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Die Besessene

von Blinki
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
11.10.2008
08.06.2009
58
56.084
1
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161 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
11.10.2008 1.066
 
Danke ihr Lieben für euer FB *knuddel*

Hier der nächste Teil!!

***

Teil 27:

Morgen war es nun endlich soweit. Demir Aslan würde seinen 30. Geburtstag feiern. (Anmerkung der Autorin: Ich weiß, dass die Jungs schon viel älter sind, aber ich wollte das so machen!) Alle Leute, die er eingeladen hatte, hatten zugesagt und so waren sie zusammen mit Konny und ihm insgesamt 20 Leute. Sogar Anhoff und Bender, die er ebenfalls einlud, wollten kommen. Aber der Kommandeur teilte Demir bei der Zusage gleich mit, dass er nicht so lange bleiben würde, da seine Vertretung nur für zwei Stunden im Lagezentrum sein konnte.

Dem Deutsch-Türken machte dieses nichts aus, denn Anhoff hatte seinem Team und Petra für Demirs großen Tag zu Ableistung von Überstunden freigegeben. Darüber hatten sie sich tierisch gefreut, als der Kommandeur es ihnen mitgeteilt hatte. Falls irgendwelche Einsätze an diesem Samstag hereinkamen, sollte Set 40 das übernehmen. Konny und Demir mussten sich nur für den heutigen Tag Urlaub nehmen. Was sie auch gerne taten.

Eigentlich feierte Demir seine Geburtstage lieber im kleinen Kreis, doch da er 30 wurde, beschloss er es diesmal anders zu machen. Schließlich nullte man nicht jedes Jahr. Den nächsten Geburtstag konnte er wieder ruhiger angehen lassen. Nur mit seinem Freund oder auch mit seinen Freunden. Doch das würde er sich erst überlegen, wenn es soweit war. Jetzt stand morgen erst mal eine große Feier an, zu der noch einiges vorbereitet werden musste.

Deshalb waren er und Konny nicht so spät aufgestanden, damit sie auch wirklich alles erledigen konnten. Zwar hatten Geb, Frank und Caspar ihre Hilfe nach der Arbeit angeboten, doch das Paar sagte ihnen gleich, dass sie es schon alleine schaffen würden. Schließlich hatten sie den ganzen Tag für die Vorbereitungen Zeit. Falls es doch nicht klappen sollte, würden sie sich sofort bei ihren Freunden melden.

Nachdem sie gefrühstückt hatten, fuhren sie mit Konnys Auto zum Einkaufen, um die restlichen Sachen zu besorgen. Es waren wirklich nur noch Kleinigkeiten. Den größten Teil hatten sie in den letzten Tagen schon gekauft. Dafür mussten sie sich einen Leihwagen nehmen, denn sonst hätten sie nie die vielen Getränkekisten, die Grillkohle und die ganzen Lebensmittel zu Konnys Haus bekommen.

Das Grillzeug hatten sie schon beim Schlachter vorbestellt und würden es morgen früh abholen, genauso wie die Baguettes und die Fladenbrote vom Bäcker. Da Demir morgen noch mal zu seiner Wohnung musste, wollte er es gleich verbinden. In dieser Zeit wollte Konny den Tisch fertig decken, einige Getränke kalt stellen und noch mal schnell durch saugen.

Nach gut einer Stunde waren sie vom Einkaufen zurück und nachdem sie alles ins Haus gebracht hatten, begannen sie mit den Vorbereitungen. Zuerst wollten sie die Badezimmer sauber machen, bevor sie in die Küche gingen. Konny nahm sich das obere Badezimmer vor und Demir das Gäste-WC in der unteren Etage. Beide 9er waren froh, dass sie den größeren Hausputz schon gestern nach der Arbeit erledigt hatten, sonst wären sie heute bestimmt nicht vor Mitternacht damit fertig gewesen.

