Böses Erwachen

von helynn
GeschichteAbenteuer / P12 Slash
Aphrodite Ares Gabrielle Najara Xena
12.10.2008
17.10.2008
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Disclaimer: Standard-Disclaimer: Gabrielle und Xena sowie die anderen Figuren dieser Geschichte gehören nicht mir. Ich will keinen Profit aus dieser Geschichte ziehen....

1. Langeweile
Es war ein langer Tag gewesen, und Gabrielle und Xena hatten sich nahe eines kleinen Dorfes niedergelassen. So wie sie es  für gewöhnlich taten. Gabrielle hatte eine neue Schriftrolle hervorgeholt und schrieb, während Xena immer noch im nahegelegen Fluss badete. Gabrielle hatte unbedingt ihre neue Geschichte aufschreiben müssen. Es war wirklich alles so wie immer. Sie waren durch das Land gezogen, hatten ein paar Bauern gegen Kriegsherren Beistand geleistet und waren weitergezogen.
Gabrielle hatte gekocht und Xena hatte nichts dazu gesagt, dabei war es ihr Leibgericht gewesen. Es war eigentlich alles ganz toll. Keine unvorhergesehen Ereignisse, keine Überraschungen. Alles war friedlich.
Doch um die Wahrheit zu sagen: Gabrielle langweilte sich. Sie langweilte sich zu Tode. Natürlich war eine kleine Verschnaufspause schön, aber in letzter Zeit war alles gleich. Es war eine Flaute, keine Abenteuer in Sicht und das einzige was sie tröstete, waren ihre Geschichten. Selbst die waren nicht mehr das, was sie mal gewesen waren. Einst noble Oden an den Frieden verkamen sie zu Parodien auf sich selbst. Einst so wahrheitsgetreu wie Gabrielles Erinnerungen wurden sie zu übertriebenen Wortgebilden.  
Gabrielle schrieb zum ersten mal das was die Leute lesen wollten. Und das aus reinem Selbsterhaltungstrieb. Frieden war schön und gut, doch um Gutes zu tun brauchte man das Böse. Oder sonst einen Anreiz; und der war einfach weg.

In einem anderen Teil von Griechenland, weit genug weg von Xena und ihrer Freundin Gabrielle, langweilte sich auch jemand. Eine Frau die nur von dem unbändigen Willen erfüllt war Gutes zu tun.
Sie hatte keine Erinnerungen an ihr früheres Leben, denn vor kurzem war sie aus einer schweren Krankheit erwacht. Sie wusste von den  Pflegerinnen nur, das sie von guten Menschen gerettet worden war. Sie wollte auch so ein guter Mensch sein. Doch in einem Dorf wie Livta, wo das Hospiz stand aus dem sie kam, passierte sowieso nie etwas.
Das größte Verbrechen das dort jemals passiert war, war das ein Betrunker Tavernengast eine Schlägerei angefangen hatte. Und selbst diese endete nur mit 2 Verletzten, der eine hatte eine geprellte Rippe und der andere ein blaues Auge und ein geknicktes Ohr. Von da an hieß er nur noch „Wirt Faltohr“. Er war stolz darauf, aus seiner Sicht hatte er alles gegeben um den guten Namen des Dorfes zu verteidigen. Und natürlich auch sein Geschirr, aber das klänge nur halb so heldenhaft.
Da die Frau ohne Namen jedoch nicht den Rest ihres Lebens auf Böses warten wollte, hatte sie beschlossen auszuziehen und es zu suchen. Ihre Hoffnung war  das ihr auf dieser Reise vielleicht auch jemand etwas über ihre Vergangenheit erzählen würde. Jedoch schien es in ganz Griechenland das selbe zu sein. Jemand, nämlich Xena, war vor ihr da gewesen und hatte das Böse besiegt. Und niemand wusste, wer die blonde Frau war.
Leider besaß diese Frau nicht das Talent, Geschichten zu schreiben. Dann hätte sie sich wenigstens auf dem Papier austoben können. So aber musste sie nach anderer Beschäftigung suchen.
Es wäre nur eine Frage der Zeit gewesen, irgendwann hätte sie angefangen Böses zu tun. Glücklicerweise wollte Fortuna es anders, und so wurde Ares auf sie aufmerksam. Ebenso wie sein „Schatz“ Aphrodite.


A/N: Ich muss sagen ich habe Najara gemocht. Ich fand sie irgendwie sympathisch auch wenn sie verrückt war. (könnte aber auch nur daran liegen das ich finde das Kathryn morris eine wunderbare Schauspielerin ist!) Und deswegen jetzt eine Najara-ff.
Bitte reviewt ganz viel!!!!
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