade.“, sie musterte ihn kurz und nahm seine Hand an, um sie zu schütteln. „Ich bin Alicia Spinnet. Und du wirst mich wahrscheinlich für verrückt erklären, aber ich muss zu Gleis 9 ¾.“ Normalerweise redete sie nicht so offen mit Fremden, aber irgendwie fand sie diesen Jungen sympathisch.
„George Weasley...“, meinte er kurz, während er sie mit neugierigen Blicken erforschte. „Gleis 9 ¾, sagst du?“. Sie nickte eifrig und er fuhr fort. „Das trifft sich. Da muss ich nämlich auch hin!“
„Wirklich? Weißt du, wie wir dahin kommen?“, fragte sie schnell. Vielleicht würden ihre Eltern da ja schon auf sie warten.
„Natürlich.“, als er merkte, dass sie ihn bewundernd ansah, errötete er wieder etwas. „Komm mit!“ Er nahm ihr den Wagen ab, da er selber keinen hatte, und schob ihn vor sich her.
„Hey, George, da bist du ja!“, ertönte eine Stimme und auf sie kam ein Junge, der George verblüffend ähnlich sah, zugerannt. „Wir haben dich schon überall gesucht. Wo hast du gesteckt?“
Seine Augen lagen auf George, dann wanderten sie kurz zu Alicia und er kräuselte die Stirn. „Und wer ist die da?!“ Seine Stimme klang leicht abwertend, was Alicia verunsicherte und sie sah schnell weg.
„Das ist Alicia!“, sagte George fröhlich und zog sie an der Hand zu Fred heran. „Alicia, das ist Fred, mein Zwillingsbruder!“
„Freut mich!“, sagte sie tapfer und lächelte ihn an.
„Ganz meinerseits…“, sagte er wenig interessiert und wandte sich wieder an George. „George, Mum wird sauer, wenn wir nicht gleich auftauchen. Wir sollten besser schnell hin.“ Georges Augen wandernden zu Alicia und er schüttelte kurz den Kopf.
„Nein, ich muss Alicia noch zum Gleis bringen. Sie kennt den Weg nicht.“  Fred verdrehte die Augen, als er das hörte und seufzte auf.
„Weiß Klein-Alina nicht einmal, wie man zum  Gleis 9 ¾ kommt?! Das wissen doch alle.“ Alicia war empört – Warum forderte dieser komische Fred sie so heraus? Sie hatte ihm doch gar nichts getan.
„Meine Eltern und ich hatten vor diesem Sommer noch nie etwas von Hogwarts gehört. Woher soll ich das also wissen? Außerdem heiße ich Alicia und nicht Alina!“, sagte sie etwas eingeschnappt und versuchte mit den Zwillingen Schritt zu halten, die sich gerade wieder auf den Weg machten. Da sie gute anderthalb Köpfe größer als sie waren, hatte sie jedoch einige Probleme mit ihnen mitzuhalten. Freds Augen lagen kurz auf ihr. Zu ihrem Erstauen lächelte er kurz und nickte ihr zu.
„Ich denke irgendwie nie daran, dass es Leute gibt, die ohne Magie leben!“, sagte Fred und Alicia nahm an, dass es eine Entschuldigung war.
„Schon okay!“, erwiderte sie also und wandte sich wieder von ihm ab. Nach guten zwei Minuten hielten die Zwillinge schließlich an.
„So da wären wir, Miss Ich-habe-meine-Eltern-verloren!“, sagte George gutgelaunt und schob den Wagen wieder in ihre Richtung. Ach herrje – Wie sollte sie die Beiden, jetzt wo ihr Retter den Wagen nicht mehr schob, auseinander halten? Doch sie hatte keine Zeit mehr darüber nachzudenken, denn im nächsten Augenblick kam ihr Vater auf sie zu gerannt.
„Alicia – Engelchen!“, sagte er erleichtert und kniete sich zu ihr runter. Sie war recht klein, selbst für ihre 11 Jahre. „Wo hast du gesteckt? Wir haben uns solche Sorgen gemacht. ROSE, SIE IST HIER!“ Der letzte Teil war an ihre Mutter gerichtet, die immer noch total verzweifelt den Bahnsteig nach ihr absuchte.
„Ihr wart auf einmal weg!“, sagte Alicia und sah ihn etwas vorwurfsvoll an. „Aber, Gott sei Dank, haben mich George und Fred hierher gebracht!“ Sie drehte sich gerade um, damit sie ihrem Vater die Zwillinge zeigen konnte, doch sie waren verschwunden. „Sie sind weg!“, stellte sie erschrocken fest.
