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Die Besessene

von Blinki
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
11.10.2008
08.06.2009
58
56.084
1
Alle Kapitel
161 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
11.10.2008 1.389
 
@CrazyLove, Achanti und KonnyFan: Vielen Dank für euer FB. Habe mich gefreut *knuddel*
@KonnyFan: Freut mich, dass es dir wieder gut geht und du meine FF weiterhin lesen wirst.

Ich hoffe, dass sich die anderen Leser, die meine FF auf ihrer Favoritenliste haben, auch mal melden.

Hier der nächste Teil. Viel Spaß dabei und ich hoffe, dass euch das gefällt, was Konny Demir da schenkt.

***

Teil 36:

Demir Aslan konnte es immer noch nicht glauben, was das für ein Gutschein war und las sich den Brief durch:

Mein lieber Schatz,

da wir nach den Einsätzen immer so kaputt und ausgelaugt sind und wir endlich mal Erholung brauchen, habe ich mir gedacht, dass ich dir ein Wellness Wochenende für 2 Personen schenken könnte. Anbei der Gutschein und auch drei Geschenke, die du dort gut brauchen kannst. Das genaue Datum für das Wochenende können wir uns noch aussuchen.

Ich hoffe, dass dir das Geschenk gefällt und du mich auch mitnehmen wirst.

In Liebe, dein Konny

PS: Ein Geschenk habe ich noch für dich, doch das bekommst du, wie heute Morgen schon gesagt, erst heute Abend.

Als Demir fertig war, lächelte er vor sich hin und suchte sofort den Blickkontakt mit seinem Freund. Dieser sah ihn nur erwartungsvoll an. Demir legte den Brief und den Gutschein auf den Tisch zurück, ging zu Konny herüber und gab ihm, ohne ein Wort zu sagen, einen leidenschaftlichen Kuss. Das ihre Gäste sie dabei beobachteten, war ihnen egal. Sie wussten ja eh alle, dass die beiden Männer ein Paar waren. „Danke für das schöne Geschenk!“, sagte Demir gerührt und gab Konny noch einen Kuss auf die Nasenspitze.

„Gefällt es dir denn auch wirklich?“, hakte Konny vorsichtig nach. „Ja total, sonst hätte ich mich ja eben auch nicht für das schöne Geschenk bedankt!“, grinste Demir seinen Freund an und meinte gleich noch: „Du brauchst übrigens keine Angst haben, ich werde dich schon mitnehmen.“ „Da bin ich aber erleichtert!“, kam es von Konny und fügte hinzu: „Was ich nicht so schön finde ist, dass wir im Hotel einen Monat vorher Bescheid sagen müssen, wann wir fahren wollen. Aber das hat seine Gründe, denn sie sind immer sehr schnell ausgebucht und die anderen Hotels fand ich nicht so schön. Weil ich nicht so weit fahren wollte, habe ich mir die Hotels angesehen, die hier in der Nähe sind bzw. 50 km von Berlin entfernt liegen.“

„Das ist mir eigentlich relativ egal, wann wir fahren und wo es hingeht. Hauptsache du bist dabei und ich kann mal richtig ausspannen!“, erklärte Demir und strich seinem Freund einen Haarsträhne aus dem Gesicht. „Wir können es ja bald besprechen, wann wir fahren wollen. Aber jetzt sollten wir endlich auf deinen Geburtstag anstoßen und uns um die Gäste kümmern. Für das Mittagessen ist es noch ein bisschen zu früh. Wenn wir da in einer halben Stunde anfangen ist das eigentlich in Ordnung. Oder was meinst du?“, hakte Konny nach und Demir war mit dem Vorschlag einverstanden.

„Gut, dann gehe ich jetzt in die Küche und werde den Sekt in die Gläser füllen. Du kannst dir ja in der Zwischenzeit eine Rede einfallen lassen! Ich bin gleich wieder da.“, sagte Konny und wollte gerade gehen, doch Demir hielt ihm am Arm fest. Fragend sah er seinen Freund an. „Wieso Rede einfallen lassen?“, wollte Demir von ihm wissen. „Weil du heute Geburtstag hast und da ist es so üblich, dass das Geburtstagskind eine Rede hält. Das müsstest du eigentlich wissen!“, erklärte Konny, woraufhin Demir erwiderte: „Ja schon. Aber ich mag nicht vor so vielen Leuten zu sprechen! Kannst du das nicht machen?“ Mit einem bittenden Gesichtsausdruck, den Konny normalerweise nicht widerstehen konnte, sah Demir ihn an. Doch diesmal blieb er standhaft. „Tut mir leid, Schatz. Aber da musst du jetzt durch!“, sagte Konny und nachdem sein Freund ihn losgelassen hatte, verließ er das Wohnzimmer.  

‚Na toll und was sage ich dann?‘, überlegte Demir, kam aber nach kurzer Zeit zu dem Entschluss, einfach drauf loszureden. Entweder es klappt oder nicht. Jetzt wollte er lieber mit seinen Gästen ein bisschen quatschen. Er ging zu Geb und Anhoff herüber, die sich gerade mit Christian und Thorsten unterhielten. Caspar stand schweigend daneben, während Bender und Frank über das gestrige Fußballspiel diskutierten. Die beiden waren ganz vernarrt in Fußball, was sie aber nicht sehr oft in der Öffentlichkeit zeigten. Die Frauen saßen in einer Ecke und unterhielten sich immer noch über Schwangerschaften und Kinderkriegen.

