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Die Besessene

von Blinki
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
11.10.2008
08.06.2009
58
56.084
1
Alle Kapitel
161 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
11.10.2008 1.516
 
Heute geht es schon mal weiter.

Vielen Dank an KonnyFan, CrazyLove und Achanti *knuddel*

Viel Spaß beim nächsten Teil.

***

Teil 37:

„Konny, was für ein Geschenk bekommt denn Demir heute Abend von dir und wieso erst dann? Wieso nicht jetzt?“, wollte sie gleich wissen, als sie bei ihm war. Konny sah sie nur fragend an. Woher wusste sie davon? Hatte Demir ihr das etwa erzählt? „Lissy, kannst du ein Geheimnis für dich behalten?“, fragte er sie und als Lissy mit ihrem Kopf nickte, meinte er: „Gut, ich nämlich auch!“ „Man Konny, du bist gemein!“, maulte Lissy herum. „Nein, bin ich nicht. Du kannst zwar alles essen, aber nicht alles wissen. Und ich glaub auch nicht, dass du das für dich behältst, wenn ich dir erzähle, was ich Demir noch schenken will!“, meinte Konny und sah Lissy an.

„Doch das kann ich für mich behalten. Bitte Konny erzähl es mir. Ich werde es wirklich nicht weitersagen. Ich verspreche es dir! Bitte!!“, flehte Lissy schon fast und Konny hatte Erbarmen mit ihr. „Na schön! Ich sage es dir!“, gab er sich geschlagen und kniete sich zu Lissy herunter und flüsterte ihr etwas ins Ohr, was er sich eben ausgedacht hatte. Er hätte ihr ja schlecht sagen können, was er Demir wirklich schenken wollte. Doch irgendetwas musste er ihr ja erzählen, sonst würde sie keine Ruhe geben.

Konny hoffte, dass Lissy damit zufrieden war und er hatte Glück. „Man das ist ja schön. Da wird sich Onkel Demir aber richtig freuen! Danke Konny, dass du es mir doch erzählt hast!“, sagte Lissy, als Konny ihr alles genau erzählt hatte. „Ja kein Problem. Aber nichts verraten!“, sagte Konny und legte seinen rechten Zeigefinger auf seine Lippen. „Nein mach ich nicht. Versprochen!“, sagte das kleine Mädchen und legte auch einen Finger auf ihre Lippen.

Demir und auch einige der anderen Gäste sahen schmunzelnd dabei zu. Es war einfach zu süß, wie sich Konny und Lissy erst kabbelten und später alles wieder in Butter war. Der Deutsch-Türke fragte sich, ob Konny Lissy auch wirklich erzählt hatte, was er ihm heute Abend schenken wollte. Er selbst wurde schon ganz neugierig und würde es am liebsten jetzt schon erfahren. ‚Vielleicht sollte ich mir Lissy schnappen und sie ausquetschen!‘, überlegte er, verwarf den Gedanken aber schnell wieder, denn irgendwie glaubte er nicht, dass Konny Lissy die Wahrheit gesagt hatte. ‚Wieso sollte Konny das auch machen? Er weiß doch, dass Lissy eine Tratschtante ist! Außerdem wäre dann die Überraschung im Eimer!‘, dachte Demir weiter.

Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als er seinen Freund sagen hörte: „Gut, dann haben wir es ja jetzt geklärt. Und denk dran Lissy! Kein Wort! Zu niemanden!“ „Du kannst dich auf mich verlassen, Konny. Meine Lippen sind verschlossen!“, sagte Lissy, die plötzlich mit zusammengekniffenen Beinen neben Konny stand. „Konny ich muss mal ganz dringend auf die Toilette. Kannst du mir zeigen, wo die ist!“, bat sie weiter und auf Konnys Kopfnicken hin, verließen sie gemeinsam das Wohnzimmer. Demir sah den Beiden verträumt hierher und stellte sich vor, wie es wäre, wenn sie ein eigenes Kind hätten und Konny mit ihrer Tochter gerade zur Toilette gehen würde. Er hoffte so sehr, dass sich der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind, wenn sie bereit dafür wären, später erfüllen würde.

Mit einem Lächeln im Gesicht ging er wieder zu seinen Gästen zurück. „Was ist denn mit dir los? Warum lächelst du so?“, fragte Geb nach, als Demir neben ihm stand und ihn anlächelte. „Ich bin im Moment einfach nur glücklich. Ich habe die Liebe meines Lebens gefunden. Habe einen klasse Job und feiere gerade meinen 30. Geburtstag mit den Leuten, die mir was bedeuten. Schöner kann das Leben doch nicht sein. Außerdem finde ich es einfach zu süß, wie Konny mit Lissy umgeht. Es wäre echt klasse, wenn das später mal bei Konny und mir mit eigenen Kindern klappen würde!“, erklärte Demir und sah Geb immer noch mit einem Lächeln im Gesicht an.

„Davon gehe ich aus. Ihr Beide würdet tolle Eltern abgeben und ich glaube nicht, dass das Jugendamt etwas dagegen haben wird?“, meinte Geb. „Du vergisst aber, dass schwule Paare nicht so einfach Kinder adoptieren können. Warten wir es erst mal ab, denn jetzt ist es noch zu früh dafür!“, sagte Demir und Geb und die anderen Männer, die zugehört hatten, stimmten ihm zu. „Das wird schon werden!“, meinte der Setführer noch kurz und danach unterhielten sie sich weiter.

