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Die Besessene

von Blinki
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
11.10.2008
08.06.2009
58
56.084
1
Alle Kapitel
161 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
11.10.2008 1.093
 
@KonnyFan und CrazyLove: Vielen Dank für euer FB *knuddel*

Hier ist auch schon der nächste Teil!!

***
Teil 24:

„Also Konny. Zu Allererst muss ich dir sagen, dass Leyla meine Exfreundin ist. Wir waren mal zusammen, doch dann hat sie mich betrogen und ich habe sofort mit ihr Schluss gemacht!“, fing Demir an zu erklären und Konny sah ihn mit großen Augen an. Leyla war die Exfreundin von Demir? Aber warum hatte sie ihm einen Brief mit so einem Inhalt geschrieben?

„Du fragst dich jetzt bestimmt, warum sie mir den Brief geschrieben hat, noch dazu mit diesem Inhalt!“, Demir sah zu seinem Freund herüber und als dieser mit seinem Kopf nickte, fuhr er fort: „Ich hatte dir ja schon einiges erzählt, als ich dir meine Liebe gestanden habe. Also angefangen mit unserer gemeinsamen Nacht bis hin zu der Sache, wo ich mit einer Frau geschlafen habe, da ich mir noch nicht über meine Gefühle dir gegenüber im Klaren war. Ich habe dir nie erzählt wer die Frau war, aber es war Leyla.

Dazu möchte ich dir jetzt die ganze Geschichte erzählen:

Ich saß eines Abends in einer Kneipe und habe über uns Beide nachgedacht. Dabei habe ich einiges getrunken und mich immer wieder gefragt, was mit mir los sei. Eigentlich stand ich doch nur auf Frauen und war nicht schwul. Aber durch diese eine gemeinsame Nacht ist alles anders geworden. Ich wollte es einfach nicht wahr haben, dass ich mich plötzlich in einen Mann verliebt hatte. Noch dazu in Konstantin von Brendorp, den Krümelkacker vom Dienst. Entschuldige den Ausdruck, aber das warst du früher noch für mich. Doch jetzt ist es ganz anders. Wirklich! Das musst du mir einfach glauben.

Jedenfalls kam Leyla irgendwann in die Bar und sprach mich an. Ich habe ihr gleich klipp und klar gesagt, dass sie mich in Ruhe lassen soll, weil ich absolut nichts mehr von ihr wissen wollte. Doch sie sagte mir, dass sie nur auf Jemanden wartete. Was sich später aber als Lüge herausstellte und sie nur wegen mir in der Bar war. Ich frage mich immer noch, warum sie wusste, dass ich da war? Aber ich vermute, dass sie mich durch Zufall sah und sich gedacht hatte, jetzt oder nie.

Auf jeden Fall wollte sie mir, bis ihre Verabredung kam, Gesellschaft leisten. Ich wollte eigentlich ablehnen, doch da ich schon einiges intus hatte, konnte ich ihrem Blick nicht widerstehen und war einverstanden. Sie versuchte mich um ihren kleinen Finger zu wickeln, doch ich sagte ihr, dass sie es für ihren Macker aufheben sollte. Gleich danach entschuldigte sie sich bei mir, weil sie mich betrogen hatte, doch ich nahm dies nicht an. Zum Glück ließ sie mich erst einmal in Ruhe und so konnte ich über dich nachdenken.

Ich fragte mich, was an Konstantin von Brendorp so toll war, dass ich Gefühle für ihn habe? Mir sind ganz schön viele Sachen eingefallen, die ich an dir mag, was mich erschrecken ließ. Ich beschloss die Sache so schnell wie möglich zu vergessen, da ich der festen Überzeugung war, dass ich nicht schwul war. Ich wollte aus der Bar verschwinden, doch Leyla hielt mich auf. Ihre angebliche Verabredung kam auch nicht und so verließen wir gemeinsam die Bar. Eigentlich wollte sie mich nur zu meiner Wohnung bringen, aber sie hatte eine ganz andere Richtung eingeschlagen. Wenige Minuten später waren wir an ihrer Wohnung angelangt.

Ich fragte sie was das sollte, doch sie meinte nur zu mir, dass sie mir alles erzählen würde, wenn wir oben in ihrer Wohnung wären. Nach langem hin- und her willigte ich ein und wir gingen nach oben. Dort erklärte sie mir, dass sie mich immer noch liebte und irgendwann spürte ich ihre Lippen auf die meinen. Ich wollte sie erst wegstoßen, doch ich wollte mir beweisen, dass ich nicht schwul war. So habe ich den Kuss erwidert und nach kurzer Zeit haben wir miteinander geschlafen. Das Komische dabei war, dass ich die ganze Zeit an dich denken musste und so habe ich sie von hinten genommen. Ihr schien das wohl zu gefallen, da ich sie immer lauter stöhnen hörte.

Ich stellte mir vor, dass wir beide wieder miteinander schlafen würden und da habe ich wohl etwas laut gesagt, was ihr nicht gefallen hatte. Jedenfalls fragte sie mich, wer denn Konny sei. Ich wusste erst nicht, wo sie deinen Namen plötzlich her hatte und sie erzählte mir, dass ich als ich kam „Konny, ich liebe dich!“ sagte. Meine Exfreundin wurde immer wütender und wollte von mir wissen, wer Konny sei. Zuerst dachte sie, dass du eine Frau bist, doch dann habe ich ihr die Wahrheit erzählt. Warum sollte ich auch lügen? Sie hat mich total angeschrieen und aus ihrer Wohnung geschmissen. Vorher sagte sie noch, dass wir Beide das noch bereuen würden.

Als ich nach Hause ging, stellte ich mir viele Fragen. So wurde mir auch bewusst, dass ich mich wirklich in dich verliebt hatte und ich gerade den größten Fehler in meinem Leben gemacht hatte. Warum musste ich mich auch ausgerechnet mit Leyla wieder einlassen? Ich habe irgendwann mit Geb über die Sache geredet und er meinte, dass ich dir es auf jeden Fall sagen sollte, was ich für dich empfinde. Was ich ja dann auch getan habe. Die Sache mit Leya und ihre Drohung habe ich dadurch erst mal verdrängt.

Und jetzt nach über drei Monaten meldet sie sich wieder bei mir. Ich glaube nämlich auch, dass sie mich die ganze Zeit auf dem Handy angerufen und gleich wieder aufgelegt hat, als ich mich meldete. Was sollte sonst der Satz „Es ist immer wieder schön deine Stimme am Telefon zu hören“? Glaub mir Konny. Ich habe nie mit ihr telefoniert, noch mit ihr geschlafen, als wir schon zusammen waren. Es war wirklich nur die einmalige Sache, die ich dir gerade erzählt habe. Danach war überhaupt nichts mit einer Frau gewesen. Ich würde so was auch nie tun, weil ich dich von ganzem Herzen liebe. Ich könnte dich auch nie leiden sehen!

Leyla will es nicht wahr haben, dass ich dich liebe und nicht sie. Sie liebt ja mich anscheinend immer noch, wie du aus dem Brief entnehmen konntest. Deshalb hat sie ihn auch geschrieben und will uns so auseinander bringen. Doch ich hoffe, dass du mir mehr glaubst, als so einem wertlosem Blatt Papier. Ich kann dir nur immer wieder sagen, dass ich dich von ganzem Herzen liebe und dich nie betrügen würde!“, damit beendete Demir seine Erzählung und ließ Konny erst mal genügend Zeit um das alles zu verarbeiten.

***

Was wird Konny wohl sagen? Noch Zeit für ein FB?
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