Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Die Besessene

von Blinki
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
11.10.2008
08.06.2009
58
56.084
1
Alle Kapitel
161 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
11.10.2008 1.065
 
Und schon wieder eine Woche vorbei. Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit dem neuen Teil und vielen Dank für euer FB *knuddel*

***

Teil 46:

Das Aufstehen am Montagmorgen fiel den beiden 9ern sichtlich schwer, da sie die vorherigen drei Tage viel länger schlafen konnten. Doch alles Meckern und Mosern half nichts, denn sie mussten zur Arbeit. Schließlich wollten Konny und Demir keinen Ärger mit Kommandeur Anhoff bekommen. Darauf konnten sie gut verzichten. Daher stand das Paar schnell auf, sie duschten gemeinsam und zogen sich frische Sachen an. Nach einem kurzen Frühstück verließen sie mit ihren Taschen Konnys Haus.

„Fahren wir zusammen oder fährst du mit deiner Susi?“, wollte Konstantin von Brendorp wissen, während er die Haustür abschloss. „Wir werden natürlich zusammen fahren. Du weißt doch ganz genau, dass ich dich nicht mehr aus den Augen lasse!“, sagte Demir und ging mit seinem Freund zu dessen Wagen hinüber. Nachdem sie die Taschen in den Kofferraum verstaut hatten, wartete Demir solange bis Konny eingestiegen war, schloss die Fahrertür und ging dann zur Beifahrerseite und stieg ebenfalls ein. Danach fuhren sie Richtung Lagezentrum.

Nach einer Weile waren die beiden Männer der Einheit 50 beim Lagezentrum angekommen und Konny parkte seinen Wagen auf einem freien Parkplatz. „Du bleibst schön sitzen!“, sagte Demir, als Konny gerade aussteigen wollte. „Wieso?“, fragte der blonde 9er nach, doch er erhielt keine Antwort von dem Deutsch-Türken, da dieser schon ausgestiegen war. Demir holte die Taschen aus dem Kofferraum und ging zur Fahrerseite, wo er die Tür öffnete und Konny jetzt aussteigen konnte.

„Du weißt doch was in meinem Traum passiert ist. Ich kann nicht zulassen, dass das wirklich passiert! Deshalb muss ich dich beschützen!“, erklärte Demir und Konny konnte nur genervt mit den Augen rollen. Sein Freund steigerte sich in die Sache mit Leyla einfach zu sehr rein. Auf der einen Seite fand er es ja ganz süß, dass Demir ihn beschützen wollte, doch auf der anderen Seite nervte es auch, wenn er noch nicht mal ganz alleine aus einem Auto aussteigen durfte. Er war doch kein kleines Kind mehr was Hilfe brauchte. Er konnte alleine auf sich aufpassen. Konny fragte sich, wie das wohl werden würde, wenn sie im Lagezentrum oder bei einem Einsatz waren?

„Schatz, dass ich ja total lieb von dir, dass du mich beschützen willst. Aber findest du nicht, dass du dich zu sehr in die Sache mit deiner Ex hineinsteigerst und es übertreibst?“, hakte Konny nach, während sie das Lagezentrum betraten und Richtung Umkleide gingen. „Wie meinst du das?“, fragte Demir verwirrt nach. „Erst mal bist du mir gestern gar nicht von der Pelle gewichen. Es war ja ein Wunder, dass ich noch alleine auf die Toilette durfte und jetzt darf ich noch nicht mal alleine aus meinem Auto aussteigen. Ich weiß, dass du Angst um mich hast, aber ich bin kein kleines Kind mehr, welchem man die Tür aufhalten muss. Ich kann schon auf mich alleine aufpassen!“, erklärte Konny und sah Demir kurz in die Augen, bevor er die Tür zur Umkleide öffnete und hineintrat.