„Sie werden schon auf dem Gleis sein, Engelchen!“, sagte ihr Vater und strich ihr liebevoll durch das rostrote, leicht gewellte Haar. In diesem Moment kam ihre sehr emotional angehauchte Mutter bei ihnen an und schubste ihren Vater ein wenig zur Seite. Ihre Arme schlossen sich um Alicias Körper und sie fürchtete für einen Moment, zu ersticken.
„Ich bin so froh, dass dir nichts passiert ist, meine kleine Prinzessin!“, schluchzte sie, „Auf diesem großen Bahnhof alleine... Dir hätte weiß-Gott-was passieren können.“ Sie hasste es, wenn ihre Mutter so überreagierte. Immerhin war sie kein kleines Kind mehr, sondern schon 11 Jahre alt. Aber sie sagte nichts dazu, sondern ließ es über sich ergehen. Etwas anderes würde eh nichts bringen. Das hatte sie schon oft genug probiert.
-
Der Abschied von ihren Eltern dauerte länger, als sie es eigentlich geplant hatte. Doch nach einer gefühlten halben Stunde hatte sie es endlich mit der Ausrede – Sie müsse sich noch einen Sitzplatz suchen, wenn sie nicht stehen wolle – geschafft sich loszureißen.
Ihr Vater war nicht so sehr das Problem. Nur ihre Mutter hatte sie einfach nicht gehen lassen wollen. Es war wirklich schrecklich, wenn man die ganze Zeit nur verhätschelt wurde und nichts alleine machen durfte. Wie sollte man denn da etwas für's Leben lernen? Naja.... Sie würde ja ab jetzt in der Schulzeit immer auf sich selbst gestellt sein. Und ehrlich gesagt, war sie froh darüber, auch wenn es sie auf eine Weise ängstigte.
Angestrengt versuchte sie ihren Koffer in den Zug hinauf zu hieven, doch irgendwie wollte es ihr nicht gelingen. So viel zur Selbstständigkeit! Vielleicht war sie doch noch nicht so weit.
„Brauchst du Hilfe?“, drang eine etwas dunklere Mädchenstimme zu ihr durch. Erschrocken drehte sie sich um und schaute einem schwarzen Mädchen, welches ungefähr in ihrem Alter sein musste, in die Augen. Einige Sekunden stand sie regungslos da.
„Ähm...“, begann sie schließlich schüchtern, „Ich glaube schon. Der Koffer ist so schwer!“ Das dunkle Mädchen nickte ihr verständnisvoll zu und lächelte.
„Ja! Die Dinger sind echt schrecklich schwer!“, sagte sie fröhlich und packte mit an ihren Koffer an, „Pass auf, wir helfen uns gegenseitig und dann sind wird quitt. Ich glaube kaum, dass ich in der Lage bin einen Koffer da hoch zu schaffen!“
Alicia atmete erleichtert auf und festigte ihren Griff um den Koffer.  Sie hatte immer Angst, dass andere sie auslachten. Deswegen traute sie sich auch nie so wirklich, jemanden um Hilfe zu bitten. Doch dass das Mädchen neben ihr anscheinend auch Hilfe beim Koffer Hochhieven brauchte, beruhigte sie ungemein.
„Puh, das hätten wir!“, sagte die Dunkelhäutige, als sie schließlich auch den zweiten Koffer in den Zug geschafft hatten und kletterte in den Zug. Als sie oben war, streckte sie Alicia die Hand entgegen, um ihr zu helfen. Sie zögerte kurz, doch dann nahm sie ihre Hand an und stieg in den Zug.
„Danke!“, sagte sie und strahlte ihren Schutzengel an. „Ich bin übrigens  Alicia Spinnet. Ich glaube, du musst mir auch verraten, wie du heißt, damit ich mir den Namen meiner Retterin in mein Schuldbuch schreiben kann.“
„Ach hör auf!“, sagte die so genannte Retterin und schlug ihr liebevoll auf den Rücken, „Du hast mir genauso geholfen wie ich dir. Also nix da Schuld!“, sie zwinkerte ihr zu und die beiden gingen den Gang entlang, um ein freies Abteil zu finden.
