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What If...?: INTO THE DARK DIMENSION

GeschichteDrama / P16
He-Man
28.09.2008
30.09.2008
9
12.441
2
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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28.09.2008 1.076
 
Serie: He-Man & She-Ra: What If…?
Titel: INTO THE DARK DIMENSION
Titelbild
Autor: Storm{X}Padmé
Disclaimer: Alle originalen Charaktere und Elemente gehören Filmation, den Rechteinhabern und allen, die dafür bezahlen. Ich geb sie ja wieder zurück, ich leih sie mir doch nur... Ich tu ihnen auch nicht weh… Jedenfalls nicht sehr *G*.
Universum: 80er-Cartoons, He-Man und She-Ra-Crossover, AU
Zeitlinie: ersetzt die Episode der Serie ‚She-Ra – Princess Of Power‘ mit dem Titel ‚Into the dark dimension‘
Zensur: P-16 (Gewalt)
Zusammenfassung: Beim Kampf gegen den Dark One wird She-Ra schwer verletzt. Ihre Freunde müssen alles daran setzen, ihr zu helfen, damit Etheria nicht dem Untergang geweiht ist.
formale Bemerkungen:
- kursive Sätze = Erinnerungen, Träume oder zur Betonung
- Sätze in ‚ ‚-Zeichen = eigene Gedanken, Telepathie oder indirekte Rede
Feedback: Ist nicht nur erwünscht sondern wird auch geknuddelt, abgeschmust, gestreichelt und George genannt :D







He-Man & She-Ra: What If…?
INTO THE DARK DIMENSION




1



“Muss... diese Energie... loswerden...“ She-Ra stemmte sich mit aller Kraft gegen den Strom, der ihren Körper durchfloss, der Schmerzen auslöste, wie sie sie noch nie zuvor erlebt hatte.

„Der Dark One!“, rief Hordak aufgeregt und triumphierend zugleich. Der Tyrann sah sofort seine Chance, sich an ihrem gemeinsamen Feind für die Niederlagen und Demütigungen der letzten Stunden zu revanchieren. „Verwende sie gegen den Dark One! Räch dich an ihm!“

„Nein.“ Darüber brauchte She-Ra keine Sekunde lang nachzudenken. Ihre Aufgabe war es, Leben zu schützen, nicht, es zu zerstören. Es gab nur eine Möglichkeit, sich aus dieser Falle zu befreien. Eine, die äußerst gefährlich war, aber sie hatte keine Wahl. Sie konnte nicht riskieren, Hordak mit der tödlichen Strahlung an ihrem Schwert zu treffen- oder aber den Dark One.
Sie streckte ihr Schwert mühsam nach oben, wodurch die grellgelb leuchtende Energie an die Höhlendecke geschleudert wurde. Große Felsbrocken lösten sich, stürzten auf sie herunter, genau das, was sie befürchtet hatte. She-Ra rollte sich schnell zur Seite, aber den Dark One zu bekämpfen hatte sie geschwächt. Ihre Reaktionen waren viel zu langsam. Sie schrie leise auf, als sie einer der großen Steine sie traf, nur streifte, aber es tat trotzdem verflucht weh, als ob etwas in ihrem Rücken explodieren würde. Als es vorbei war, versuchte sie sich langsam aufzusetzen. Sie biss die Zähne zusammen, als der Schmerz wiederkam, wie ein wildes Tier, das sich in ihre Taille verbiss. Ihre Halsmuskeln traten deutlich hervor, als sie mühsam ein lautes Stöhnen unterdrückte. „Ich kann meine Beine nicht mehr bewegen!“ Entsetzt berührte sie ihren Oberschenkel. Sie fühlte rein gar nichts.

Der Dark One ließ einen kurzen Lichtblitz aus seinen Augen über ihren Körper wandern. „Dein Rücken ist gebrochen. Kann man dir auf deiner Welt helfen?“

„Ich… ich weiß es nicht...“ Nur langsam verstand She-Ra, was das für sie bedeutete. Sie war gelähmt! Die Rebellion... Der Kampf... Alles war vorbei!

