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Die Besessene

von Blinki
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
11.10.2008
08.06.2009
58
56.084
1
Alle Kapitel
161 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
11.10.2008 1.057
 
Danke CrazyLove für dein FB *knuddel*

Echt schade, dass es nicht mehr gibt.

Ab jetzt werde ich erst mal einen Teil pro Woche posten und wenn es mehr FB gibt, werde ich wieder mehr on stellen.

Aber hier erst mal der neue Teil.

***

Teil 34:

Demir hatte Lissy noch gehört, als er sich auf den Weg Richtung Haustür machte und musste sich ein Lachen verkneifen. Das war mal wieder typisch Lissy Schurlau. Die würde solange nerven, bis sie ihren Willen bekam. ‚Sie ist genauso schlimm wie ihr Vater. Das hat sie bestimmt von ihm geerbt!‘, dachte er grinsend und nahm sich fest vor, dass er, wenn er das nächste Mal im Wohnzimmer war, endlich ihr Geschenk öffnete. Noch länger wollte er sie nicht mehr warten lassen.

„Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Demir!!“, scholl es ihm entgegen, nachdem er die Haustür geöffnet hatte. Davor standen Frank mit seiner Freundin Sabine, Caspar mit Stella und Petra. „Hey Alter. Alles Gute zu deinem Geburtstag!“, gratulierte Frank ihm als Erster und umarmte ihn freundschaftlich. Caspar und die Frauen gratulieren ihm ebenfalls und überreichten Demir zwei Geschenke. „Dankeschön. Kommt doch rein!“, sagte der Deutsch-Türke und ließ seine Gäste eintreten.

Im Wohnzimmer angekommen begrüßten sich die restlichen Männer der Einheit 50 und die Frauen erst einmal ausgiebig. „Hey Maja, wie geht es dir? Wir haben uns ja lange nicht mehr gesehen!“, begrüßte Sabine die schwangere Frau und umarmte sie kurz. „Hey Sabine. Uns beiden geht es gut!“, sagte Maja grinsend und hielt ihre Hände auf den Bauch. „Wie jetzt? Bist du etwa wieder schwanger?“, wollte Franks Freundin ungläubig wissen. Sie ließ einen spitzen Schrei los, als Maja es ihr mit einem Kopfnicken bestätigte.

Sofort eilte Frank, der sich mit seinen Freunden unterhalten hatte, zu ihr herüber. „Alles in Ordnung bei dir, Schatz?“, wollte Frank besorgt wissen. „Ja bei mir ist alles in Ordnung! Aber Maja und Geb werden wieder Eltern!“, klärte sie ihren Freund grinsend auf, der sie nur verwirrt ansah. „Hä?“, kam es von ihm, was sowohl Sabine als auch Maja zum Lachen brachte. „Mensch Frank, bist du verpeilt. Maja ist wieder schwanger!“, sagte Sabine, nachdem sie sich etwas beruhigt hatte.  

Das bekamen auch Caspar, Stella und Petra mit und die fünf Personen gratulierten den werdenden Eltern. „Das ist voll schön. Ich freu mich für euch. In welchem Monat bist du denn? Wisst ihr schon was es wird? War das Kind geplant?“, bombardierte Sabine Maja mit Fragen. „Ich bin im 4. Monat. Bis jetzt wissen wir noch nicht, was es wird. Ich möchte es gerne wissen, aber Geb möchte sich überraschen lassen und nein, das Kind war eigentlich nicht geplant!“, beantworte Maja die Fragen. Jetzt hatten die Frauen ein schönes Thema wo sie sich drüber unterhalten konnten.

„Na das kann ja noch was werden. Hoffentlich überreden die Mädels Maja, dass sie sich doch überraschen lässt! Ich verstehe sowieso nicht, warum sie es diesmal wissen will!“, kam es von Geb, der mit seinen Leuten auf dem Sofa Platz genommen hatte. „Rede doch mal mit ihr darüber!“, schlug Konny vor, worauf Geb meinte: „Das hat mir dein Schatz auch schon geraten. Ich werde das auf jeden Fall noch mal machen müssen!“ „Und wenn sie es nicht will, musst du halt den Kürzeren ziehen!“, gab Demir von sich und wollte gleich danach wissen, ob die Jungs etwas zu Trinken haben wollte.

