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Die Besessene

von Blinki
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
11.10.2008
08.06.2009
58
56.084
1
Alle Kapitel
161 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
11.10.2008 895
 
@CrazyLove, Achanti und KonnyFan: Vielen Dank für euer FB *knuddel*
@KonnyFan: Wirst noch erfahren, ob Demirs Ex dazwischen funkt *g*

Hier ist auch schon der nächste Teil. Viel Spaß dabei.

***

Teil 28:

Am nächsten Morgen wurde Demir wach, da ihm irgendetwas fehlte. Verschlafen tastete er die rechte Seite des Bettes ab, wo eigentlich Konny liegen sollte. Doch er konnte nur das Bettlaken an seinen Händen fühlen. Demir öffnete seine Augen und sah sich um. Doch nirgendswo konnte er Konny entdecken. „Konny?“, fragte er und wartete auf eine Antwort, aber sie kam nicht. Demir wiederholte es noch einmal, erhielt aber immer noch keine Antwort von seinem Freund. Als er sich gerade aus dem Bett schälen wollte, ging die Tür auf und ein nur in Boxershorts bekleideter Konstantin von Brendorp betrat das Schlafzimmer.

Demir konnte sehen, dass Konny ein Tablett dabei hatte, welches er gerade auf dem kleinen Nachttisch abstellte. Danach ging der blonde 9er zu ihm herüber und sang dabei: „Happy Birthday to you, Happy Birthday to you. Happy Birthday dear Demir, Happy Birthday, to you!“ Konny setzte sich auf den Bettrand und beugte sich zu Demir herunter. „Herzlich Glückwunsch zum Geburtstag, mein süßer Schatz!“, sagte er und gab seinem Freund einen Geburtstagskuss. Während des Kusses, der immer leidenschaftlicher wurde, legte Demir seine Hände in Konnys Nacken und zog ihn immer weiter nach unten.

„Danke Konny!“, sagte Demir glücklich, als sie sich wegen Luftmangels von einander trennen mussten. Ohne irgendetwas zu sagen, löste sich Konny aus Demirs Umarmung und stand wieder auf. Er ging zum Nachttisch und kam mit dem beladenen Tablett zurück zum Bett. Dort setzte er sich auf seine Seite und stellte das Tablett vorsichtig aufs Bett ab. „Ich dachte mir, dass wir Beide bei diesem schönen Anlass im Bett essen könnten. Oder eher gesagt: Ich werde dich füttern. Aber bevor wir anfangen, möchte ich dir das hier noch geben!“, sagte Konny und hielt Demir eine kleine Schachtel mit einer Schleife hin. „Das andere Geschenk bekommst du heute Abend, wenn alle Gäste wieder weg sind!“, fügte er noch hinzu und Demir, der sich ein wenig aufgesetzt hatte, nahm das Geschenk an sich.

Vorsichtig löste er die Schleife und nach einigen Sekunden hatte er die Schachtel geöffnet. Er nahm den Inhalt in seine Hand und betrachtete den Schlüssel, der sich in dem kleinen Kästchen befand. „Damit du jeder Zeit zu mir kannst, wenn wir mal getrennt schlafen und du Sehnsucht nach mir hast. Und wenn wegen deiner Wohnung alles geregelt ist, möchte ich, dass du bei mir einziehst!“, erklärte Konny und schaute zu seinem Freund, der ihn nur ungläubig ansah.  

„Konny, das ist…wow…ich bin sprachlos!“, brachte Demir hervor und sah Konny freudestrahlend an. „Gefällt es dir denn auch? Also das mit dem Zusammenziehen!“, hakte Konny vorsichtig nach. Er wusste ja nicht wie Demir das finden würde. Sie hatten zwar schon mal darüber geredet, ganz fest stand die Sache allerdings noch nicht. „Ja Konny, mir gefällt das total. Ein schöneres Geschenk hättest du mir nicht machen können. Ich danke dir dafür!“, sagte das Geburtstagskind überglücklich, zog Konny wieder nach unten und sie gaben sich einen erneuten leidenschaftlichen Kuss.

Da sie so langsam Hunger bekamen, fingen sie mit dem Frühstück an. Demir sah sich die Sachen auf dem Tablett an und ihm lief das Wasser im Mund zusammen. Konny hatte nur seine Lieblingssachen auf dem Tablett stehen, mit denen er jetzt auch gefüttert wurde. Das Gleiche wollte er aber auch bei Konny machen, doch dieser ließ es nicht zu. „Du hast heute Geburtstag und da möchte ich dich noch ein bisschen verwöhnen, bevor wir aufstehen müssen und der ganze Trubel anfängt!“, war die Begründung von dem Stellvertreter, der nebenbei aß und Demir war einverstanden.

Während er von Konny gefüttert wurde, fragte er sich, was wohl das andere Geschenk sein würde und wieso sein Schatz bis heute Abend damit wartete. ‚Das hat bestimmt einen guten Grund, warum er mir das jetzt noch nicht gibt! Aber ich sollte nicht die ganze Zeit darüber nachdenken und mich lieber überraschen lassen!‘, dachte er und genoss das restliche Frühstück.

Als sie fertig gefrühstückt hatten, kuschelten sie noch eine Weile miteinander, doch dann mussten sie leider aufstehen, was das Paar ungern tat. Am liebsten wären sie den ganzen Tag im Bett geblieben, was jetzt aber nicht mehr ging, da sie schon bald die ersten Gäste empfangen würden. Außerdem mussten sie noch die restlichen Sachen erledigen, bevor es losgehen konnte. So standen sie schweren Herzens auf, zogen sich an und gingen nach unten. Duschen wollten sie erst, wenn sie alles fertig hatten, denn sonst müssten sie bestimmt noch einmal duschen.

Ihr erster Gang führte zur Küche, um das Tablett abzuräumen. Demir stellte die Lebensmittel in den Kühlschrank und Konny füllte den Geschirrspüler mit dem dreckigen Geschirr. Bevor Demir losfuhr, wollte er noch schnell in die Tageszeitung gucken, die auf dem Esstisch lag. Er schlug die letzte Seite auf und sein Blick fiel sofort auf eine Anzeige und er las sie sich durch. „Na klasse. Da kann ich mich ja auf was gefasst machen!“, sagte Demir in einem nicht gerade begeisterten Ton, als er die Anzeige gelesen hatte. „Was ist denn?“, hakte Konny nach, der die Zeitung noch nicht durchgelesen hatte, und sah seinen Freund fragend an.

***
Was wohl in der Anzeige steht? Auflösung am Donnerstag.

Es wäre schön, wenn ich auch mal von wem anders ein FB bekommen könnte.
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