Lois und Clark

von ziska08
GeschichteRomanze / P12
Clark Kent Lois Lane
05.10.2008
05.11.2008
7
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05.10.2008 515
 
Smallville




Geschenk aus Silber

Wie immer stand ich 9.00 Uhr morgens auf. Clarks Zimmer roch etwas miefig, doch das machte mir an dem Tag nichts aus. Schnell schlüpfte ich in meine Klamotten und huschte ins Bad, wo ich mich fertig machte.
Ich betrachtete mein Gesicht im Spiegel. Etwas müde sah ich aus, doch alles in allem gefiel ich mir so, wie ich war. Also lief ich schnell weiter nach unten, in die Küche der Kents. Dort wartete schon Smallville auf mich.
„Na, Smallville, gut geschlafen?“ fragte ich.
Der Angesprochene verzog das Gesicht.
„Weißt du, Lois, du solltest auch mal auf der Couch schlafen. Das ist ne echte Kur für deinen Rücken.“
„Nein, danke, ich schlaf in deinem Bett auch ganz gut.“
Mit diesen Worten befasste ich mich nicht weiter mit ihm und schlurfte hinüber zur Kaffeemaschine. Ich liebte den Kaffee der Kents, denn er hatte immer so ein unbeschreibliches Aroma. Wie ich bemerkte, war das warme Getränk schon fertig, also ging ich weiter zu der Zeitung, um zu lesen, was es heute wieder so verrücktes in Smallville zu berichten gab.
Mörder auf freiem Fuß!“ stand dort als Schlagzeile. Es war ja auch zu erwarten, dass ausgerechnet an meinem Geburtstag ein Mörder aus dem Gefängnis ausgebrochen war. Mit meinem Glück!„Hey, Smallville, wie läufts eigentlich mit Football? Alles ok?“ fragte ich.
„Jaaa, es läuft schon. Und du und Oliver?“ antwortete Clark vermutlich der Höflichkeit halber.
Das war typisch. Nie zeigte er mir irgendetwas von seinen Gefühlen, antwortete nur, damit ich eine Antwort hatte und manchmal hatte ich sogar das Gefühl, dass er mir aus dem Weg ging.
„Nicht so gut. Er ist dauernd unterwegs und redet fast nicht mehr mit mir. Na ja, egal. Ich muss jetzt in die Redaktion.“
„Warte!“ rief mir Smallville noch hinterher.
„Was ist denn noch?“
Langsam nervte mich Clark echt. Immer schnell noch alles auf den letzten Drücker, egal ob man noch einen Termin hatte oder nicht.
„Willst du gar nicht dein Geschenk sehen?“ fragte er mit einem Schmunzeln.
„Du? Mir was schenken? Ich bin erstaunt, aber lass sehen!“
Es stimmte, was ich sagte. Ein Geschenk von Clark hätte ich nun wirklich nicht erwartet. Vielleicht von Martha, aber er? Ich dachte, dass er es vergessen hätte. Bei Kent wär das auch nichts Neues gewesen.
Aber jetzt war ich wirklich neugierig. Was hatte er wohl für mich?
„Mach die Augen zu!“ forderte er mich auf und ich tat, wie mir geheißen.
Etwas kaltes berührte mein Handgelenk und ich zuckte zurück. Dann erkannte ich, was mir Clark geschenkt hatte. Ein Armband!
Ich öffnete die Augen. Ein silbernes Band mit drei Anhängern baumelte um mein Handgelenk. Es war wunderschön.
Ich wusste zwar nicht, was diese Symbole sein sollten, doch sie gefielen mir.
„Oh, Clark, danke schön! Das ist echt toll!“ Aus lauter Dankbarkeit ließ ich mich sogar einen kurzen Augenblick lang hängen und umarmte ihn. Doch dann fasste ich mich wieder und sagte mir erstickter Stimme:
„Hör mal, Clark, ich muss jetzt los, ok? Und nochmal danke für das Armband!“ Dann drehte ich mich um und rannte Richtung Auto.


******* Fbs erwünscht **********
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