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Die Besessene

von Blinki
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
11.10.2008
08.06.2009
58
56.084
1
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161 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
11.10.2008 1.227
 
Vielen Dank für euer FB *knuddel* Freue mich immer wieder, auch wenn es mal ein bisschen mehr sein könnte.

Hier ist der nächste Teil. Viel Spaß dabei, aber es wird richtig heftig.

***

Teil 43:

Am nächsten Morgen wurden die beiden Männer der GSG9 von einem Telefonklingeln geweckt. Zuerst ignorierten sie es, doch da es nach 3 Minuten immer noch nicht vorbei war, stand Konstantin von Brendorp auf und schlurfte total verschlafen nach unten. ‚Wer ruft denn schon so früh an? Jetzt haben wir mal einen freien Sonntag und können nicht ausschlafen. Wenn das nichts Wichtiges ist, kann sich derjenige auf was gefasst machen!‘, dachte Konny, als sein Blick auf die Wanduhr im Wohnzimmer fiel, die gerade erst 7:30 Uhr anzeigte.

Nachdem er noch einmal herzhaft gegähnt hatte, nahm er den Hörer an sein Ohr und meldete sich mit einem „Von Brendorp!“ Konny war schon ganz gespannt, wer sich jetzt melden würde. „Hallo Konny, hier ist Petra. Tut mir leid, dass ich euch an eurem freien Sonntag störe, aber Anhoff will euch heute alle um 8:30 Uhr im Büro sehen. Worum es geht, kann ich dir leider nicht sagen. Das will er euch sagen, wenn ihr da seid. Geb, Frank und Caspar habe ich auch schon informiert!“, hörte er Petra Helmholtz Stimme sagen.

„Alles klar, Petra. Wir werden uns fertig machen und dann kommen wir vorbei!“, sagte Konny und verabschiedete sich von ihr. Als er den Hörer aufgelegt hatte, ging er wieder nach oben und dachte dabei: ‚Na klasse und ich habe gedacht, dass ich mit Demir heute noch schön faul machen kann. Aber da hat uns Anhoff mal wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht! Echt toll.‘

Im Schlafzimmer angekommen konnte der blonde Mann sehen, dass Demir wieder eingeschlafen war. ‚Ich kann Demir gut verstehen. Am Liebsten würde ich mich jetzt wieder an ihn kuscheln und weiterschlafen, aber das geht ja leider nicht. Stattdessen muss ich ihn wecken. Er wird nicht gerade erfreut sein, wenn ich ihm erzähle, dass wir ins Lagezentrum kommen sollen!‘, dachte Konny weiter und setzte sich an Demirs Seite.

„Schatz, du musst aufstehen!“, sagte er und strich über Demirs Haare. Dieser rührte sich ein wenig, doch dann blieb er wieder ruhig liegen und schlief weiter. Konny wiederholte dies einige Male, bis Demir endlich reagierte. „Was ist denn los? Ich will weiterschlafen!“, kam es noch ganz verschlafen von dem zerknautschten Deutsch-Türken. „Das glaube ich dir. Ich würde auch gerne weiterschlafen, aber das geht leider nicht. Wir müssen uns fertig machen, denn Anhoff erwartet uns in ungefähr einer Stunde im Lagezentrum! Petra hat eben angerufen. Sie konnte mir aber noch nicht sagen, was los ist. Das wollte uns der „Alte“ selber sagen!“, erklärte Konny.

„Na toll und das an unserem freien Tag. Eigentlich wollten wir uns doch noch etwas erholen, bevor es morgen wieder losgeht. Aber nein, der Herr Kommandeur macht uns wieder ein Strich durch die Rechnung. Man ich habe mich so auf den Tag gefreut und wollte einiges mit dir unternehmen, aber das ist ja jetzt wieder ins Wasser gefallen!“, maulte Demir herum und stand missmutig auf. „Hey Süßer, bitte beruhig dich wieder. Ich habe mich auch auf den freien Tag gefreut, aber du weißt, dass die Arbeit vorgeht!“, versuchte Konny seinen Freund zu beruhigen.

„Leider. Manchmal wünsche ich mir aber, dass ich mehr von meinem Privatleben habe. Zum Glück sind wir in einem Team, so dass wir uns immer sehen. Ansonsten würde ich das nicht aushalten. Ich möchte auf jeden Fall nicht mit Geb und Maja tauschen und wenn dann das dritte Kind kommt, wird es noch viel schwerer für die Beiden werden!“, sagte Demir und Konny gab ihm Recht. Er würde es auch nicht aushalten, wenn er von seinem Freund getrennt sein würde. Konny bewunderte das Ehepaar Schurlau, wie sie das alles schafften.