Das ganze dauerte nicht so lange und so konnten sie in die Küche gehen und mit der Essensvorbereitung anfangen. Erst am späten Nachmittag waren sie damit fertig und brachten die Leckereien in den Keller, der als Kühlschrank dienen sollte. Danach gönnten sich die beiden Männer erst mal eine verdiente Pause und tranken ein kühles Bier. „Also eins sage ich dir gleich, den nächsten Geburtstag feiern wir Beide alleine!“, sagte Demir total erschöpft und Konny, der genauso kaputt wie sein Freund war, nickte zustimmend.

Zum Glück mussten sie jetzt nur noch die Tische und Stühle auf die Terrasse stellen, dann hatten sie endlich Feierabend. Da der Wetterbericht für morgen schönes Wetter angesagt hatte, beschloss das Paar draußen zu feiern und falls es morgen doch anfangen sollte zu regnen, würden sie die Feier ins Haus verlegen. Nachdem sie sich ein bisschen erholt hatten, gingen sie nach draußen. Bevor sie die Tische und Stühle auf die Terrasse stellten, fegten Konny und Demir noch schnell die Terrasse durch.

„Ich will nur hoffen, dass ich morgen nicht auch noch fegen muss!“, sagte Demir dabei und Konny meinte: „Ich glaub schon, dass du fegen darfst. Dafür wird Geb schon sorgen. Außerdem kennst du doch den Brauch, dass unverheiratete Männer an ihrem 30. Geburtstag fegen müssen!“ „Ja ich weiß. Aber das Gute ist ja, dass ich gleich freigeküsst werden kann!“, freute sich Demir, worauf Konny im Fegen innehielt und seinen Freund fragend ansah: „Warum?“ „Na, du kannst mich doch gleich frei küssen!“, erklärte Demir ihm gleich und hörte ebenfalls mit dem Fegen auf. „Da muss ich dich leider enttäuschen, mein Schatz. Du weißt doch auch, dass dich nur Jungfrauen frei küssen dürfen und ich bin keine mehr!“, sagte Konny daraufhin und musste sich ein Lachen verkneifen, als er Demirs bedrücktes Gesicht sah.

„Stimmt. Das hatte ich ganz vergessen. Am Besten wäre es, wenn wir Beide jetzt noch schnell heiraten, damit ich morgen nicht fegen muss!“, schlug der dunkelhaarige Mann seinem Freund vor, doch Konny war von dieser Idee nicht gerade begeistert. „Wie willst du das denn bitteschön jetzt noch machen? Das Standesamt hatte heute nur bis Mittags auf und ich glaube kaum, dass wir als schwules Paar einfach so heiraten könnten. Zumal ich noch gar nicht bereit dafür bin. Und wenn es wirklich soweit sein sollte, möchte ich auch einen wunderschönen Antrag haben!“, erteilte er Demir eine Abfuhr.

„Das sollte eigentlich nur ein Scherz sein! Außerdem bin ich selbst auch noch nicht bereit zu heiraten!“, meinte der Deutsch-Türke und dachte: ‚Aber wenn es soweit ist, werde ich dir einen Heiratsantrag machen, den du nie wieder vergessen wirst!‘ „Mensch Demir. Lass diese doofen Scherze!“, sagte Konny und fegte weiter, denn er wollte jetzt endlich fertig werden. Nach einem kleinen „Sorry“ machte auch Demir weiter. 10 Minuten später waren sie fertig und stellten die Tische und Stühle hin. Auch den Grill machten sie schon startbereit.

Da die beiden Männer der GSG9 Hunger bekamen, machten sie sich schnell was zu Essen und nach einer Weile gingen sie in die Badewanne. Völlig entspannt legten sie sich eng aneinander gekuschelt ins Bett und Konny war nach kurzer Zeit auch schon eingeschlafen. Nur Demir konnte nicht gleich einschlafen, da er sehr aufgeregt wegen morgen war. Während er noch einige Zeit über den morgigen Tag nachdachte, strich er Konny immer wieder liebevoll über die Wange. Doch irgendwann nahm die Müdigkeit Überhand und so schlief auch er ein.

***

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