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Die Besessene

von Blinki
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
11.10.2008
08.06.2009
58
56.084
1
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161 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
11.10.2008 1.052
 
Danke ihr Lieben für euer FB. Ist zwar nicht so viel, aber ich hoffe, dass sich bald noch mal jemand meldet!

Hier der nächste Teil. Viel Spaß dabei!!

***
Teil 47:

Dort angekommen, erklärte Kommandeur Anhoff ihnen und dem Setführer des 30iger Sets sofort was Sache war: „Vor ungefähr 30 Minuten haben unsere Kollegen einen anonymen Anruf erhalten, dass in einer alten leerstehenden Lagerhalle Schüsse gefallen und danach Schreie gehört worden sind. Als die Kollegen nachgucken wollten, was an der Sache dran war, wurde sofort auf sie geschossen und sie mussten sich zurückziehen. Dabei ist einer der Beamten verletzt worden. Wie wir erfahren haben, ist es zum Glück nur ein Streifschuss.

Jetzt liegt es an uns, die Sache zu beenden. Da die Lagerhalle sehr groß ist und wir auch nicht wissen, wie viele ZPs sich in dem Gebäude befinden, wird Set 30 als Verstärkung mitkommen. Sie werden in Zweierteams aufgeteilt und 4 Teams werden die Lagerhalle betreten. Das andere Team wird draußen Stellung beziehen. Set 50 wird den Einsatz leiten. Die genauen Daten der Lagerhalle und einen Lageplan werden Sie noch von Helmholtz erhalten. Machen Sie sich jetzt Einsatzbereit. Abmarsch in 5!“

Nachdem Anhoff geendet hatte, verließen Günter, Geb und seine Jungs das Besprechungszimmer und gingen zusammen mit den restlichen 9ern des 30iger Sets, die schon vor der Tür gewartet hatten, zur Waffenausgabe. Dort erhielten sie ihre Waffen und die Schutzwesten und liefen gleich danach zu ihren Autos. Sie stiegen ein und fuhren mit hoher Geschwindigkeit zur alten Lagerhalle.

Knapp 20 Minuten später waren die beiden Sets am Ziel angekommen und stiegen aus ihren Autos aus. Sie versammelten sich vor dem Eingang und Gebhard Schurlau teilte sofort die Zweierteams ein: „Also, die Zweierteams sind: Günter und Volkmar, Michael und Bernd, Caspar und Stefan, Frank und Demir und Konny und ich. Günter, Volkmar, Michael und Bernd werden die linke Seite des Gebäudes durchsuchen und Frank, Demir, Konny und ich die Rechte.

Caspar und Stefan werden hier draußen Stellung beziehen und müssen uns notfalls den Rücken freihalten, wenn wir beschossen werden. Da wir nicht wissen, wie es in der Lagerhalle aussieht und wie viele ZPs sich dort befinden, bleiben wir im ständigen Funkkontakt. Falls ihr euch trennen solltet, passt gut auf euch auf, ansonsten auf euch und euren Partner!“ Bis auf Demir waren alle mit der Aufteilung einverstanden und nickten mit ihren Köpfen. „Los Jungs, auf geht’s!“, befahl Geb noch und sofort machten sich die 9er auf den Weg in die Lagerhalle, während Caspar und Stefan draußen Stellung bezogen.

In der Halle trennten sich die Wege der beiden Sets. Günter ging mit seinen Jungs, wie besprochen, nach links und Geb mit seinen nach rechts zu der Treppe, von der aus sich die beiden Zweierteams trennen wollten. Dabei bemerkte Konny, dass sein Freund seit der Aufteilung der Teams total komisch war und wollte gerade nachfragen, was mit ihm los sei, als Demir sich schon zu Wort meldete: „Geb, warum kann ich nicht mit Konny in einem Team sein? Ich habe so ein komisches Gefühl in der Magengegend, dass Leyla hinter der Sache stecken könnte. Wenn wir ein Team sind, kann ich besser auf ihn aufpassen!“

