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Die Besessene

von Blinki
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
11.10.2008
08.06.2009
58
56.084
1
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161 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
11.10.2008 870
 
Schade, nur ein FB. Aber besser als nichts. Vielen Dank CrayLove. Hier geht es auch schon weiter.

***

Teil 21:

Mittlerweile waren fünf Tage vergangen, in denen Demir Aslan immer wieder Anrufe auf sein Handy bekommen hatte. Als er dran gegangen war und sich meldete, wurde sofort aufgelegt. Ihm und auch Konny ging das so langsam auf die Nerven und Demir beschloss, die Handynummer nach seinem Geburtstag ändern zu lassen. Vorher hatte er noch keine Möglichkeit in ein Handygeschäft zu gehen, da die ganze freie Zeit schon für den Geburtstag verplant war.

Jetzt war der Deutsch-Türke gerade auf den Weg zu seiner Wohnung. Vorher hatte er noch sein Motorrad in die Werkstatt gebracht, weil am nächsten Tag die Inspektion durchgeführt werden sollte. Da Konny und Geb an einem eintägigen Lehrgang teilnehmen mussten und Konny nicht wusste, wann er nach Hause kam, beschloss Demir mal wieder zu Hause zu schlafen. Außerdem wollte er noch einige Sachen zusammensuchen, die er für die Vorbereitung seines Geburtstages benötigte.

Als Demir zu Hause angekommen war, holte er seine Post aus dem Briefkasten und ging die Treppenstufen nach oben. Er schloss die Tür zu seiner Wohnung auf und betrat sie. Der junge Mann verspürte ein dringendes Bedürfnis und nachdem er die Wohnungstür verschlossen und die Post auf den Küchentisch gelegt hatte, verschwand er erst mal im Badezimmer. Einige Minuten später kam er wieder in die Küche zurück und holte sich eine Cola aus dem Kühlschrank.

Er nahm einen kräftigen Schluck davon, setzte sich an den Küchentisch und begann den Poststapel durchzuarbeiten. Die ersten Briefe waren Rechnungen und Werbung. ‚Na klasse, jetzt haben sie die Miete schon wieder angehoben. Das hatten sie doch erst vor zwei Monaten gemacht. Langsam grenzt das an Wucher!‘, dachte Demir ärgerlich, als er den nächsten Brief gelesen hatte und es eine Mitteilung für eine erneute Mieterhöhung in diesem Jahr war. ‚Vielleicht sollte ich mal mit Konny reden, was er davon hält, wenn ich bei ihm einziehe. Eigentlich ist es ja dafür noch etwas zu früh, aber wenn das so weiter geht, kann ich mir die Wohnung bald nicht mehr leisten!‘, überlegte er weiter und packte die Mitteilung zu den Rechnungen, die er später bezahlen und abheften wollte.

„Was haben wir denn da?“, fragte sich Demir, als er einen rosafarbenen Briefumschlag in der Hand hielt, der mit Herzen verziert war und nach Parfüm roch. ‚Von wem der wohl ist? Ich glaube ja kaum, dass mir Konny so etwas schickt, denn die meiste Zeit sind wir eh zusammen. Und wenn er mir wirklich schreiben sollte, würde er ein anderes Briefpapier nehmen. Solches Papier nehmen doch meisten nur Frauen oder Stockschwule. Am Besten ich öffne ihn mal, damit ich endlich weiß von wem der ist!‘, sagte er zu sich selbst und wollte gerade den Brief öffnen, als sein Handy klingelte.

‚Hoffentlich nicht schon wieder dieser Unbekannte! Der soll mich endlich in Ruhe lassen!‘, hoffte Demir und holte sein Handy hervor. Er sah auf das Display, fing aber gleich an zu lächeln, als er Konnys Namen las. Mit einem „Hey Schatz“ nahm er ab. Das Paar unterhielt sich einige Zeit und Demir erzählte seinem Freund auch von der Mieterhöhung. Konny regte sich darüber total auf und sagte ihm, dass er eigentlich nichts dagegen hätte, wenn er bei ihm einziehen würde. Er war ja eh schon die meiste Zeit bei ihm zu Hause und so würde er nur unnötig Geld aus dem Fenster werfen. Doch das wollten sie noch alles ausführlich besprechen.

„Tut mir leid Schatz, aber ich muss leider Schluss machen. Die Pause ist jetzt gleich vorbei und Geb wartet schon auf mich. Zum Glück dauert der Lehrgang nur noch 30 Minuten und dann können wir endlich nach Hause fahren.“, hörte er Konny aus dem Handy sagen und Demir war einverstanden. Sie wünschten sich noch gegenseitig eine gute Nacht und Demir bat Konny vorsichtig zu fahren. „Du kennst mich doch, ich fahre immer vorsichtig. Jetzt muss ich aber wirklich weg. Also bis morgen früh. Ich hole dich dann ab. Tschüß Demir. Ich liebe dich!“, verabschiedete sich Konny von seinem Freund. „Ich liebe dich auch Konny. Bis morgen!“, beendete Demir ihr Gespräch und legte auf.

Kurze Zeit später öffnete er neugierig den rosa farbenden Brief und las ihn durch. Hätte Demir vorher gewusst von wem der Brief war und was dort geschrieben stand, wäre er ungelesen in den Papierkorb gelandet. Doch da kam er jetzt hin. „Man die Frau soll mich endlich in Ruhe lassen. Ich hab ihr doch damals schon gesagt, dass ich nichts mehr von ihr wissen will und die eine Nacht mit ihr ein Fehler war. Außerdem ist das meine Sache, mit wem ich zusammen bin. Aber was sollte der Satz: *Es ist immer wieder schön deine Stimme zu hören!* Hat sie etwa die ganze Zeit bei mir angerufen? Der Frau trau ich alles zu.“, sagte Demir zu sich selbst und machte sich, da er Hunger bekam, eine Dose Bihunsuppe warm.

Danach hatte er keine Lust mehr die Post durchzugehen und setzte sich in das Wohnzimmer und schaute noch ein bisschen Fernsehen. Nach gut zwei Stunden wurde er müde und ging ins Bett. Über den Inhalt des Briefes dachte er nicht weiter nach und schlief nach kurzer Zeit ein.

***

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