Der Deutsch-Türke blieb noch kurz vor der geöffneten Tür stehen und dachte über Konnys Worte nach. Eigentlich hatte sein Freund ja recht. Nein, nicht eigentlich, er hatte recht! Aber Konny musste ihn doch auch verstehen, denn er wollte ihn nicht wegen so einer Sache verlieren. Zumal er ja auch noch nicht wusste, wann und ob Leyla überhaupt zuschlagen würde. Demir beschloss sich bei Konny für sein Verhalten zu entschuldigen und betrat ebenfalls die Umkleide. Dabei stellte er fest, dass die anderen 9er aus der Einheit 50 noch nicht da waren.

Er ging zu seinem Freund herüber, der sich gerade umzog und fing an zu reden: „Konny es tut mir leid, wie ich mich verhalten habe. Ich weiß, dass du selbst auf dich aufpassen kannst, aber ich habe trotzdem Angst um dich!“ Demir erklärte Konny auch warum und dieser zeigte Verständnis, was er ihm auch sofort sagte. Konny würde es wohl auch so gehen, wenn man seinem Freund etwas antun wollte. Demir war total erleichtert und gab seinem Freund einen stürmischen Kuss. Nachdem sie sich voneinander getrennt hatten, fing auch er an sich umzuziehen.

„Aber mit Geb, Frank und Caspar reden wir trotzdem noch, oder?“, wollte der dunkelhaarige 9er von seinem Freund wissen. „Über was wollt ihr mit uns reden?“, hörten sie Geb sagen, der gerade zusammen mit Frank und Caspar die Umkleide betrat. Bevor Konny oder Demir antworten konnten, meinte Geb grinsend: „Das ihr Beiden schon hier seit, grenzt ja an ein Wunder!“ „Tja Geb, wir können auch mal vor euch da sein!“, kam es von Demir und Konny stimmte ihm zu. „Ja, ja. Über was wolltet ihr denn jetzt mit uns reden?“, hakte Geb noch mal nach und zog sich ebenfalls um. Frank und Caspar taten es ihm gleich und waren ganz gespannt, was ihre Freunde ihnen sagen wollten.

Demir atmete einmal kräftig durch und fing an zu erklären: „Also die Sache ist die, dass Konny von Leyla bedroht wird!“ Er wollte gerade weiter reden, als Geb ihn unterbrach: „Ich habe dir doch gleich gesagt, dass es ein großer Fehler war, dass du dich mit Leyla eingelassen hast. Aber wieso bedroht sie Konny und warum erst 3 Monate später?“ Bevor der Deutsch-Türke seinem Kumpel antworten konnte, wollte Frank wissen, wer denn diese Leyla sei.

„Sie ist meine Exfreundin!“, erklärte Demir Frank und erzählte ihm und Caspar die ganze Geschichte, damit sie wussten, worum es ging. Danach wandte er sich an seinen Setführer: „Jetzt zu dir, Geb: Du musst mir nicht noch mal sagen, dass ich damals einen großen Fehler gemacht habe. Das weiß ich selber. Wenn ich es könnte, würde ich ihn auch rückgängig machen. Dann wäre es auch nicht soweit gekommen, dass Leyla mir Drohbriefe schreibt und Konny droht, etwas anzutun! Warum sie da erst 3 Monate später mit ankommt, kann ich dir leider nicht sagen.“

Gebhard Schurlau wollte gerade fragen, was das für Drohbriefe waren, als sich sein Piepser meldete. Genauso wie bei den anderen 9ern aus dem 50iger Set. „Die Sache mit Leyla besprechen wir nach dem Einsatz. Aber jetzt sollten wir uns ganz schnell fertig machen und zu Anhoff gehen! “, befahl der Setführer und sie zogen sich ihre Schuhe an, die noch zu ihrem Outfit gefehlt hatten. Danach machten sich die Männer der GSG9 auf den Weg Richtung Besprechungszimmer und warten gespannt, was es diesmal für einen Einsatz gab.

***
Zeit für ein FB?
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast