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Die Besessene

von Blinki
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
11.10.2008
08.06.2009
58
56.084
1
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161 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
11.10.2008 733
 
@CrazyLove und KonnyFan: Danke für euer FB *knuddel*
Ihr bleibt mir wenigstens treu.

Es geht auch schon weiter.

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Teil 26:

Der Deutsch-Türke konnte es einfach nicht fassen, dass Leyla seinen Freund am Telefon bedroht hatte. Warum tat sie so was? Wollte sie damit etwa erreichen, dass er wieder zu ihr zurück kam? Dazu würde es aber nie kommen. Er liebte Konny und nicht sie! Doch wie es aussah, wollte sie es einfach nicht begreifen, dass zwischen ihnen beiden nichts mehr lief. Der 9er fragte sich immer wieder, warum er auch ausgerechnet mit ihr geschlafen hatte? Warum konnte es nicht eine andere Frau gewesen sein? Doch er wusste, dass er sich darüber keinen Kopf mehr machen sollte. Es war passiert und er konnte es nicht mehr ändern.

Demir wünschte sich, dass Konny nie an sein Handy gegangen wäre, denn er wollte ihn da nicht mit reinziehen. Allerdings wusste er, dass er seinem Freund keinen Vorwurf machen konnte. Schließlich hatte er keine Ahnung, wer am anderen Ende der Leitung war. Genauso wenig wie er selbst. Außerdem glaubte er, dass Leyla ihre Drohung zu einem späteren Zeitpunkt ausgesprochen hätte, wenn sie nicht mit Konny gesprochen hätte. Aber er hoffte immer noch, dass Leyla ihre Drohung nicht wahrmachen würde. Er wollte nicht, dass seinem Freund etwas passierte. Konny hatte damit überhaupt nichts zu tun. Es war eine Sache zwischen ihm und Leyla.

„Ich verstehe einfach nicht, warum sie nicht kapiert, dass es zwischen uns vorbei ist und ich jetzt mit dir glücklich bin!“, sagte Demir und Konny erwiderte: „Ist doch ganz einfach, Schatz. Sie liebt dich immer noch und ist der festen Überzeugung, dass es bei dir genauso ist. Deshalb will sie dich auch für sich alleine haben und sieht in mir einen Nebenbuhler, der unbedingt ausgeschaltet werden muss!“ Als Konny geendet hatte, schwiegen die beiden Männer eine Weile und dachte über die Sache nach.

„Meinst du, dass sie ihre Drohung auch wirklich wahr machen wird?“, durchbrach Konny die Stille. „Zu trauen würde ich ihr das auf jeden Fall. Aber keine Bange Konny, dazu wird es nicht kommen. Ich werde schon aufpassen, dass dir nichts passiert!“, erklärte Demir.

„Das ist nett von dir Schatz. Aber ich kann schon auf mich selbst aufpassen. Ich bin schließlich Polizist!“, gab Konny bekannt, woraufhin Demir meinte: „Das weiß ich, aber ich will trotzdem ein Auge auf dich haben! Damit es nicht soweit kommen wird, werde ich beim nächsten Telefonat von meiner Ex sagen, dass ich nichts von ihr will und sie uns in Ruhe lassen soll!“

„Ich glaub ja nicht, dass das was bringen wird. Die Frau setzt alle Hebel in Bewegung, damit du zu ihr zurückkommst!“, warf Konny ein, doch Demir schüttelte mit seinem Kopf: „Darauf kann sie aber lange warten. Ich bin mit dir zusammen und werde dich bestimmt nicht verlassen, nur weil sie mich noch liebt. Das muss schon auf Gegenseitigkeit beruhen, doch das tut es nicht. Denn ich liebe dich und möchte dich auch nicht mehr missen!“

„Das hast du schön gesagt. Ich liebe dich auch!“, kam es von Konny und sie gaben sich einen leidenschaftlichen Kuss. Zum Glück war das jetzt alles geklärt. „Lass uns bitte von was anderem sprechen. Ich habe keine Lust die ganze Zeit über meine Ex zu reden!“, bat Demir, nachdem sie sich  voneinander gelöst hatten und Konny war sofort einverstanden. Er verstand seinen Freund sehr gut, da er ebenfalls keine Lust mehr hätte, über das Thema zu reden. Er konnte es ja eh nicht verhindern, wenn sie ihre Drohung wahr machen würde.

„Wie war es gestern eigentlich auf dem Seminar?“, hörte er Demir fragen. Konny wollte ihm gerade antworten, als sein Blick auf die Uhr fiel. „Mist. Wir müssen zur Arbeit!“, sagte er und  stand sofort auf. Demir tat es ihm gleich, nachdem auch er zur Uhr gesehen hatte. Durch ihr Gespräch war die Zeit sehr schnell vergangen und jetzt war es höchste Zeit zur Arbeit zu fahren, wenn sie keinen Anschiss vom „Alten“ bekommen wollten.

Der Deutsch-Türke schnappte sich seine Tasche und verließ zusammen mit Konny die Wohnung. Da Konny nicht direkt an Demirs Wohnung parken konnte, mussten sie noch ein Stück laufen. An Konnys Wagen angekommen, stiegen sie ein und fuhren Richtung Lagezentrum. Während der Fahrt erzählte Konny Demir wie es auf dem Seminar war. Als er geendet hatte, redeten sie noch über die Vorbereitung für Demirs Geburtstag.

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