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Die Besessene

von Blinki
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
11.10.2008
08.06.2009
58
56.084
1
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Dieses Kapitel
3 Reviews
 
11.10.2008 1.439
 
Es geht weiter. Vielen Dank für euer FB *knuddel*

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Teil 41:

„Aber Lissy, Demir steht doch neben mir!“, erklärte Geb seiner Tochter, doch das kleine Mädchen schüttelte mit ihrem Kopf: „Papi, dass kann nicht Demir sein! Er hat doch gar keine langen Haare und auch nicht so komische Klamotten an!“ „Doch Lissy, ich bin es wirklich. Ich habe mich nur verkleidet, weil ich gleich fegen muss! Das haben dir doch bestimmt deine Eltern erzählt, dass man sich da verkleidet, oder?“, fragte Demir nach und damit ihm Lissy glaubte, nahm er sich die Perücke vom Kopf.

„Ja, Mama hat mir das erzählt. Sie hat mir aber nicht gesagt, dass du solche Sachen anziehen musst!“, sagte Lissy und Demir erklärte ihr, dass man jedes Outfit anziehen konnte. Nachdem das geklärt war, setzte der Deutsch-Türke die Perücke mitsamt dem Tuch wieder auf. Er ging zu seinem Freund herüber, der sich mit Maja und Stella unterhielt und umarmte ihn von hinten. Demir gab Konny einen Kuss auf die Wange, wobei einige Haare von der Perücke im Weg waren.

„Was ist denn los?“, wollte Demir von dem blonden 9er wissen, als er ein Kichern von ihm hörte. Konny drehte sich in der Umarmung um, so dass er seinem Schatz in die Augen sehen konnte und erklärte grinsend: „Deine Haare haben mich eben gekitzelt!“ „Ach so. Dann sollte ich wollte die Perücke abnehmen, wenn ich dich küssen will!“, sagte Demir lächelnd, nahm die Perücke wieder von seinem Kopf und gab Konny einen Kuss auf den Mund, den dieser nur zu gerne erwiderte.

Während sich die beiden Männer der GSG9 küssten, wollte Geb von seiner Frau wissen, wo denn Frank, Sabine und Caspar abgeblieben waren. „Die sind schon los gefahren und bereiten alles vor. Wir hatten beschlossen, dass es so besser ist, als wenn Demir dabei gewesen wäre. So kann er gleich anfangen mit dem Fegen!“, sagte Maja und ihr Mann fand die Idee richtig klasse. „Wir sollten jetzt aber wirklich losfahren, sonst kommen wir noch zu spät!“, meinte Stella und Geb und Maja gaben ihr Recht.

Geb half Maja aufzustehen und gemeinsam mit Stella gingen die Eheleute zu Demir und Konny herüber, die sich immer noch küssten. „Hey ihr Turteltauben, hört auf euch zu Küssen. Das könnt ihr nachher auch noch machen. Aber jetzt müssen wir langsam zum Rathaus!“, sagte Geb zu seinen Leuten, die sich nur ungern voneinander lösten. Nachdem sie noch einige Sachen, die nicht auf der Terrasse stehen bleiben konnten, ins Haus gebracht hatten, gingen sie gemeinsam zu den Autos.

Da in Konnys Wagen nur zwei Leute passten, stieg Stella bei Familie Schurlau ein. Konny fuhr vor und Geb folgte ihm. Während der Fahrt rief Stella ihren Freund an und teilte ihm mit, dass sie jetzt auf dem Weg zum Rathaus waren. Nach einem kurzen Gespräch wollte Stella von Caspar wissen, ob schon alles vorbereitet war und ihr Freund bestätigte dies. Er erzählte ihr noch, dass Demirs Freunde bereits da waren und mitgeholfen hatten. Danach beendeten sie das Gespräch und Stella teilte Maja und Geb die Neuigkeiten mit.

Nach einer Weile waren sie am Rathaus angekommen, parkten die Autos auf dem Parkplatz, der hinter dem Haus war und stiegen aus. Bevor die Gruppe nach vorne ging, setzte Demir seine Perücke wieder auf, da es ihm im Auto einfach zu warm gewesen war. „Man ich komme mir richtig lächerlich vor! Wie mich die Leute alle angucken!“, sagte der Deutsch-Türke und fühlte sich gerade etwas unwohl in seiner Haut. Es starrte ihn wirklich jeder an oder machten sogar Fotos von ihm. „Du hast es doch bald geschafft, mein Schatz. Nach dem Fegen kannst du dich wieder umziehen!“, versuchte Konny seinen Freund zu beruhigen.

Die Sorge verflog auch schnell, als Demir seine Kumpels vor der Rathaustreppe sah, die ihm auch gleich zu seinem Geburtstag gratulierten. Demir freute sich riesig, dass seine Kumpels jetzt schon da waren. Nach der Begrüßung und den Glückwünschen hielt Geb eine kleine Rede und überreichte Demir einen Besen, den dieser nur ungern in Empfang nahm. Bevor er anfing, sah er sich die Treppen etwas genauer an, die mit allem möglichen Zeug verschönert wurden. ‚Das kann ja heiter werden!‘, dachte er sich, atmete noch einmal kräftig durch und fing an zu fegen. Er wollte er so schnell wie möglich hinter sich bringen. (Anmerkung der Autorin: Ich hoffe, dass ihr mir verzeiht, dass ich das nicht so ausführlich schreibe. Aber wie genau das mit dem Fegen abläuft, weiß ich leider nicht.)