„Du könntest mir trotzdem deinen Namen verraten!“, sagte Alicia höflich und hatte gleich im nächsten Moment Angst, dass sie als nervig abgestempelt werden würde. Sie wollte nicht gleich die erste Person vergraulen, die sie kennen gelernt hatte. Naja, okay. Abgesehen von diesen Zwillingen. Aber mit denen würde sie eh nichts weiter zu tun haben. Dazu waren die beiden zu komisch. Vorallem aber waren sie Jungs.
„Hmmm...“, kam es aus dem Mund der Dunklen und sie lächelte Alicia an, „Du kannst ja mal raten!“
„Okay!“, erwiderte sie kichernd, „Aber dann musst du mir wenigstens einen Hinweis geben!“
„Wie hieß der größte Quidditchjäger des Siebzehnten Jahrhunderts mit Nachnamen?“, fragte sie gelassen und musterte sie neugierig. Aber wovon sprach sie da?
„Quädtisch- was?“, fragte sie mit großen Augen. Sie hatte überhaupt keine Ahnung von der Zaubererwelt. Ihr Gesicht errötete vor Verlegenheit – Warum hatte sie sich nicht erkundigt, bevor sie hier her gekommen war? Das war echt dumm von ihr.
„Oh.... du bist nicht aus einer Zaubererfamilie, was?“ Alicia schüttelte schuldbewusst den Kopf und machte Halt, als sie an einem freien Abteil angekommen waren. Sie schob die Tür auf und gewährte Alicia den Vortritt.
„Ach ist doch nicht so schlimm. Hmmm… lass mich nachdenken…“, sie überlegte kurz, als sie sich hinsetzte und sprach dann weiter, „Okay. Mein Name fängt mit dem gleichen Buchstaben an wie deiner! Und ein L und I kommen auch darin vor. Aber ich heiße nicht Adelheid!“ Sie zwinkerte ihr zu und Alicia fing an zu grübeln.
„Hmm... Vielleicht Alice?“, fragte sie und guckte die Dunkelhäutige neugierig an.
„Nein!“
„Dann vielleicht Ariel?“
„Nope..“
„Aline?“
So vergingen die Stunden(wobei die Mädchen immer wieder vom Thema abschweiften) mehr und mehr, bis sie schließlich durch ein sehr abruptes Öffnen der Tür gestört wurden.
„Was soll das?“, kreischte die Dunkelhäutige empört, als zwei Rothaarige und ein Dunkler mit Dreadlocks hineinstürmten und panisch die Abteiltür wieder zuschoben. „Verschwindet! Das ist unser Abteil!“
„Ihr müsst uns kurz hier bleiben lassen, dann werden wir euch auf ewig die Füße küssen!“, meinte der eine Rothaarige, den Alicia als einen der Zwillinge wieder erkannte, jedoch nicht zuordnen konnte, welcher es war.
„Nein, so geht das nicht! Ihr könnt nicht einfach hier hereinstürmen und uns stören, ohne uns zu erklären warum eigentlich!“, Alicias neugewonnene Freundin sprang auf und stemmte ihre Hände empört in die Hüften. „Raus hier!“, sagte sie in Befehlston, als sie mit dem rechten Arm zur Tür zeigte.
„Mein Name ist Fred Weasley.“, sagte der Rothaarige, der auch kurz zuvor gesprochen hatte, nahm die Hand der Dunkelhäutigen und kniete sich nieder. „Willst du mich heiraten?“
„Was?!“, Die Gefragte war sichtlich sprachlos und guckte ihren Antragsteller verwirrt an.  Die anderen im Raum verfolgten die Situation gespannt, wobei sie sie sich ein Lachen unterdrückten, und alle bemerkten deswegen nicht, dass der Zug ein lautes Quietschen von sich gab.
Im nächsten Moment gab es einen Knall -  Fred hatte sich eine gefangen. „Du spinnst ja wohl – Fred Fiesly oder wie auch immer du heißen magst! Wie kannst es wagen, mir, Angelina Johnson (Aus dem Hintergrund kam ein triumphierender Schrei Alicias, weil sie nun endlich den Namen ihrer Retterin wusste) einen Antrag zu machen?“
Fred zuckte mit den Schultern und rieb sich seine immer noch rote Wange. „Ich fand dich einfach zu süß und da ich nicht der Typ bin, der lange überlegt, hab ich mir gedacht: Jetzt oder nie!“
„Tz... ungehobelter Volltrottel!“, erwiderte Angelina und verschränkte eingeschnappt ihre Arme.
Alicia beobachtete das ganze grinsend und ihr Blick wanderte hin und wieder zu dem anderen Weasley-Zwilling hinüber, der sich mit seinem Freund köstlich über Angelinas Reaktion amüsierte.
