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Die Besessene

von Blinki
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
11.10.2008
08.06.2009
58
56.084
1
Alle Kapitel
161 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
11.10.2008 881
 
KonnyFan, CrazyLove und Achanti: Vielen Dank für euer FB. Ich freu mich immer wieder darüber.
KonnyFan: Nein habe ich nicht. Hätte ich Bülent mal in Berlin zeigen soll *g* Da war die Anzeige schon fertig *grins* Steht doch drin wo gefegt wird.

Hier ist auch schon der nächste Teil!!

***

Teil 30:

Demir Aslans Weg führte zuerst zum Bäcker, wo er zum Glück nicht sehr lange warten musste und nach einigen Minuten verließ er mit den Baguettestangen und den Fladenbroten bewaffnet den Laden. Er packte die Sachen in den Kofferraum und fuhr zum Schlachter weiter. Dort angekommen stieg er aus und sah schon von draußen, dass es im Laden ganz schön voll war. ‚Na klasse, da kann ich ja lange warten. Aber es nützt nichts. Wir brauchen das Grillzeug!’, dachte Demir und betrat den Laden.

15 Minuten später war er endlich an der Reihe und sagte der Verkäuferin, dass er die Bestellung abholen wollte, die Konny vor ein paar Tagen aufgegeben hatte. Nachdem Demir ihr den Namen genannt hatte, holte sie die Tüte mit den Fleisch und den Würstchen. „Das nächste Mal sagen Sie einfach Bescheid, wenn Sie nur etwas abholen wollen! Dann bedienen wir Sie zwischendurch und Sie müssen nicht so lange warten!“, sagte die Verkäuferin und Demir nickte. Er bezahlte, wünschte den Verkäuferinnen noch ein schönes Wochenende und verließ mit der Tüte den Laden.

Auch diese Tüte packte er in den Kofferraum und machte sich auf den Weg zu seiner Wohnung. Er konnte zum Glück direkt vor dem Haus parken und stieg aus. Demir schloss die Haustür auf und holte sich seine Post aus dem Briefkasten. Sofort fiel ihm ein Briefumschlag mit einer roten Rose ins Auge. Er konnte sich schon denken von wem der war, doch er wollte ihn nicht hier unten öffnen. Deshalb stieg er die Treppenstufen nach oben und betrat kurze Zeit später seine Wohnung.

Zu aller erst vergewisserte Demir sich, ob in seiner Wohnung auch alles in Ordnung war. Danach setzte er sich ins Wohnzimmer, öffnete den Brief und las ihn durch. Wie er sich schon gedacht hatte, war der Brief mal wieder von seiner Exfreundin. Er konnte einfach nicht glauben, was Leyla geschrieben hatte und musste ihn noch einmal lesen:

Mein geliebter Demir,

ich kann nicht verstehen, dass du mich nicht zu deinem Geburtstag eingeladen hast. Deshalb gratuliere ich dir auf diesem Wege.

Ich wünsche dir alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag.
Ich liebe dich von ganzem Herzen und wir gehören zusammen. Daher werde ich dafür sorgen, dass du deinen nächsten Geburtstag mit mir verbringst und nicht mit diesem Kerl!! Deshalb solltest du gut auf ihn aufpassen, denn es kann ihm jederzeit etwas passieren. Ich lasse es nämlich nicht zu, dass so ein dahergelaufener Typ mir einfach meinen Freund wegnimmt!

Wir gehören zusammen und das wird auch bald der Fall sein! Ich freue mich schon auf unsere gemeinsame Zeit.

In ewiger Liebe

Deine Leyla *Tausend Küsse*

Irgendwie machte ihm der Inhalt des Briefes Angst. Demir fragte sich, ob Leyla ihre Drohung bald wahr machen würde? Würde sie Konny wirklich etwas antun? Das musste er verhindern! Plötzlich fiel ihm ein, dass sich Leyla seit dem ersten Brief gar nicht mehr bei ihm gemeldet hatte. Lag das etwa daran, weil sie schon plante, wie sie Konny am Besten loswerden konnte?

‚Ich muss sofort zu Konny und gucken wie es ihm geht. Nicht, dass sie jetzt schon zuschlagen will! Schließlich ist er im Moment alleine zu Hause und somit ein perfektes Ziel für sie! Wenn Leyla uns beobachtet, weiß sie, dass er alleine ist! Ich könnte mich in den Hintern beißen, weil ich mein Handy nicht mitgenommen habe.‘, dachte Demir, verließ schnellen Schrittes die Wohnung und machte sich auf den Weg zu seinem Freund.

Auf die Idee zu kommen, Konny einfach von seinem Festnetz anzurufen, kam Demir nicht. Dazu war er einfach zu nervös und wollte jetzt so schnell wie möglich zu ihm. Dass er dabei einmal über eine rote Ampel fuhr, war ihm egal. Im Moment war sein Freund viel wichtiger. Endlich am Haus angekommen stieg er aus und lief zur Haustür. Die Sachen wollte Demir erst holen, wenn er sich vergewissert hatte,  dass mit Konny alles in Ordnung war.

„Konny?“, rief Demir gleich, als er das Haus betreten hatte. Gespannt wartete er auf eine Antwort, die zum Glück auch gleich kam. „Ich bin in der Küche!“, hörte er seinen Freund sagen und atmete erleichtert auf. Leyla hatte also noch nicht zugeschlagen. Trotzdem musste er weiterhin auf der Hut sein, da er nicht wusste, wann sie ihre Drohung wahr machen würde. ‚Ich muss das irgendwie verhindern. Ich will nicht, dass Leyla Konny etwas antut. Aber wie kann ich ihr das nur klar machen? Ihre Handynummer habe ich ja leider schon gelöscht!’, dachte er und bekam gar nicht mit, dass Konny aus der Küche kam.

„Hey Schatz ist alles in Ordnung bei dir? Und wo hast du die Sachen vom Bäcker und Schlachter gelassen?“, fragte Konny nach, doch sein Freund antwortete ihm nicht. „Demir!“, sagte er ein bisschen lauter und diesmal reagierte der Angesprochene. Konny fragte ihn, was mit ihm los sei und während sie die Tüten und die Post hereinholten, erzählte der Deutsch-Türke es seinem Freund. Er zeigte Konny auch den Brief von Leyla.

***
Na hat es euch gefallen. Freu mich auf FB!!
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