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Die Besessene

von Blinki
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
11.10.2008
08.06.2009
58
56.084
1
Alle Kapitel
161 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
11.10.2008 1.356
 
KonnyFan, Chrisy, Achanti und CrazyLove: Vielen Dank für euer FB. Freut mich, dass es euch gefällt.

Jetzt geht es auch schon weiter. Viel Spaß dabei.

***

Teil 45: (Achtung: Der Teil beinhaltet wieder Sexszenen zwischen zwei Männern. Bitte nicht lesen, wenn ihr das nicht mögt!)

Ein leises „Bitte bleib, bitte“ veranlasste ihn zur Rückkehr an den ursprünglichen Platz. Er war ein wenig überrascht, eigentlich noch eher verwundert, denn bisher waren die Rollen in ihrem Liebesspiel klar aufgeteilt. „Demir? Bist Du sicher? Ich will nichts, was Du nicht auch willst.“ „Konny, bitte. Ich weiß nicht was ich will. Es ist einfach nur gut und schön, so wie es im Moment gerade ist. Bitte geh’ da nicht weg. Bleib bei mir.“

Beruhigend begann Konny erneut mit den Streicheleinheiten, welche kurz darauf in Liebkosungen übergingen, denen sich Beide nicht entziehen konnten. Demir genoss die sanfte, schmeichelnde Behandlung und war alsbald ebenfalls erregt. Seine Hände krallten sich in die Decke um sie ein wenig anzuheben, umdrehen mochte er sich nicht. Der Kontakt von Konnys leicht feuchtem Glied an seinem Eingang erregte ihn mehr als er sich selbst eingestehen mochte. ,So schön, so schön’, mehr konnte er nicht mehr denken.

Vorsichtig begann er sich hin und her zu bewegen, so dass er Konnys steifes Glied zwischen seine Beine nehmen und ihn so massieren und damit noch weiter erregen konnte. Konnys immer heftigeres Atmen bestätigte ihm, dass dieser diese Art der Behandlung sehr genoss. ,Warum nicht, Konny gefällt es doch auch.’ Demir überwand seine anfängliche Scheu und sagte plötzlich: „Tu’ es, frag’ nicht, ich will es. Bitte, nimm mich. Jetzt.“ Konny war inzwischen so heiß, so aufgepuscht, dass er nicht mehr nachdachte, als Demir ihm die Tube mit dem Gleitgel in die Hand drückte.

Er rieb ihn und sich ein. Rutschte selbst in seiner Position ein wenig zurecht und begann Demir gleichzeitig mit einer Hand das Glied zu verwöhnen, in dem er dessen Eichel sanft rieb und mit der anderen Hand Demir langsam zu dehnen und auf das Eindringen seines Gliedes vorzubereiten. Inzwischen war eine wortlose Übereinkunft erfolgt, denn Demir dreht ihm weiterhin den Rücken zu, er wünschte wohl bei seinem ersten Mal durch Konny von hinten genommen zu werden. Konny tat es ganz langsam und sanft. Immer wieder hielt er in seinen Bewegungen inne um Demir die Möglichkeit zum Abbruch oder zum Gewöhnen an das Genommenwerden zu geben.

Für Demir war es alles neu und aufregend zugleich, es war so schön und voll inniger Liebe, dass es ihm eigentlich nicht schnell genug ging  und ihm vor überbordendem Glücksgefühl die Tränen kamen.  Zum Glück war Konny hinter ihm und konnte es nicht sehen, dass er Demir Aslan, der starke Löwe (auf türkisch: Aslan = Löwe), vor Glück weinen musste. So begann er sich im gleichen Rhythmus mit Konny zu bewegen und gemeinsam steigerten sie sich so in eine innige Umarmung ihrer Körper und der körperlichen Liebe. Demir war so eng, dass Konny bereits nach kurzer Zeit, zeitgleich mit Demir explodierte. Für Demir ging es in einem wahren Farbenrausch der Gefühl zuende, während Konny sich langsam zurückzog und seine Gefühle sortierte, so hatte er es auch noch nie zuvor getan.

Demir war so eng gewesen, dass er ihn ihm so schnell reagiert hatte wie nie zuvor, aber auch für ihn war es unheimlich schön gewesen, dass er auf diese Art so eng mit dem liebsten Menschen den er auf der Welt hatte, verbunden gewesen war. Sie waren für kurzes Zeit eine einziges Wesen gewesen und hatten beide so gefühlt. Nach kurzer Abkühlungszeit reinigten sie sich gegenseitig und schmiegten sich, noch immer gefangen im Rausch der Gefühle des soeben Erlebten, eng an einander. Als Demir anfing sich für seine persönlichen Nöte zu entschuldigen hörte er:

(Ab hier ist es wieder von mir!)

„Lass uns jetzt bitte weiterschlafen und nicht mehr darüber reden. Ich bin noch richtig müde. Außerdem ist es noch sehr früh!“, bat Konny und gähnte erst ein mal ausgiebig. „Ich glaub zwar nicht, dass ich gleich wieder einschlafen kann, aber ich werde es probieren!“, erwiderte Demir und das Paar gab sich einen Gute-Nacht-Kuss. Sie kuschelten sich aneinander und Konny war sehr schnell eingeschlafen, doch Demir lag noch eine längere Zeit lang wach.

