Geschichte: Fanfiction / TV-Serien / Heroes / Identity

Identity

von SamAn
GeschichteMystery / P16
Sylar
09.10.2008
09.10.2008
1
899
 
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--Identity--


Summary: Nach einem Gespräch mit Angela Petrelli wird Gabriel/Sylar derart verwirrt, dass nicht anderes half, als sich in seinen Gedanken zu verschanzen, während Angela ihn die ganze Zeit mit wachsamen Auge ansah. Denn dieses Gespräch stellte alles in den Schatten was er bisher erlebt hatte

Disclaimer: Mir gehören keine der Charaktere, die in dieser Geschichte auftreten. Ich verdiene auch hiermit kein Geld.

A/N: Also noch mal:
Ich habe euch gewarnt. Bitte nach unten scrollen.










Die Idee zum One Shot entstand, nachdem ich zu viele Spoiler gelesen habe und hysterisch durch das Haus gerannt bin. Die Szene in der Gabriel und Angela reden ist NICHTdie gleiche wie in der Serie. Ich weiß nicht wie sie aussehen wird. Also keine Beschwerden. ^^
Für die, die diese bombige Überraschung noch nicht wissen: Viel Spaß! Ich wette es wird euch aus den Latschen hauen!




--Geständnis--



Verwirrt sank Gabriel zu Boden und starrte mit leeren Augen vor sich hin. War das wahr? Waren diese Worte, die gerade eben aus dem Mund von Angela Petrelli kamen, wirklich wahr? Ein taubes Gefühl machte sich in ihm breit und ließ keine Bewegungen mehr zu. Er war geschockt. Früher wusste er genau, wer er war und was er war. Doch jetzt, war er sich dessen nicht mehr sicher. Wer war er überhaupt?

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//10 Minuten zuvor//

„Es ist nun Zeit mich meinen mütterlichen Pflichten nachzugehen, Gabriel!“, sagte Angela sanft, jedoch bestimmt und fasste Gabriel an die Schulter. Dieser jedoch wich zur Seite und starrte die alte Dame mit seinen schwarzen Augen an und erwiderte kalt: „Ich hatte eine Mutter. Du bist nicht meine Mutter!“

Ein leichtes Lächeln umspielte die Lippen von Angela und ließen sie einige Jahre jünger aussehen. Es war nicht das aufgesetzte Lächeln, das man sonst von ihr kannte. Es war ein echtes. Langsam trat sie einen Schritt nach vorne, währen Gabriel ihr den Rücken zu kehrte. Sacht hob sie ihre Hand und ließ sie auf Gabriels Schultern sinken. „Mein Armer…“, murmelte sie und kam Gabriels Ohr näher.

In diesem Moment kam ihm der Impuls diese Frau zu töten. Ihr den Kopf aufzuschlitzen, ihr qualvolles Gesicht zu sehen und das rote Blut, das langsam an ihren Wangen lief und schließlich zu Boden tropfte. Doch er wollte sie nicht töten. Sein Instinkt sagte es zu müssen, doch sein Verstand war strikt dagegen. Solch einen Zwiespalt hatte er noch nie erlebt. Solch eine innere Zerrissenheit. Es war so als ob zwei unterschiedliche Wesen in ihm Platz genommen hatte, die sich um die Kontrolle Gabriels stritten, und er nicht Herr in seinem eigenen Körper war. Das alles verwirrte ihn zutiefst. Was hatte das alles zu bedeuten?
„Du bist nicht meine Mutter“, wiederholte er leise und bewegte sich nicht.

„Aber ich bin es…aber ich bin es…“

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Wer war er überhaupt?
War das alles, was vor dem Geständnis lag, eine Lüge? War sein Leben zuvor eine Lüge? War er selbst eine Lüge? Eine kleine Schabe krabbelte an seinen Füßen vorbei.

Gabriel seufzte und schloss die Augen. Er war ein Petrelli. Diese Frau war seine Mutter. Und was war dann mit Virginia? Sie hätte es ihm doch sagen müssen, dass er nicht ihr leiblicher Sohn war. Warum hatte sie das nicht getan?

Er war ein Petrelli.
Dieser Peter sein Bruder. Sie waren verwandt. Er wollte seinen eigenen Bruder töten! Dabei müssten ihm beide die parallelen eigentlich aufgefallen sein, die zwischen ihnen waren. Die Kräfte waren im Großen und Ganzen identisch. Nur er musste seine „Spender“ töten, sein werter Herr Bruder nicht. Und dafür hasste er ihn. Doch spielte das jetzt eine Rolle? Spielte das ganze Theater um die Kräfte eine Rolle? Er hatte seine Identität verloren und eine neue bekommen. Er war nicht mehr Gabriel Gray, er war nun Gabriel Petrelli, obwohl es nicht offiziell war. Aber war er noch Sylar, wie früher, oder jemand anderes?

Langsam öffnete er wieder die Augen, das taube Gefühl war mittlerweile verschwunden und sah in das Gesicht seiner Mutter. „Wir müssen los!“, forderte diese und ihre Sanftmut von vorhin war verflogen. „Wir müssen Peter helfen!“

In Gabriels Magen zog sich alles zusammen. Er wollte ihm nicht helfen. Er wollte ihm nicht helfen, dieser Person, die er abgrundtief hasste. Er weigerte sich innerlich, fühlte sich verloren. Doch er stand langsam auf, sah zu Angela und wieder zu grauen Boden. Er hasste diesen Ort. Diese Zelle in der er eines Tages aufwachte und festgestellt hatte, dass er in einer Art Gefängnis saß. Und dieser Mann, der hinter dieser Scheibe saß, mit ihm redete. Wie er ihm gedroht hatte, seiner unverwundbaren Tochter etwas zu stehlen. Ihre Fähigkeit...

„Können wir…mein Sohn?“, fragte Angela tonlos und blickte Gabriel an.

Wer war er überhaupt? Gab es den alten Gabriel noch? Gab es Sylar noch? Müsste er für seine neue Identität bezahlen? Und wenn ja, welchen? Langsam sah er hoch und ging Richtung Tür, öffnete diese per Telekinese und passierte sie. „Komm. Ich gehe sonst ohne dich!“, rief er.

Diese Frau konnte seine Mutter sein. Es war ihm egal. Er konnte einen neuen Namen bekommen. Es war ihm egal. Doch nicht würde ihn ändern. Seine Art, seinen Charakter, alles war ihm ausmachte. Doch gehörte zu dem auch Sylar? Würde er immer in ihm wohnen? War er überhaupt nicht mehr Gabriel sondern Sylar? Er wusste es nicht. Und genau das beunruhigte ihn.

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[EDIT] Okay, okay... Sylar ist doch nicht der Bruder von peter. Was soll's...