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Die Besessene

von Blinki
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
11.10.2008
08.06.2009
58
56.084
1
Alle Kapitel
161 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
11.10.2008 906
 
Auch beim Slash geht weiter. Schade, dass es wieder nur ein FB ist. Aber da kann man nichts machen!

Vielen Dank CrazyLove für dein FB *knuddel*

Hier der nächste Teil. Ich hoffe es gefällt euch so!

***

Teil 25:

Für längere Zeit war Stille im Wohnzimmer von Demir Aslan, denn Konny musste das Gesagte von Demir wirklich erst mal verarbeiten, bevor er ihm antworten konnte. ‚Demir hat mich also doch nicht betrogen! Oder hat er sich das vielleicht nur ausgedacht? Aber was nützt ihm das, wenn er mich anlügt. Er weiß doch ganz genau, dass ich sofort verschwinden würde. Zumal er mir ja auch versichert hat, dass er mich von ganzem Herzen liebt und mir nie so etwas antun würde. Also muss es der Wahrheit entsprechen, denn so was würde er nicht einfach nur so sagen. Dazu kenne ich ihn schon gut genug. Aber wenn ich ihn schon so gut kenne, hätte ich doch wissen müssen, dass an der Sache nichts Wahres dran ist, oder?

Jedenfalls bin ich richtig erleichtert, dass er mich doch nicht betrogen hat. Und ich Idiot mach so einen Aufstand. Ob er mir das jemals verzeihen wird? Aber eigentlich war es ja mein gutes Recht, denn ich wusste schließlich nicht, was Sache ist. Zum Glück hat er mir das Alles erklärt. Allerdings ist es schon ein bisschen komisch, wenn man erfährt, dass dein Freund mit einer Frau geschlafen hat, nur damit er herausfindet, ob er schwul ist oder nicht. Es hätte doch bestimmt auch andere Möglichkeiten geben können. Jetzt ist es aber passiert und man kann es nicht ändern. Und da wir an diesem Zeitpunkt noch nicht zusammen waren, brauche ich nicht eifersüchtig zu sein.

Ich sollte ihm langsam mal antworten, dass ich ihm glaube. Er wartet doch schon ungeduldig darauf!‘, dachte Konny noch zum Schluss und sah zu Demir herüber, der ihn die ganze Zeit angesehen hatte und sich fragte, wie Konny reagieren würde. „Demir, als Erstes möchte ich dir danken, dass du mir endlich reinen Wein eingeschenkt hast. Aber ich finde es schon etwas komisch, dass du mit einer Frau schläfst, nur damit du herausfindest, ob du schwul bist oder nicht. Doch das ist jetzt egal und auch eine andere Sache. Jedenfalls wollte ich dir sagen, dass ich dir glaube, dass du mich nicht betrogen hast. Es tut mir leid, dass ich dich vorhin so angemacht und als Arschloch bezeichnet habe! Ich hoffe, dass du mir verzeihst!“, sagte Konny und sah Demir bittend an.

Dieser kam immer näher auf seinen Schatz zu, legte ihm eine Hand auf den Oberschenkel und meinte: „Hey Schatz. Du musst dich nicht bei mir entschuldigen. Du hattest allen Grund misstrauisch zu sein. Wäre ich an deiner Stelle gewesen, ich hätte genauso reagiert. Außerdem muss ich mich bei dir entschuldigen und nicht umgekehrt. Es tut mir furchtbar leid, dass ich dir die Sache mit Leyla nicht schon früher erzählt habe. Vielleicht wäre es jetzt ganz anders abgelaufen.  

Ich habe halt gedacht, dass das keine Rolle spielt, da wir Beide zu der Zeit noch nicht zusammen waren. Doch jetzt habe ich die Quittung dafür bekommen. Wie heißt es so schön: Hinterher ist man immer schlauer! Jedenfalls weiß ich, dass das ein sehr großer Fehler war, mich wieder mit Leyla einzulassen. Schließlich war ich einige Zeit mit ihr zusammen und wusste deshalb schon, wie sie so drauf war. Wenn ich es könnte, würde ich die Sache wieder rückgängig machen. Aber es geht ja leider nicht.

Doch jetzt weißt du es ja zum Glück alles und ich bin auch richtig erleichtert, dass du mir glaubst und nicht böse bist. Dafür danke ich dir. Ich liebe dich, Konny!“, sagte Demir überglücklich und nachdem auch Konny ihm gesagt hatte, wie sehr er ihn liebe, gaben sie sich einen leidenschaftlichen Kuss. Beide Männer waren in diesem Moment richtig glücklich. Konny, weil Demir ihn doch nicht betrogen hatte und Demir, weil Konny ihm glaubte.

„Demir ich muss dir auch noch etwas erzählen!“, sagte Konny, als sie sich voneinander gelöst hatten. „Schieß los!“, forderte Demir ihn auf und sah seinen Freund fragend an. Was kam jetzt? Musste Konny ihm auch so etwas beichten? Hoffentlich nicht! Darauf konnte er nämlich gut und gerne verzichten.

„Also es ist so. Als Petra und ich in der Umkleide waren, fing dein Handy an zu klingeln und es hörte auch nicht mehr auf. Da ich ein Zweitschlüssel von dir habe, beschloss ich das Handy herauszuholen und dranzugehen. Ich hoffe, dass das okay für dich war. Ansonsten tut es mir leid. Jedenfalls habe ich mich gemeldet, wie ich das immer mache, wenn ich an fremde Telefone gehe und erst war Stille. Nachdem ich noch mal nachgefragt habe, meldete sich plötzlich eine weibliche Stimme und sagte zu mir, dass ich mich von ihrem Freund fernhalten sollte, sonst würde mir etwas Schlimmes passieren.

Erst habe ich gedacht, dass das nur ein Scherz sei oder dass sich die Frau verwählt bzw. mich mit jemanden Anderen verwechselt hatte. Doch nachdem du mir die Sache mit deiner Ex erzählt hast, ergibt es alles einen Sinn für mich. Ich bin der festen Überzeugung, dass sie das an deinem Handy war, die mir gedroht hat. Wer sollte sonst so etwas machen? Sie hat allen Grund dazu, denn die Frau will dich auf jeden Fall zurück haben, egal mit welchen Mitteln!“, erklärte der blonde 9er seine Vermutung, deutete auf den Brief und sah in ein geschocktes Gesicht von Demir.

***
Was sagt ihr dazu wie Konny reagiert hat?
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