Bevor sie mit frischen Klamotten ins Badezimmer gingen, gab sich das Paar noch einen leidenschaftlichen Guten-Morgen-Kuss. Als sie fertig waren, gingen Konny und Demir nach unten, um sich ihr Frühstück zu machen. Während sie ihr Frühstück zu sich nahmen, räumten die beiden 9er noch schnell die restlichen Sachen von gestern weg. 10 Minuten später verließen sie mit Taschen bewaffnet Konnys Haus und fuhren mit seinem Wagen Richtung Lagezentrum. Die Taschen hatten sie vorher im Kofferraum verstaut.

„Ich bin ja mal gespannt was Anhoff von uns will bzw. was es für ein Einsatz ist. Zum Glück haben wir gestern nicht so viel Alkohol getrunken. Sonst wäre das heute nicht gut gegangen! Stell dir mal vor, dass wir einen Terroristen hochnehmen müssen und der läuft weg und wir schwanken hinterher. Der würde uns total auslachen und Anhoff macht uns die Hölle heiß!“, sagte Demir während der Fahrt. Konny musste bei der Vorstellung auflachen. Sie unterhielten sich noch über einige andere Sachen und mussten immer wieder lachen. Dass ihnen ein Wagen folgte, bekamen die beiden 9er nicht mit.

Am Lagezentrum angekommen parkte Konny sein Wagen auf einem der freien Parkplätze und stieg aus. Demir wollte ihm gerade folgen, als sein Handy klingelte. Deshalb blieb er noch sitzen, holte sein Handy aus der Jackentasche und nahm mit einem „Ja Aslan!“ ab. „Hallo Demir!“, sagte eine ihm bekannte Stimme. „Leyla?“, fragte er aber noch mal nach und sie bestätigte es ihm. „Was willst du?“, wollte Demir von seiner Ex wissen und diese sagte sofort: „Hatte ich dir nicht geschrieben, dass du gut auf deinen Freund aufpassen sollst? Ich sehe aber gerade, dass er ganz alleine am Kofferraum ist. Tja mein Lieber, dann war es das wohl mit Konstantin von Brendorp!“ Danach konnte Demir nur noch ein Tuten hören.

Demir wusste erst nicht was sie damit meinte, doch dann begriff er und sprang mit einem „KONNY!“ aus dem Wagen. Er wollte gerade zum Kofferraum laufen, wo sich noch immer sein Freund befand, als der 9er einen Schuss hörte. „NEIN!“, schrie Demir so laut wie er konnte, als er sah, dass Konny getroffen zu Boden ging. Sofort lief er zu ihm herüber und ließ sich neben seinem verletzten Freund fallen. Der Deutsch-Türke konnte erkennen, dass Konny sehr stark aus der Brust blutete.

Während er versuchte die Blutung zu stoppen, gelang es ihm seinen Freund wach zu bekommen. „Demir!“, kam es leise von Konny und spuckte Blut dabei. „Pst, nicht sprechen!“, bat Demir, doch Konny ignorierte das und sagte: „Ich liebe dich, Demir. Das darfst du nie vergessen!“ Danach sank Konnys Kopf zur Seite und er rührte sich nicht mehr. „Konny?“, fragte Demir ängstlich nach und suchte nach einem Puls, doch er fand keinen.

„NEIN KONNY! DU DARFST MICH NICHT ALLEINE LASSEN!!!“, schrie Demir so laut er konnte und fing an zu weinen. Er konnte es einfach nicht glauben, dass sein Freund tot war, gestorben in seinen Armen. „Nein … Konny … Nein!“, sagte er immer wieder und seine Tränen tropften schon auf Konnys leblosen Körper. Plötzlich hörte Demir ein Lachen und er sah auf. Vor ihm stand Leyla mit einer Waffe in der Hand und grinste ihn an.

„Jetzt ist der Kerl endlich tot und nun gehörst du mir ganz alleine!“, sagte Leyla Rodriguez und grinste Demir immer noch an. „Lieber sterbe ich auch, als das ich mit dir zusammen bin. Du hast mir das genommen, was ich am meisten liebe!“, sagte der Deutsch-Türke mit verheulten Augen und entriss Leyla die Waffe. „Gleich bin ich bei dir, Konny!“, sagte Demir noch und drückte ab.
***
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