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Die Besessene

von Blinki
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
11.10.2008
08.06.2009
58
56.084
1
Alle Kapitel
161 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
11.10.2008 1.080
 
@KonnyFan, CrazyLove und Achanti: Vielen Dank für euer FB.

Hier ist auch schon der neue Teil.

***

Teil 49:

Während Demir Aslan alle Räume auf seiner Seite durchsuchte, wollte das komische Gefühl in seinem Magen einfach nicht verschwinden. Irgend etwas sagte ihm, dass gerade etwas bei Konny und Geb passierte. (Anmerkung der Autorin: Haben Schwule etwa auch eine weibliche Intuition? *g*) Aber sollte er zu den Beiden hinüber gehen und nachgucken? Was wäre, wenn ihn sein Gefühl täuschte und alles in Ordnung war? Dann wäre Konny bestimmt noch wütender auf ihn und darauf konnte er gut verzichten.

Der Deutsch-Türke beschloss erst einmal die restlichen Räume auf seiner Seite zu durchsuchen. Danach konnte er immer noch gucken gehen, was bei Geb und Konny los war. Er wollte gerade den nächsten Raum betreten, als er einen Schuss hörte und zusammen fuhr. Von wo kam der Schuss und was war passiert? Da sich der Schuss sehr nah anhörte, wusste Demir, dass entweder bei Frank oder bei Konny und Geb was passiert sein musste. Von Günters Richtung konnte der Schuss nicht gekommen sein, da dieser mit seinen Jungs auf der anderen Seite des Geländes suchte und viel zu weit weg war.

Demir beschloss erst einmal Geb anzufunken, um ihn zu fragen, ob bei ihm und Konny der Schuss gefallen war. „5/3 für 5/1!“, sprach er ins Funkgerät und wartete auf eine Antwort von seinem Setführer, doch diese kam nicht. Deshalb probierte er es noch einige Male, aber leider ohne Erfolg. „5/3 für 5/2!“, sagte er diesmal ins Funkgerät und hoffte, dass wenigstens sein Freund sich meldete. Auch ohne Erfolg.

„Geb! Konny! Meldet euch!“, schrie er schon fast ins Funkgerät, doch weder Geb noch Konny meldeten sich bei ihm. Verzweifelt gab er die Funkerei auf. ‚Da muss doch irgendetwas passiert sein. Sonst hätte sich doch wenigstens einer von ihnen bei mir gemeldet! Ich muss mir jetzt sofort Gewissheit verschaffen, was bei den Beiden los ist. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das hier alles nur eine Falle war. Eine Falle von Leyla!‘, dachte Demir und machte sich auf den Weg Richtung Treppe.

Kurz vor der Treppe traf er auf Frank. „Hast du den Schuss auch gehört?“, wollte dieser gleich von ihm wissen. „Natürlich. So einen Schuss überhört man doch nicht! Irgendetwas muss bei Konny und Geb passiert sein, denn ich kann sie nicht mehr über Funk erreichen. Ich wollte gerade nachsehen gehen, was bei den Beiden los ist. Hier oben ist eh Keiner. Ich bin sowieso der festen Überzeugung, dass das hier alles nur eine Falle ist und Leyla dahinter steckt!“, erklärte Demir dem muskulösen Riesen.

Frank wollte seinem Freund und Kollegen gerade fragen, warum Demir dachte, dass das eine Falle von Leyla sein sollte, als ein erneuter Schuss fiel. Erschrocken sahen sich die beiden 9er an. „Los komm, wir müssen zu Geb und Konny!“, sagte der Deutsch-Türke in heller Aufruhr und lief die Treppenstufen nach unten. Frank folgte ihm. „Wer sucht wo?“, wollte er von Demir wissen, als sie unten angekommen waren.

