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Die Besessene

von Blinki
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
11.10.2008
08.06.2009
58
56.084
1
Alle Kapitel
161 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
11.10.2008 976
 
@CrazyLove und KonnyFan: Vielen Dank für euer FB *knuddel* Jetzt ist ja schon wieder Donnerstag und es geht weiter *grins*
@KonnyFan: Wie das Geschenk ausfallen wird, wirst du noch erfahren, aber es dauert noch eine bisschen.
@Feendrache: Welcher seltener Anblick *g* Über dein FB habe ich mich gefreut. Vielen Dank. Die Kapitel sind noch zu kurz? Die sind doch schon viel länger, als vorher.

Aber genug geredet, hier ist der nächste Teil.

Auf meinem Profil könnt ihr euch die Anzeige angucken (ist dort bis Montag zu sehen). Deshalb noch mal einen herzlichen Dank an Setführer aus dem Forum.

Ich wünsche euch jetzt erst mal viel Spaß mit dem nächsten Teil.

***

Teil 29:

„Hör dir das mal an, was hier steht!“, sagte Demir und las die Anzeige vor:

„Kaum zu glauben aber wahr,
unser Quotentürke wird heut‘ 30 Jahr.
Für dieses wunderschöne Feste,
wünschen wir ihm nur das Allerbeste.
Doch eine Sache kam uns zu Ohren,
seinen Freund lässt er immer noch schmoren.
Nach einigen Monaten die sie zusammen sind,
reicht es immer noch nicht für ein Ehering.
Deshalb ist es heute um 17:00 Uhr soweit,
dann steht am Rathaus in Potsdam ein Besen für ihn bereit.
Nach dem erlösenden Jungfrauenkuss,
ist mit der Fegerei erst Schluss.“

„Das ist aber schön gedichtet worden. Was meinst du wer das gemacht hat?“, wollte Konny wissen, als Demir geendet hatte. „Ich schätze mal, dass das Maja war. Die kann so was richtig gut. Aber die Idee wird wohl von Geb gekommen sein. So was bekommt der nämlich fertig!“, erklärte das Geburtstagskind seinem Freund und nörgelte plötzlich herum: „Man ich habe da echt keinen Bock drauf, so was zu machen. Nachher muss ich mich noch verkleiden und mach mich voll zum Horst. Da kann ich gut drauf verzichten! Ich will lieber hier schön Geburtstag feiern, als beim Rathaus zu fegen und zu warten, dass mich da irgendeine Tussi oder ein Kerl frei küsst!“

„Hey Schatz. Beruhig dich bitte wieder. Ich habe dir gestern schon gesagt, dass das Fegen zum Brauch dazu gehört. Außerdem bin ich der festen Überzeugung, dass du schnell freigeküsst wirst und nicht so lange fegen musst. Wer kann schon so einem attraktiven und gutaussehenden Kerl widerstehen?“, versuchte Konny seinen Freund zu beruhigen und grinste ihn an.

Demir konnte nicht anders und musste zurückgrinsen. „Hoffentlich hast du damit Recht. Ich habe echt keine Lust, so lange zu fegen. Aber ändern kann ich es eh nicht. Wenn Geb sich was in den Kopf gesetzt hat, muss das auch durchgezogen werden. Also werde ich wohl abwarten müssen, ob ich mich verkleiden darf oder nicht und wie lange es mit dem Fegen dauert!“, gab er sich nach kurzer Zeit geschlagen und Konny nickte zufrieden.

„Ich will nur hoffen, dass ich durch das Fegen keinen Muskelkater oder Verspannungen bekomme!“, jammerte Demir plötzlich weiter. Konny verdrehte nur die Augen und sagte genervt: „Mensch Schatz. Warte doch erst mal ab. Vielleicht wird es gar nicht so schlimm und du wirst gleich erlöst. Ansonsten hast du ja einen netten Freund, der dich massieren könnte, wenn es wirklich so schlimm wird!“ „Das würdest du wirklich machen?“, hakte Demir nach und blickte Konny in die Augen. „Ja, aber nur wenn du jetzt aufhörst zu jammern!“, forderte der blonde 9er seinen Freund auf und dieser gehorchte sofort. „So ist es brav!“, grinste Konny zufrieden und gab Demir einen Kuss, den er nur zu gerne erwiderte.

Als sie sich voneinander gelöst hatten, fiel Demirs Blick auf die Wanduhr und er erschrak:  „Man, das ist ja schon voll spät. Ich muss jetzt langsam mal losfahren und die restlichen Sachen abholen. Nicht das der Bäcker und der Schlachter zu machen und wir stehen ohne Grillzeug da. Das kommt nicht gut an!“ „Ja mach das. Aber fahr jetzt bitte nicht wie eine gesenkte Sau. So viel ich weiß machen der Bäcker und der Schlachter am Samstag um 12:00 Uhr zu und das sind noch gute 50 Minuten. Also bloß keine Hektik!“, bat Konny, denn er kannte Demirs Fahrstil, wenn er es eilig hatte. Dieser war genauso schlimm, wie bei den Einsätzen.

„Kein Bange. Ich werde schon vorsichtig fahren. Schließlich will ich noch etwas von meinem Geburtstag haben. Trotzdem werde ich versuchen mich zu beeilen, damit ich dir noch helfen kann! Du sollst hier schließlich nicht alles alleine machen! Mal gucken wie voll das beim Schlachter und beim Bäcker ist. In meiner Wohnung geht es ja schnell. Da wollte ich eh nur nach dem Rechten sehen und die Post abholen!“, erwiderte der dunkelhaarige 9er, doch Konny winkte ab:

„Ich schaffe das schon alleine. So viel ist es ja auch nicht mehr, was gemacht werden muss. Im Moment eigentlich nur noch den Tisch draußen decken und noch einmal durch saugen. Die Suppe werde ich anmachen, wenn ich die beiden Sachen erledigt habe. Das andere Essen können wir aus dem Keller holen, wenn wir geduscht und uns frisch gemacht haben!“

„Okay, dann bis später!“, sagte Demir, gab Konny einen ausgiebigen Abschiedskuss und wollte gerade die Küche verlassen, als er seinen Namen hörte. Er drehte sich um und sah Konny fragend an. „Die brauchst du bestimmt. Oder willst du etwa mit deinem Motorrad fahren? Nur dann frage ich mich, wie du die Sachen transportieren willst?“, hakte der blonde junge Mann nach und hielt seine Autoschlüssel hoch.

„Ich habe eigentlich gedacht, dass ich einen Rucksack mitnehme und die Sachen dort hineinpacke. Aber so ist es natürlich noch viel besser. Danke Schatz!“, bedankte Demir sich bei seinem Freund, nahm den Autoschlüssel in Empfang und gab ihm noch einen letzten Kuss, bevor er endgültig die Küche verließ und zu Konnys Auto ging.

Während er sich auf dem Weg zum Schlachter und zum Bäcker machte, holte Konny das Geschirr und die Gläser aus dem Wohnzimmerschrank und deckte damit den Tisch.

***
Ich hoffe euch hat mein Gedicht, die Anzeige und der Inhalt gefallen.

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