‚Geht das schon wieder los!‘, dachte Konny genervt und wollte gerade etwas sagen, als Geb ihm zuvor kam: „Ach und ich kann das nicht? Oder wie darf ich das jetzt verstehen?“ „Nein, aber…!“, fing Demir an, wurde aber von dem Setführer unterbrochen: „Die Teams stehen jetzt und ich werde sie auch nicht wegen deinem komischen Gefühl ändern. Wenn Leyla wirklich hinter der Sache stecken sollte, was ich aber nicht glaube, kann ich immer noch auf Konny aufpassen! Du wirst deine Frau Gräfin nach diesem Einsatz schon in einem Stück wieder bekommen!“

„Also so langsam geht mir das Thema Leyla auf die Nerven! Können wir das endlich mal sein lassen? Demir, du steigerst dich schon wieder in diese Sache zu sehr rein. Du weißt doch gar nicht, ob deine Ex überhaupt dahinter steckt. Wieso sollte sie auch auf unsere Kollegen schießen, wenn sie nur mich haben will? Hör jetzt endlich auf dir solche Gedanken zu machen und konzentriere dich endlich auf den Einsatz. Du brauchst einen klaren Kopf und wenn das nicht klappt, wird an deiner Stelle Caspar nach den ZPs suchen. Haben wir uns da verstanden?“, wollte Konny in einem wütenden Ton von seinem Freund wissen, der nur mit seinem Kopf nickte.

„Außerdem kann ich sehr gut auf mich aufpassen und brauche keine Aufpasser. Jetzt lasst uns endlich nach den ZPs suchen, bevor sie uns finden! Darauf kann ich nämlich gut verzichten.“, sagte Konny immer noch total sauer und ging schon mal mit gezogener Waffe die Treppenstufen nach unten. „Oha, da ist aber Einer sauer!“, meinte Frank und Geb und Demir stimmten ihm zu. „Ja, da hast du recht. So sauer habe ich Konny lange nicht mehr gesehen. Aber was kann ich denn dafür, wenn ich so ein komisches Gefühl habe? Ich will nur hoffen, dass es doch wer anders ist und nicht Leyla. Geb, bitte versprich mir, dass du trotzdem auf Konny aufpassen wirst!“, bat Demir seinen Kumpel, der ihm sofort das Versprechen gab.

Als das geklärt war, folgte Geb Konny nach unten und Frank und Demir gingen mit gezogenen Waffen nach oben. Demir beschloss, sich nach dem Einsatz bei seinem Schatz zu entschuldigen. Er mochte es einfach nicht, wenn Konny sauer auf ihn war. Oben angekommen trennten sich Frank und Demir. Demir nahm die linke Seite und Frank die Rechte. Sie wollten aber immer in Funkkontakt bleiben.

„Alles klar bei dir?“, wollte Gebhard Schurlau von seinem Stellvertreter wissen, der unten an der Treppe auf ihn gewartet hatte. „Ja!“, kam es kurz und knapp von dem blonden 9er. Geb bemerkte aber, dass Konny immer noch sauer war und wollte ihn eigentlich drauf ansprechen, doch dieser bat sofort: „Lass uns bitte nicht mehr über die Sache reden und lieber die Kerle suchen!“ Geb war einverstanden und so konzentrierten sie sich wieder auf ihren Einsatz. Die beiden 9er trennten sich ebenfalls. Geb ging links und Konny rechts.

Der Setführer suchte jeden Raum sorgfältig ab, doch bisher konnte er keine ZP finden. Er hoffte, dass seine Kollegen mehr Erfolg hatten. Geb wollte gerade den Raum verlassen, in dem er sich gerade befand, als er plötzlich eine Stimme vernahm, die ihm sehr bekannt vorkam. „Hallo Geb!“, sagte diese nur.

***

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