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Die Besessene

von Blinki
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
11.10.2008
08.06.2009
58
56.084
1
Alle Kapitel
161 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
11.10.2008 1.133
 
@CrazyLove und Achanti: Vielen Dank für euer FB *knuddel*

Freu mich, dass ihr meine FF weiterhin liest. Ich hoffe, dass es bald mal wieder mehr FBs gibt. Ab jetzt werde ich einmal pro Woche, also immer Montags, einen neuen Teil on setzen. Falls es wieder mehr FB gibt, werde ich zweimal pro Woche posten.

Aber jetzt erst mal viel Spaß mit dem neuen Teil.

***

Teil 35:

„Du bist aber ganz schön neugierig, Kleine!“, kam es von dem einen Mann und Lissy sah ihn empört an: „Ich bin nicht klein. Ich bin schon 8 Jahre alt!“ „Trotzdem ganz schön neugierig für dein Alter. Aber um deine Fragen zu beantworten: Ich bin Thorsten und das ist mein Freund Christian. Und wir sind  auch schwul. Ich hoffe, dass dich das nicht stört!“, sagte Thorsten und sah Lissy an. „Wieso sollte mich das stören? Bei Onkel Demir und Konny habe ich doch auch nichts dagegen!“, erwiderte diese, worauf Thorsten meinte: „Weißt du denn überhaupt was das Wort „schwul“ bedeutet? Ich glaube ja nicht, dass du das mit deinen 8 Jahren schon genau weißt was das heißt!“

Demir, der im Türrahmen stand und die Unterhaltung mit anhörte, musste sich ein Lachen verkneifen. Er war gespannt, wie Lissys Antwort jetzt ausfallen würde. „Natürlich weiß ich das! Das hat mir nämlich meine Mama erklärt, weil mein Papa das nicht so gut kann. Mama hat mir das so erklärt, dass es nicht nur Liebe zwischen Mann und Frau gibt, sondern auch zwischen zwei Männern oder zwei Frauen. Das heißt dann bei Männern schwul und bei Frauen leibisch oder so!“, erklärte Lissy Schurlau und die drei Männer sahen sie bewundert an.

„Lesbisch heißt das. Aber da weißt du ja sehr gut Bescheid!“, meinte Christian anerkennend und wollte von ihr wissen, wie sie überhaupt hieß. „Lissy Schurlau!“, sagte das kleine Mädchen kurz und knapp und ließ die drei Männer alleine vor der Tür bzw. im Türrahmen stehen. „Die Kleine ist ja süß!“, meinte Thorsten und sein Freund gab ihm Recht. „Manchmal ist das aber auch ganz schön nervig und stressig mit ihr!“, lenkte Demir die Aufmerksamkeit auf sich.

„Hey Demir. Ich wünsche dir alles Gute zu deinem Geburtstag!“, sagte Christian und umarmte seinen Kumpel. Thorsten tat es ihm gleich und überreichte Demir ein Geschenk und eine Tüte, in der sich eine Flasche befand. Demir bedankte sich bei seinen Freunden und holte die Flasche, die nicht eingepackt war, heraus und staunte nicht schlecht. „Champagner? Wie komme ich denn zu der Ehre?“, wollte er gleich wissen und sah seine Freunde fragend an. „Vielleicht weil du heute Geburtstag hast!“, meinte Christian grinsend und sagte gleich weiter: „Aber gib Konny auch was davon ab und trink es nicht ganz alleine aus!“

„Wenn er lieb zu mir ist, werde ich ihm schon was davon abgeben! So ein kleines Schlückchen vielleicht!“, scherzte Demir herum und ließ seine beiden Freunde eintreten. „Man bist du heute wieder nett zu deinem Freund! Lass das Konny ja nicht hören, sonst bekommst du bestimmt Ärger mit ihm!“, meinte Christian, als sie auf dem Weg Richtung Wohnzimmer waren. „Was soll ich nicht hören, wo Demir vielleicht Ärger von mir bekommt?“, wollte Konstantin von Brendorp, der gerade aus der Küche kam, wissen. Die drei Männer fuhren erschrocken herum und sahen in das Gesicht des Stellvertreters, der sie fragend ansah.