„Mami, wie lange muss Demir denn jetzt fegen?“, wollte Lissy neugierig von ihrer Mutter wissen und sah zu Demir herüber, der schon seit gut einer halben Stunde am fegen war. Dabei schwitze er ganz schön, was auch verständlich bei diesem Outfit und der Wärme war. „Er muss so lange fegen, bis ihn eine Jungfrau freiküsst!“, erklärte Maja ihrer Tochter, woraufhin diese nur „Cool!“ meinte und gleich zu Demir lief. Maja, Geb, Konny und die Anderen sahen ihr verwundert hinterher. Was wollte sie denn jetzt bei Demir?

Das sich gerade eine andere Frau auf den Weg zu Demir machen wollte, bekamen sie nicht mit. Doch diese blieb sofort stehen, als sie Lissy bei Demir sah. ‚Na toll. Also muss ich es doch auf die harte Tour machen!‘, dachte die junge Frau und verschwand, um ihren Plan weiter vorzubereiten. Diese Frau war niemand geringeres als Leyla Rodriguez.

Demir hörte mit dem Fegen auf, als Lissy neben ihm stand. „Was ist denn, Lissy?“, wollte er völlig außer Atem von dem kleinen Mädchen wissen und sah sie fragend an. „Mama hat mir eben erzählt, dass eine Jungfrau dich frei küssen muss, damit du nicht mehr fegen brauchst. Ich bin als Sternzeichen Jungfrau und deshalb kann ich das machen!“, erklärte Lissy und Demir musste schmunzeln. Die Kleine war einfach zu niedlich. Auch Maja, Geb und Konny, die etwas näher gekommen waren, mussten darüber schmunzeln.

„Das ist total lieb von dir, Lissy. Du bist meine letzte Rettung!“, sagte der Deutsch-Türke, legte den Besen auf den Boden und kniete sich, so gut es in den Klamotten ging, vor Lissy hin, damit sie ihm einen Kuss auf die Wange geben konnte. Sofort wurden wieder die Digicams gezückt und Fotos gemacht.

„Das zählt aber nicht!“, meinte Stefan, einer von Demirs Kumpels. „Wieso sollte das nicht zählen?“, wollte der dunkelhaarige 9er wissen, stand wieder auf und sah ihn fragend an. „Das möchte ich jetzt aber auch wissen. Ich bin doch als Sternzeichen Jungfrau, also konnte ich Demir frei küssen!“, pflichtete Lissy Demir bei. Während der junge Mann nach der passenden Antwort suchte, mussten sich Demir, Konny und die anderen wegen Lissys Aussage ein Lachen verkneifen. Ihm fiel aber nichts ein. So beließen sie es dabei und stießen erst mal auf Demirs Geburtstag an.

Einige Zeit später machten sie sich, nachdem sie die Rathaustreppen in Ordnung gebracht hatten, auf den Weg zu Konny. Dort angekommen stieg Demir zu aller Erst unter die Dusche, da er total durchgeschwitzt war. Er war überglücklich, dass er jetzt endlich diese scheußlichen Klamotten ausziehen konnte. Nachdem er sich umgezogen hatte, gesellte er sich wieder zu Konny und seinen Gästen. Von seinen Kumpels erhielt er auch noch einige Geschenke, die Lissy gleich auspacken durfte. Danach feierten sie weiter und am Abend wurde gegrillt.

Gegen elf Uhr war der ganze Spuk vorbei und Demir und Konny fingen an aufzuräumen. (Anmerkung der Autorin: Auch hier hoffe ich, dass ihr mir verzeiht, dass ich das jetzt so herunter schreibe. Aber es wird irgendwann voll langweilig, wenn der ganze Geburtstag so ausführlich geschrieben wird! Oder findet ihr das nicht?) „Ich muss mal kurz wo hin!“, sagte Konny nach einiger Zeit zu Demir, der mit seinem Kopf nickte. Während der Deutsch-Türke weiter das Geschirr in den Geschirrspüler packte, ging der blonde 9er die Treppen nach oben.

„Schatz, wo bist du?“, wollte Demir nach geraumer Zeit wissen, da Konny verschollen war. Als keine Antwort kam, rief der junge Mann etwas lauter nach seinem Freund. „Ich bin im Schlafzimmer! Komm her! Miez Miez!“, schrie Konny zurück. ‚Was soll das denn jetzt? Wieso soll ich ins Schlafzimmer kommen? Wir haben doch noch nicht alles weggeräumt!‘, dachte Demir und da er sehr neugierig war, lief er die Treppenstufen nach oben, direkt zum Schlafzimmer.

Demir öffnete die Tür und blieb sprachlos im Türrahmen stehen, als er das Bild vor sich sah. Auf dem Boden waren einige Kerzen, Rosen und Herzen verteilt und auf dem Bett lag Konstantin von Brendorp in einer verführerischen Pose. „Noch mal Happy Birthday, Darling!“, sagte Konny, der nur eine rote Schleife umhatte. Demir musste bei dem Anblick schlucken und konnte sich nicht rühren. „Willst du dein Geschenk nicht auspacken?“, wollte Konny in einem lüsternen Ton wissen.

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