Nachdem die Jungs ihm gesagt hatten, was sie trinken wollten, stand Demir auf und wollte zu den Frauen gehen, als Lissy mit dem Geschenk zu ihm kam. „Ich mach das schon mit den Getränken. Pack du jetzt erst mal ihr Geschenk aus, sonst ist sie gleich wieder eingeschnappt!“, flüsterte Konny ihm ins Ohr. „Danke Schatz!“, bedankte sich Demir bei seinem Freund, gab ihm einen kurzen Kuss und setzte sich zurück auf das Sofa. Sofort setzte sich Lissy neben ihm und hielt ihm ohne ein Wort zu sagen das Geschenk vor die Nase.  

Demir nahm das Geschenk an sich und begutachtete es erst einmal. Auf dem Geschenk war ein zusammengerolltes Blatt Papier und eine schöne Sonnenblume. „Nun mach schon. Pack endlich aus!“, forderte Lissy ihn ungeduldig nach. Sie wollten jetzt endlich wissen, was Demir zu dem Geschenk sagte. „Ist ja schon gut, Lissy. Ich bin ja schon dabei. Aber vorher wollte ich mir das Geschenk etwas genauer ansehen. Du hast das nämlich richtig schön eingepackt, Lissy!“, erklärte Demir, legte die Sonnenblume an die Seite und entfaltete das Blatt Papier. Es war ein selbst gemaltes Bild mit Glückwünschen zum Geburtstag.  

Danach öffnete er das Geschenkpapier und nach einigen Sekunden hielt er eine selbst gebastelte Schachtel in der Hand. Demir öffnete diese und zum Vorschein kam eine Kette. Er nahm sie in die Hand und betrachtete die Kette. Sie war einfach wunderschön. Vor allem die Steine mit den einzelnen Buchstaben, die seinen Namen bildeten, fand er am schönsten. „Die habe ich in der Schule bei Kunst und Werken gemacht!“, kam es von Lissy und aus ihrer Stimme konnte er Stolz hören. „Die ist wunderschön. Vielen Dank Lissy!“, sagte Demir und umarmte das kleine Mädchen.

„Jetzt muss du die Kette aber auch noch ummachen!“, bat Lissy, als sie sich wieder voneinander gelöst hatten. „Natürlich mach ich die um. Die soll doch auch jeder sehen. Aber es wäre schön, wenn du mir ein bisschen helfen würdest, denn alleine schaffe ich das nicht!“, sagte Demir und mit Lissys Hilfe hatte er die Kette nach kurzer Zeit um. Geb sah schmunzelnd dabei zu und fand, dass Demir ein klasse Vater abgeben würde.

Er musste noch mehr lächeln, als er seine Tochter sagen hörte: „Komm Onkel Demir. Lass uns mal zu einem Spiegel gehen, damit du dir angucken kannst, wie schön die Kette an deinem Hals aussieht!“ Demir war sofort einverstanden, verließ zusammen mit Lissy das Wohnzimmer und ging zur Garderobe, wo der nächste Spiegel war.

Während er sich im Spiegel betrachtete und Konny die Getränke verteilte, klingelte es erneut an der Tür. „Ich mach auf!“, sagte Lissy gleich, die näher an der Haustür stand und öffnete sie. „Wer seid ihr denn? Euch kenne ich ja überhaupt nicht! Und warum haltet ihr Händchen. Seid ihr auch schwul? Onkel Demir und Konny sind das nämlich auch!“, durchlöcherte Lissy die beiden Männer, die händchenhaltend vor der Tür stand, mit Fragen. Demir wurde so langsam neugierig, wer da vor der Haustür stand und ging zu Lissy herüber.

***

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