„Na gut. Dann antworte mir eben nicht! Aber irgendwann wirst du es bereuen, denk an meine Worte, wenn es soweit ist!“, Fred schien in seinem  Stolz gekränkt, weil nicht jedes Mädchen so einfach auf ihn ansprang.
„Pah – Warum sollte ich das bereuen? Immerhin kann ich jemanden viel besseren als dich beko-“, Angelina stockte, als die Lichter plötzlich ausgingen. „Was ist hier los?“, drang es schockiert aus ihrem Mund. Panik kam über Alicia und ihr Blick glitt zum Fenster.
„Wir stehen!“, stellte sie fest. Der  Himmel war nun gar nicht mehr so hell, wie am Anfang der Fahrt. Um genau zu sein, war es stockduster da draußen. Ein paar Sterne waren zu sehen, ansonsten war alles schwarz.
„Wie lange stehen wir schon?“, fragte der Junge, dessen Namen Alicia nicht kannte und es folgte von allen Seiten ein unverständliches Murmeln. In Wirklichkeit hatte keiner eine Ahnung, wie lange sie hier schon standen.
Alicia war die erste, die zur Tat schritt und sich ihren Koffer schnappte. Gott sei Dank hatte sie ihren Umhang schon vor einer Stunde angezogen. „Kommt schon!“, drängte sie die anderen, „Wir müssen die anderen Erstklässler finden!“
Ihre Ansage weckte die um sie Herumstehenden aus ihrem Schockzustand und sie sprangen panisch auf.
„Mist!“, sagte einer der Weasley-Zwillinge, George – wie sie vermutete, weil er die Stimme nicht weit von ihr entfernt war, „Unsere Koffer sind noch in unserem Abteil.“
„Also Jungs...“, sagte Angelina und kicherte, was alle so erstaunte, dass sie fassungslos in ihre Richtung starrten, „Ihr solltet doch wissen, dass die Koffer von Angestellten abgeholt werden und in unsere Schlafsäle gebracht werden. Ihr könnt mir doch nicht erzählen, dass ihr alle aus Muggelfamilien stammt!“ Alicia stellte ihren Koffer sofort zurück, als sie Angelinas Worte vernahm. Schon wieder hatte sie etwas nicht gewusst. Aber diesmal war sie wenigstens nicht die Einzige.
„Achso... naja ähm, über so was macht man sich doch keine Gedanken!“, sagte Fred und zuckte mit den Schultern, dann schob der unbekannte Junge, die Abteiltür auf.
„Menschenleer!“, sagte er sichtlich verängstigt und schaute über seine Schulter zu den anderen. „Wir sind alleine!“ Ihr Herz blieb stehen. Was  wäre wenn sie wegen diesen drei Dusseln jetzt aus Hogwarts rausflog, bevor sie überhaupt da war? Ach was – wenn dann würden nur die drei rausgeschmissen werden! Angelina und sie konnten ja überhaupt nichts dafür.
Unsicher darüber, was sie erwarten würde, drängten sich die 5 Kinder aneinander, als sie durch den verlassenen Gang des Hogwartsexpresses schlichen. Der Ausgang war nur knappe 5 Meter von der Abteiltür entfernt, doch es schien Alicia so, als bräuchten sie ewig, um diesen kurzen Weg zurückzulegen. Letztendlich schafften sie es doch.
„Okay... Also falls wir von der Schule fliegen sollten, “, begann der Junge, dessen Namen Alicia nicht kannte, als sie aus dem Zug geklettert waren, „Ich bin Lee Jordan. Vielen Dank, dass ich euch kennen lernen durfte!“ Er schüttelte jedem einzelnen die Hand.
„Na hör mal! Wenn überhaupt jemand rausfliegt, dann ja wohl nur ihr drei. Oder vielleicht auch nur ihr beide -“  Sie zeigte auf die Zwillinge, da sie die beiden wohl unter eine Decke steckte und Lee dagegen harmlos wirkte, „Immerhin seid ihr an der ganzen Sache schuld.“ Just in diesem Moment näherte sich eine Gestalt mit Zaubererhut der kleinen Truppe.
„Da sind Sie ja!“, es war eine Hexe mit strengem Gesichtausdruck. Alicias Körper begann zu zittern, „Können Sie mir erklären, wie sie es geschafft haben, nicht mit den anderen Erstklässlern bei der Auswahlzeremonie anzukommen?“
Und wer war daran schuld?! Verdammte Weasleys....
To be continued…
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