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Die Besessene

von Blinki
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
11.10.2008
08.06.2009
58
56.084
1
Alle Kapitel
161 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
11.10.2008 1.198
 
Vielen Dank an KonnyFan, Achanti und CrazyLove für euer FB. Habe mich wie immer gefreut.
@sataan86: Danke für dein FB. Freut mich, dass dir die FF so gut gefällt. Ich hoffe, dass das weiterhin so bleiben wird. Kannst du mir beim „Abend mit Folgen“ auch noch ein FB hinterlassen *ganz lieb guck*

Hier ist auch schon der nächste Teil. Viel Spaß dabei!

***


Teil 38:

Lissy Schurlau sah Demir Aslan immer noch fragend an. Doch dieser wusste nicht so recht, wie er es Lissy erklären sollte, dass es ein sehr langer Weg war bis schwule Männer Kinder adoptieren konnten und das nicht alle welche bekamen. Heiraten war ja zum Glück nicht mehr so ein schwieriges Problem. Aber dann musste er ihr bestimmt erklären, warum Konny und er noch nicht verheiratet waren. Das die anderen Gästen bei Lissys Frage schmunzelten und jetzt gespannt auf eine Antwort warteten, bekam er nicht mit.

„Lissy was sollte das denn? Du kannst Demir doch nicht einfach so was fragen! Das ist alleine Demirs und Konnys Sache, ob sie später mal heiraten und Kinder adoptieren wollen. Außerdem gehört das nicht hierher. Bitte entschuldige dich bei Demir und Konny!“, forderte Maja ihre Tochter auf, doch diese schüttelte mit ihrem Kopf und wollte es immer noch von Demir wissen. Als Demir antworten wollte, schaltete sich Maja noch mit ein: „Demir du musst nicht antworten, wenn du das nicht willst!“ „Ist schon in Ordnung!“, sagte der Deutsch-Türke zu Maja und wandte sich Lissy zu.

„Lissy was hältst du davon, wenn wir beide ins Wohnzimmer gehen und uns auf  das Sofa setzen, damit ich dir das erklären kann!“, schlug Demir vor, denn er wollte ihr das nicht vor versammelter Mannschaft sagen. Als Lissy einverstanden war, standen beide auf und betraten das Wohnzimmer. Während Demir mit Lissy auf dem Sofa Platz nahm, unterhielten sich die Anderen über Lissy Direktheit. Maja und Geb war es immer noch sehr peinlich, dass ihre Tochter so neugierig war.

„Also Lissy. Du hast ja vorhin schon bewiesen, dass du weißt was schwul heißt. Und du weißt ja sicher auch, dass, wenn man sich wirklich liebt, egal ob normale Paare, wie Maja und Geb oder schwule bzw. lesbische Paare, heiratet. Aber so was macht man nicht sofort, weil man erst mal schauen muss, ob du die Person auch wirklich so liebst, dass du mit ihr dein restliches Leben verbringen willst. Ich weiß zwar, dass ich Konny von ganzem Herzen liebe und ich mit ihm für immer zusammen bleiben will, aber wir sind erst seit 3 ½ Monaten zusammen und da ist es noch zu früh zum Heiraten. Dein Papa und deine Mama haben auch erst nach 2 Jahren geheiratet!“, erklärte Demir und machte eine kurze Pause, damit Lissy erst mal sein Gesagtes verarbeiten konnte.

„Aber ihr werdet irgendwann noch heiraten, oder?“, wollte das kleine Mädchen nach kurzer Zeit wissen und sah Demir fragend an. „Wenn Konny und ich zu der Zeit noch zusammen und auch bereit dafür sind, werden wir auf alle Fälle heiraten!“, bestätigte  Demir ihr und Lissy gab sich damit zufrieden. Der Deutsch-Türke atmete erleichtert aus. Eine Sache war schon mal geklärt, jetzt fehlte nur noch das mit den Kindern.

„Maja hat dir doch bestimmt schon erklärt wo die Babys herkommen, oder?“, fragte Demir erst einmal nach und  Lissy nickte mit ihrem Kopf. „Ja, aus Mamas Bauch und ich werde große Schwester.“, freute sie sich und Demir musste grinsen. „Genau so ist es. Da du ja schon so gut Bescheid weißt, müsstest du ja auch wissen, dass nur Frauen Kinder bekommen können und keine Männer!“, meinte er und Lissy bestätigte es ihm wieder mit einem Kopfnicken.