„Ich würde es besser finden, wenn wir zusammen bleiben. Nicht, dass uns auch noch was passiert, wenn wir die Beiden alleine suchen!“, schlug der derzeitige Setführer vor und der 5. Mann der Einheit 50 war einverstanden. „Welche Richtung?“, fragte dieser und nach kurzem Überlegen, entschied sich Demir für die rechte Seite. Sofort machten sie sich auf den Weg und durchsuchten jeden Raum. Doch sie fanden weder von Konny noch von Geb eine Spur.

„Mist das war die falsche Seite!“, fluchte Demir nach einer Weile herum. Er wollte jetzt so schnell wie möglich wissen, was mit seinem Schatz und seinem Kumpel war. Frank wollte gerade etwas sagen, als sich Kommandeur Anhoff über Funk meldete: „Atlas 100 für 5/3!“ „Na klasse, der hat gerade noch gefehlt!“, murmelte Demir vor sich hin, meldete sich aber mit einem „5/3 hört!“

„Was ist denn bei euch los? Ich kann weder Schurlau noch von Brendorp erreichen!“, kam es von Anhoff. Demir erzählte ihm was bisher passiert war und das sie gerade auf der Suche nach Geb und Konny waren. „Informieren Sie mich bitte umgehend, wenn Sie etwas Neues wissen!“, bat Anhoff und Demir nickte abwesend mit seinem Kopf, da er mit seinen Gedanken schon wieder bei Konny war. „5/3 verstanden!“, sagte Demir, als ihm auffiel, dass er Anhoff noch nicht geantwortet hatte.

Gleich danach beendeten sie den Funkverkehr und Demir Aslan machte sich zusammen mit Frank Wernitz auf den Weg in die andere Richtung. Dort begannen die beiden 9er mit der Suche. Am Anfang hatten sie kein Glück, doch dann blieb Frank abrupt stehen und sah sich den Boden etwas genauer an. „Was ist, Frank?“, wollte Demir wissen, welcher den nächsten Raum betreten wollte. „Ich habe was gefunden!“, erklärte der Gefragte und Demir kam zu ihm hinüber.  

„Das ist ja Blut!“, stellte der Deutsch-Türke erschrocken fest, als er sich den Boden etwas genauer angesehen hatte. Also musste entweder Konny oder Geb angeschossen worden sein. Aber was war, wenn es Beide erwischt hatte? Schließlich waren auch zwei Schüsse gefallen. Doch daran wollte er jetzt noch gar nicht denken. Erst einmal hieß es Konny und Geb zu finden.

Demir sah zu seinem Freund und Kollegen herüber, welcher der Blutspur folgte und an einer Tür zum stehen kam. ‚Mal gucken was sich dahinter verbirgt!‘, dachte Frank und öffnete diese vorsichtig. Überrascht stellte er fest, dass die Tür nach draußen führte. Er sah sich die Treppenstufen an und konnte ebenfalls Blut entdecken. „Ich bin gleich wieder da!“, sagte der 9er zu Demir und ohne auf dessen Antwort zu warten, stieg er die Stufen nach oben. Frank folgte der Blutspur, bis sie plötzlich vor der Straße aufhörte. „Verdammt! Also ist die Person, die verletzt ist, in ein Auto eingestiegen!“, schlussfolgerte er und fragte sich, wer verletzt war. Der junge Mann beschloss wieder zu Demir zurück zu gehen, damit sie weiter nach Konny und Geb suchen konnten.

Während Frank die Treppenstufen nach oben ging, beschloss Demir der Blutspur in die andere Richtung zu folgen. Mit der Waffe im Anschlag nahm er sich jeden Raum vor, doch erst im übernächsten Raum wurde er fündig. Dort sah er Geb auf dem Boden liegen und neben ihm war Blut. „Oh mein Gott, Geb!“, schrie Demir auf und lief zu dem bewusstlosen Setführer hinüber. Er konnte sehen, dass sein Kumpel sehr stark aus der Schulter blutete. Noch bevor Demir sich um die Blutung kümmerte, fühlte er erst einmal nach Gebs Puls, doch …

***
Echt gemeines Ende, oder?
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