Demir ging gar nicht weiter auf Konnys Frage ein und zeigte ihm gleich die Flasche Champagner: „Guck mal Schatz was ich bekommen habe!“ „Hm lecker. Da freu ich mich jetzt schon drauf, wenn wir den trinken werden. Danke Jungs!“, kam es von Konny und ihm fiel ein, dass er Christian und Thorsten noch gar nicht begrüßt hatte, was er sofort nachholte. Danach gingen die Jungs ins Wohnzimmer und begrüßten erst einmal die anderen Gäste. Bei Sabine und Stella stellten sich Christian und Thorsten vor, da sie sich vorher noch nie gesehen hatten. „Was wollt ihr trinken?“, fragte Konny die beiden und holte die Getränke, während Demir die beiden Geschenke auf den Tisch legte und sofort wieder von Lissy in Beschlag genommen wurde.

„Onkel Demir können wir die Geschenke auspacken?“, wollte sie wissen und sah ihn mit einem Gesichtsausdruck an, dem er nicht widerstehen konnte. Wie er das hasste. Warum musste Lissy ihn auch immer mit ihren grün-braunen Augen so angucken? Er wollte ihr gerade antworten, als es erneut an der Tür klingelte. ‚Heute geht es ja zu wie im Taubenschlag!‘, dachte Demir. Bevor er das Wohnzimmer verließ, sagte er noch zu Lissy: „Ich bin gleich wieder da und dann können wir die Geschenke auspacken. Also warte bitte noch so lange.“

‚Das können eigentlich nur noch Anhoff und Bender sein. Die anderen Jungs wollten ja erst heute Abend zum Grillen kommen!‘, dachte Demir als er zur Haustür ging und diese öffnete. Und tatsächlich, vor der Tür standen Kommandeur Thomas Anhoff und Joachim Bender. „Ich wünsche Ihnen alles Gute zu Ihrem Geburtstag, Aslan!“, gratulierte der Kommandeur als Erster und gab Demir die Hand. Bender tat es seinem Chef gleich. „Wir, d.h., einige Leute aus dem Lagezentrum haben zusammen geschmissen. Wir hoffen, dass Ihnen das gefällt!“, sagte Anhoff und überreichte Demir einen Präsentkorb und ein weiteres Geschenk. Dankbar nahm es dieser in Empfang. „Danke Chef. Kommen Sie doch rein. Die Anderen sind schon alle da!“, kam es von Demir und ließ die beiden letzten Gäste eintreten.

Im Wohnzimmer angekommen begrüßten Anhoff und Bender die anderen Gäste und Konny, während Lissy jetzt unbedingt mit Demir die Geschenke öffnen wollte. „Also gut du kleine Nervensäge. Dann lass uns anfangen. Ich kenne dich ja und du gibst erst Ruhe, wenn du deinen Willen bekommen hast!“, sagte er und ging mit der glücklichen Lissy zum Geburtstagstisch. Sofort nahm sie sich das erste Geschenk und riss es auf. Zum Vorschein kamen ein Paar Motorradhandschuhe. Demir freute sich tierisch darüber, denn seine Handschuhe waren vor kurzer Zeit kaputt gegangen. Über die nächsten Geschenke freute er sich genauso. Das Meiste war für seine Susi bestimmt, was er sich auch gewünscht hatte.

Beim letzten Geschenk war Demir etwas verwirrt. Wozu brauchte er Badelatschen, ein Handtuch und einen Bademantel? Und von wem war das Geschenk überhaupt. Lissy hatte doch schon die ganzen Geschenke, die er von seinen Freunden und Kollegen bekommen hatte, geöffnet. War das etwa von Konny? Er blickte zu seinem Freund herüber, doch dieser sah ihn nur neugierig an.

„Onkel Demir, da war noch ein Briefumschlag in dem Geschenk!“, sagte Lissy und überreichte ihm diesen. Demir öffnete ihn und holte einen Gutschein und einen Brief hervor. Zuerst sah er sich den Gutschein an und starrte ungläubig darauf. Konny war schon ganz gespannt was sein Schatz zu dem Geschenk sagen würde, welches er vorhin, als Demir an der Tür war, auf den Tisch gelegt hatte. Er hoffte, dass ihm das auch gefiel.

***

Was Konny Demir wohl geschenkt hat?
Noch Zeit für ein FB?
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