„Wenn Konny und ich irgendwann mal Kinder haben wollen, müssen wir einen Antrag auf Adoption stellen und ob wir dann wirklich ein Kind bekommen werden, entscheidet das Jugendamt! Aber wie das genau abläuft, kann ich dir noch nicht sagen, da ich mich noch nicht erkundigt habe. Außerdem ist das noch viel zu früh für ein Kind. Erst mal werden Konny und ich heiraten bevor wir entscheiden, ob wir ein Kind haben wollen!“, damit beendete Demir die Erklärung und hoffte, dass Lissy sich damit zufrieden gab und nicht weiter nachfragte.  

Doch Lissy wollte noch von ihm wissen, ob er Kinder haben wollte, was Demir ihr bestätigte. Damit war die Tochter von Maja und Gebhard Schurlau zufrieden und sie gingen wieder auf die Terrasse zurück. „Na, hat dir Demir das gut erklärt?“, wollte Geb von seiner Tochter wissen, als sie die Terrasse betreten hatte und zum Tisch kamen. „Ja das hat er!“, sagte Lissy, setzte sich auf ihren Platz und aß weiter. Demir tat es ihr gleich.

Nach ungefähr 30 Minuten waren sie fertig mit dem Essen und gemeinsam räumten sie den Tisch ab. Lissy und Sophia hatten für Demir noch eine Überraschung in Form eines Theaterstückes vorbereitet, welches sie auch gleich vorführten. Das Geburtstagskind, Konny und die restlichen Gästen waren begeistert und klatschten Beifall. Danach mussten Anhoff und Bender leider wieder gehen und verabschiedeten sich von Konny und den Anderen. Demir brachte sie noch zur Tür und bedankte sich bei seinem Chef und Bender, dass sie gekommen waren.

Als Demir auf die Terrasse zurückkam, musste er anfangen zu grinsen, denn Konny zeigte den Frauen gerade seinen Garten. Bisher hatte ihn nur Maja zu Gesicht bekommen. „Und das hast du alles selbst gemacht?“, fragte Sabine erstaunt nach, was Konny mit einem Kopfnicken bestätigte. „Wow, nicht schlecht. Wenn ich mal wieder Hilfe in meinem Garten brauche, werde ich dich holen!“, hörte Demir Stella sagen und setzte sich zu Caspar, Frank und Geb. „Ich kann einfach nicht verstehen, was so toll an Gartenarbeit sein soll!“, meinte Frank und nahm sich einen Schluck von seinem Bier. Geb und Caspar gaben ihrem Freund Recht, doch Demir sagte: „Also, mir macht Gartenarbeit Spaß!“

Seine Freunde sahen ihn ungläubig an. „Das ist doch jetzt nur ein Scherz, oder?“, wollte Geb gleich wissen, doch Demir verneinte dies: „Wieso sollte ich scherzen? Ich habe Konny öfters dabei zugesehen und ihm auch schon mal geholfen. Irgendwann wurde mir bewusst, dass ich so was gerne mache!“ „Wer sind Sie und was haben Sie mit Demir Aslan gemacht?“, fragte Geb gleich nach, was auch Lissy, die gerade etwas getrunken hatte, mitbekam. Sofort lief sie zu ihrem Vater herüber und sah ihn komisch an. „Aber Papi, dass ist doch Demir!“, sagte sie in einem empörten Ton, was Demir, Frank und Caspar zum schmunzeln brachte. Lissy war einfach zu süß. „Ich weiß, mein Schatz. Das war auch nur ein Scherz!“, erklärte Geb seiner Tochter, die gleich danach wieder zu Konny und den Frauen lief.

„Was ist denn bitte schön so schlimm daran, dass mir Gartenarbeit Spaß macht?“, wollte der Deutsch-Türke von seinem besten Freund wissen, als Lissy aus der Hörweite war. „Eigentlich nichts. Aber es ist halt voll ungewohnt, so etwas von dir zu hören. Früher hättest du das nie gemacht. Ich finde, dass du dich, seit dem du mit Konny zusammen bist, in vielen Dingen verändert hast!“, erklärte Geb und Frank und Caspar stimmten ihm zu. „Ich hoffe doch zum Positiven!“, meinte Demir und wartete gespannt auf die Antwort von seinen Freunden.

***
Was Geb wohl jetzt sagt? Habt ihr noch Zeit für ein FB?
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