Nach einer Weile betrat Lissy mit Konny zusammen das Wohnzimmer und ging sofort zu ihrer Mutter herüber, während Konny seinem Freund und den anderen Männern Gesellschaft leistete. Als das kleine Mädchen bei Maja angekommen war, hörte sie sofort, dass ihre Mutter den anderen Frauen etwas erzählte: „Also, am Schlimmsten sind ja immer diese Fressattacken und der Heißhunger. Echt schlimm, was man da so isst. Bei mir war es z. B. eingelegter Hering, saure Gurke mit Leberwurst, Schokolade und dazu Weintrauben und noch einiges mehr. Aber das will ich euch nicht alles aufzählen, sonst wird euch bestimmt ganz schlecht!“

Stella wollte gerade etwas dazu sagen, doch dazu kam sie nicht, denn Lissy mischte sich mit ein: „Mama, wann gibt es denn was zu Essen? Ich bekomme so langsam Hunger!“ „Das weiß ich nicht, mein Schatz. Da solltest du Demir oder Konny mal fragen, wann sie damit anfangen wollen!“, schlug Maja vor und schon war Lissy wieder auf dem Weg zu Demir. Dabei rief sie seinen Namen, was Sabine zum Grinsen brachte und meinte: „Lissy hält die Beiden ja ganz schön auf Trapp!“

„Ja, total. Einer der Gründe dafür ist auch, dass Lissy Demir über alles liebt und seit er mit Konny zusammen ist, mag sie Konny auch total gerne. Ab und zu gehen wir ja mal  mit den Beiden gemeinsam in die Stadt und dann will Lissy gleich von Konny und Demir in die Mitte genommen werden. Als Außenstehender könnte man denken, dass die Drei eine Familie sind. Vielleicht klappt es bei ihnen ja irgendwann mal mit Kindern. Ich würde mich auf jeden Fall mit ihnen freuen. Kinderlieb sind die Beiden ja. Das sieht man schon alleine daran, wie sie mit Lissy und auch mit Sophia umgehen!“, erklärte Maja und die Frauen sahen zu den Männern herüber, wo Lissy gerade mit Demir redete und dieser gleich darauf mit Konny.

Etwas später verließen Demir, Konny, Geb und Frank das Wohnzimmer und Lissy kam wieder zu ihrer Mutter zurück. „Demir hat gesagt, dass es in 10 Minuten was zu Essen gibt. Er holt jetzt mit Papa, Konny und Frank die Sachen und stellt sie auf den Terrassentisch. Wenn sie fertig sind, sagt Demir uns Bescheid!“, erklärte das kleine Mädchen und freute sich schon auf das Mittagessen. „Müssen wir ihnen noch irgendwas helfen?“, fragte Maja ihre Tochter, doch diese verneinte es: „Das sind doch starke Männer, die schaffen das schon. Als Anhoff nachgefragt hat, ob sie noch Hilfe brauchen, hat Demir gleich nein gesagt. Er meinte, dass sie es alleine schaffen und den Tisch hatte Konny schon vorher gedeckt!“

Damit gaben sich die Frauen zufrieden und unterhielten sich noch so lange, bis die vier  Männer wieder ins Wohnzimmer zurück kamen. Demir bat seine Gäste nach draußen, wo er kurze Zeit später das Büfett eröffnete. Da es auch einige türkische Spezialitäten gab, erklärte er ihnen, was das alles war. Zuerst nahmen sich seine Freunde und Kollegen einen Teller voller Suppe und setzten sich an dem gedeckten Tisch. Nachdem Demir und Konny ihre Gäste mit Getränken versorgt hatten, taten sie es ihnen gleich und setzten sich ebenfalls mit einem Teller Suppe an den Tisch. Danach waren Demirs türkische Spezialitäten an der Reihe und er bekam viel Lob von allen Seiten, da es ihnen hervorragend schmeckte.

„Onkel Demir, darf ich dich mal was fragen?“, wollte Lissy plötzlich mit vollem Mund wissen. „Ja klar. Aber schluck erst den Bissen herunter, dann kannst du mich gerne fragen!“, meinte der Angesprochene und das Mädchen gehorchte. „Du liebst doch Konny, oder?“, fragte sie nach, als sie den Bissen heruntergeschluckt hatte. „Lissy, dass gehört jetzt aber nicht hierher. Iss bitte erst mal deinen Teller leer!“, mischte sich Maja ein, doch Lissy blieb stur: „Ich will das aber jetzt wissen. Also, liebst du Konny?“ „Ja ich liebe ihn. Wieso willst du das wissen und warum gerade beim Essen?“, fragte Demir nach.

„Weil mich das jetzt interessiert. Wenn du Konny liebst, warum seit ihr Beide dann noch nicht verheiratet und habt noch keine Kinder? Mama und Papa lieben sich doch auch und sind verheiratet und haben auch Kinder!“, sagte das kleine Mädchen und sah Demir und auch Konny, der sich an seinem Getränk verschluckt hatte und jetzt husten musste, fragend an. Maja und Geb, denen die Situation gerade voll peinlich war, sahen ihre Tochter entgeistert an. Warum musste sie so was fragen? Noch dazu in solch großer Runde mit für sie fremden Leuten.

Während Frank Konny netterweise auf den Rücken klopfte (Anmerkung der Autorin: Hoffentlich nicht so kräftig. Demir braucht seinen Freund weiterhin in einem Stück. ), überlegte Demir was er Lissy jetzt antworten sollte.

***
Noch Zeit für ein FB? Würde mich freuen.

Wann ich den nächsten Teil poste, hängt von den FBs ab!
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