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Die Besessene

von Blinki
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
11.10.2008
08.06.2009
58
56.084
1
Alle Kapitel
161 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
11.10.2008 1.136
 
Danke CrazyLove für dein FB *knuddel*

Hier ist auch schon der nächste Teil.

Da ich ab morgen nicht mehr da bin und erst am 02.01.2009 wieder kommen, wird dieser Teil der letzte dieses Jahres sein.

Ich wünsche euch damit viel Spaß!!

***

Teil 31:

„Die Frau nennt mich einen dahergelaufenen Typen? Die hat doch nicht mehr alle Tassen im Schrank! Warum kann die uns nicht langsam mal in Ruhe lassen? Das nervt total! Glaubt sie wirklich, dass du zu ihr zurückkommst, wenn sie droht, mir etwas an zu tun? Eigentlich müsste sie wissen, dass wir als Polizisten jeden Tag Gefahren und Drohungen ausgesetzt werden!“, sagte Konny, als er den Brief gelesen hatte. Zuerst dachte er, dass es ein Witz war, doch nach Demirs Gesichtsausdruck zu urteilen, musste es die Wahrheit sein.

„Klar weiß sie das. Schließlich waren wir längere Zeit zusammen. Ihr Problem ist es halt, dass sie es nicht wahr haben will, dass ich jetzt jemand Anderen liebe. Noch dazu einen Mann. Mit den Drohungen erhofft sich Leyla, dass ich zu ihr zurückkomme. Was ich aber nicht tun werde. Zumindest nicht, so lange du nicht direkter Gefahr ausgesetzt bist!“, sagte Demir, woraufhin Konny gleich erwiderte: „Das wirst du schön bleiben lassen, mein Lieber. Auch wenn ich in Gefahr sein sollte, gehst du nicht zu ihr zurück, um ihr das zu geben, was sie will!“

„Ich will aber nicht, dass dir wegen mir etwas passiert! Du kennst Leyla nicht. Die ist zu Allem fähig. Ich könnte mir das dann nie verzeihen, wenn sie dich in die Finger bekommt und dir was antut!“, meinte der Deutsch-Türke und sah seinen Freund verzweifelt an. „Was willst du denn dagegen machen? Willst du jetzt rund um die Uhr auf mich aufpassen?“, hakte Konny nach und fügte noch hinzu: „Wenn die sich was in den Kopf gesetzt hat, wird sie erst Ruhe geben, bis sie das bekommen hat, was sie will. Aber ich hoffe immer noch, dass du nicht zu ihr zurückkehrst, wenn es mal soweit kommen sollte!“

„Wenn ich dir so helfen kann, werde ich auf jeden Fall zu ihr zurückgehen!“, meinte Demir fest entschlossen und Konny schüttelte nur mit seinem Kopf. „Was bringt dir das denn bitte schön? Du liebst sie doch gar nicht. Außerdem glaube ich, dass sie mich nicht einfach so gehen lassen würde, wenn du wieder zu ihr zurückkommst. Sie wird in mir immer einen Gegner sehen.“

„Das weiß ich auch, aber ich werde trotzdem alles daran setzen, dass sie dich nicht bekommt. Ich könnte es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, wenn dir etwas passiert. Notfalls binde ich dich ans Bett fest! Man, warum habe ich nur ihre Handynummer gelöscht? So könnte ich jetzt bei ihr anrufen und die Sache klären!“, fluchte Demir vor sich hin. Konny musste bei dem Gedanken, wie er die ganze Zeit am Bett gefesselt wäre, grinsen.

Doch er wurde schnell wieder ernst und wollte von seinem Freund wissen: „Glaubst du wirklich, dass das was bringen würde, wenn du sie anrufst? Ich glaube es nämlich nicht,  dass du sie so umstimmen kannst. Wie ich dir schon gesagt habe, versucht sie alles daran zu setzen, damit du zu ihr zurückkommst. Vielleicht würde sie dabei auch über Leichen gehen!“

Geschockt sah Demir Konny an: „Nein Konny. Das kann ich mir bei ihr nicht vorstellen, dass sie soweit gehen würde. Ich traue ihr zwar Vieles zu, aber nicht so was. Sie würde nie ein Menschenleben aufs Spiel setzen. Ich will nur hoffen, dass ich damit auch recht behalte, denn ich will dich nicht verlieren. Dazu liebe ich dich zu sehr!“ „Ich liebe dich auch!“, kam es von Konny und das Paar gab sich einen Kuss.