Er musste immer wieder über den Traum nachdenken. Würde so was auch im realen Leben passieren? Er hoffte nicht. Er wollte Konny nicht wie in seinem Alptraum verlieren. Demir wollte ihn gar nicht verlieren und lieber mit ihm alt und grau werden. Während er darüber nachdachte, strich er dem schlafenden Konstantin von Brendorp vorsichtig über die Haare. Irgendwann war die Müdigkeit stärker und nachdem Demir seinem Freund noch einen kurzen Kuss auf den Haaransatz gegeben hatte, schlief auch er ein.  

Am Morgen wurden die beiden 9er durch das ständige Klingeln eines Telefons geweckt. Demir war sofort hellwach und musste an seinen Traum denken. Um sich Gewissheit zu verschaffen, zog sich das Paar frische Boxershorts an und gemeinsam gingen sie nach unten, Richtung Wohnzimmer. Der dunkelhaarige Mann wurde immer nervöser, was sein Freund auch sofort bemerkte.

„Hey Schatz, bleib ganz ruhig. Es gibt keinen Grund so nervös zu sein. Du weißt doch gar nicht wer am anderen Ende der Leitung ist. Ich glaube kaum, dass Petra uns noch so spät anruft, um uns zu sagen, dass wir zur Arbeit kommen sollen. Es ist ja schon fast halbzwölf!“, versuchte Konny seinen Freund zu beruhigen und nahm im nächsten Moment den Hörer ab. „Ja, von Brendorp!“, meldete er sich und reichte das Telefon nach einer kurzen Begrüßung an Demir weiter. „Für dich!“, sagte er dabei und der Deutsch-Türke war schon ganz gespannt, wer da mit ihm reden wollte, denn Konny hatte keinen Namen gesagt.

„Hallo?“, fragte er nach und atmete im nächsten Moment erleichtert auf, als er die Stimme einer guten Freundin vernahm. „Hey Anja! … Vielen Dank für die Glückwünsche, auch an Chantal. … Achso, ihr Beide wart gestern den ganzen Tag unterwegs und deshalb hast du es nicht geschafft anzurufen. Ist doch nicht so schlimm. … Ja, es war richtig schön. Sogar das Fegen hat mir Spaß gemacht. Hätte ich nie für möglich gehalten. …

Ich wurde reichlich beschenkt, aber die schönsten Geschenke habe ich von Konny bekommen. … Man bist du neugierig. … Na gut, aber ich verrate dir nicht alles. … Wieso? Du musst doch nicht alles wissen! … Sei lieber froh, dass ich dir einen Teil von Konnys Geschenken verrate. Aber wenn du es nicht wissen willst, kann ich es auch gleich sein lassen.  … Wusste ich es doch. Ihr Frauen seid einfach zu neugierig. … Ist doch so! Aber lassen wir das. Also Morgens habe ich ein leckeres Frühstück erhalten, wo Konny mich sogar im Bett gefüttert hat. Später habe ich einen wunderschönen Rosenstrauß und ein Gutschein für ein Wellness-Wochenende für 2 Personen von ihm bekommen. Das Andere wird nicht verraten. … Nein, du kannst noch so betteln. Meine Lippen sind versiegelt! …

Ja, ich habe mich auch riesig darüber gefreut. … Wir haben so bis elf Uhr gefeiert. Gleich schlafen konnten Konny und ich aber nicht. … Bis eben hatten wir noch geschlafen. … Jetzt hör aber auf, deswegen musst du dich doch nicht entschuldigen. Du wusstest es doch nicht, dass wir noch nicht aufgestanden waren. Aber es hat auch was Gutes, so können wir die restlichen Sachen gleich aufräumen. Alles haben wir gestern nicht mehr geschafft. … Okay. Ihr Beide müsst auf jeden Fall mal vorbei kommen. Es wurden einige Fotos gemacht, die können wir uns dann angucken. … Ne, wir rufen an. Du weißt ja die Arbeit. … Grüß Chantal schön von uns. … Ja, mach ich. … Also bis dann! Ciao!“, beendete Demir Aslan das Telefonat und richtete Konny schöne Grüße aus.

Nachdem sich das Paar bequeme Sachen, bestehend aus ärmellosen Shirts und Jogginghosen, angezogen hatten, frühstückten sie erst einmal und räumten die restlichen Sachen auf. Danach legten sie sich auf die Terrasse und genossen die Sonnenstrahlen. Ab und zu kuschelten sie miteinander. An diesem Tag ließ Demir Konny nicht mehr aus den Augen, da er immer noch sehr große Angst hatte, dass Leyla auch hier in Konnys Haus bzw. Garten zuschlagen könnte. Doch dem war nicht so und so konnte er am späten Abend erleichtert neben seinem Freund einschlafen.

***
Und wie fandet ihr es?
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