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Die Besessene

von Blinki
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
11.10.2008
08.06.2009
58
56.084
1
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161 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
11.10.2008 872
 
Nur ein FB? Schade, aber kann man nichts machen.

Hier ist der nächste Teil.

***

Teil 22:

Am nächsten Morgen stand Demir rechtzeitig auf, damit er fertig war, wenn sein Schatz ihn abholte. Zuerst ging er in die Küche und machte sich sein Frühstück. Zwei Scheiben Toast und ein Becher Kaffee. Nachdem er aufgegessen hatte, holte er sich seine Kleidungsstücke und ging unter die Dusche. Gerade als er aus der Dusche kam, klingelte es an seiner Haustür. ‚Ist das etwa schon Konny?‘, fragte sich Demir verwundert, schlang sich ein Handtuch um seine Hüften und ging zur Wohnungstür.

Da er zum Glück eine Gegensprechanlage hatte, konnte er erst mal nachfragen, wer überhaupt vor der Tür stand. Es konnte ja auch sein, dass es gar nicht Konny war, sondern irgendein Vertreter, der ihm was verkaufen wollte oder noch wer ganz anderes. Darauf hatte er jetzt keine Lust, denn er war ja nur mit einem Handtuch bekleidet. Wie würde das dann aussehen, wenn plötzlich ein wildfremder Mann oder Frau vor ihm stand? Doch Demir hoffte, dass es Konny war. Wer sollte sonst so früh bei ihm klingeln?

Um es endlich zu erfahren, fragte er nach und bekam als Antwort: „Ich bin es. Konny.“ Demir atmete erleichtert aus, betätigte den Knopf für die Haustür, damit Konny eintreten und nach oben kommen konnte. Er wartete hinter der Wohnungstür auf seinen Schatz. Nur mit einem Handtuch bekleidet wollte er nicht auf den Flur gehen. Es konnte ja sein, dass seine neugierige Nachbarin, Frau Rotkohl, wieder am Spion stand und ihn beobachtete. Demir musste bei dem Namen grinsen. Irgendwie erinnerte er sich immer an den Film „Das Sams“, wenn er seine Nachbarin sah oder an sie dachte.

„Warum versteckst du dich denn hinter der Tür?“, hörte er plötzlich eine Stimme sagen, die eindeutig zu Konny gehörte. „Komm erst mal rein, dann weißt du warum!“, sagte er und der blonde 9er tat wie ihm geheißen. „Hey Schatz! Warum bist du noch nicht angezogen?“, wollte Konny gleich verwundert wissen, als er die Wohnungstür verschlossen hatte und Demir sah. „Weil du eine halbe Stunde zu früh dran bist!“, erklärte der Deutsch-Türke, da er eben auf die Uhr im Wohnzimmer geschaut hatte. Auf Konnys fragenden Gesichtsausdruck hin, deutete er in die Richtung und der Stellvertreter sah ebenfalls dort hin.

„So ein Mist aber auch. Ich habe ganz vergessen, dass ich den Wecker wieder anders stellen muss, wenn ich alleine bin. Tut mir leid!“, entschuldigte sich Konny bei Demir und sah ihn mit einem Gesichtsausdruck an, den der dunkelhaarige Mann nicht widerstehen konnte. „Ist nicht so schlimm. Du musst jetzt halt nur so lange warten, bis ich fertig bin. Ich kann ja schlecht so zur Arbeit gehen!“, meinte Demir und erhielt dafür von Konny ein schelmisches Grinsen. „Also ich hätte nichts dagegen, wenn du immer so herumläufst!“, erklärte er und ging immer näher auf seinen Freund zu. „Wenn wir zu Hause sind, kann ich das gerne machen. Ansonsten geht das leider nicht. Aber jetzt wäre es schön, wenn ich einen Gute-Morgen-Kuss von dir bekommen könnte!“, forderte Demir von Konny und dieser kam der Aufforderung nur zu gerne nach.

„Ich verschwinde jetzt wieder ins Badezimmer und mach mich fertig. Falls du Durst oder Hunger hast, weißt du ja wo die ganzen Sachen stehen!“, sagte Demir und auf Konnys Kopfnicken, gab er ihm noch einen kurzen Kuss und ging wieder ins Badezimmer zurück. Die Badezimmertür lehnte er aber nur an. Er trocknete sich ab und zog sich an. „Sag mal Schatz. Wie viele Monate musst du eigentlich vorher kündigen?“, fragte Konny aus der Küche. Demir wunderte sich. Warum fing Konny gerade jetzt mit der Sache an? „Es müssten drei Monate sein, wieso fragst du?“, wollte er wissen.

„Weil ich es absolut nicht in Ordnung finde, dass dein Vermieter schon wieder die Miete erhöht hat. Dass hat er doch dieses Jahr schon einmal gemacht. Meines Erachtens nach ist das nicht rechtens und du könntest deswegen klagen. Aber ich würde an deiner Stelle lieber kündigen und schleunigst einen Nachmieter suchen. So könntest du viel schneller aus der Wohnung ausziehen!“, erklärte Konny und Demir hakte gleich nach: „Heißt das, dass ich bei dir einziehen kann?“ Er wartete gespannt auf eine Antwort von seinem Freund, doch die kam nicht. „Konny?“, fragte er noch mal nach, doch wieder kam keine Reaktion von dem blonden 9er.

Dieser wollte sich nämlich gerade einen Becher aus dem Schrank holen, als er über den Papierkorb stolperte und das ganze Papier auf dem Fußboden landete. „Mist!“, fluchte Konny leise vor sich hin und sammelte das Papier wieder ein.  Er wollte es zurück in den Papierkorb tun, als ihm ein rosa farbender Brief auffiel. Eigentlich wollte er den Brief nicht lesen - schließlich war es Demirs Brief -, aber irgendetwas sagte ihm, dass er ihn doch lesen sollte. Was er auch gleich tat:

Mein allerliebster Demir,

ich wollte dir noch mal sagen, dass ich die gemeinsame Nacht mit dir total genossen habe. Auf eine Wiederholung würde ich mich tierisch freuen. Ich frage mich was du eigentlich noch von diesem Kerl willst, wenn du mich haben kannst!

Es ist immer wieder schön deine Stimme am Telefon zu hören! Wäre schön, wenn du dich mal melden würdest. Meine Handynummer hast du ja noch!

In ewiger Liebe

Deine Leyla
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