„Und was machen wir jetzt? Irgend etwas müssen wir doch unternehmen!“, wollte Demir wissen, als sie sich voneinander gelöst hatten und sah Konny fragend an. „Schatz, lass uns das bitte morgen klären. Ich will jetzt nicht mehr darüber reden. Heute ist dein Geburtstag und den solltest du genießen!“, bat der blonde 9er, doch Demir war nicht ganz glücklich damit: „Wie soll ich meinen Geburtstag genießen, wenn ich weiß, dass mein Freund jederzeit von meiner Ex entführt werden kann?“

„Jetzt übertreibst du aber wirklich. Wir sind doch heute die ganze Zeit zusammen und die anderen Jungs sind auch da. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie zuschlagen wird, wenn ihr Alle um mich herum seid. Außerdem weißt du gar nicht, ob sie auch wirklich heute zuschlagen wird. Das ging aus ihrem Brief nicht hervor. Es kann auch passieren, wenn wir überhaupt nicht damit rechnen!“, gab Konny von sich, doch so richtig brachte es immer noch nichts.

Da Demir immer noch sehr besorgt aussah, meinte der blonde Mann weiter: „Ich mach dir einen Vorschlag. Du denkst jetzt nicht mehr daran und genießt den heutigen Tag und Montag werden wir mit Geb über die Sache reden. Vielleicht hat er eine Idee, was wir machen könnten, damit sie uns in Ruhe lässt!“

Das Geburtstagskind dachte über Konnys Worte nach und kam zu dem Entschluss, seinen Geburtstag zu genießen. Was brachte das auch schon, wenn er die ganze Zeit über die Sache nachdachte? Wie sein Freund schon sagte, wussten sie nicht, wann Leyla zuschlagen würde und außerdem war Konny heute nicht alleine.

„Also gut, ich werde den Tag genießen und morgen reden wir mit Geb darüber. Aber versprich mir bitte, dass du nicht alleine irgendwo hingehst!“, stellte Demir noch die Forderung. „Alleine auf die Toilette gehen darf ich schon noch, oder?“, stellte Konny die Gegenfrage, was Demir zum Grinsen brachte und mit seinem Kopf nickte.  

Nachdem das geklärt war, erledigten die beiden Männer noch die restlichen Vorbereitungen und gingen danach gemeinsam Duschen. Da Demir immer noch über die Sache nachdachte, wollte Konny ihn auf andere Gedanken bringen und verpasste seinem Freund kurzerhand einen Blowjob. Mit einem Grinsen auf dem Gesicht, verließ Demir mit seinem Freund die Dusche und sie zogen sich an.

Da sie noch ein bisschen Zeit hatten, bis die ersten Gäste kamen, holten Konny und Demir schon mal die Sachen fürs Mittagessen nach oben, damit diese später nicht so kalt waren. „Mensch wir haben ja noch gar nicht auf deinen Geburtstag angestoßen!“, sagte Konny, als er die Flasche Sekt im Kühlschrank sah. Er holte zwei Gläser aus dem Wohnzimmerschrank, öffnete die Flasche und machte die Gläser damit voll.

Danach gab Konny seinem Freund ein Glas, der dieses dankbar in Empfang nahm und sagte: „Also mein Schatz. Ich wünsche dir noch mal alles Gute zu deinem Geburtstag und ich hoffe, dass du ihn jetzt genießen wirst!“ „Danke Konny, das werde ich!“, kam es von Demir und bevor die beiden Männer anstießen, gaben sie sich noch einen leidenschaftlichen Kuss. Bis die Gäste kamen, setzen sie auf das Sofa und kuschelten miteinander.

***

Noch Zeit für ein FB?

Wünsche allen meinen Lesern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!
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