„Wo hat du denn deine bessere Hälfte gelassen?“, fragte Geb plötzlich Demir, da ihm auffiel, dass Konny gar nicht da war. „Konny ist gerade in der Küche und füllt die Sektgläser, damit wir gleich anstoßen können!“, erklärte Demir und Geb wollte wissen warum er ihm denn nicht half. „Weil ich das schon alleine schaffe. So viele Gläser sind es ja nun auch wieder nicht!“, antwortete Konny für seinen Freund und betrat mit einem Tablett voller Sektgläser das Wohnzimmer. Er ging herum und jeder der Gäste konnte sich ein Sektglas nehmen. Für Maja, Lissy und Sophia hatte Konny die Gläser mit Orangensaft gefüllt. (Anmerkung der Autorin: Der Mann denkt mit!! *g*) Konny stellte das Tablett auf den Wohnzimmertisch, nahm sich die letzten zwei Gläser, ging zu Demir herüber und reichte ihm eines der Gläser.

Dankbar nahm Demir das Glas entgegen, räusperte sich kurz und fing an zu sprechen, da schon alle ganz gespannt auf seine Rede warteten: „Wie ihr ja wisst, gehört Reden halten nicht gerade zu meinen Stärken, doch Konny hat mir gleich gesagt, dass das heute meine Aufgabe ist. Einige von euch denken jetzt bestimmt: Demir Aslan, der Sprücheklopfer, kann wirklich keine Reden halten, so was gibt es gar nicht. Aber es ist leider so. Deshalb werde ich jetzt einfach mal mein Glück versuchen und ich hoffe, dass ihr mir verzeiht, wenn ich nicht die passenden Worte finde.

Zu aller Erst möchte ich euch danken, dass ihr alle gekommen seid, um mit Konny und mir meinen 30. Geburtstag zu feiern. Danken möchte ich euch auch für die schönen Geschenke, die Lissy ausgepackt hat. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Ich hoffe, dass wir ein paar schöne Stunden miteinander verbringen werden und ihr auch Hunger mitgebracht habt, denn in ungefähr 20 Minuten fangen wir mit dem Mittagessen an. Wenn euch irgendetwas fehlen sollte oder ihr einen Wunsch habt, sagt mir oder Konny einfach Bescheid und wir werden uns sofort darum kümmern. So, jetzt müsste eigentlich alles gesagt sein. Noch mal vielen Dank fürs Kommen!“

„Vielen Dank für die Einladung!“, meinte Geb, erhob sein Glas und sagte: „Auf Demir!“ „Auf Demir!“, sagten die anderen Gäste, die ebenfalls ihr Glas erhoben hatten. Nachdem sie Demir noch ein Geburtstagsständen gebrachten hatten, stießen sie gemeinsam an. Dieser war total gerührt und bedankte sich noch einmal bei seinen Freunden und Kollegen. „Das hast du aber sehr gut hinbekommen. Ich bin stolz auf dich, mein Schatz!“, meinte Konny und gab Demir einen Kuss zur Belohnung, den dieser nur zu gerne erwiderte. Doch sie mussten sich schon bald wieder voneinander lösen, da Lissy nach Demir rief.

‚Was will die kleine Nervensäge denn jetzt schon wieder von mir?‘, fragte sich Demir selbst und ging zu Lissy herüber, die bei seinem Geburtstagstisch stand und die Geschenke betrachtete. „Was ist denn, Lissy?“, hakte er gleich nach und kniete sich vor ihr hin. „Ich wollte mal wissen was dir Konny zum Geburtstag geschenkt hat!“, meinte Lissy und sah Demir fragend an. ‚Na klasse und deswegen ruft sie mich!‘, dachte Demir und verdrehte in Gedanken seine Augen, beantwortete ihr aber die Frage: „Einen Schlüssel, einen großen Rosenstrauß und einen Gutschein für ein Wellness Wochenende!“

„Was denn für einen Schlüssel?“, fragte sie neugierig nach. „Das ist ein Schlüssel für Konnys Haus. D.h., dass wir bald zusammenziehen werden. Ich habe ja im Moment Probleme mit meinem Vermieter und wenn alles geregelt ist und ich einen Nachmieter habe, werde ich bei Konny einziehen!“, erklärte Demir ihr. „Ach so und mehr hast du nicht von ihm bekommen?“, hakte sie weiter nach. „Wieso? Das reicht doch schon. Aber Konny hat mir gesagt, dass ich heute Abend noch ein Geschenk bekommen werde!“, sagte Demir weiter. „Wieso denn erst heute Abend?“, fragte die neugierige Lissy weiter, was Demir so langsam nervte. „Das kann ich dir nicht sagen, da musst du Konny schon fragen!“ sagte er einfach und bereute es sofort, denn Lissy ging schnurstracks zu Konny hinüber.

***
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