Dark One betrachtete sie nachdenklich, schüttelte langsam den Kopf. „Es ist unglaublich… Solche Macht… Und doch hast du lieber dich selbst in Gefahr gebracht anstatt einen Feind- oder einen Freund. Dein Herz ist ebenso groß wie dein Mut. Du hast nicht nur deine eigene Freiheit zurück gewonnen sondern auch die deines Begleiters. Geht jetzt, beide. Geht zurück in eure Welt.“

Hordak hatte nicht einmal die Hälfte von dem verstanden, was der Dark One gesagt hatte. Er ging einen Schritt auf das Tor zu, das sie nach Hause bringen sollte, blieb stehen und sah She-Ra an. Er wirkte unschlüssig.

„Ich kann nicht laufen“, sagte sie leise. „Dark One...“

„Dein Begleiter wird einen Weg finden“, unterbrach er sie schroff.

Hordak schnitt eine verächtliche Grimasse. „Glaubst du etwa wirklich, ich...“ Er stockte, senkte den Kopf, ballte die Fäuste. Er rang sichtlich mit sich. Ohne ein weiteres Wort ging er zu She-Ra hin. „Ich glaube nicht, dass ich das tue“, murmelte er, als er sie aufhob.

She-Ra verzog schmerzlich das Gesicht. Die Pein in ihrem Rücken wurde immer stärker. Außerdem ließ sie die Kälte, die Hordak ausstrahlte, erzittern. „Ich auch nicht“, erwiderte sie trocken.

Hordak grunzte, nickte Dark One noch einmal kurz zu und trug She-Ra dann durch das Tor. Sie kamen in der Fright Zone heraus, genau an dem Platz, wo alles angefangen hatte. Der Kampf zwischen der Rebellion und der Horde erreichte gerade seinen Höhepunkt.

„Seht! Da sind sie!“, rief Catra.

Ohne irgendjemanden anzusehen brachte Hordak She-Ra zu Bow hin, bedeutete ihm, sie zu übernehmen.

She-Ra hob erstaunt die Augenbrauen, als er wortlos zu seinen Männern zurückkehrte. „Oh.“ Damit hatte sie trotz aller erzwungenen Hilfsbereitschaft nicht gerechnet. Er hätte sie auch in einen Kerker sperren können.

„Was macht ihr immer noch hier?“, fuhr Hordak Catra an.

Immer noch? Aber großer Hordak... Du warst doch nur ein paar Minuten weg!“, erklärte sein Truppenkapitän verblüfft.

„Ein paar Minuten?“, wiederholte er fassungslos.

„Die Zeit vergeht da, wo Dark One lebt, wohl nicht so schnell“, kommentierte She-Ra.

„Los, schnappen wir sie uns!“, rief Scorpia.

„Nein“, widersprach Hordak.

Nein?“ She-Ra sah ihm voll ins Gesicht.

„Nein. Du hast mir heute mehr als einmal das Leben gerettet“, erklärte er. „Aber ich will nicht in deiner Schuld stehen. Ich... revanchiere mich jetzt gleich dafür. Wir werden heute nicht mehr kämpfen. Ihr könnt gehen. Dieses Mal. Aber wenn wir uns das nächste Mal treffen- nimm dich in Acht!“

Bow schien kurz zu überlegen, Hordak trotz dieses ungewöhnlichen Angebots eines einmaligen Waffenstillstands anzugreifen, aber She-Ra hielt ihn zurück. „Sogar ein Tyrann hat anscheinend so etwas wie ein Ehrgefühl, das sollten wir respektieren. Außerdem wäre ich ohne ihn jetzt nicht hier.“

„Wieso? Was ist mit dir passiert?“, fragte er besorgt.

„Erkläre ich euch gleich. Bring mich bitte zu Swift Wind.“ Sie legte den Kopf an seine Schulter. Ja, das fühlte sich schon weit angenehmer an als Hordaks harte Knochenuniform vorhin.

Sie verließen die Fright Zone ohne weitere Probleme, während She-Ra erzählte, was in der fremden Dimension passiert war. „Ich muss zu Light Hope. Nur er kann mir helfen.“

„Wenn dein Rücken wirklich gebrochen ist, kannst du nicht reiten“, gab Bow zu bedenken. „Ich werde dir helfen.“

Sie nickte zögernd. „Anders geht es wohl nicht. Danke. Tut mir leid, dass ich euch solche Umstände mache.“

Bow schwang sich auf Swift Wind, hielt sie dabei fest im Arm. „Umstände? Ich will nur, dass du wieder in Ordnung kommst!
Hinauf, Swiftie!“

Die anderen Rebellen kehrten zu den Whispering Woods zurück. Im Moment konnten sie nichts für She-Ra tun.
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